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Sinnvoll? Eure Meinung

Sinnvoll? Eure Meinung

rollmops79

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Hi Ihr Lieben, ich hab gerade eine Sendung im türkischen Fernsehen gesehen und fand die Idee toll und wollte fragen, ob es das in Deutschland schon gibt oder ob das eine sinnvolle Methode ist. Also sie tätowieren Demenzkranke, Menschen mit geistigen Einschränkungen usw.mit einer Ziffer, die im Systen mit den Infos der Verwandten o.Ä.verbunden ist. So kann man durch eine Datenbank direkt die Daten rausfinden, wenn jemand gefunden wird, der sich nicht mitteilen kann. Ich fand die Idee wie gesagt interessant und falls es das nicht gibt vielleicht sinnvoll auch in Deutschland umzusetzen. Was meint ihr?


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

erinnert mich an Auschwitz etc aber es gibt Armbänder. War etwas netter Variante.


rollmops79

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

Daran hab ich gar nicht gedacht, aber jetzt, wo du es sagst.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

Das war auch meine erste rs Assoziation dazu, daher ginge das für mich gar nicht


vinchen

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

garnicht sinnvoll. menschenverachtend, entwürdigend


Jana287

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Wo wird das hintätowiert? Auf die Stirn, damits jeder sofort sieht? Wird der Behinderte gefragt, ob er tätowiert sein will? Tolle Idee! Könnte man auch bei kleinen Kindern machen, damit sie nicht verloren gehen!


rollmops79

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Antwort auf Beitrag von Jana287

Nein am Handgelenk. Ich war der Meinung,dass das die Suche erleichtern kann, wenn such jemand überhaupt nicht mitteilen kann.


Jana287

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Ich halte es für herabwürdigend. Wenn man behinderte Angehörige hat, gibt es andere Varianten zB Buttons oder Notfallarmbänder. In der Regel sind Menschen, die sich nicht zurechtfinden oder nicht mitteilen können auch nicht alleine unterwegs.


rollmops79

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Antwort auf Beitrag von Jana287

Ich hab das jetzt im ersten Moment nicht so empfunden, da ja Armbänder, Buttons usw. abgehen können. Da war letzten ein Aufruf im Radio eine demente Dame wäre aus dem Krankenhaus abgehauen. Ich meine jetzt in solchen Fällen. Aber eure Argumente versteh ich auch.


Andrea6

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Das wäre ein schwerer Eingriff in die Persönlichkeit, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Gruselige Vorstellung....


sternenfee75

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Antwort auf Beitrag von wesermami

Wir hatten mal einen Pat, dem hat der Sohn einen Chip im Schuh eingebaut, um in wiederzufinden, da er öfter mal verschwunden ist. Sowas finde ich ok, oder halt unsere PatArmbänder. Aber doch nicht tätowieren, erklär mal einem Demenzkranken, warum ihm jetzt wehgetan wird. Außerdem erinnert das an das Brandmarken von Tieren.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Da eine Tätowierung u.U. schmerzhaft ist, und derjenige vielleicht nicht weiss, was mit ihm passiert, ist das überflüssiger Stress. Auf der anderen Seite kann ein Armband verloren gehen... In der demokratischen hust Türkei kann das Ausmasse annehmen, dass dann unliebsame Menschen, wie zb kritische Journalisten, zwangstätowiert werden... Am besten auf die Stirn.


rollmops79

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Das hat in diesem Fall mal nichts mit der Politik in der Türkei zu tun, auch wenn ich dir hinsichtlich der Entwicklungen in der Türkei recht gebe. Diese Sendung läuft jetzt seit 8 Jahren, sucht nach Vermissten oder versucht ungeklärte Todesfälle aufzuklären.Die Moderatorin ist eine couragierte, aufgeklärte Journalistin, die sehr erfolgreich ist.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

...da Menschenwürde und Praktikabilität sich oftmals ausschließen, stellt man Demenzkranke einfach auf eine Stufe mit Schlachtvieh, das macht ja alles so viel praktischer.


allwa

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Und irgendwann bekommt jeder mal bei Geburt schon einen GPS-Peilsender implantiert... Ich finde das es Körperverletzung ist wenn man einen Menschen, der sich in diesem Demenzstadium befindet das er es bräuchte, tätowiert. Das hat nichts mit freiem Willen zu tun.


DantesEi

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

zur besseren Unterscheidung. Kam auch nicht gut an ;-) Mittlerweile sind sie 12 und verdrehen die Augen, wenn andere sie verwechseln und ich nur anbringe, dass wir das mit dem Tattoo auch hätten durchziehen können. Okee, meine Hündin ist recht hell und vom Typ her eher weniger sportlich (rassebedingt). Meine Oma wollte ihr mal die Krallen rot lackieren, weil es so witzig aussehen würde ;-) (ungefähr so ernst wie mit dem Zwillingstattoo). Selbst das empfand ich als übergriffig. Wobei, wer weiß, ob das meiner Lady nicht doch gefallen hätte. Und wo wir beim Tierthema sind: meine Katze hat zwar die Ohren voller Haare, aber darunter verbirgt sich ein Tattoo.... Generell finde ich die Variante mit den Armbändern wohl etwas seriöser...respektvoller etc. Um nichts in der Welt würde ich zulassen, dass meine Oma so derartig "bloß" gestellt wird. Das Armband hat auch was von "all in", was ja in den meisten Pflegeheimen auch der Fall ist ;-) Lässt also etwas Urlaubsstimmung aufkommen statt einer Registrierung. LG


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Mein erster Gedanke dazu : KZ Aber es wäre nicht verkehrt, Datenarmbänder oder ähnliches zur Pflicht zu machen. Oft ist Demenz ja nicht die einzige Erkrankung. So könnte man schnell nicht nur die Identizsondern auch Medikation etc. erfahren, was unter Umständen das Leben retten kann


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von Littlecreek

Was ist das denn? Die Identität meinte ich natürlich


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von Littlecreek

Auslesbare Datenbänder fände ich z.B. einen Gedanken wert!


hormoni

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Antwort auf Beitrag von Mutti69

reagieren oftmals nicht rational. Man muss damit rechnen, dass derartige Armbände entfernt werden. Wenn sie sich nicht abstreifen lassen, dann ggf auch mit der Schere. Die Handhabung selbiger könnte zu Verletzungen führen. Gerade, wenn die Erkrankten noch im häusliche Umfeld leben. LG h


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von hormoni

Ich dachte primär jetzt auch nicht an Demenzkranke, sondern generell auch an ältere Menschen. Die umkippen und erstmal keine Informationen über Vorerkrankungen und Medikamente geben können.


hormoni

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Ich fände das ganz schrecklich. Wäre ich nicht mehr Besitz über meine geistigen Kräfte und andere müssten darüber entscheiden - ich wüsste nicht, wie mir geschieht und würde mich mit Händen und Füßen in voller Panik wehren.


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von hormoni

Ich denke, dass ist ein ganz entscheidender Punkt! Ein Tatoo ist schmerzhaft und DAS rechtfertigt sich nicht! Von mir auch ein klares NEIN! Kein Zugewinn aber Verlust der Menschenwürde!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von rollmops79

Da meine Mutter fortgeschritten Dement ist, bin ich strikt gegen zwangstätowierung. Einfach aus dem Grund, weil mit einer Demenzerkrankung nicht das Recht am eigenen Körper endet. wie "und" schon schrieb, demenzkranke sind kein schlachtvieh :( Es gibt inzwischen armbänder mit chip, sowas hat meine Mutter. Das tut nicht weh und erfüllt auch seinen zweck.