Marge.S
Habe mir nun wirklich lange den Kopf zerbrochen, ob man diese Organisation EXIT als gut oder schlecht ansehen sollte. Ich war gestern ziemlich schockiert als ich den Bericht gesehen habe. Letztlich komme ich aber zu dem schluß das es eigentlich eine würdevolle Art zu sterben ist. Ich denke der , der sich umbringen will tut das so oder so . Bei exit hat er aber die möglichkeit dies in würdevoller Art zu tun , ohne sich vor einen zug oder einer Brücke zu werfen. Vorallem er schadet somit keinem fremden, wie zb einem Zugführer der damit auch klar kommen muss. Natürlich mag es für die Menschen , die einen Menschen so verloren haben sehr schlimm sein. Aber ich glaube gerade dieser Mann den man gestern gesehen hat, es definitiv getan hätte. Eben mit exit oder eben ohne
denke ich auch! wenn sich einer umbringen will dann tut er es auch, und warum dann nicht so? manche bringen sich auch um weil sie unheilbar krank sind, manche weil sie probleme haben, manche aus liebes kummer. mein onkel brachte sich um weil er stimmen hörte und er glaubte keiner liebt ihn.
da geb ich dir recht wers vorhat machts auch nur da kann man es tun ohne dass man 1.alleine und unverstanden is 2. findet einen nicht jmd überraschenderweise der dann sein lebtag damit nich fertig wird 3.werden keine in mitleidenschaft gezogen die damit nich umgehen können
Ich bin ganz klar für aktive Sterbehilfe, wenn jemand kein lebenswertes Leben mehr leben könnte und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte alles selbst entscheiden kann. Würdevoll kann man eine qualvolle Krankheit die man nicht mehr ertragen kann und sich als Ausweg und Erlösung die Pulsadern durchschneidet nicht nennen. Ein angehöriger, der den lieben Menschen nur noch leiden sah wird das hoffendlich auch so sehen.
der gezeigte mann war aber nicht mehr im vollbesitz seiner geistigen kräfte... ich wiederhole mich: wenn jede medizinische hilfe nur eine verlängerung des leidens wäre, dann möchte ich meinen abschied auch gerne selber bestimmen. im krankenhaus und im altenheim habe ich soviel leid gesehen. das würde man keinem tier antun aber: man kann soviel mit palliativmedizin machen. wir brauchen mehr palliativmediziner; mehr hospize; mehr menschen, die sterbebegleitung machen
ich finde diese organisation an sich auch nicht verkehrt. ein leidendes tier dürfen wir einschläfern, aber wenn menschen mit 95 jahren an schläuchen gefesselt in ihren betten vorsich hin vegetieren, da kann keiner eingreifen. mir tun solche leute ganz oft schrecklich leid. viele wollen wirklich einach nur noch sterben, weil sie schmerzen haben, weil sie NICHTS mehr können.....
Ich hab die Sendung nicht gesehen. Ich wäre auch für Sterbehilfe, bei Krankheit, also wirklich schwerer Krankheit. Ist in einigen anderen Ländern auch erlebt. Jemanden bei Depressionen, tiefer Trauer oder anderen Sachen zu helfen weiß ich nicht so recht.... da bin ich skeptisch. Aber ihr habt recht, wenn jemand es wirklich machen will, dann tut er es auch. Und wegen an andere denken. Gerade Menschen mit Depressionen sehen die anderen Menschen nicht mehr so. Sie wollen ihr Umfeld von sich selbst befreien, von dem Menschen der ihnen zur Last fällt.
ein verbot der aktiven sterbehilfe verhindert keinen selbstmord. ganz im gegenteil. ich würde gern im fall des falles meinen tod selbst bestimmen können anstatt ewig zu sterben ohne hoffnung auf besserung. wir dürfen entscheiden ob wir unseren hund einschläfern ohne dass der seine meinung dazu kund tun kann aber selbst über unser lebensende bestimmen ist nicht möglich. völlig irrsinnig.
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