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Hallo ihr Lieben, Meine Tochter ist 8 Jahre alt Fröhlich, aufgeweckt, zickig, wißbigierig, süß,....,einfach toll. Jetzt habe ich einen Artikel gelesen, was mich zum Nachdenken gebracht hat. Die Schwangerschaft fing komisch an Zuhause positiv getestet, Freude riesengroß, einen Frauenazrttermin gemacht, in der 7. Woche hin, dort Test negativ und laut Ultraschall keine Schwangerschaft festzustellen, wohl eine Zyste, die innerhalb 2 Wochen von alleine abgehen sollt, falls nicht sollten wir Medikamentös nachhelfen. Mir ging es körperlich schlecht in der Zeit, abgesehen von der Enttäuschung, bin dann nach 2 Wochen wieder hin, weil sich nichts tat. Dort entdeckte die Frauenärztin 2 anscheinend leere Fruchthöhlen. Ich sollte nächste Woche wieder kommen um zu sehen, ob es sich um Windeier handelte. In der 10. Woche zeigte sich unser kleiner Schatz zeitgerecht mit schlagenden Herzen. Ich hab echt geheult vor Freude. Aber die 2. Höhle hat sich zwar vergrößert, aber ohne Inhalt. Ich war überglücklich überhaupt schwanger zu sein. In dem Artikel stand, dass sich solche Kinder anders fühlen können, fehl am Platz und einsam und dass es vielen geholfen hat, seit sie es wußten Will aber auch kein Problem herbei reden. Was meint ihr? Viele Grüße
Quatsch, das ist nicht der Erwähnung wert. Verwirrt deine Tochter doch nur...ist das ernst gemeint? LG
Ich bin ja eigentlich schon dafür, dass man Kindern gegenüber ehrlich ist. Aber in diesem Fall würde ich auch nichts sagen. Vielleicht ergibt sich das Thema mal von selber, wenn sie älter ist, dann kannst du es immer noch erzählen. Zum Beispiel, wenn sie selber irgendwann mal schwanger ist. Aber jetzt, nein.
Hallo! Meine Mama erzählte mir von meinem nicht weiter entwickelten Zwilling als ich in der Pubertät war. Ich weiß nicht wie es für mich gewesen wäre wenn ich es früher gewusst hätte.
Wie ist es denn jetzt? Wurscht oder erklärt das vieles?
Aber bei der AP war ja irgendwie GAR kein Zwilling da! Eine leere Fruchthöhle blieb leer...
Naja sie war ja eigentlich auch erst Zyste dann windei und dann hoch doch baby
Naja sie war ja eigentlich auch erst Zyste dann windei und dann hoch doch baby
Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht. Ich bin kein Psychiater/Psychologe aber ich denke schon das es einem zusetzt. Und ganz "gesund" bin ich eh nicht, hatte Angstzustände als Kind usw.
Ernsthaft! Wo nix war, hat sich nichts entwickelt. Da wo was war, entstand deine Tochter. Du willst das doch nicht ernsthaft als Zwillingsschwangerschaft betrachten?
Finde ich übertrieben... früher gabs keine Tests, vielleicht hatte ich ganz früher FG von denen ich nichts weiß, weil die Regel 3 Tage später kam... sollte ich nun Fehlgeburten betrauern?
Oh Gott, warum eine Achtjährige mit so etwas konfrontieren??? Du schreibst doch, dass sie fröhlich etc ist? Ich finde sie viel zu jung für ein solch trauriges Thema. Man kann Dinge auch herbeireden. Falls du mal merkst, dass die in "dem Artikel" beschriebenen Dinge auftreten, könntest du das immer noch zur Sprache bringen. Allerdings denke ich eher, dass, falls es das geben sollte, dies eher ein Probem von Menschen ist, die wirklich mit einem Geschwister im Bauch gelebt haben. Sich also "gekannt" haben. Seinen/ihren Tod miterlebt haben. Bei dir war ja scheinbar bereits in der 10 Woche nur ein Würmchen da. Ich denke also nicht, dass deinem Kind irgendwann etwas fehlen wird. Aber ist auch nur meine Meinung. :-)
Ein Kind aus der Klasse meines Kindes hatte einen Zwilling, der leider auch in einem recht frühen Stadium im Mutterleib verstarb und "resorbiert" wurde. Das Kind weiß es, und erzählt völlig unbefangen davon. Ich würde es sagen. Einfach, weil es zu seiner Entstehung dazu gehört.
Da war doch aber nie ein weiteres Kind!!!!
Wenn ich das lese wird mir unwillkürlich ganz anders. Absorbiert....uuhhhhh. ... magsch mir gar nicht vorstellen.
ich weiß leider nicht, welche SSW genau der Zwilling verstarb, dazu war ich dann doch nicht sensationslüstern genug - aber ich fand den Umgang so entspannt! Und das Kind bricht nicht in Tränen aus beim erzählen, aber es WEIß, da war noch jemand!
Der Körper bzw. die Natur weiß meist schon sehr genau, was zu tun ist. ![]()
Nein, ich meine bei der AP. Da waren zwei Fruchthöhlen. In einer entwickelte sich etwas, in der anderen eben NICHT.
Ja, das kann ich nachvollziehen. Aber bei der AP war ja nichts...außer der Tochter.
Ach so... Habsch jetzt in den falschen Hals bekommen.
Trotzdem, wenn es die AP beschäftigt, würde ich es schon thematisieren. Es ist einfach etwas spezielles in DIESER Schwangerschaft gewesen, das kann man ja auch so erzählen, ohne gruselige anatomische Details oder so...
