Elternforum Rund ums Baby

papa-kind

papa-kind

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

hallo, ich bin schon eine ganze zeit am grübeln, vll. hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht. mein sohn (13 monate) hat zu seinem vater und mir von der zeit her von anfang an eine ähnlich starke bindung gehabt, weil mein freund viel von zuhause gearbeitet hat. es gab nie ein problem, wenn er ihn wickeln/füttern etc sollte. trotzdem war ich die bezugsperson. manchmal konnt nur ich ihn beruhigen. seit er 11 monate alt ist, ist er abgestillt. als er 12 monate wurde, musste ich wieder anfangen zu arbeiten. es macht mir spaß. die ersten tage, die ich abends nach hause kam, lehnte er mich ab. jetzt lacht er, kommt zur tür. meist umarmt er mich. trotzdem: papa ist der held. papa hier, papa da. ich freue mich, dass es meinem sohn mit der situation gut geht, aber ich muss auch sagen, dass ich kleinlicherweise traurig bin. ich bin eifersüchtig. manchmal lässt mein sohn nur noch papa an sich ran. liegt es daran, dass wir oft streiten und ja einfach ruhe ist, wenn ich tags nicht zuhause bin? fasst er es so auf, dass ich die initiatorin bin? ich fühle mich permanent schlecht, weil ich a) arbeite, b) das gefühl habe, dass mein freund zuhause unglücklich ist (vll. gott sei dank krippenplatz in aussicht), c) wir oft streiten und keine lösung finden und d) ich mich innerlich zerrissen fühle zwischen ausbildung/job und zuhause. ich hetze von einem ort zu nächsten und kann keinem gerecht werden, zumindest empfindet mein freund es so. dabei schlafe ich meist gerade mal 5 stunden und sehe kaum irgendwelche bekannte oder freunde. mein freund und ich sind seitdem mein sohn auf der welt ist, nicht mehr irgendwo alleine gewesen. mein freund begründet es mittlerweile damit, dass er keine lust hat (geht mir auch so), aber ich denke nicht, dass wir weniger streiten, wenn wir keine paarbeziehung mehr haben. ich fühl mich grad wie die rabenmutter schlechthin und bin einfach nur ziemlich traurig. erdnuss


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

s.o.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

ich kürze mal auf die gemeine antwort...es-ist-eine-phase... bald kommt die OMA ist die heldin und auf euch höre ich nicht... . es reguliert sich alles wieder....nico würde mich jetzt mit seinen 2j und 5monaten ansehen...sein kopf nach rechts neigen und fragen...allet wieder gut??? ja...allet wieder gut???


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Sie arbeitet und Papa ist zu hause und Papa ist eben der Held für die Kids. Sie hat angefangen zu arbeiten als die kleinste 9 Wochen alt war, vollzeit und erst um 17 uhr zu Hause (für mich absolut undenkbar). Die kleine ist nun 2 Jahre alt die anderen sind 6 und bald 4 und für alle ist Papa der größte. Wenn Mama nach Hause kommt stürmen alle zu ihr und freun sich, aber ist was dann gehen sie zu Papa. So ist es ja auch wenn Mama zu Hause bei den Kids ist und eben Papa arbeitet. Ich denke damit muss man leben wenn man als Mama arbeitet. Es ist nicht automatisch Mama die größte, sondern eben der jenige der zu Hause ist. Es gibt Haufenweise Väter die damit leben müssen und eben auch Mütter.... lg. Anny


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Tja. Nach einem Monat? Was passiert, wenn er in der Krippe ist und wir beide arbeiten? ??


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

was meinst du genau damit? die krippe kürzt natürlich die gemeinsamen stunden mit papa, aber der wird auch entspannter, denn dann kann er besser arbeiten und hat abends bessere nerven für euch beide. wichtig ist es aber auch, dass ihr euch zeit nehmt. das erste gemeinsame jahr zu dritt war bei uns auch hart. nico schwankt immer mal...mama...papa.....papa....mama....papa...mama....damit kann man dann immer besser leben. ich bin nach einem jahr wieder arbeiten gegangen, papa hat danach zwei monate elternzeit genommen und dann ncoh oma zwei wochen bis zur eingewöhnung. nico war 14,5 monate als er in die kita kam.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

mooooment, erstens sind die raben seehr gute mütter *lächel* und zweitens nimmst du dir viel zu sehr alles zu herzen. zunächst würde ich sagen, sei froh, das sich papa so gut kümmert und sich dein kind wohl fühlt. das alles hat aber nicht viel mit dem eigentlichen gefühl zutun. natürlich liebt dich dein kleiner genauso wie den papa. aber papa ist eben momentan immer präsent. im umgekehrten fall ist es meist so, das papa erst abends kommt - wie würden wir als mütter dann drauf reagieren? wir würden sagen: ist doch alles ganz normal weil weil..... weißt du was ich meine? ansonsten solltet ihr aber zusehen das ihr mal was als mann und frau machen könnt. gibts ne oma, babysitter der mal auf das kind aufpassen kann? man darf sich als ehepaar nicht so ganz vergessen und wenn es nur mal schön essen gehen ist und ein abend in der disse oder zuhause bei kerzenschein. versuch da was zu organisieren. lg


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

danke für die lieben beiträge. ich weiß manchmal nicht, ob es zu spät für uns als paar ist. gleichzeitig ärger ich mich über den streit, weil wir ja unser ganzes leben miteinander klarkommen müssen, weil wir ein gemeinsames kind haben. wieso können wir nicht einfach miteinander reden? es ist schon ganz schön verfahren....wir beginnen, uns nicht mehr zu vertrauen, denke ich manchmal. heut ist ein doofer abend.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

s.o.