karadeniz
Hi, ich bin neu hier im Forum und komme aus Berlin. Wir sind mit meiner Familie vor 2 Monaten mit voller Vorfreude in eine neue Wohnung gezogen. Eine bezahlbare Wohnung in Berlin zu finden ist echt die Hölle. Doch die Freude hielt nicht lange. Wir haben 2 Kleinkinder (2 und 6 Jahre). Es stellte sich sehr schnell fest, dass die Nachbarin unter sehr Geräuschempfindlich und zudem sehr unangenehm ist. Am 1. Tag der Schlüsselübernahme klopfte sie schon Lautstark an die Heizungen, weil die Kinder rumgelaufen sind. Seitdem gibts hier bei uns keine Ruhe mehr mit Ihr. Die Kinder brauchen nur etwas rumlaufen oder rumrennen in der Wohnung und es klopft schon. Wir haben alle lauten Spielzeuge bereits weggeräumt, doch wie es halt bei Kleinkindern ist, laufen und rennen die mal gerne rum. Egal wie oft man ihnen sagt, sie sollen nicht rennen und es stört die Nachbarin - sie verstehen es nicht. Auch will ich keinen Druck bei meinen Kindern ausüben, was dauerhaft zu psychischen Belastung führe würde. Ich muss dazu sagen, dass meine Kinder spätestens um 20Uhr im Bett sind. Am helligsten Tage, außerhalb der Ruhezeiten, passiert das alles. Nun, wir haben die Sache der Hausverwaltung gemeldet. Die Hausverwaltung hat sie angerufen und uns dann in einer Mail gesagt, dass die Nachbarin nur ihre Ruhe wünscht und die Kinder nicht rumrennen sollen. Also soll ich meine Kinder fesseln? Seit dem die Hausverwaltung die untere Mieterin kontaktiert hat, hat die Dame auch jetzt damit angefangen Eier vor der Wohnungstür kaputt zu machen und zu schmieren. Die Aussage der Hausverwaltung:" Wir können nichts machen und sind allen unseren Pflichten nachgekommen." Natürlich habe ich, bevor wir die Hausverwaltung eingeschaltet haben, versucht mit der Nachbarin das friedlich zu klären. Doch sie wurde laut und agressiv und schrie auf mich los. Gespräche bringen nichts. Es berichten mindesten 4 weitere Nachbarn von vergangenen Fällen. Sie hat des öfteren schon Nachbarn belästigt und Türen mit jeglichem Zeug beschmutzt. Was soll ich da denn noch machen? Es belastet mich stark. Doch ich kann meine Kinder nicht ständig vor den Fernseher setzen. Das ist keine Erziehung. Wie kann ich vorgehen ? Welche Rechte habe ich? Und wie sieht es aus, solche Delikte nachzuweisen? Videos darf ich nicht machen. Nachweisen kann ichs nicht. Was würdet ihr in der Situation machen oder empfehlen? Bin für jeden Post dankbar. Eine neue Wohnung zu Suchen nach 3 Monaten schon ist nicht zu denken. Finanziell wäre es auch unmöglich.
Ab in den mieterschutzbund wenn noch nicht passiert. Und dann führt ihr Protokoll über die Vorgänge. Prüfen lassen ob ihr die Miete mindern könnt.
Im mieterbund sind wir nicht, haben aber eine Mietrechtsschutzversicherung abgeschlossen.
Zum einen alles Protokollieren (das Klopfen, das Beschmieren, ....); Kontakt mit dem Miterschutzbund aufnehmen und mit eurem Vermieter schriftlich weiter Kontakt halten und ihm auch androhen die Miete zu kürzen, wenn die Beeinträchtigung durch die andere Mieterin anhält. Denn ihr zahlt ja auch Miete und werdet durch die andere Mieterin belästigt (am die Heizung klopfen ist Lärmbelästugung). Ansonsten würde ich versuchen die Mieterin so gut es geht zu ignorieren, und euch an die Hausordnung halten. Gegenseitige Rücksichtnahme ist sicher nicht falsch, aber bei sollchen Menschen werdet ihr es nie richtig machen. Da kann man es auch gleich lassen. Wenn Sie wieder klopf, dann Meldung an die Hausverwaltung wegen Belästigung. Der Vermieter hat Abhilfe zu schaffen; durch Lärmdämmung das die Mieterin unter euch nicht mehr so gestört wird, durch Ermahnung das normale Geräusche zu dulden sind ... gibt durchaus mehr Möglichkeiten als anzurufen.
