leaelk
Ich habe unten im Beitrag häufiger gelesen: - das ist nicht praktikabel heutzutage - das ist schwer umzusetzen Ich glaube, dass genau diese Sätze unsere eigene Bequemlichkeit ausdrücken. Wir werden uns alle umstellen müssen und aus unserer Komfortzone heraus kommen müssen. Wir leben nun mal in einer Zeit des Wandels und müssen uns ALLE dringend Gedanken zur Nachhaltigkeit machen. Hier kann man sich mal die Frage stellen: Warum ist es eine Chance für mich, in der Zeit des großen Wandels zu leben? Ich empfehle als Leseempfehlung: Joana Macy -- eine Umweltaktivistin der Tiefenökologie Und der Wandel betrifft nicht nur Umwelt-Themen, sondern auch den Bereich Gemeinschaft.
Man kann viele Dinge umstellen. Einkaufsbeutel, loses Gemüse nehmen, Müll trennen, Waschmittel auf Verpackung achten, weichspüler überdenken, haltbarkeit Lebensmittel, secondhand, GeschenkVerpackung etc. Es gibt viele kleine Dinge, die sehr einfach sind.
Finde ich auch. Niemand verlangt, dass alles sofort geändert wird, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Erfolg. Ich fände es zum Beispiel genial, wenn man auf PET Getränkeflaschen und Kaffeekapseln verzichten könnte. Ganz ohne Plastik schafft man nicht mehr oder man macht seine Kinder zum Außenseiter und sich selbst natürlich auch. Das will auch ich nicht. Aber das Plastik alleine ist es natürlich nicht. Allerdings ist es eines der größten Probleme. Wir geben unser bestes und hoffen, dass es was bewirkt. Ich fände es schön, wenn man Sätze wie "Ist ja eh schon egal" Oder "Was kann ich schon alleine ändern" lassen würde. Sie spiegeln tatsächlich nur die Bequemlichkeit wieder, nicht die Unfähigkeit.
*Ich habe unten im Beitrag häufiger gelesen: - das ist nicht praktikabel heutzutage - das ist schwer umzusetzen* WO hast du das gelesen? Ich konnte rauslesen, dass eigentlich alle irgendwie versuchen sich dem Thema in kleinen Schritten anzunähern und auch für sich persönlich schon erste Annäherungen gemacht haben. Mit dem Brecheisen wird man nichts erreichen können. Wir müssen es vorleben und mit unserer Begeisterung Menschen inspirieren...auf neue Wege bringen. Joana Macy ist da echt starker Toback... LG
Ich habe schon gelesen, was viele auch umsetzen, aber zwischendrin stand auch immer wieder, das es an einigen Stellen sehr schwer ist. Vielleicht habe ich falsch interpretiert. Mag sein. Ich bin auch absolut nicht perfekt und an vielen Ecken in der Komfortzone ;) und sehr bequem....... Manches möchte ich für mich persönlich aktuell auch gar nicht verändern und anderes kann ich (noch?) nicht verändern. Trotzdem finde ich Joana Macy keinen harten Tobak, sondern einen guten Ansatz zum nachdenken. Man muss ja nicht alles umsetzen, aber ihre Gedankenanstöße finde ich sehr ansprechend und es setzt in mir Vieles in Bewegung. Ich erlebe die Theorie von J. Macy aber auch über praktische Erfahrungen und Übungen und das aktiviert in mir eine andere Denkweise. