Mitglied inaktiv
Ich komme aus einer Familie mit vielen Gefühlen. Laute, leise, starke, schwache, bunte- Gefühle. Wir reden immer nur über uns, wie es uns geht, was wir machen, wünschen, wollen, erlebt haben,immer wieder: Kinder... Mein Mann kommt aus einer Familie, in der wird nur über Wissenschaft geredet, über Forschung, Fortkommen, Leistung. Nie wird etwas Persönliches angesprochen. Es gibt keinen Bildungsunterschied zwischen unseren Familien. Wir sehen uns nicht oft, da die Wege weit sind. Beim Familienfest ging es stundenlang um Forschung sehr erquickend für meine Schwiegerfamilie. Für mich befremdlich. Gibt es bei euch auch solche signifikanten Unterschiede, wie geht ihr damit um? M.
Der Unterschied bei uns besteht darin, daß ich aus einer Arbeiterfamilie stamme, meine Mutter 10 Jahre bei uns Kinder zuhause war, während meine Schwiegermutter Lehrerin war, nach ihrerm Mutterschutz wieder unterrichtet hat, die Kinder bei den Großeltern aufgewachsen sind, und daher der Bezug zu den Eltern nicht so groß war. Bei uns das Gegenteil, wir waren nie bei "fremden" Leuten, immer war unsere Mutter da wenn wir aus der Schule kamen. So merkt man das auch an den Gesprächen. Bei uns ist es immer so gewesen, dass die Familienmitglieder an erster Stelle kamen. Das jüngste Kind, enkelkind, wurde immer verh#tschelt, was aber nie ein problem war. Bei den Schwiegereltern waren die bevorzugten Themen: Politik, Nachrichtensendungen, Weltgeschehen im Allgemeinen, welche Firma mal wieder konkurs ist usw.. Ich konnte lange zeit nichts damit anfangen. Nie kam ein "Wie geht es euch" und die Kinder waren nur Nebensache. Ich will jetzt nicht behaupten, daß da keine Liebe ist zwischen enkel und Großeltern, aber zeigen konnten sie das nie. Gefühle waren in der Hinsicht kaum verhanden. So unterschiedlich war das bei uns. Leider leben einige nicht mehr, mein Vater und mein Schwiegervater sind verstorben. Meine Mutter leidet unter schwerer Demenz und kennt ihre Enkel nicht mehr. Nur noch meine Schwiegermutter ist mit ihren 75 Jahren noch gut dabei.
Ich komme zwar auch aus einer Arbeiterfamilie, aber politisch und am Weltgeschehen interessiert waren "wir" schon immer. Mehr sogar als die bürgerliche Familie meines Mannes. "Wir" mussten und müssen halt nur mehr tun für alles, ich habe kein Kapital mit bringen können, dafür jedoch eine durch "erkämpfen" höhere Bildung ;-)
ich hab ja nicht geschrieben daß es uns nicht interessiert hat, es wurde auch drüber geredet, aber an erster Stelle kam die Familie Beispiel Waren wir bei meinen Eltern, wurden wir zuerst herzlich begrüßt und gefragt wie es uns geht, was die kinder so gemacht haben die woche +über usw kamen wir zu den schwiegereltern, dann kam es sehr oft vor, dass die ersten worte waren: "Habt ihr schon gehört, dass die Firma ******** pleite ist? Ich fand das irgendwie komisch am anfang, aber man gewöhnte sich an alles .
Wir sprechen viel darüber, was bei wem passiert oder geplant ist. Jedoch würde ich es befremdlich finden, wenn es bei Familientreffen nur um Emotionen und "uns" ginge. Wir sprechen auch über das Weltgeschehen, Wissenschaft, Technik, Medizin, Forschung, Umwelt. Erst gestern haben wir endlos über Sinn und Notwendigkeit einer Züchtung von Hühnern gesprochen, die sowohl als "Eierproduzent" als auch als Nahrung dienen, um das Schreddern von männlichen Hühnerküken zu vermeiden. Das ist nur ein Beispiel. Wir machen auch mal Experimente mit den Jüngsten ( sind derzeit 3, die noch nicht zur Schule gehen) Das ist spannend. Einseitigkeit ist langweilig und lässt einen verstumpfen. Hier gibt es sehr wohl gravierende Bildungsunterschiede, was aber vollkommen egal ist. Es gibt immer Themen, die uns alle interessieren.