Hallo, es tut mir wirklich sehr leid, dass ihr solch eine Untermieterin habt.. Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. !! Ab in den Mieterschutzbund !! An deiner Stelle, hätte ich ehrlich gesagt schon lange die Polizei gerufen, wenn sie solches Zeug an meine Tür geschmiert hätte. Wie schon gesagt, Protokoll führen und bei der Vermietung eine Mietminderung durchsetzen! Kann ja wohl nicht sein, dass manche Leute so einen an der Waffel haben?! Außerhalb der Ruhezeiten, kann sie nämlich gar nichts machen. Kleinkinder sind nunmal so. Das kann man nicht ändern. Einfach klopfen lassen, Protokoll führen und in den Mieterschutzbund! Wie alt schätzt du denn die Dame? LG und hoffentlich ändert sich alles zum positiven !!!!
Hallo und guten Abend, erst mal - Ihr ARMEN habt aber wirklich Pech mit dieser Wohnung und Nachbarin :-( . Aber wirklich. Aber erst gestern gab es einen ähnlichen Faden und bevor ich nun weit und breit antworte (ist ja auch schon recht spät), kopiere ich mal diesen Faden hierher: https://www.rund-ums-baby.de/forum/Nervige-Nachbarn_5556570.htm Da sind super gute Ratschläge dabei, wie ich finde. Vielleicht helfen die Dir ja auch. Und hier auch meine Antworten und Ratschläge: https://www.rund-ums-baby.de/forum/Nervige-Nachbarn_5556652.htm https://www.rund-ums-baby.de/forum/Nervige-Nachbarn_5556667.htm Aber mal eine "blöde"(?) Frage: Wieso darf man keine Videos machen? Und bist Du alleinerziehend oder gibt es noch einen Partner? Falls ja, was sagt denn der zu allem? Das mit den Eiern geht natürlich überhaupt nicht - und das mit dem (ständigen) Bollern gegen die Heizung ebenfalls nicht. Wie alt ist diese unsägliche Nachbarin denn so ungefähr? (Ich weiß, dass das Alter eigentlich keine Rolle spielt, aber "uneigentlich" wäre das doch interessant zu wissen). Diese Nachbarin hat mit Sicherheit keine Kinder, oder? Oder aber die waren früher, als die noch jung und jünger waren, "gaaanz, gaaanz braaav" und waren "niiieee", "niiieee", "niiieee" laut. Aber nur vielleicht und wer's glaubt... Wie gesagt, das tut mir echt sehr leid für Euch - für Dich (Deinen Partner, falls vorhanden?) und vor allem für Deine Kinder. Und nein, denen das Spielen und Rennen verbieten würde ich auch nicht - geht's noch?! Wäre ja noch schöner und das würde gerade noch fehlen! Wenn Deine Kinder in der Wohnung mit dem Kettcar oder Bobby-Car herumfahren würden - das ginge natürlich nicht und das würde ich auch niemals nicht erlauben, aber das tun sie ja nicht! Und ich finde es gut, dass Du Deine Kinder nicht ständig vor dem Fernseher parkst, denn dafür sind sie ja wirklich noch viel zu jung! Und übrigens, ein(e) 6jährige(r) ist doch KEIN Kleinkind mehr, sondern bereits (Vor)schüler(in). Ein(e) 2jährige(r); ja; das ist klar; aber ein(e) 6jährige(r) doch nicht mehr! Nichts für ungut. Würde mich über Dein Feedback freuen, was Du nun unternimmst und wie diese ganze Sache weitergeht. Auf jeden Fall lasse Dir das ja nicht länger gefallen, sondern wehre Dich! Ach ja - und was Du - evtl.(?!) noch machen könntest - Dich mit anderen Nachbarn/Bewohnern/innen zusammentun. Denn Du schreibst ja auch, dass auch andere schon grottenschlechte Erfahrungen mit dieser Nachbarin gemacht haben. Wäre das vielleicht (auch) eine Möglichkeit? Nur mal so als Idee... In diesem Sinn natürlich trotzdem frohe und besinnliche Feiertage und ein gutes, neues Jahr 2022. Und auch, dass Euch diese grässliche Nachbarin an den Feiertagen in Ruhe lässt (natürlich auch SONST, aber das wäre ja auch der Hammer, wenn sie Euch an den Feiertagen mit ihren fiesen Machenschaften "beglücken" würde.
