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Sittiche

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dhana

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Hallo, bei uns in der Familie kam die Idee auf das wir eventuell Sittiche in der Familie haben könnten. Könnt ihr mir vielleicht gute Seiten/Foren sagen, wo man sich über Sittichhaltung und Vorraussetzungen informieren kann? Platz innen und auch im Sommer draussen wäre da - handwerkliches Geschick um eine schöne Voliere zu bauen auch. Nur weiß ich nicht ob Vögel für uns die richtigen Haustiere sind. Bisher hatten wir nur einen Hund, der leider Anfang Dezember gestorben ist. Er fehlt so unendlich, aber keiner kann sich vorstellen Azzari durch einen anderen Hund zu ersetzen - geht einfach nicht. Gruß Dhana


RoteRose

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Antwort auf Beitrag von dhana

und nicht eingesperrt. Schafft euch evtl. Meerschweinchen an, für die ihr ein Freigehege bauen könnt.


Mitglied inaktiv

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Ah... Rose? Alle Tiere sollten FREI sein und nicht eingesperrt, meinst du nicht auch? Wo ist bitte der Unterschied zwischen Sittichen und Meerschweinchen?


Pebbie

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Es scheint ja geplant zu sein, eine große Voliere zu bauen. Dementsprechend werden das wohl mehrere werden die dort untergebracht sind. Deine seltenen Postings schlagen immer ein wie eine Bombe. Beschwere Dich nicht über Kommentare.


curvi0815

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Bitte erstmal überlegen, wie ihr das im Urlaub macht, wo der nächste vogelkundige Tierarzt ist (nicht der für Hunde und Katzen), ob ihr jeden Tag mehrere Stunden Freiflug einplanen könnt und wo die Innen- und Außenvoliere hin soll. (Niemals einen "Vogelbauer" nehmen). Bitte darauf achten, dass die Voliere nicht verzinkt ist wegen Vergiftung. Dann würde ich mich nach Abgabetieren umsehen. Bitte fördere nicht die Zucht und das Einsperren solcher schönen Geschöpfe. Und niemals allein halten. Ich glaube ein Hund würde euch gut tun. Der andere soll nicht ersetzt werden aber da wisst ihr, was auf euch zukommt, ihrhabt Erfahrung und einen Tierarzt.


Tiffy_78

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Welche Art Sittiche sollen es denn sein? https://www.tasso.net/Service/Wissensportal/Kleintierhaltung/Wellensittiche-als-Haustiere Oder sittiche.de geben eine Menge Infos schon vorab. Wichtig wäre, sich zu informieren, wie groß eine Voliere. Sein muss, im Idealfall noch etwas drauf. Es muss natürlich eine Schleuse geben, wenn sie in einer Außenvoliere gehalten werden sollen, damit nicht mal einer entwischt. Dann natürlich keine Zugluft, dafür Rückzugsorte und auch für den Sommer Schattenplätze, aber sie lieben auch Sonne und brauchen das UV Licht. Draußen ist auf jeden Fall schöner, aber man hat natürlich keinen großen Bezug zu den Tieren. Außerdem sind Sittiche Schwarmtiere und machen eine Menge Krach. Es ist komplett anders als Hundehaltung, daher finde ich den Gedanken, von Hund auf Sittiche zu wechseln,echt interessant(habe beides bzw Hund und Sittiche als Halterin kennengelernt und gebe gerade die Vogelhaltung auf). Man muss es lieben und auch beachten, dass sowas für sehr lange geht. Wenn man die Haltung irgendwann doch aufgibt, kann man Außensittiche eigentlich auch nicht mehr nach drinnen geben, das wäre ein Downgrade. Urlaubsbetreuung ist auch wichtig zu planen, da muss ja jemand dann vorbei kommen. Zum Beobachten sind sie aber toll. Viel Erfolg bei der Entscheidung.