Finde ich alles andere als erquickend aus einem Familienfest eine wissenschaftliche Diskussionsrunde zu machen und andere, die dachte sie kämen um zu feiern sitzen rum und fühlen sich deplaziert. Spezielle Themen mit Leuten, die diese teilen berede ich dann doch eher nicht in der bunten Runde. Zu Familienfeiern ist es hier familiär.
Hej! Ich finde das Wort "seltsam" ebenso seltsam in diesem Zusammenhang wie Deine Antwort, mf4. Familienfeier klintgt für mich nach etwas größerer Unde als nur 2 Leute, da kann man wohl die einen über ihr wissenschaftlich-plotisches Thema reden lassen und die anderen über ihre eigenen Befindlichkeiten. Das muß sich doch nicht widersprechen! Bei uns kamen ja neben Bildungsunterschieden auch immer kulturelle und vor allem sprachliche Unterschiede zwischen der dt. und dämn. Familie auf - aber Familienzusammenkünmfte sind eben querbeet durch alle lager,. also sind alle Themen erlaubt und jeder sucht sich eben seine Nische. Vor allem ni meinem dt. Familie habe iche inen zweig, der sich gern umarmt, küß etc. --- das liegt uns "Dänen" nun gar nicht. Auch mir und meiner Kernfamilie von früher eher nicht - Zur Begrüúng, zu mAbschioed, aber Gute-Nachtklüsse etc. müssen nicht so sein. Das habe ichd ann schon meiner kinder zuliebe dem näherrückenden Teilder Familie klargemacht - wir sind nicht so überschwenglich mit Gefühlen, wir müssen die nicht so zeigen. Zu unterstellen, sie seien weniger vorhanden, dagegen verwahre ich mich allerdings. Daß meine kinder nicht vor Freude juchzten, wenn ihnen ein Wunsch erfüllt, eine Überraschung gemacht wurde, hieß nicht, daß sie sich nicht freuten. manche kehren eben dann bei sich ein. Wohl denen,die soviel "rummelighed" - "Geräumigkeit" wird diesem dön. Wort nur wenig gerecht - haben, die soviel verschiedene Themen als auch verschiedene Arten der Gefühlsäußerung akzeptieren, tolerieren, nicht übelnehmen und nicht analysieren - ja, nicht einmal seltsam finden. Die einfach nur erkennen, daß ihre Art zu sein nicht die einzig glüchjlichmachende und schon gar nicht die Norm ist, von der andere dann eben "seltsam" abweichen. Man sagt zwar: "gleich und gleich gesellt sich gern", aber "Gegensätze ziehen sich an" ist doch ungleich spannender! Gruß Ursel, DK
Ja, es sind wirklich Gegensätze, die sich hier anziehen :) Mein Mann fühlt sich bei uns zu Hause wahrscheinlich auch etwas unwohl manchmal, auch wenn er das nicht zugibt. Hier biegen sich die Tisch und die Menschen lachen und weinen. Seltsam ist wirklich ein nicht gutes Wort, unterschiedlich. Ich bin nicht so ein sehr lauter Mensch, wenn es um Gefühle geht. Ich mache zB nicht gerne diese Begrüßungsküsschen... Meine Kinder werden immer geknuddelt. Mein Mann spricht selten über Gefühle, wenn dann weiß er keine Worte. Ich glaube seltsam finde ich es nur, dass Oma nicht nach den Enkeln fragt (oder ich bin etwas empört) weil: das ist doch wichtig. LG M.
Ja, es sind definitiv auch kulturelle Unterschiede bei uns.
Aber in anderen Familien ist es eben nicht so deutlich oder nicht so stark ausgeprägt.
mf4 sagt es schon ähnlich so wie ich es sehe.
Ich passe mich leicht an und könnte auch mitreden. Auch meine Familie redet mal über Wissenschaft und Forschung (nicht beim Geburtstag), aber es endet irgendwie immer in persönlichen Meinungen. Man kann auch eine persönliche Meinung zu Anitmaterie haben.
