Elternforum Rund ums Baby

Schlaf eines fast Dreijährigen

Schlaf eines fast Dreijährigen

Flo1990

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Guten Morgen, einmal eine kurze Einleitung: Mein Sohn war schon immer ein sehr schlechter Schläfer. Schon als Baby hat er immer weniger geschlafen als der Durchschnitt und hatte auch immer Einschlafprobleme. Durchgeschlafen hat mein Sohn insg. 4 Nächte in seinem Leben. Mittlerweile ist er fast 3 Jahre alt (April 2018 geboren). Die Einschlafprobleme haben wir mit der Streichung des Mittagsschlafes vor etwa 9 Monaten nicht mehr. Was die Durchschlafprobleme angeht haben wir Wochen in denen er 2x wach wird, dann wieder Wochen, in denen er 3-5x wach wird. Kommen wir jetzt zu den Ausschlafproblemen, wie ich es nennen möchte. Mein Sohn war immer ein Frühaufsteher, war immer zwischen 5 und 6 Uhr wach und war dann auch nicht mehr zum Einschlafen zu bewegen. In den letzten Wochen hat sich leider das Aufwachen weiter nach vorne verschoben. Er wacht um 4 Uhr auf und will dann auch aufstehen. Wenn ich ihm erkläre, dass es noch Nacht ist, akzeptiert er es nicht und wir stehen letztlich gegen 4:30 Uhr auf. Es macht übrigens keinen Unterschied, ob wir abends um 18 Uhr oder um 20 Uhr ins Bett gehen. Seine normale Bettzeit beträgt 18:30/19 Uhr und dann schläft er auch gut innerhalb von 15-20 min ein. Insgesamt schläft er also 9 - 10 Stunden. Ich finde 4 Uhr als Aufstehzeit viel zu früh. 19 Uhr als Einschlafzeit empfinde ich als ganz normal für das Alter. Vor allem weil er keinen Mittagsschlaf macht und nicht durchschläft. Hat jemand von euch vielleicht eine Idee, wie mein Sohn länger schläft? Ich wäre wirklich sehr dankbar!


rabe71

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Antwort auf Beitrag von Flo1990

Ich finde 19 Uhr auch relativ normal als Bettgehzeit. Allerdings scheint dein Sohn es zu früh zu finden. Ich würde ihn mal über einen längeren Zeitraum (10 Tage?) um 20:30 ins Bett bringen. Vermutlich schläft er dann länger.


Muhkuh-87

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Moin War/ist meiner Tochter auch relativ egal wann sie ins Bett geht im Urlaub wird es regelmäßig erst 21/21:30 Uhr. Dennoch würde sie am liebsten um spätestens 5 Uhr aufstehen.... Wir haben eine Abmachung. Es wird bis mind. 6 Uhr liegen geblieben... Wir haben einen digitalen Wecker. Ich hab ihr die Uhrzeit en mit Smileys aufgemalt... Also 3:00/4:00/5:00 trauriger smiley, 6:00 lachende smiley. Nach 2,3 Wochen hatte sich ihr Körper scheinbar daran gewöhnt jetzt kommt es MAL vor, dass sie um vier, kurz nach fünf aufstehen möchte. Meistens wird sie um halb sechs, kurz vor sechs langsam unruhig und ist um sechs wach :) Für den "Notfall", wenn sie wirklich früh aufwachen sollte und Hunger hat (und dafür werde ich wahrscheinlich gleich gesteinigt) haben wir neben dem Bett ein Quetschie stehen. Der "Notfall" tritt so einmal im Monat auf. Oder auch mal gar nicht. Aber ich hab was da :) Uns hat das geholfen (bzw hilft meistens)


Mami_Adam

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Antwort auf Beitrag von Muhkuh-87