Das Verhalten der Nachbarin ist nicht ok und ich würde mich da auch an den MSB wenden. Allerdings finde ich schon, dass ein sechsjähriges Kind ohne "psychische Schäden" zu erleiden, zur Rücksichtnahme erzogen werden kann. WENN MAN DAS WILL. Ein einfaches "Wir rennen nicht in der Wohnung" reicht da völlig aus.
Ich kenne kein Kind in dem Alter, bei dem ein "wir rennen nicht in der Wohnung"ausreichen würde. Kinderlärm ist zu dulden, erst recht außerhalb der Ruhezeiten. Gegenseitige Rücksichtnahme funktioniert nicht einseitig.
"Küüüünder, wir rennen nicht durch die Wohnung!"
Ich bin durchaus auch dafür, Kindern Rücksichtnahme beizubringen (sogar schon, bevor sie 6 Jahre alt sind ...) und ja, manchmal muss/sollte man auch unterbinden, dass sie durch die Wohnung rennen und muss eine Ansage machen. Aber der obige Satz ist einfach mega-affig und v.a. vermutöich auch ohne anhaltenden Effekt. Außerdem finde ich (und die Rechtsprechung auch), dass Kinder zu normalen Zeiten auch in einer Wohnung mal rennen dürfen, solange es nicht Dauerbeschallung und bewusstes Getrampel ist.
Ich kann aber wenig "gegenseitige Rücksichtnahme" erkennen, wenn ein ruhigeres Gehen in der Wohnung schon als psychische Belastung der Kinder angesehen wird
Wirft Fragen auf, was sonst noch alles in diese Kategorie fällt.
Dass du keine Sechsjährigen kennst, die sich an solche einfachen Regeln halten können, finde ich interessant
Ich kann dir versichern, dass der Satz, bei uns, den gewünschten Effekt erzielt.
Vielleicht ist unsere Wohnung auch einfach zu klein, um rennen zu müssen
Laut Rechtssprechung darf ich auch bis 22h zwei Stunden lang lautstark eine Geige quälen. Die Lebensqualität meiner Nachbarn würde ich dadurch aber trotzdem einschränken.
Schließt euch Zusammenkunft kontaktiert die Verwaltung nochmal. Bittet um eine Lösung des Problems und stellt alternativ eine mietminderung in Aussicht. Der Wandalismus wird schließlich geduldet, also zieht die Belästigung von der Miete ab. Wenn das 4 oder 5 Parteien machen werden die sich in Bewegung setzen. Meldet euch beim Mieterschutzbund - ich bin immer wieder verwirrt, wie viele Mieter sich die paar Euro sparen wollen. In Ballungsräumen kann mannshohe doch auf Dauer kaum leben! Protokolliert die Vorfälle und wenn sie Eier verschmiert, ruft ihr die Polizei. Wandalismus muss niemand hinnehmen. Von der netten Schiene würde ich mich verabschieden, die zieht bei solchen Leuten nicht. Lass deine Kinder normal spielen (da darf die Verwaltung nichts zu sagen, das ist zu dulden). Die sollten die Dummheit ihrer Mitmenschen nicht ausgleichen müssen.
Stell mal bitte deine Autovervollständigung ab, da stehen einem echt oft die Haare zu Berge.
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