LG
M
Hej Marilla! Vielleicht reicht de rOma, was Ihr erz#ählt -wei lsie weiß, Ihr erzählt. ich war zunächst auch ... irritiert ... ??? ... wei lmeine Mutter sich längst nicht so viel mit de rEnkelin abgab, wenn wir denn mal unten bei ihr waren. ichwuß0te, sie freute sich üpber alles, was ich am trelefon erzählte, zteigte jedes Bild den Nachbarn freudig rum, war stolz auf dieses erste Enkelkind. Sie hatte sie andächtig im Arm gehabt, als sie das erste Mal bei uns war, als Baby, stundenlang. Und als wir 1 Jahr später kamen, spielte sie mal 10 Minuten und las manchmal dfann wieder zum xten Mal in einer zeitung oder setzte sich zur Seite... Bis ich begriff: DAS WAR ihr Glück. Wer bni ich zusagen,daß es nur Glück ist,w enn es nach meinen vorstellungen, also 2 Std,. oder wielange - stattfindet? Wer bin ich daß ich bestimme, wieviel sie braucht,um mit ihrer Enkeltochter glücklich zu sein? ich habe das danmn ganz gut verstanden. Das war so ein LIcht-Blick - der mir manchmal auch ina nderen Situationen, total abgelöst von meiner mutter, hilft, anderen DAS Glück zu lassen, das SIE brauchen - und nicht das, was ich mir vorstelle, was sie glücklich macht. das gilt für meine kinder wie meinen Mann, für meine Freunde wie für menie verbliebene Familie, für alle. Undsie hes mal andersrum: Wie "seltsam" wirkst Du wohl auf die andere Familie, Ihr - mit Euren Gefühlen und dem drber reden? Vielleicht empört es die anderen, ausgefragt zu werden: "Und, wie geht´s? Was macht die Scule, die Arbeit? Wiegeht es mit ..." Vielleicht möchten sie lieber erzählen,w enn IHNEN danach ist statt verhört zu werden. Alles hat 2 Seiten. Wenn man in 2 Kulturen lebt, lernt man das manchmal sehr schnell --- genau DAS ist nämlich Integration. Gruß Ursel ,DK
Es ist aber gut, daß Du jetzt drüber nachdenkst, daß "seltsam" ein falsches Wort ist. es läßt ja tief blicken, daß Du es erst so nennst. Daß unterschiedlich bei Dir wie bei vielen eben bedeutet: seltsam (wenn es nicht so ist, wie ich es kenne, wie ich es fühle, wie ich es richtig udn normal empfinde). Gruß Ursel ,DK
Ich finde de Mischung macht es. Finde es genauso "merkwürdig" nur über persönliches Befinden zu reden,wie nur über Forschung. Wobei ich Forschung da definitiv auch wesentlich interessanter finde als über Gefühle von meiner Verwandschaft. Ich kenne es so dass es eine gesunde Mischung gibt. Persönliches Befinden,Fachthemen usw.
..sondern ein Zeichen dafür daß das (Zusammen-)Leben zahlreiche Facetten hat. Seltsam mag das nur denjenigen vorkommen, die nicht bereit sind, mal über den Tellerrand zu schauen und meinen, nur wenn es überall so zugeht wie bei einem selbst ist das normal bzw. in Ordnung.
und wie gesagt: Das ist Integration. denn da muß auch die einheimische Bevölkernug hinkommen: Zu erkennen und dann auch anzuerkennen, daß nicht nur die dänische, die deutsche, die wetstliche Kultur die einzig selligmachende ist. genauso wie bei Familien eben. Gruß Ursel, DK
Dem stimme ich zu. Treffender könnte man es nicht schreiben. :)
Mein Mann und ich sind beide recht viel rumgekommen, dementsprechend passen wir uns, je nachdem, wo wir sind, dann an. Ob er oder ich das immer so erbaulich finden, steht ja auf einem anderen Blatt. Aber was ist denn die Alternative? 3h schweigend dabei sitzen? Zwanghaft versuchen, die Gespräche in andere Bahnen zu lenken?
