Mitglied inaktiv
Eben auf ARD ich ging auf eine anne-frank Schule. Aber nie hab ich das so mit bekommen wie gerade eben.
ARD? Da kommt was über Wurst ![]()
Vor 6 min lief da noch meine Tochter Anne Frank ;)
ah verstehe... die Geschichte der Anne Frank kenne ich natürlich
was ist denn da vorgefallen
Mich hat der Film auch sehr berührt...
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Ich hab's auch geschaut und es ging sehr unter die Haut....
ich ging auch auf eine anne-frank-schule und hab den film grad gesehn....
Das Ende War echt so schrecklich. Klar weiß man wie es endet. ABER die Bilder. Ich glaub ich muss mal an die frische Luft.
jap...........
Das ist auch überhaupt nicht wertend gemeint :) Ich bin 42, wir hatten das 3. Reich das erste mal in der 7. Klasse, dann in der 9. wieder. Dann war ich auf der Hauswirtschaftsschule, ratet mal welches Thema im Geschichtsunterricht :) Ich hab den Eindruck als verschwindet das 3. Reich nach und nach aus den Lehrplänen :( Meine Tochter geht jetzt in die 9. Gym. Im Geschichtsunterricht war das noch gar nicht dran. In deutsch haben sie aber Lektürezum Thema gelesen (damals war es Friedrich) Meine Kinder wissen über das 3. Reich bescheid, aber eher von uns eltern.
Ich War wie gesagt auf einer Schule namens Anne Frank. Den Holocaust hatten wir in der 10.klasse, da War ich 16. jetzt bin ich knapp 28. ich bin nicht weltfremd, ich bin mir der taten der Nazis durchaus Bewusst. es War trotz allem sehr schwer zu begreifen gerade.
Bin auch etwas baff. Wie kann es sein das man die Geschichte des "Namensgebers" einer Schule nicht genauer kennt? Und noch weniger die des 3ten Reiches? War selbst auch auf einer Anne-Frank-Schule. Besuch eines KZ´s ist bei uns "Pflichtprogramm" gewesen und wohl auch heute noch, gut 20 Jahre nach der Namensgebung der Fall. Wir waren zudem damals im Anne-Frank-Haus in Amsterdam. Ebenso auf einen jüdischen Friedhof, Moschee und haben im Unterricht über die direkten Auswirkungen der verfolgten Personen hier in unserer Stadt was gelernt. Hier wurden etwa 30 Leute aus der Stadt nachweislich "inhaftiert" - nicht einer hat es überlebt.
meine beiden Großen haben das mehrfach "durchgekaut" in der Schule. Sie waren auch in Dachau und in Flossenbürg. In der Schule wurden Vorträge von Überlebenden abgehalten und sie mußten auch das Buch der Anna Frank lesen. Also ich finde nicht, daß es weniger wird, im Gegenteil. Meine Tochter hat das auch gerade in der Fachschule als Projekt. Selbst mein Jüngster weiß bescheid über das Thema.
Das Mädchen hiess aber Anne(lies). Im Zusammenhang mit der geschichtlichen Wichtigkeit, finde ich das noch wichtig, wenigstens den Namen richtig zu schreiben.
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das weiß ich auch, aber sie wird eben überall nur so genannt, wie ihre mutter sie nannte: Anna Im Grunde ist es ja auch egal, ob sie jetzt Annerose, Annemarie oder Anneliese hieß. Schlimm genug was sie (er)lebt hat
.
Ich bin mal wieder erstaunt darüber wie wenig manche wissen! Ich hab das Buch gelesen nachdem wir es in der schule durchgenommen haben, hab mehr als eine Verfilmung gesehen und letztes jahr haben meine Mutter und ich einen Tagesausflug (260 km einfache strecke) nach Amsterdam ins Anne Frank Haus gemacht, wenn man in diesem Haus steht und sieht wie klein und beengent das doch alles War hinter dem Bücherregal das sind eindrücke die vergisst man nicht mehr man bekommt schwer Luft und alles ist dunkel man fragt sich wie man es da mit Verhältnis vielen Menschen auf so engen Raum für so lange zeit aushält! Ich bin immer noch schwer beeindruckt von diesem Mädchen!
