StiflersMom
Unsere Große ist die älteste in der Klasse. Sie geht jetzt in die 1.Klasse. Bei telefonischen Elternsprechtag war die Rückmeldung nicht so positiv. Irgendwie hab ich das Gefühl durch Corona und Home schooling, entwickelt sich keine Routine. Jeden Tag gibt es Tränen bei den Hausaufgaben und Türen,die geknallt werden. So kenn ich sie sonst gar nicht. Ist das normal beim Schulstart? Hat jemand Lösung gegen den schnellen Frust?
Was frustriert sie denn genau? Wir hatten hier damals(11 Jahre her) bei den Hausaufgaben die Regel, nicht länger als 10 min. pro Fach. Dann eine Pause, bewegen lassen und dann das nächste Fach. Funktionierte bei zwei Kindern, Kind drei ist eine ganz andere Hausnummer gewesen.
wie läuft euer homeschooling? wir hier z.b. hatte noch nicht eine sekunde onlineunterricht. wir bekommen für beide kinder in der gs die aufgaben per mail. bücher haben sie ja zuhause. von daher können sie anfangen wann sie möchten. wir präferieren schon den frühen morgen, damit sie schnell durch sind und länger was vom tag haben, ich lasse sie aber auch ab und an selber entscheiden und "reinlaufen" dass es dann halt länger dauert etc. über diesen lerneffekt komme ich gut an die kinder ran. wir haben ein belohnungssystem. die jungs haben stickerhefte bekommen und erhalten nach theaterfreien zügigen hausaufgaben je ein pack aufkleber. und wenns theater gibt eben keines. funktioniert sehr gut. sie haben ein bild gemalt mit 100 kreisen und jeden tag darf zusätzlich ein stern in einen der kreise gemalt werden. wenn alles voll ist, gibts einen gutschein fürs legoland. der kleine ist in der 2. klasse, der große in der 4. er hat die zusätzliche motivation zu lernen, da er aufs gym gehen möchte. und das geht halt nur wenn die noten und die arbeitsweise mit tempo und heftführung gut ist. meldet euer lehrer rück? wir fotografieren die aufgaben ab und schicken sie an den lehrer. der schreibt dann eine tolle mail zurück und das macht die kinder scon stolz.
Meiner ist auch erste Klasse. Nach dem Frühstück zeige ich ihm was gemacht werden muss und er darf entscheiden womit er starten möchte (danach gebe ich vor damit das aufwendigsten nicht zum Schluss gemacht werden muss). Nach jedem Arbeitsblatt machen wir Pause. Uns treibt nichts also teile ich es über den Vormittag bis frühen Nachmittag auf. Manchmal gibts eine kleine Schale mit Nüssen dazu oder ein Spiel in Aussicht wenn es schwierigere Aufgaben sind und die Motivation flöten geht. Bis jetzt wird zwar manchmal gemault aber wir kommen stressfrei durch den Tag. Lluvia
Alles nur eine Frage der Orga. Ich hab noch zwei kleine Kinder zu Hause und einen Mann mit Schichtdiensten. Den ganzen Vormittag kann ich nicht opfern
das MUSS möglich sein. ich arbeite nebenher noch, fange um 5 im büro an, komme um 8 zurück ins HO, telefon, rechner, akten dabei, beide kinder parallel schule und mann spätschicht. der kann nicht um 8 aufstehen wenn er nachts heimkommt. ja es ist organisation aber da liegt es an dir. wenn du genervt bist und das zeigst, geht das sofort aufs kind über und dann is rum.
Alles nur eine Frage der Organisation
ll
Weisst Du, was richtig schlimm ist? Es gibt Menschen, die an der Kapazitätsgrenze sind. Warum auch immer, sie sind es. Irgendwas kann man nicht mehr leisten. So sehr man auch will, es geht eben nicht. Dann ist die INDIVIDUELLE Grenze erreicht. Ob das auch Deine ist, steht doch gar nicht zur Disposition. Und ist auch kein Maßstab. Es ist extrem neben der Spur, wenn man diesen Frauen sagt: streng Dich halt an, wenn Du wirklich willst.....
Mensch, du bist ja eine richtige Heldin.
Und weil dein armer Mann Spätschicht macht, übernimmst du auch noch seinen Anteil an Haushalt und Kindererziehung. Schön blöd!
Danke! Ich war auch schon kurz davor zu sagen, dass das echt vermessen ist. Nicht jeder kann um 5 Uhr anfangen und nicht jeder kann Homeoffice machen. Ich dürfte das nicht. Wenn mein Kleiner schulpflichtig wäre in der jetzigen Zeit, müsste ich meinen Job aufgeben, da es sich eben nicht organisieren ließe. Betreuen können meine Eltern, Schule machen geht aber nicht so einfach.
Hallo, ich denke du solltest erstmal versuchen herauszufinden, wo genau das Problem liegt. Sind deiner Tochter die Aufgaben zu schwer und sie ist überfordert? Oder Hat sie manchmal Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren? Ist das Pensum zu viel und die Menge erschlägt sie im ersten Moment einfach? Fühlt sie sich unsicher und braucht „nur“ Bestätigung? Was hat die Lehrerin denn genau für Probleme genannt? Es gibt viele Kinder, denen der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule nicht leicht fällt. Aber regelmäßig Tränen sollte es definitiv nicht geben!
Ich bin bei kleinen Kindern für das Belohnungssystem. Kinder lernen nicht für sich oder für das Leben. Sie lernen oft, um zu gefallen und der geliebten Lehrerin eine Freude zu machen. Ich würde kleine Etappen vorschlagen, 10 Minuten lernen, nicht länger. Dann Pause. Hat das gut geklappt, ein Sternchen. Bei 5 Sternchen (schnell zu erreichen) gibt es die Belohnung. Geschichte zusätzlich vorlesen, Spiel spielen etc. Guck mal, was zu Deinem Kind passt. Das System kann man auch anpassen, 10 Sternchen später für größere Belohnungen (mein Kind 1 bekam für 10 mal 10 Minuten zusätzlich Rechtschreibung üben ein Buch) Ihr müsst aus der Spirale raus, sie hat noch Jahre vor sich. Lernen muss einen positiven Bezug bekommen. Ich wünsche Dir viel Kraft.
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