Hallo, Wir kommen nicht aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen. Mein Mann kommt aus einem Alpenland, bis lang fand ich seine Familie und die Menschen die ich dort kennengelernt habe sehr reserviert. Es stört mich nicht, dass sie nicht fragen, wie es den Kindern geht, was sie so machen, etc, ich finde es nur wunderlich, eigenartig. Mein Mann ist "sozialisierter" zu Hause, vielleicht hat er sich an diese ganzen leeren Worte(wie er es nennt) gewöhnt, vielleicht hört er nicht wirklich zu. Seine Ursprungsfamilie ist eben so wie sie ist. Es fällt ihnen nicht auf, dass mehrere Leute am Tisch nicht zu Wort kommen, weil sie schlichtweg keine Ahnung von den neuen Forschungsergebnissen haben, oder ihre Meinung belächelt wird. So sitzt man 3 Stunden rum und lobt den Kuchen. Ich beschäftige mich mit meinen Kindern. Die Tanten und Onkel haben keine Kinder, ich habe gleich 4. Ich sehe meine Ursprungsfamilie nur zum Teil und nicht so oft. Wenn wir da sind, sind wir sofort Mittendrin. So nennen es die Kinder. Wahrscheinlich ist es nicht nur das Gespräch sondern es ist sind die Möglichkeiten. Eine Art Gastfreundschaft? Für mich ist es sonderbar. Mein Elternhaus war offen und voller Menschen. Sie haben immer etwas hergestellt oder gemeinsam gemacht. Dabei gesprochen, bestimmt auch über Fachthemen, das bleibt nicht aus. Bei ihm war immer viel Ruhe und sie hatten fast nie Besuch. Das ist schon sonderbar, dass wir zusammen passen, oder etwa nicht? Wie gesagt, ganz verschiedene Erziehung, ganz verschiedene Eltern. Ich finde es z.B. ganz selbstverständlich, dass Mama einfach die Sonne zu Hause ist, dass es anders sein kann, musste ich schmerzlich lernen und sehe es immer noch nicht ein :) Ich glaube, wenn man in verschiedenen Kulturen zu Hause ist, dann ist man prinzipiell offen. Ich lebe hier eigentlich schon immer, seit ich denken kann, dennoch sind meine Wurzeln eher nicht hier. Es ist auch nicht so, dass ich sie nicht mag, die Schwiegers, aber oft komme ich mir da nicht gewünscht vor. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für diese Gespräche, bei den ich nichts beizutragen habe. Da sie nicht plump sind, sagen sie es auf diese Art durch ihre Blume. Ich spreche 5 Sprachen, und in meiner gibt es für Befindlichkeiten mehr doppelt so viele Wörter, als in Deutsch oder Englisch. Nuancen, die mir wichtig sind. Alles Gute Schönen Valentinstag! Ich bereite jetzt mal ganz still ein schönes Frühstück vor. M.
Also befremdlich empfinde ich eher wie du von den "anderen" sprichst. Hat IMO wenig mit offen und verständnisvoll zu tun. Für mich bedeutete offen und auch tolerant, andere zu nehmen wie sie sind mit all ihren Nuancen, Eigenarten und Sonderlichkeiten. Ohne das so zu hinterfragen das ich ihnen alles mögliche negative unterstelle. Und, um mal eine andere Seite zu zeigen, viel Besuch zu bekommen, über alles mögliche zu quatschen usw hat auch schnell was von oberflächlich. Wir haben auch 1 Paar bei uns in dem Bekanntenkreis die Hunz und Kunz kenne. Welche mit jedem sofort auf Du sind, ständig volles haus haben usw. Es ist aber auch das Paar was sich am meisten darüber beschwert das, wenn wirklich Not am Mann ist, es bestenfalls eine handvoll Leute gibt auf welche man zählen kann. Andere wirken etwas "unterkühlt", wissen aber 1000%, im Fall der Fälle können sie auf die wenigen wichtigen Personen alle zählen. IMO ist das weit aus wichtiger. Und, wenn ich schon von meiner und seiner (Ursprungs-)Familie spreche, darf ich mich wo nicht wundern wenn ich auch so aufgenommen werde. Mir persönlich würde das recht deutlich zeigen, das es eben bisher nicht möglich war da als Einheit zu funktionieren. Nur, dazu gehören immer mindestens auch 2 damit das ganze funktioniert. Sollte man innerhalb einer Familie wirklich Probleme haben, sollten diese auch innerhalb der Familie angesprochen werden - MIT den Personen. Nicht über diese hinweg. Ist aber nur meine Meinung.