Das mit dem Quetschi hat meine Schwester auch gemacht, allerdings kam es da schon so 4 mal im Monat vor. Aber der kleine wurde dann einfach um 3 Uhr hellwach und hat alle geweckt, weil er Hunger hatte. Danach als die Idee mit dem Quetschi kam war alles super. Er hat in Ruhe sein Quetschi "gegessen" und der Rest konnte weiter schlafen


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von Muhkuh-87

Danke für deine Antwort! Dass mein Sohn wach wird, liegt nur leider nicht daran dass er Hunger hat. Er will auch gar nicht frühstücken, sondern spielen. Augen auf und Action, nenn ich das immer. Und da er wirklich hellwach ist, lässt er sich auch nicht überzeugen liegen zu bleiben. Wir schlafen im Familienbett und ich höre dann in einer Dauerschleife 'Ich will aufstehen' - 'Ich will runter'. Irgendwann stehe ich dann auf, weil seine Laune immer schlechter wird und ich weiß, dass ich sonst den ganzen Tag darunter leiden, dass der Tag so schlecht gestartet hat...


Muhkuh-87

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Antwort auf Beitrag von Flo1990

Ähm.. Bei meiner Tochter auch nicht... Wie gesagt, quetschie ist nur für den "hungernotfall", sonst ist es auch eher ein "ohichkönntejawasverpassen"


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von Muhkuh-87

Wir haben so etwas ähnliches wie deine Quetschi-Idee. Er bekommt dann morgens Hafermilch, die steht schon immer bereit. Nur überzeugt es ihn leider auch nicht, liegen zu bleiben Hab aber vielen Dank für deinen Tipp!


subidu

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Hallo, Unser Sohn und der Schlaf stehen auch auf dem Kriegsfuß.. keine Ahnung warum. Wir machen es mittlerweile so dass wir ihn wenn wer vor 5.30 kommt ihn wieder in sein Bett legen und sagen dass es noch Schlafenszeit ist. Das muss man ein paar Mal machen.. er steht dann natürlich erst Mal auf, aber wenn man es durchzieht hatten wir tatsächlich schon eine "Besserung" Unser Sohn geht tatsächlich zwischen 6 und 7 Uhr ins Bett... Also könnte man meinen der Schlaf reicht, aber er ist chronisch müde weil er sich weigert sich auszuruhen (Mittagsschlaf wollte er ab 3 nicht mehr machen weil er ja jetzt groß ist.. Vertragen würde er ihn allerdings) Wir hatten schon überlegt ob es Wecker gibt die die Farbe wechseln, so dass wir sagen können " wenn es grün leuchtet kannst du aufstehen" (Nachtlicht hat er ja sowieso)... Ach wie ich dieses Thema hasse


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von subidu

Hallo, vielen Dank für deine Antwort! Mittagsschlaf macht mein Sohn nicht mehr seit er 2 J und 3 Monate ist. Ich habe den Mittagsschlaf damals gestrichen, weil ich zwei Stunden bei ihm am Bett saß und er einfach nicht einschlafen wollte. Schlief er endlich war es 21 Uhr und ich war total kaputt und bin meist kurz nach ihm ins Bett gegangen. Alles andere blieb da liegen und mein Feierabend natürlich auch. Nach dem Streichen des Mittagsschlafs wurde es endlich besser und er schläft wie gesagt innerhalb von 15 Minuten um 19 Uhr ein. Und er will sogar ins Bett und sagt, er sei müde. Es war herrlich... Endlich wieder etwas Zeit für mich am Abend. Und nun mit fast 3 will er auch definitiv keinen Mittagsschlaf mehr machen. Wenn die Nacht mal ganz hart war, versuche ich es, aber es klappt nicht. Er ist halt ein richtiger Dickkopf und hat definitiv auch mehr Durchhaltevermögen als ich. Er hört nicht auf zu reden, wenn er wach wird (schlafen im Familienbett) und seine Laune wird immer schlechter. Wenn ich es mal herauszögere mit dem Aufstehen, zieht sich seine schlechte Laune meist durch den ganzen Tag...


