Knopf2016
Hallo zusammen, unser Sohn würde kommendes Jahr eingeschult werden (geboren Mai 2016). Wir überlegen ihn ein Jahr später einschulen zu lassen. Kognitiv wäre er sicher soweit, emotional-sozial würden wir ihm gerne noch etwas Zeit geben. Wie ist hier das Vorgehen? An wen wende ich mich? Kita? Angabe bei der Anmeldung an der Schule, dass man gerne ein Jahr später starten lassen möchte? Danke euch.
Hallo, du weißt doch noch gar nicht, was dein Kind in einem Jahr für einen Entwicklungssprung macht. Deshalb kannst du das doch jetzt noch gar nicht entscheiden ob er erst mit 7 eingeschult werden soll. Gruß Sylvia
Hier in NRW ginge es nicht, da wird alles eingeschult. Dann dauert die Eingangsphase halt länger, statt 2 eben 3 Jahre, ist ja kein Sitzenbleiben.
Auch in NRW geht das. Meine Schwester hat ihren Sohn auch ein Jahr später einschlugen lassen. Allerdings wäre er schon mit 5 in die Schule gekommen. Das geht über den Kinderarzt.
Zumindest hier in NRW wäre das aussichtslos, ein gesundes Kind mit Geburtstag im Mai zurück stellen zu wollen. Deshalb: Es kommt auf das Bundesland an, ob es die Möglichkeit einer Rückstellung gibt. Bedenke auch, dass du noch nicht wissen kannst, wie dein Sohn sich bis nächstes Jahr entwickelt. Im Vorschuljahr machen die meisten Kinder einen großen Entwicklungssprung.
Es kommt auch auf das Bundesland an, manche sind da Recht unkompliziert, in anderen ist es kaum möglich eine Rückstellung durchzuboxen. Wir haben in Bayern mit dem Kindergarten, der künftigen Schule und unserem Kinderarzt gesprochen. Bei der Schuleingangsuntersuchung kam auch (wie erwartet) raus, dass er noch nicht schulreif ist. Bei uns war die Rückstellung problemlos möglich.
Das ist etwas, was man wirklich genau überlegen muß. denn Kinder können ebenso nicht mehr kitafähig sein. Und sich innerhalb der Zeit bis zum Schulstart noch in riesen Schritten entwickeln. Also überlegt ganz genau, rin in der Kita unterfordertes Kind ist nicht glücklich. Wie das Verfahren der Rückstellung in eurem Bundesland ist, kannst Du besser vor Ort erfragen. Kita weiss das sicher.
Ich würde das direkt bei Gemeinde oder eurem zuständigen Schulamt erfragen. Hier wird diese Entscheidung erst im Januar des Einschulungsjahres gefällt. Mai wäre hier bei Stichtag Oktober auch eher schwierig, wenn es der reine Elternwille ist. Wenn dein Kind von den Erziehern und bei der Schuluntersuchung als reif eingestuft wird und ihr nichtmal irgendwelche Arztbeurteilungen, Ergo/ Logobedarf oder konkrete Anhaltspunkte vorweisen könnt, würde es hier nicht gehen.
Mit 7 indie Schule ist schon echt spät, wenn er kognitiv soweit ist. Er könnte sich dann langweilen. Außerdem entwickeln sich Kinder superschnell.
Generell ist ein (etwas) späterer schuleintritt recht förderlich für die weitere Laufbahn, aber ein Kind mit 7 Jahren fühlt sich, sofern kognitiv altersentsprechend entwickelt, im Kindergarten sehr wahrscheinlich deplatziert und unterfordert, was wiederum ein Hemmnis sein kann. Also das 7. LJ ist gut geeignet für einen Schulstart, das 8. Eher nicht!
Bei uns war’s damals so, dass ich meinen großen gern hätte zurückstellen lassen. Die schuluntersuchung ergab nicht schulfähig, vom Kindergarten gabs grünes Licht. Jetzt, nach 4 Jahren Grundschule, bin ich froh ihn nicht noch ein Jahr im kiga gelassen zu haben. Er ist ein guter Schüler und kommt nun in die 5. klasse. Geboren ist er Anfang Juni 2011. Der kiga bestätigte auch, dass die Kinder dann sehr schnell sehr gelangweilt sind und das nicht gerade förderlich ist. Kind 2 ist Ende April 2016 geboren, kommt ebenfalls nächstes Jahr in die Schule. Hier musste ich schon Anfang Mai 2021 anmelden. Zum jetzigen Zeitpunkt könnte ich in keinsterweise sagen ob er noch länger im Kindergarten bleibt oder nicht. Mir ist hier allerdings sehr wichtig, dass er mit seinen Freunden zusammen bleibt. Anträge laufen hier über Schulamt bzw. Halt über die schuluntersuchung, die ich unsinnig finde. Ich selbst habe Anfang August Geburtstag und wurde regeleingeschult mit 6 Jahren und wurde wenig später 7 Jahre. Probleme hatte ich dadurch keine.