Aufgewachsen bin ich in sehr chaotischen Familienverhältnissen. Sehr bunt gemischte Menschen von ihrer Art,ihren Gewohnheiten und ihrer Herkunft,ihrem sozialen Umfeld und ihrem Bildungsstand.
Ich kann mich recht gut anpassen oder auch damit umgehen, dass ich mich zurück ziehen aus Gesprächskreisen,denen ich nichts abgewinnen kann.
Es gibt auch immer Themen, die mich nerven. Egal,ob es da um wissenschaftliche oder emotionale Themen geht.
Wenn Lieschen Müller zum hundertsten mal über ihr Fritzchen redet oder Magdalena Musterfrau die gleiche politische Diskussion auslöst, wie immer und ich schon weiß,wer wie reagiert und was sagen wird..DAS kann mich ungemein nerven . Wobei es auch stark auf meine tägliche Laune ankommt,was mich beschäftigt oder worüber ich interessiert bin zu hören oder selbst zu sprechen.
Pauschal finde ich es schwierig,zu sagen,was seltsam ist und was nicht.
Was ist seltsam?
Wer definiert seltsam?
Ist es positiv oder negativ?
Es muss nicht immer hochgebildet zugehen bei Gesprächsrunden. Um jedermanns Gefühlsleben muss es aber auch nicht gehen. Die Mischung machts.
Ich denke, dass es auch sehr abhängig davon ist,was ich an Gesprächsthemen gut finde,wie ich meinem Gegenüber zugetan bin.
Es gibt einfach Menschen, deren "Gesabbel" mich grundsätzlich nervt. Egal worum es geht ![]()
Das kann ich so unterschreiben. Es geht nicht darum, was besser oder schlechter ist, aber es gibt denke ich Gewisse unausgesprochene Regeln. Wenn man weiß, dass 5 Leute, die man einläd keine Ahnung von (oder keine Lust auf) Thema X haben, dann spricht man besser über die Million anderer Sachen, die einem so durch den Kopf schwirren. Vor allem wenn Kinder anwesend sind, man am Tisch sitzen soll, dann kann man, wenn man sonst die Möglichkeit hat, einfach etwas smalltalk machen, oder wem das nicht liegt (kann ich gut verstehen) dann eben Konversation betreiben. Dazu gehört, dass jeder gehört wird, und nicht belächelt, weil seine Meinung z.B (noch) nicht so fundiert ist. Im Grunde denke ich, dass mich diese Unterschiede nicht so sehr gestört haben, wie Schwiegermonsters Haltung. Gut dass ich hier mit euch drüber gesprochen habe, es relativiert sich langsam. Und zu Hause ist Frieden, weil ich Gögatte nicht damit belangt hab. LG M
Ich denke das Wort "Schwiegermonster" zeigt dann was Du wirklich denkst. deutlicher geht es ja kaum.
Hej nochmal! ja, darüber bin ich dann jetzt auch gestolpert. Anfangs relativierst Du, anfangs findest Du es nur "seltsam",. jetzt istd ie "Sonne der anderen Familie" - egal wie sehr diese Familie nun Sonnenanbeter ist oder nicht, plötzlich das Schwiegermonster??? Weilsie Deine Sonnenrolle nicht so sieht wie Du? Weil Du meinst, sie behandeln Dich und Deine Familie herablassend? Ich grübele schon die ganze Zeit, daß man doch auch selbst ein bißchen in der Hand hat, wie sich ein Gespräch entwickelt. Wer nur stumm da sitzt und sich ärgert, ändert nichts - weder in der Welt noch am Familientisch. Mach doch den Mund in einer Diner 5 Sprachen auf (ich verstehe nicht so ganz, was Du damit ausdrücken wolltest, wüßte es aber gern!) und ändere das Thema. Und wen nichein Thema nicht verstehe, bricht mir zumindest kein Zacken aus der Krone zu fragen: Das habe ich jetzt nicht verstanden - kannst Du das mal für Lieschen Müller erklären - wozu ist das gut? Wie funktioniert das? Frei nach dem Motto: Man wird alt wie ´ne Kuh und lernt immer noch dazu. Wenn ich nur von meiner Befindlichkeiten