Dieses "spezielle", wie du es gut ausdrückst, geht aber nur sie etwas an. Sie hat etwas gelesen und macht sich nun ihre Gedanken darüber. Ich bin der Meinung, dass sie damit nicht ihre Tochter belasten sollte. Zumindest nicht im jetzigen Alter. Ich sehe es so: da hat sich etwas nicht entwickelt. Das ist doch etwas gänzlich anderes als wenn da ein kleiner "Jemand" gestorben wäre. Hier ist aber leider ein kleiner Mensch gar nicht erst entstanden- aus welchen biologischen Prozessen auch immer. Fruchthöhle ja, Zellhäufchen leider nein. Für mich ist da ein großer Unterschied.
Will eben kein Problem herbei reden Will aber auch nicht, dass sie sich komisch fühlt und es nicht benennen kann Ache man, was für ein Quatsch ich manchmal les
Will eben kein Problem herbei reden Will aber auch nicht, dass sie sich komisch fühlt und es nicht benennen kann Ache man, was für ein Quatsch ich manchmal les
Das ist ganz sicher kein Quatsch, aber da ging es ganz, ganz sicher um ein späteres Entwicklungsstadium.
Na, bis jetzt fühlt sie sich doch nicht komisch, oder? Wie stellst du dir den einfühlsamen Dialog mit einer achtjährigen Tochter vor? "Tochter, fehlt dir was? Könnte es an deinem nicht entwickelten Zilling liegen" "Ach Mutti, wie gut dass du es erwähnst, genau das fühle ich! Ich bin immer so leer wenn ich fröhlich bin..." Gnaaaa...wie gesagt, in einem späteren Stadium der SS durchaus denkbar, aber nicht mit vor 10 Wochen.
Wenn das Thema drauf kommt, warum nicht? Ich hab meiner Tochter (9 Jahre) auch erzählt, dass sie ein Zwilling war, ihre Schwester jedoch gleich nach der Geburt weggegeben habe, weil sie zu frech war.
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Und, hat´s etwas genutzt? ![]()
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Kein Inhalt... heißt doch kein Embryo drin oder verstehe ich das falsch?
Korrekt! Kein Gar nix ![]()
dann sehe ich auch keinen Grund von einem 2.Baby zu sprechen
So, jetzt hab ich's auch endlich kapiert...
Nö, dann würde ich auch kein Fass aufmachen.
Und zwangsläufig auch keinen Grund, damit die Tochter zu verunsichern. Richtig. Man könnte das höchstens mal beim Verhütungsthema oder bei einer Schwangerschaft der Tochter ansprechen. ..
Weil? Was hat Aufklärung und Verhütung mit einem Windei einer Generation zuvor zu tun? Ich finde man kann aus allein ein riesen Ding machen... kann... muss man aber nicht. Mehr als 1 Anlage, von denen sich 1 vielleicht entwickelt ist ganz normal
Eine leere Fruchthülle wäre für mich kein "Baby" und somit auch kein Grund, dies einem Kind zu erzählen. Später vielleicht mal, ok, aber nicht im Kindesalter. Ein Zwilling wäre es für mich tatsächlich nur, wenn ein Embryo auszumachen gewesen wäre.
Weil sich aus einem solchen Gespräch heraus gerne einmal Fragen nach der Erfahrung der Mutter stellen. Ist das zu abwegig?
...kannst deine Tochter einschätzen. Meine ist 8 und weis das sie sozusagen ein "Zwilling" ist... Sie meinte darauf hin das sie froh ist das sie lebt... Aber es auch schade findet irgendwie...wir haben dann über alles mögliche geredet. Meine Tochter ist vom verstand sehr weit und man kann mit ihr über viele Dinge reden. Wir sind immer ehrlich... Sie kam auch selbst an wo sie wissen wollte wie ein baby entsteht. Haben wir ihr auch alles gesagt... Über die Menstruation weis sie auch bescheid.... Joar....
Es gab kein Baby... warum sollte man da von etwas erzählen, was man vermisst und was einen traurig macht?
Naja weis nicht...OK wenn gar nichts war. Dann war ja da nichts dann ist es kein Zwilling oder? Ich hatte 2 Embryos das eine entwickelte sich auf einmal nicht weiter... Also jeder muss selbst wissen was er sein Kind erzählt. Wir reden über vieles sehr offen ....
WINDei heißt NICHTS drin, kein Baby. Offen reden oder Probleme machen wo keine sind... jeder wie er mag.
Eigentlich weiß ich ja, wie doof sich das anhört. Wenn man es genau nimmt gab es bis zur 10. Woche nicht mal ein Kind. Meine Ärztin nannte das Eckenhocker. Also weiß ich nicht sicher, ob da was war oder nicht in der anderen Höhle. Mich hat das auch gar nicht so belastet, muss ich geszehen, war dankbar um das Eine Und dann wiederum habe ich meine Mottein dem Artikel schon manchmal wiedererkannt. Sie hat ZB sehr spät sprechen gelernt, also so, dass Andere sie verstanden haben. Sie war lange Zeit in sich gekehrt, hat auch geweint, wenn Erwachsene sie ansprachen, sie ist heute manchmal so abwesend, das habe ich vorher als normal empfunde. Will ja nur nicht, dass sie sich verkehrt fühlt, sie ist ein so tolles Mädchen. Das alleine beschäftigt mich Na, da habe ich mir ja was eingeredet
Ich will mich wirklich nicht lustig machen (hoffe das kommt nicht so rüber) aber diese Beschreibung trifft sicher auf tausende Kinder zu.
Was wäre denn die Konsequenz? Dass Deine Tochter dann einen Grund genannt bekommt, dass sie so ist wie sie ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das einfach für ein Kind ist... Es geht ja schließlich nicht um große Probleme, die Dein Kind hat und aufarbeiten muss... Daher würde ich es in dem Zusammenhang nicht sagen. LG Mauki
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