Bei uns in Österreich würde das nicht gehen. Da müssen alle Kinder, die bis Ende August/Anfang September 6 Jahre alt werden, regulär eingeschult werden, außer es gibt wirklich einen medizinischen Grund. Bei Septemberkindern kann man noch eher mitentscheiden, aber grundsätzlich gibt es einen Stichtag. Ich wäre zwar auch immer eher dafür nicht zu früh einzuschulen, aber wenn das Kind im Mai schon 6 wird und gesund ist, sehe ich keinen Grund noch ein Jahr zu warten. Mit fast 7,5 Jahren erst mit der Schule zu starten, ist dann doch recht spät und da könnte es dann passieren, dass dein Kind zu den anderen, jüngeren Kinder auch wieder nicht so recht dazupasst. Abgesehen davon passiert im letzten Kindergartenjahr oft noch mal ein großer Schub, was das Sozial-Emotionale angeht, das war bei meinem Großen auch so. Das weißt du somit jetzt ja noch gar nicht, was sich im nächsten Jahr noch alles bei deinem Sohn tut. Mein Extrem-Frühchen ist ein Juli-Kind, hätte aber eigentlich erst Ende Oktober zur Welt kommen sollen. Bei ihm wird es vermutlich möglich sein, ihn ein Jahr später einzuschulen, da er medizinisch begründet entwicklungsverzögert ist und ja eigentlich Ende Oktober zählt und er da regulär ein Jahr vorher gar nicht eingeschult werden könnte. Aber bei reifen, gesunden Kindern würde ich mich an die vorgegeben Stichtage halten. Wenn man im ersten Schuljahr merkt, dass die Kinder nicht mitkommen, besteht bei uns immer noch die Möglichkeit der Vorschule, denn die Kinder haben bei uns für die ersten zwei Schuljahre drei Jahre Zeit, wenn sie sie brauchen. Wie das bei euch ist, musst du dich erkundigen. Erkundige dich einfach bei euch, wie das funktioniert und ob es überhaupt möglich ist und wenn ja, was man dafür tun muss. Und dann überlege dir gut, ob du das wirklich willst bzw. was wirklich Gründe dafür sind! Alles Gute!
Bei den Korridorkindern (in vielen BL also die die in der 2. Jahreshälfte geboren sind, aber in jedem BL anders) können die Eltern frei und alleine aussuchen, da braucht es keinen der das bestätigt oder sonstige Untersuchungen. Ein Maikind ist aber leider wahrscheinlich in keim BL eines. Soweit ich weiß wird es für die anderen nicht Korridor Kinder relativ schwer, sie nicht zu schicken, da muss schon Schwerwiegendes vorliegen (Extremfrühchen, Beeinträcjtigung etc). Ich finde generell eine spätere Einschulung ist wunderbar und es spricht sehr vieles bei fast allen Kindern dafür und ich als Elternteil würde das bei einem Korridorkind nutzen oder bei einem beeinträchtigten. Aber ich würde nicht ein „gesundes „ von Arzt a nach Schularzt b über Attest c schicken um das zu erreichen, denn dann bekommt auch das Kind das Gefühl dass etwas mit ihm nicht stimmen könnte. Ich finde es ist als Eltern aber durchaus schon ein Jahr vorher insgesamt abzusehen, wie man das Kind einschätzt, wenn man genau hinschaut und ein gutes Bauchgefühl hat.
Hallo, kommt ganz stark aufs Bundesland an. Ich war damals beim Kindergarten, beim Kinderarzt - dann bei der Schule mit einem Gespräch mit der Rektorin und bei der Einschulungsuntersuchung mit den ganzen Ergebnissen beim Gesundheitsamt. Im Prinzip bin ich überall offene Türen eingerannt - jeder hat mir Recht gegeben - kognitiv schulreif, aber ein Jahr würde ihm noch gut tun. Rückstellung ging dann problemlos durch. Aber es ist sinnvoll vorher mit allen offen zu Reden - wie steht der Kindergarten dazu, .... ohne deren Rückhalt hätte es vermutlich nicht so einfach geklappt. Und gerade der Kindergarten kann ja sehr gut vergleichen wie dein Kind sich im Vergleich zu Gleichaltrigen Kinder entwickelt. Gruß Dhana
Hallo, wenn das Kind so knapp an der Stichtagsgrenze Geburtstag hätte, könnte ich das verstehen.Aber mit Geburtstag im Mai ist er dann wirklich schon „groß“ wenn er in die Schule kommt. Du musst bedenken, dass im letzten Kindergartenjahr dann die Gleichaltrigen schon in der Schule sind und er vielleicht auch unterfordert sein könnte. Wenn es Probleme gibt, ist es ja gut, dass es die Möglichkeit gibt, aber ein Maikind, dass normal entwickelt ist würde ich nicht zurückstellen. Ob es möglich wäre? Also das kommt immer auf das Bundesland und den Ort an. Hier ist das gar kein Problem!
Hier muss man das bei der Kita melden, die fertigen eine Stellungnahme an. Falls Ergotherapie, Physiotherapie, Psychologe o.ä. vorhanden, gerne davon noch ein Gutachten. Dann damit zur Schuleingangsuntersuchung und die ganzen Unterlagen der Schule senden. Das ist aber sicher in jedem Bundesland unterschiedlich.
Jedes Bundesland regelt das selbstständig.
Sprich mit dem kinderarzt. Der ist für die Entwicklung zuständig und leitet sich sonst weiter.
..... die sind überall anders. Hier benötigt man ein „Attest“. In der Regel von einer offiziellen Stelle. Kinderarzt oder bei den Schulekngangsungersjchungen. In der Regel ist das ein längerer Prozess. Denn oft fallen Defizite im Kiga auf und viele Eltern haben da schon viel probiert und durch. Im Ergebnis erfolgt dann die Rückstellung. In aller Regel in Zusammenarbeit mit dem Kiga, den Ärzten und der Schule, kn die die Kinder hier immer probetechnisch ein halbes Jahr vorher gehen. Erster Anlauf wären die Kigadamen. Im zweiten Schritt das besprechen beim Kinderarzt der die Beobachtungen bestätigen wird. Vorsicht: oft wird Kind nicht zurück gestellt sondern lediglich anders eingeschult. Bei uns in BaWü gibt es spezielle Vorschulen.
Bayern. Korridorkind. Ich habe mit einem Telefongespräch und einem Kreuzchen auf einem Zettel von der Schule mein Kind für nächstes Jahr schieben können. Ganz unkompliziert. Niemand wollte ein Attest.
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