rede, bleibe ich so dumm wie ich gekommen bin. Kann sein ,zuhauser interessiert mich das Thema nicht mehr, aber erstmal kann ich doch versuchen, was zu lernen? Wir haben auch hier in DK einge Familien, die wir nur zu größeren Anlässen sehen und manchmal ärgern wir uns auch --- aber herrje, die sind so, wir sind anders, wir sehen uns nur da und irgendwie bekommen wir die Kurve immer doch zu Themen, die man dann ausdiskutieren kann, ohne sich zu ärgern. Wenn ich immer nur mit Leuten zusammenkäme,die so wären wie wir - wie lanaaaaaaaaaaaangweilig! Ich glaube, an Deiner Defintion von Toleranz und Offenheit solltest Du noch ein bißchen arbeiten. Mag sein, bei Euch ist Mama die Sonne --- das ist ein netter Ausdruck, wenn er denn zutrifft. Anderswo ist es mehr gleichberechtigt, ist es vielleicht sogar der Vater .--- oder es gibt gar keine Sonne --- und es sind dennoch (wohl)funktionierende, sich wohlfühlende Familien. Eigen-artig, überleg mal ,was das Wort wirklich bedeutet. Jemand hat seine eigene Art. Was soll daran schlimm sein? Du wertest das schon ab... nur weil es nicht DEINE Art ist. Es fällt in der Tat auf, daß Du Anderssein trotz aller gegenteiligen Beteuerungen in jeder Deiner Erklärungen negativ definierst und - ich nichts Positives erinnere, was Du über die Familie Deines Mannes erzählst. Muß ich suchen gehen oder gibt es das in Deiner Welt gar nicht? Gerade Mütter / Ekltern sollten schnell lernen,d aß sie nicht nur von Gleichgesinnten umgeben sind. Sonst wachen sie erschrocken auf, wenn die kinder plötzlich Wege gehen,die ihnen im Traum nicht eingefallenwären und die jenseits ihrer Phantasie und (Achtung:) ihren Wünschen liegen. Denn auch Kinder sind -eigen-artig, und haben alles Recht der Welt dazu - genau wie Schwiegermütter. (Die lebt schon ein Stück länger auf derWelt Du, wieso soll die sich wegen Dirverbiegen?) Gruß Ursel, DK - die jetzt noch Kuchen backt für ein Familientreffen der bes. Art, wo ich auch denke: Was soll ich da - wo ich aber dennoch gespannt auf diese Facette der Welt bin ---
Hach, das Schweigermonster. Ja, wir sind nicht gerade die besten Freundinnen, aber Schweigermonster ist bei uns das Synonym für Schwiegermutter. Ich glaube ich habe hier auch schon Schwiegerdrache oder so gelesen. Da wir uns schon seit mehr als 20 Jahren kennen, ist es schon eine Verwandschaftsbeziehung. Und: Verwandte kann man sich nicht aussuchen, aber weil sie Verwandte sind, werden sie bei uns Respektiert. Ich sage ja auch nicht Monster zu ihr :) Wir sind immer nett und höflich zu einander. Aber ich kann mich eben nicht an ein einziges mal erinnern wo es mal herzlich war. Sicher ist es einfacher, wenn man sagt: das und das machst du blöd Schwiegertochter. Dann kann Schwiegertochter sagen: Bööh, die Frau kritisiert mich. Da es hier unsichtbar abläuft, hintenrum und nicht offensichtlich, ist es schwer zu erklären und zu fassen. Sie lassen einen eben nicht rein. Es ist ja nicht so, dass ich zu blöd bin um dem Gespräch zu folgen. Ich sitze eher stumm da, denn wenn Frau Professor (in Rente) mich autoritär und von weit, weit oben belehrt, bekomme ich innerlich einen Ausschlag.... Aber eigentlich wollte ich nur wissen wie ihr mit den Unterschieden umgeht. Vor allem, wenn man bemerkt, dass es im Alter immer deutlicher wird. Ja, auch bei Mutter Sonne, da wird es auch extremer. Aber das ist noch ein anderes Thema. Oma-Mamma. Da kann man wohl nichts machen als Tochter, außer sich irgendwie fügen. M.