Spirit

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Meine Mama hat einen Sittich/Papagei. Also kuschelig ist es mit ihm jetzt nicht. Das ist schon was anders als mit einem Hund und er kann SEHR laut werden Für mich wäre es nichts. Dann lieber Katzen, obwohl ich die auch nicht besonders mag. Dass euer Hund verstorben ist tut mir sehr Leid.


juleba

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Ich möchte euch abraten. Wir hatten gut 15 Jahre lang Wellensittiche. Sie sind laut und machen - man kann es sich garnicht vorstellen - sehr sehr viel Dreck. Mehr als man diesen kleinen Tieren zutraut. Wenn man in tierquälerischer Manier nur zwei hält, werden diese zwar zutraulich, sind aber nicht wirklich glücklich. Hält man mehrere davon, werden sie nicht zutraulich und man erfreut sich nicht wirklich an ihnen. Man hat nur viel Arbeit mit ihnen. Je mehr Sittiche man hält, desto schwieriger gestaltet sich auch die Urlaubssituation. Wer will sich schon um eine ganze Voliere mit Sittichen kümmern? Ich würde an eurer Stelle eher schauen, ob es nicht eine Katze oder ein Hund werden könnte.


juleba

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Überlegt bitte auch, ob ihr die Tiere euren Nachbarn zumuten könnt. Ein hier und da krähender Hahn ist da deutlich angenehmer als 20 Wellensittiche in einer Außenvoliere, die gefühlt ständig im Streit miteinander sind.


dhana

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Hallo, ein Hund wird es definitiv nicht wieder werden - Azzari war einmalig. Eine Katze wird es auch nie werden - da mein Mann hochgradig allergisch auf Katzen ist. Dann müsste der Ausziehen - sind also auch definitv raus. Urlaub oder so wäre kein Problem - unsere Söhne würden wenn dann die Entscheidung (die ja noch gar nicht gefallen ist) mittragen - die sind inzwischen in einem Alter, in dem sie sicher nicht mehr mit in Urlaub fahren und sie würden die Tiere jederzeit mit versorgen. Noch dazu sind mein Mann und ich nicht so die wochenlang in Urlaubflieger - wird sind meist lieber in max. Wochenendetouren unterwegs. Also Versorgung wäre geregelt. Dreck und Krach - ja da gehe ich davon aus. Damit kann ich Leben. Und auch Nachbarn die gestört werden gibt es nicht - unser Grundstück ist so ländlich, das der nächste Nachbar weit genug weg ist. Unser Nachbar leitet ein Blasmusikensemble, Trompeten wenn sie üben sind auch ganz schön laut - und man kann sich auch da aus dem Weg gehen. Von der Gänseherde beim anderen Nachbarn mal abgesehen... Und an 20 Wellensittiche dachte ich jetzt eher nicht - eher an 2-4 Nymphensittiche. Wobei ich nicht züchten will. Wobei mein jüngster Sohn jetzt auch eine Terrarium mit Geckos in den Raum geschmissen hat - aber da bin ich weniger begeistert... mir fehlt einfach das Leben in der Bude, nachdem die Jungs gefühlt nur noch im Zimmer sitzen und gar nicht mehr rauskommen. Die Vögel wären halt eher für mich. Aber wir sind ja erst ganz am Anfang... mal informieren. Danke für die Links... ich hab ja noch viel Zeit zum Nachlesen. Gruß Dhana


Pebbie

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Nur kurz ( schaffe ich eh nicht, sorry ) was zu unserem Nymphensittich. Mein Vater kannte einen Linienbusfahrer, der Wellen- und Nymphensittiche gezüchtet hat. Nachdem unser Wellensittich gestorben war, sind wir zu ihm gefahren um uns einen neuen Vogel auszusuchen. Bitte keine Kommentare bzgl. "nur einen", das ist über 40 Jahre her Wir standen vor der Voliere und mit meinem scharfen Blick sah ich einen, und der musste es sein. Nur der. Er war kahl gefressen, weil seine Mutter ihn nicht haben wollte. Er war ein Inzuchttier. Seine Füße waren verkrüppelt. Wir bekamen ihn geschenkt, der Züchter hätte ihn nicht am Leben gelassen. Bei uns bekam er Federn, ich wollte ihm zum fliegen bewegen. Er hatte Glück das ich nicht hoch genug werfen konnte, sonst wäre er gegen die Decke gestoßen. Also blieb er Fußgänger. Er wurde 18 Jahre alt. Er war so dankbar für das Leben bei uns, Da bin ich sicher Das war meine Weihnachtsgeschichte .


bettina_7

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Hallo! Ich kann mich erinnern, dass meine Eltern malSittiche hatten. Das waren die Haustier, die mir Abstand am meisten Dreck und Lärm verursacht haben. LG, Bettina


schneeziege08

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...vielleicht hilft euch das "Testament eines Hundes", um euch irgendwann nach der akuten Trauer doch noch einmal für einen Hund zu entscheiden. Ein Ersatz kann und soll es natürlich niemals sein - aber vielleicht der Anfang einer ganz neuen schönen Geschichte? TESTAMENT EINES HUNDES Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im tröstenden Arm. Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!“ Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.


