Knopf2016
Wahnsinn was für Reaktionen mein Post auslöst. Vielen Dank für eure Rückmeldungen, wobei manche tatsächlich wohl etwas weniger bissig hätten formuliert werden können. Aber gut, es ist ein Forum, da darf man wohl mit einer Variation an Antworten rechnen. Es wurde bereits einiges gesagt, auch ich kenne solche Aussagen meiner Mutter vom ersten Kind, wie sehr ich ihn verwöhnen würde, da ich ihn aus dem Wagen genommen habe, sobald er weinte (und er wollte wirklich so gut wie nie im Wagen liegen), Stillen wurde auch immer wieder hinterfragt, weil sie selbst es als Mutter nie wollte und auch wenn bspw. Müdigkeit durchkam/durchkommt, sie es direkt besser wusste „was er / sie ist doch noch topfit“, nein das Quietschen zeigt eindeutig Müdigkeit....und ja es nervt, dieses ewige Bessergewisse und damit auch das Übergehen von gewissen Bedürfnissen. Muttizettel werde ich ihr nicht schreiben brauchen, wird eh ignoriert, da sie ja zwei Kinder groß gezogen hat und weiß wie der Hase läuft. Ja, auch ich wünsche mir, sollte ich mal Oma werden, dass meine Kinder/Schwiegerkinder mir die Enkel anvertrauen. Ich bin aber auch der Meinung, dass ich deren Weg, den sie mit ihren Kindern gehen möchten akzeptieren werde und zuhöre, was ihnen wichtig zu sein scheint. Und ja, auch mein Großer war als Baby nie bei wem anders. Und was soll ich sagen, auch ganz ohne Druck, du musst jetzt aber mal, hat er es geschafft sich abzunabeln und geht alleine zu Freunden, zu Oma etc. Und ja, natürlich hat mein Großer meine Aufmerksamkeit auch mal nur für sich, nur eben wenn die Kleine sich dann wieder meldet, muss eben abgebrochen/unterbrochen werden. Das nervt dann halt manchmal in dem Moment gerade weil es nicht berechenbar ist wie lange gemeinsame Zeit ist.
Ich glaube die Diskussionen verlaufen hitzig, weil jeder eben sein eigenes Päckchen an Erfahrung mitbringt. Für mich persönlich ist das auch ein sehr sensibles Thema. Ich war beim ersten Kind total entspannt und absolut ohne Vorurteil. Da habe ich ordentlich Lehrgeld gezahlt und inzwischen bin ich da kompromisslos. Ich bekomme es auch immer wieder im Freundeskreis mit und ich bin der Meinung, jede Mutter darf selbst entscheiden, wem Sie Ihr Baby anvertraut. Man ist keine Helikopter Mutter weil man auf die Bedürfnisse seines Kindes eingeht und die Dinge anders handhabt. Man darf auch sagen, dass es verdammt nochmal anstrengend ist.
Ich finde die Reaktionen immer wieder interessant. Ich finde aber diese stutenbissigkeit von beiden Seiten eher anstrengend und finde man sollte sein Kind auch beide Seiten erleben lassen ( zumindest bis zu einem gewissen grad) und ich kann mir auch manches von Eltern/Schwiegermüutter anhören mach da aber kein gewese drum( zb tragen, stillen, Tee geben, Schnuller geben) dafür hab ich zwei Ohren. unsere große Tochter ist fast 3 und muss auch öfter wegen der kleinen zurückstecken. Ich versuche aber so viel wie möglich auch mit ihr zu spielen( dann liegt die kleine daneben oder im Kinderwagen/ apielebogen) aber auch die kleine miss mal warten, wenn zb beide in die Windel gemacht haben oder die große bei irgendwas Hilfe braucht oder sich verletzt o.ä . Exklusivzeit gibt es eher mit dem Papa wobei es hier eher gemeinsame Familienzeit ist Ich denke dass das ein guter Mittelweg ist aber das muss jeder für sich entscheiden
Stutenbissigkeit trifft es gut
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