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Schadensersatzfrage... wer kennt sich aus?

Schadensersatzfrage... wer kennt sich aus?

dee1972

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Hallo ihr Lieben, hatte euch ja berichtet, dass ich vor ein paar Wochen von einem Hund gebissen wurde ( http://www.rund-ums-baby.de/forum/Anzeigen-oder-nicht_3913603.htm ). Anzeige wurde erstattet, Veterinäramt informiert.... Das Geld für die kaputte Jacke und die Arztkosten hatte ich schriftlich vom Hundebesitzer zurückgefordert. Heut hab ich telefonisch nachgefragt, ob er den Schaden inzwischen seiner Hundehaftpflichtversicherung weitergeleitet hätte. Aber der Typen ignoriert meine Forderung einfach. Gleichzeitig droht er mir nun selbst mit Anwalt, Gericht etc. Angeblich hätte ich in meiner Aussage beim Veterinäramt gelogen. Direkte Zeugen für den Biss gibt es ja leider nicht. Was mach ich denn nun? Einfach gelassen abwarten? Anwalt oder Rechtschutzversicherung hab ich natürlich nicht :( Hat jemand einen Tipp für mich? Ich ärger mich grad so sehr. LG D.


RM-

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Antwort auf Beitrag von dee1972

und melden das er nicht binnen 48 std den schaden der versicherung gemeldet hat (hier in HH veranlassen sie bei bisswunden eigentlich recht zügig einen wesenstest vor allem wenn der hund schon einmal auffällig wurde)


dee1972

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Antwort auf Beitrag von RM-

Vielen Dank für deine Antwort. Das ist eine gute Idee. Werde da morgen mal anrufen. Vermutlich wurde so ein Test bereits angeordnet, denn er war sehr ungehalten am Telefon. Er war wohl davon ausgegangen, dass ich keine Anzeige erstatte sondern mich mit ein bisschen Kohle zufrieden gebe. LG D.


RM-

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Antwort auf Beitrag von dee1972

ggf mit einer unterlassung und verbot zur erneuten hundehaltung aber HH ist auch streng diesbzgl


Mitglied inaktiv

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"denn er war sehr ungehalten am Telefon" --> er hat Dich über den Hund geschädigt, da hat er nicht ungehalten zu sein, sondern muss alles dafür tun, das der Dir entstandene Schaden wieder beglichen wird.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von RM-

Wäre schön, wenn es hier in Berlin auch so streng zugehen würde. Obwohl ich Hunde sehr gern mag. Ich weiss leider nicht, ob der Hund vorher schon mal auffällig war. Lt. Besitzer (welcher auch nicht besonders vertrauenserweckend wirkt) ist er harmlos und ich war angeblich Schuld... hätte den Hund provoziert ... bla bla bla. Ich hoffe, dass die mir morgen beim Veterinäramt Auskunft geben. Die waren ja sehr nett dort. Mir geht es auch nicht so sehr um die 50 € Rückerstattung sondern eher um die Sicherheit. Wir kommen zwangsläufig ständig an diesem Haus vorbei, meine Tochter ist 1 3/4 Jahre alt und somit genau auf seiner Kopfhöhe...


dee1972

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Ja sicher, ganz meine Meinung. Aber ich hab für den Biss selbst keinen Zeugen. Mein Freund und unser Nachbar kamen erst unmittelbar danach dazu. Und bisher hatte ich nur Rennereien wegen dem Vorfall.


Mitglied inaktiv

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Aber das als "normal" hinnehmen? Neeee. Was ist, wenn das nächste Mal ein Kind gebissen wird, oder eine alte Frau, die dann hinfällt und sich den Oberschenkel bricht? Ich wünsch Dir Durchhaltevermögen!


dee1972

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Danke dir. Bleibt mir ja nun auch nix anderes übrig ;) Im 1. Moment dachte ich... dumm gelaufen... aber nach dem 1. Schreck wurde mir bewusst, dass ich ein Riesenglück hatte. 1. wäre es Sommer gewesen, hätte die dicke Jacke den Biss nicht abgefangen. 2.) Ich war an diesem Tag spät dran. An einem normalen Tag wäre ich bereits auf dem Rückweg von der Krippe gewesen und hätte mein Kind an der Hand gehabt... Nur ärgerlich, dass solche Typen dann noch einen auf dicke Hose machen.


Mitglied inaktiv

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Das sind die, die leider die Vorurteile schüren, denke auch an die Hundehalter, die ihre Hunde gut erziehen und die ihre Verantwortung wahrnehmen.


RM-

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kommt mir kein hund mehr ins haus, ich hab kein bock mehr auf dieses ewige theater- überall wo du gehst und stehst wirst du bepöbelt und es stimmt- es bringt teilweise keinen spass mehr einen hund zu haben zuviele menschen kehren zuviele hunde über einen kamm--- ein hund ist hier kein haustier mehr, hier in HH wird er zur "bestie" gemacht-


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von RM-

Ich wurde ja schon oft gebissen, aber ich spüre sofort, wie der Hund und der Besitzer drauf ist. Ein Hund hat entweder zu hören, wenn er ohne Leine läuft oder an der Leine zu sein. Und da gibt es sehr gut erzogene Hunde und Hundehalter ;-) und absolute Idioten


Clivi8

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Antwort auf Beitrag von dee1972

so ganz genau kenn ich mich nicht aus, was ich aber machen würde ist: 1. anzeigen, den Besitzer wg Verletzung seiner Aufsichtspflicht ggü dem Hund 2. wenn du beim Arzt warst, wg dem Biss, dann hast du sicher ein Arztaufnahmebericht, den du ggf als "Beweis" verwenden könntest, darin müsste ja stehen, dass die Verletzungen aufgrund eines Hundebisses entstanden sind 3. dein Freund und Vater? könnten ggf den Rest bezeugen 4. nehm dir einen Anwalt, der kann Ansprüche gg den Besitzer für dich geltend machen (wenn du keine RSV hast und finanziell schlechter gestellt bist, bekommst du bei dem Gericht deines Wohnsitzes einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe, darüber kann der Anwalt seine zunächst außergerichtliche Tätigkeit ggü dem Staat abrechnen, du zahlst lediglich einen Eigenanteil von 10 euro... so kannste dich jedenfalls erstmal fachmännisch auch beraten lassen LG


dee1972

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Antwort auf Beitrag von Clivi8

Anzeige wurde ja direkt erstattet. Den Arztbericht hatte das (von der Polizei informierte) Veterinäramt bei mir angefordert. Soll ich mir tatsächlich jetzt schon einen Anwalt nehmen? Auf die blosse Provokation an Telefon heraus? Ich arbeite während der Elternzeit, bekomme Tariflohn. Hab also keinerlei Zuschüsse zu erwarten. Aber auch kein Geld zu verschleudern. Hab keine Lust, nachher noch auf irgendwelchen zusätzlichen Kosten sitzen zu bleiben? LG D.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von dee1972

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will niemanden über einen Kamm scheren und niemanden schlecht machen. Ich MAG Hunde. Grosse und kleine, sofern sie auf ihre Besitzer hören und mich nicht grundlos beissen. Ich bin auch durchaus an grosse Hunde gewöhnt (Ex, Oma...) Danke euch für eure Meinungen.