subidu

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Antwort auf Beitrag von Flo1990

Man könnte meinen wir haben das gleiche Kind... Exakt so ist es mit unserem Sturkopf auch. Mittagsschlaf geht ab und zu, aber er muss wirklich tot müde sein... Hier sind noch zwei andere Kinder um die wir uns kümmern müssen und da ist stundenlang daneben sitzen einfach irgendwann vorbei.. Ich drücke die Daumen dass es besser wird.. und wenn ihr ein Patent gefunden habt gebt bescheid


KielSprotte

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Antwort auf Beitrag von Flo1990

Jetzt werde ich wahrscheinlich gleich gesteinigt, aber ich sehe zwei Ansätze: - Familienbett auflösen und dein Durchhaltevermögen steigern. Sicherlich geht es nicht von jetzt auf gleich, aber ich kenne 3 Familien mit solchen Frühstartern. Alle sind dazu übergegangen, dass die Kinder in ihren Zimmern schlafen (mit leicht geöffneten Türen) und dem Nachwuchs erklärt haben, dass vor Uhrzeit xy keine Action stattfindet - natürlich gab das einige Tage Streß, Tränen und schlechte Laune, aber dann hat der Nachwuchs akzeptiert, dass er selbst zwar gerne schon in seinem Bett in einem Buch blättern kann, Lego spielen o.ä., aber dass Mama + Papa definitiv noch nicht zur Verfügung stehen (also die haben wirklich einige Tage auf nichts reagiert, wenn nur darum ging "ich habe ausgeschlafen, ich will jetzt den Tag beginnen). Nach ca. 2 Wochen ist der eine Junge zu einem Langschläfer mutiert (war ja nichts was er verpassen konnte) und die anderen beiden spielen manchmal, manchmal liegen sie aber auch nur im Bett und warten auf den Startschuss wenn die Eltern sich rühren.


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von KielSprotte

Hallo, vielen Dank für deine Antwort! Ich habe das Familienbett im Dezember für ca. 8 Wochen aufgelöst. Er ist im eigenen Bett eingeschlafen und danach...was soll ich sagen, aus dem schlechtesten Schläfer ist der aller schlechteste Schläfer geworden. Ich hatte ja im ersten Posting gesagt, dass wir immer wieder Nächte haben, in denen er 3-5 x wach wird. Als wir das Familienbett aufgelöst haben, wurde es doppelt so schlimm. Um 19 Uhr schlief er ein und eine Stunde später ging es an. Er hat sich nur hin- und hergewälzt, gejammert, geweint. Ich habe nach 3 Jahren Schlafentzug einfach keine Kraft dafür immer wieder nachts an seinem Bett zu stehen. Nach 8 Wochen habe ich das Familienbett wieder in Anspruch genommen und er hat zumindest nachts wieder ruhiger geschlafen. Ich (und auch er) hatte einfach nichts davon, dass er noch weniger schläft... Und da es sich nach langen 8 Wochen immer noch nicht gebessert hatte, nehme ich an, das Problem liegt woanders - aber wo? Vielen Dank aber für deine Idee! Irgendwann werden wir das Familienbett bestimmt abschaffen, aber aktuell sehe ich das noch nicht.


User-1722183313

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Guten Morgen, abwarten kommt für dich nicht in Frage, verstehe ich das richtig? Ist der Kleine abends ausgepowert? Hatte er viel frische Luft? Kein Bildschirm ein paar Stunden vorm Schlafengehen? Wie ist euer Zimmer? Dunkel oder hell? Könnt ihr z.B. einfach immer bis 6h die Fenster abdunkeln? Liegt ihr im Bett oder ist dann schon jemand wach? (Mein Jüngster ist genau so alt und mein Mann steht um 5h auf. Dann sind die anderen auch manchmal wach und nicht mehr zur Ruhe zu bewegen. Die Großen schlafen jetzt aber eigentlich ganz normal oder spielen am WE morgens. Deshalb die Frage, wie sehr es dich belastet. Bei uns wurde es "einfach so" besser und läuft allgemein besser, wenn die Fragen oben "passen". Das ist aber auch nur meine Erfahrungen, jeder ist anders.) Viel Erfolg - und wenn es sehr belastend ist, vielleicht man den Kinderarzt/Erzieher im Kindergarten drauf ansprechen?