Das ist kein Synonym, es ist einfach nur herablassend. Und wenn man mich so bezeichnen würde, vor allen dann noch gegenüber Außenstehenden, dann wäre ich sicherlich auch alles andere als "herzlich".
Mein Mann sagt Schwiegermonster zu meiner Mutter, ich sage es zu seiner Mutter. Es ist bei uns ein Synonym für Schwiegermutter. Damit hat keiner ein Problem, weil die jeweiligen Monster das natürlich nicht wissen. Schwiegermonster, Schwiegerdrache...wo ist der Unterschied? M.
Ich habe jetzt all´ Deine Antworten gelesen und kann mich des Eindruckes nicht erwehren, das Du ganz schön herablassend wirkst. In Deinen Aussagen und in Deinen Erwartungen die Du an Deine Mitmenschen stellst.
Ich kann Marilla durchaus verstehen. Zwar kommt nach einigen Antworten heraus, dass sie die Schwiegerfamilie eben nicht nur als "seltsam" empfindet, sondern durchaus als abgehoben und unsympathisch... Aber dann ist es eben so. Sie fühlt sich einfach nicht wohl mit denen und hat versucht, es in Worte zu fassen. Ich habe auch kein gutes Verhältnis mit meiner Schwiegerfamilie, aber dann ist es eben so - du kannst die Menschen nicht ändern, nur dein Verhalten ihnen gegenüber. Bei mir gab es auch nie Herzlichkeit oder ein "in die Familie aufnehmen". Das ist mir egal! Ich hab meine Familie und wer uns und unsere Art mag, kann uns besuchen. Zu den Schwiegereltern fahren wir nur noch äußerst selten - aber auch, weil mein Mann viele Dinge, die dort laufen, wie sie eben laufen, nicht mehr mitträgt. Du hast deinen Mann, deine Kinder - sei die Sonne, mach dein Ding! Nur weil man den Sohn von jemanden heiratet, muss man ihn noch lange nicht sympathisch finden! Das ist ein viel zu hoher Anspruch. Wenn es passt, Glück gehabt, wenn nicht: kein Grund, unglücklich zu sein!
Danke
LG
Marilla
Es ist nicht so, dass ich sie alle gar nicht leiden kann, hab das vielleicht zu hart geschrieben. Ich kann viel von ihr lernen und die Geschwister sind nett.
Einzeln kann man mit jedem gut reden. Zusammen haben sie eben ihr Ding.
Wahrscheinlich ärgert mich das, weil ich sonst immer gut überall reinkomme und mich auch gern anpasse, denn man kann durch verschiedene Perspektiven auch so gute Denkanstöße bekommen. Da kommt aber keiner rein, die Teenies leider auch nicht.
Mein Mann drängt auch nicht mit Besuchen.
Manchmal wünsche ich mir für die Enkelkinder etwas mehr (wohlwollende) Oma.
Aber nicht alle Omas sind "wohlwollend" , oder eben so, wie wir uns eine Oma für unsere Kinder vorstellen und wünschen. Es ist eben so, wie es ist. Mein Schwiegermonster (und der Begriff ist durchaus passend) ist Ärztin und alle, die nicht Ärzte sind, sind doof... Ich merke, dass sie diese Meinung nicht nur innerhalb der Familie (durchaus einige Akademiker, aber eben alles technische Berufe), sondern auch im Bekanntenkreis isoliert. Natürlich spüren die Leute das und ziehen sich zurück, wenn sie für dumm gehalten werden. Aber wenn das für Sie der Weg ist, wie sie durchs Leben gehen möchte, dann muss sie das tun, sie ist nicht mit mir verwandt, nicht befreundet, ich hab da keine Aktien!
Aber lass dich gerade von überheblichem Verhalten nicht selbst klein reden, das hast du nicht nötig! Die machen ihr Ding und du deins, fertig!
Und vielleicht hat sich dein Mann ja nicht umsonst in eine Frau verliebt, die Herzlichkeit und Gastfreundschaft hoch schätzt? ![]()
Die letzten 10 Beiträge
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig
- Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies
- Mola Adebisi sagt, ich hatte Glück, meine Frau sieht aus wie vor der Geburt des Babys
- Röhrenknochen zu kurz