HSVMarie
Vielen Dank für eure vielen antworten! Ich werde mich natürlich nicht aufdrängen und handele auch nicht aus Sensationsgeilheit/Neugier. Mir ging es nur ganz nah, als mein Mann meinte xy hat jetzt auch ein Sternenkind. Das hat der Chef auf Wunsch des Papas den anderen gesagt, damit sich keiner das Maul zerreißt. Gestern hatten wir Besuch, aber heute Abend werde ich mit meinem Mann mal darüber sprechen. Ich tendiere dazu, einen Brief zu schreiben, dass wir auch ein Sternenkind haben und sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen kann, wenn sie sich mit jemandem austauschen möchte, der Ähnliches erlebt hat. Erstmal aber abwarten wann sie wieder zur Arbeit kommen. Das ist sicher sehr schwierig für beide. Eben weil den beiden alle aus dem Weg gehen werden, weil sie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen
Zumal der von einer Userin kam, die hier selbst die Aufdringlichkeit in Person ist, und dafür bekannt ist, alle anderen immer mit ihren penetrant neugierigen Fragen zu belästigen.
Da du selbst bereits den Verlust eines Kindes erleben musstest (
), würde ich dir raten, einfach in dich hineinzuhorchen, und zu überlegen, was du dir damals von deinem Umfeld gewünscht hast, was dir gut tat, und was dir zu viel war...
Mach dir keine Sorgen, Du wirst garantiert den richtigen Ton treffen, auch und gerade ohne viele Worte.
Bzgl. Aufdrängen würde ich mir da gar nichts von annehmen. Diese Bemerkung war einfach völliger Blödsinn! Du wirst schon den richtigen Weg und die passenden Worte finden, wenn sie dazu bereit ist. Lg. Anny
Ich bin zwar mit der Thematik noch nicht in Berührung gekommen aber wollte gestern schon schreiben, dass ich deine Idee ganz toll finde und überhaupt nicht denke, dass du aufdringlich bist. Eine Karte oder ein kurzer Brief ist eine ganz liebe Geste und gibt der Betroffenen die Möglichkeit, sich mit dir austauschen zu können und das nach ihrem Ermessen, wann und wo auch immer. Ich denke, es ist gut für sie und ihren Mann zu wissen, da ist jemand, der gleiches/ähnliches durch gemacht hat. Alles Gute!
Und aus dem Weg gehen finde ich persönlich noch blöder als einfach nur auf sie zugehen, das Mitgefühl ausdrücken und sagen, dass man für sie da ist, wenn sie jemanden möchte/braucht, da man ähnliches erlebt hat. Ich habe solche Erfahrungen zwar nicht in Bezug auf Sternenkinder gemacht, aber aufgrund einer schweren Erkrankung.
Der Vorwurf du würdest dich aufdrängen war natürlich Schwachsinn, lass dich nicht beirren, allerdings finde ich es gut dass du das schriftlich machst, so kann die betreffende Person wirklich selbst entscheiden wann und ob sie sich an dich wendet, ich finde das toll von dir, die meisten gehen einem dann aus dem Weg oder gehen auf einem zu und dreschen saudämliche Phrasen....wie "alles wird wieder gut" "naja sowas passiert halt" meist aus Verzweiflung weil sie keine Ahnung haben wie sie mit Trauernden umgehen sollen... Es ist schön in so einer Situation zu wissen, da ist wer der weiß wie es einem geht
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