Ich habe das Buch auch nie ganz gelesen, es war nicht Bestandteil des Unterrichtes und als 14 jährige, als ich es mir mal aus der Bücherei ausgeliehen hatte, hatte ich dann nicht die Muße, es durchzuhalten. Es war nur sehr am Rande Thema des Schulstoffes, aber selbstverständlich weiß ich, was da hinter steckt. Das 3. Reich war übrigens bei uns kaum Thema, ich hatte mich jedoch in der 10. Klasse freiwillig in einen Kurs gemeldet, da ich wusste, das mir da etwas "fehlt" an Bildung. Im Gesichtsunterricht wurde eher erwartet, das man wusste, wer 886 oder so König von welchem Reich war, der Geschichtsunterricht endete in der Weimarer Republik und war öde und langweilig. Bei "uns" war damals das Thema kalter Krieg und DDR / BRD ganz hipp, zu dem Thema gab es eine Menge Stoff und Exkursionen (hier im Sozialkundeunterricht wohlgemerkt, da hätte ich lieber andere Sachen gelernt und statt dessen wichtige Geschichte gelernt, wen interessiert es wirklich, wer im Mittelalter König war?) Nun ja, ich hoffe aber doch sehr, das die Unterrichtspläne jetzt deutlich angepasst sind, aber wenn ich so in die sozialen Netzwerke schaue, bezweifele ich das wirklich.
Ich hab es als Erwachsene mit Mitte 20 das Buch nochmal gelesen. Wie viele der Bücher, für die ich in der Schule nicht reif genug war. Drittes Reich ist bei uns dauerthema. Neulich hat meine Tochter, 5, Opa ausgefragt wegen des Krieges und wie er überlebt hat und warum seine Eltern nicht. Schweres Thema für Opa. Natürlich weiß sie noch nicht um die greueltaten ansich aber mein großer mit 11 schon. Wobei er Themen wie Weltkriege und ähnliches geradezu aufsaugt. Auch er weiß durch Opa von Flucht und Vertreibung, vom urGroßvater von gegangenschaft und von Oma und mir ist kalter Krieg und Wende eine geschichtliche Richtung. Nur die Römer sind momentan noch interessanter.
"Hier" wird ja jeden Abend Logo geschaut oder mir mal die Tageszeitung "geklaut". Über die Pegida-Aufmärsche kommt man selbstverständlich auch zu dem Thema. Für "Logo" bei Kika zahle ich gern meine Rundfunkgebühren, bietet es doch sehr wohl die Chance, Allgemeinbildung jenseits von Schulplänen und der "Motivation" von Lehrkörpern zu erlangen.
So im Nachgang würde ich mal sagen, das meine Schulbildung jetzt nicht die Tollste war, zu mindestens die reguläre Schulbildung bis zum Realschulabschluss. Es gab jedoch Lichtblicke, z.B. als wir bei einem politischen Seminar waren, mal wieder uns über die schlechten Seiten der DDR Vorträge anhören mussten und uns gesagt wurde, das in der DDR nur Propaganda wäre. Auf meiner Frage, was das denn jetzt hier wäre, für mich wäre das jetzt auch Propaganda (staatlich finanziertes Seminar) wäre ich beinah des Raumes verwiesen worden.
Das war ein Lichtblick
für mich, nicht für den Referenten und den Lehrer...
12. Klasse damals war ein ganz anderes Thema, da ging es richtig "zur Sache"
Aber selbst mein Mann, der ja "nur" Hauptschule mit anschließenden Realabschluss gemacht hat, berichtet von deutlich mehr "Aufklärung" zum 3. Reich und auch mehr das Lesen von den klassischen Lektüren.
Keine Ahnung, wann und wo Du zur Schule gegangen bist ... Bei uns (Gymnasium, Baden-Wuerttemberg, Abi 1994) war das 3. Reich eigentlich Dauerthema spaetestens so ab Klasse 8 bis zum Abitur, in Deutsch, Geschichte, Religion/Ethik, Gemeinschaftskunde. Es gab Lehrer, die spannten von beinahe jedem Thema den Bogen zum 3. Reich. Es gab Vortraege und dgl. zum Thema, Exkursionen ... Fast schon zu viel ...
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