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von User-1722183313

Hallo, gerne beantworte ich deine Fragen dazu! Er ist ein Powerkind. Wir haben einen Hund, sind daher auch bei schlechtem Wetter viel draußen. Wenn das Wetter gut ist, so wie in den letzten Tagen, sind wir nur zum Mittagessen drin und sonst wird den ganzen Tag draußen gespielt, gewühlt etc. Daher ist er abends auch gut müde. Unser Zimmer ist abgedunkelt, wir haben Außenjalousien. Vor dem Schlafengehen essen wir gemeinsam, manchmal wird gebadet (gegen 16/17 Uhr) und dann lesen wir im Bett ein Buch. Davor vermeiden wir also alle Aufregung, Besuch o.ä. kommt auch nicht mehr. Süßigkeiten isst er sowieso nicht. Ich suche auf diesem Wege nach Ideen, wie wir die Schlafenszeit verlängern können, weil im Juni das zweite Kind kommen wird. Mein Mann arbeitet nachts, ist selbstständig und kann daher leider nicht morgens mit ihm runter. Bestimmt läuft es sich irgendwann wieder aus, spätestens in der Pupertät Aber es tut schon mal gut, zu hören, dass es anderen auch so geht und man nicht allein ist.


Flo1990

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Oh! - Und zu dem Kinderarzt: Ich werde das auf jeden Fall bei der nächsten U im April sprechen. Vor 1,5 Jahren war ich schon Mal da, weil es damals auch große Schlafprobleme (aber anderer Natur) gab. Damals schlief er nur 30 min am Stück, war dann 30 min wach und das ging die ganze Nacht so. Ich habe ein Schlafprotokoll gemacht und es hieß, dass seien alles Phasen. Man könne aber natürlich mit Medikamenten dagegen steuern. Da habe ich mich gegen entschieden. Was den Leidensdruck für mich nach drei Jahren erhöht ist, dass wir quasi von einer schlechten Phase in die nächste rutschen. Es gibt kein 'dazwischen'. Mal sind es die Einschlafprobleme, dann die Durchschlafprobleme, dann wieder alles zusammen.


cm2507

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Mein Sohn ist auch ein wenig Schläfer. Er ist jetzt zweieinhalb, Oktober 2018 geboren. Mittagsschlaf macht er schon seit einem halben Jahr nicht mehr, er geht circa 20:00 Uhr ins Bett und ist um sechs wach. Wenn einmal viel am Tag war und er tatsächlich schon gegen 19:00 Uhr einschläft, Kommt es auch vor das er um fünf aufstehen will. Ich stehe grundsätzlich frühestens in 5:30 Uhr auf kommt es auch vor das er um fünf aufstehen will. Ich stehe grundsätzlich frühestens um 5:30 Uhr auf :) ist der kleine vorher wach kommt er (Wenn er nicht sowieso schon dort ist) zu mir ins Bett und wälzt sich dort hin und her, schlafen kann ich dann natürlich auch nicht mehr. Es ist einfach so, meine älteste braucht auch so wenig Schlaf. An eurer Stelle würde ich das einschlafen nach hinten schieben, entweder Schritt für Schritt um eine viertel Stunde verlängern Oder aber einfach grundsätzlich erst Oder aber einfach grundsätzlich erst um 20:00 Uhr ins Bett zu bringen. Mein Sohn schläft auch nicht durch, er wacht 2-4 mal auf, ist dann aber mit trinken (Lauwarmes Wasser in einer NuckelFlasche :D ) zufrieden, schläft manchmal in seinem Bett meistens in unserem Bett weiter. Bei meiner ältesten hat es funktioniert, dass sie morgens und sie schon wach war ein Hörspiel gehört hat. Das will der kleine leider alleine nicht.