Tiffy_78

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Antwort auf Beitrag von schneeziege08

Sehe ich auch so. Es ist einfach noch zu frisch, da muss es nicht sofort ein anderer Hund sein. Ich nenne es immer bewusst einen "anderen" Hund und nicht einen "neuen", weil es eben keinen Ersatz geben kann und soll. Aber wenn man z.B. eine andere Rasse nimmt, finde ich es doch einfacher. Hundemenschen sind Hundemenschen, das passt einfach. Klar kann ein anderer Hund einen ähnlichen Charakter entwickeln, er wird ja von den gleichen Menschen geprägt. Aber er hat ja auch einen anderen Charakter mitgebracht, und wenn er anders aussieht und ggf statt Rüde eine Hündin, ist das schon ein bewusster Wechsel. Ich denke nur, es sollte manchmal mehr Zeit vergehen, damit man erkennt, dass der gegangene Hund für immer im Herzen bleibt und der nächste ein weiterer Hund ist. Er überdeckt keine Erinnerungen, sondern bringt neue dazu. Aber das ist Charaktersache. Wenn es Sittiche sein sollen, warum nicht? Wenn jemand die Möglichkeit hat, diese in einer tollen Außenvoliere zu halten, ist das doch auch schön. Nymphensittiche sind allerdings auch ziemlich laute Gesellen;))


Summer80

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Gebt euch ,Zeit! Als unsere erste Katze starb, war für uns auch undenkbar, jemals eine andere Katze haben zu können. Diese Katze hatte meinen Mann ab seinem 8. Lebensjahr für 20 Jahre begleitet. Er kannte ein Leben ohne diese Katze quasi gar nicht. Aber nach einer guten Trauerzeit konnte er sein Herz wieder für ein anderes Tier öffnen. Und das liebt er auch sehr - anders, aber genauso intensiv. JEDES Tier ist für seine Familie einzigartig und unersetzbar. Und ein Tier wird nach seinem Tod genauso wenig "ersetzt" wie ein Kind, wenn es ein Geschwisterchen bekommt. Jedes Tier ist einzigartig in seinem Wesen. Gebt euch erstmal ein halbes Jahr, um die Trauer zu verarbeiten. Und denkt dann noch mal drüber nach. Es ist ja nich ganz frisch bei euch! Mein herzliches Beileid euch!


User-1724409901

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Ich kann die Bücher von GU sehr empfehlen. Da steht immer viel drin Wir haben zeitweise 8 wellis gehabt. Draußen in einer großen voliere. Besser gesagt es ist ein großer Kaninchenstall und da leben die wellis mit drin. Wir hatten sie schon immer draußen. Haben sogar eine winterhöhle gebaut wo sogar eine Heizung drin ist wenn es zu kalt wird. Diese Höhle wird abends zu gemacht und Licht aus. Am Morgen wieder geöffnet und sie können den ganzen Tag fliegen wie sie wollen. Einfach herrlich. Als Beschäftigung haben wir überall Äste befestigt und ein dickes Seil durch den Käfig gespannt. Die Äste In verschiedenen Stärken Sie müssen halt regelmäßig gefüttert werden ich sauber gemacht werden. Wenn ihr den den Urlaub fahrt braucht ihr jemanden der sich kümmert (bei uns ist es mein Bruder der dann für die Zeit die wir im Urlaub sind bei uns einzieht und die Tiere versorgt)! Bedenkt dass sie sehr laut sein können. Unsere Tochter hatte 2 Stück im Zimmer. Großer Käfig der immer offen war damit sie fliegen können. Abends wenn sie schlafen wollte Waren sie noch so fit (im Sommer wo es laaaaaaange hell ist) und waren sehr laut. Das war dann auch der Grund warum wir sie mit zu meinen wellis nach draußen getan haben.