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von cm2507

Vielen Dank für deinen Tipp und deine Erfahrungen! Es tut auch gut zu hören, dass man nicht alleine ist.


sunnydani

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Mein Großer war auch ein Schlechtschläfer und ist immer noch ein Frühaufsteher. Er ist mittlerweile 7 Jahre alt und schläft jetzt in etwa 9 bis maximal 10 Stunden, was ja gut passt, aber er geht eben auch früh schlafen und steht früh auf und das lässt sich bei ihm nicht verschieben. 4,5 Jahre lang hat er auch gar nicht durchgeschlafen und seitdem schläft er zumindest nachts gut durch. Er geht gegen 20 Uhr schlafen und steht dann meistens gegen 05:15 oder 05:30 Uhr auf. Wir haben es uns mittlerweile aber so gerichtet, dass er wirklich alleine aufsteht und sich alleine beschäftigt, bis ich mit dem kleinen Bruder aufstehe. Das klappt jetzt sicher schon ein gutes Jahr echt gut, sodass ich morgens wirklich so gut wie nie von ihm geweckt werde. Aber er ist halt auch schon älter und kann schon vieles allein. Er kann sich seine Frühstücksmilch oder Müsli selber aufwärmen oder richten, wenn er vorher schon Hunger hat und er spielt dann eben schon mal alleine. Davor, als er noch jünger war, mussten wir auch immer mit ihm aufstehen. Bei ihm hat es übrigens nicht geholfen, die Schlafenszeit zu verlegen. Er ging früher immer gegen 19 Uhr und lange gegen 19:30 Uhr ins Bett. Aber auch, wenn wir es auf später verlegt haben, wurde er gleich früh wach und dann hat ihm die Stunde aber gefehlt und er wurde von Tag zu Tag müder und schlecht gelaunter. Nachdem wir das doch einige Zeit durchgezogen hatten und sich aber keine Umstellung eingestellt hatte, haben wir die Schlafenszeit wieder früher gelassen. Es gibt eben nun mal Kinder, die früh aufstehen, wobei 4 Uhr natürlich schon eine Hausnummer ist und so früh wäre ich auch niemals aufgestanden. Das früheste bei uns war wirklich 5 Uhr und da hab ich geschaut, dass wir noch etwas im Bett nachliegen konnten. Aber es ist schwer, den Biorhythmus eines Kindes zu verändern. Bei manchen Kindern klappt es und bei manchen gar nicht. Meine Kinder hatten nachts beide Wachphasen, in denen sie auch topfit und ausgeschlafen waren bzw. eben nicht weiterschlafen wollten, aber da hab ich es tatsächlich durchgezogen, dass nicht aufgestanden wurde und ich immer wieder nur gesagt habe, es ist Nacht und nachts wird geschlafen, alles dunkel gelassen hab und egal, ob gebrüllt, genervt, sonstiges wurde, konsequent nicht aufgestanden bin. Der Kleine hat das bis zu drei Stunden am Stück durchgehalten nicht weiter zu schlafen. Aber irgendwann waren die Phasen wieder vorbei und dann haben beide wieder schneller weitergeschlafen, wenn sie nachts wach wurden. Meinen Großen könnte ich abends immer noch nicht länger auflassen. Er ist streichfähig und schläft meistens innerhalb von zehn Minuten ein. Deshalb geht er nach wie vor früh schlafen und steht eben früh auf. Aber er kennt die Uhr und weiß, dass er vor 6 Uhr nicht zu uns kommen darf bzw. in der letzten Zeit wartet er wirklich geduldig einfach darauf, dass wir von selber mit dem Kleinen aufstehen und das ist auch nicht jeden Tag ganz gleich (außer unter der Woche halt). Ich wünsche euch, dass ihr irgendwie einen Weg findet, damit umzugehen bzw. der es euch leichter macht, es zu ertragen. Tipps habe ich leider keine ;-) Alles Liebe!


Flo1990

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Antwort auf Beitrag von sunnydani

Hallo, vielen lieben Dank für deine Erfahrungen und deine umfangreiche Antwort! Es ist spannend zu hören, wie die Zukunft vielleicht auch mal bei uns aussieht. Wie du schon sagtest, kann ich meinen Sohn nicht alleine aufstehen lassen bzw. er will es auch gar nicht. Natürlich schlage ich ihm vor, dass er schon mal in sein Zimmer zum Spielen gehen kann und ich dann nachkomme, aber das will er auch nicht. Was mich halt wirklich dazu bewegt, auch tatsächlich mit ihm aufzustehen, ist seine Laune. Ich bin ja sowieso müde, aber wenn er sich dann noch in seine schlechte Laune hineinsteigert, kann ich den Tag eigentlich schon vergessen. Irgendwann kommen wir da beide nicht mehr raus und ich bin echt froh, wenn der Kleine im Bett ist. Meist gehe ich dann gegen 21 Uhr ins Bett. Muss ja schließlich sieben Stunden später wieder aufstehen.


Summer80

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Ich würde ihn konsequent abends erst später hinlegen...frühestens 19:30 oder besser erst 20:00 Uhr. Das wird anfangs an der morgendlichen Aufwachzeit erstmal nichts ändern, aber du musst trotzdem weitermachen. Sein Schlafrhythmus ist darauf trainiert und es dauert bis er sich umstellt. Ist vergleichbar mit Jetlag in einer anderen Zeitzone. 14 Tage solltest du es mindestens durchziehen und dann sollte sich was tun. Es wird anstrengend und dein Sohn anfangs wahrscheinlich übermüdet sein. Daher wäre es natürlich optimal wenn er nicht in den Kiga muss oder so. Zudem bietet sich die aktuelle Jahreszeit momentan dazu an, da es morgens noch länger dunkel ist und man ihm sagen kann, es sei noch "Nacht". Wenn es im Sommer schon um 4:30Uhr hell wird, zieht das nicht mehr. Wünsche euch viel Erfolg!


cm2507

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Antwort auf Beitrag von Summer80

Zum Uhrzeit umstellen und den Meinungen dazu noch meine Erfahrung: Wir hatten mit meiner großen echt Schwierigkeiten als sie in die Schule kam. Sie ist eine totale Nachteule, ihr Biothythmus ist einfach auf abends lange wach und morgens dann im Bett gepolt. Mit schuleintritt musste sie deutlich früher aufstehen und es hat sehr sehr lange gedauert bis sie sich an den neuen Rhythmus gewöhnt hat. Trotz frühem wecken konnte sie abends ewig nicht einschlafen. Das war nicht mit 1/2 Wochen getan, eher schon mit einem Monat. Wir haben auch in Den Ferien konsequent früh geweckt damit sie nicht in alte Muster verfällt. irgendwann hatte sich ihr Körper -endlich- an das frühe Aufstehen gewöhnt, und noch mal ne Weile später konnte sie dann abends auch besser einschlafen.


Aurum

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Antwort auf Beitrag von Flo1990

Hallo, ich weiß nicht ob es schon geschrieben wurde aber mein kleiner (3.5) wacht auch Mal gern früh auf. Wenn es nicht am Hunger liegt mach ich ihm dann ein Hörbuch rein... (Peppa Wutz, Lieselotte die Kuh...). Er hört dann meist zu und schläft sogar manchmal wieder ein alles liebe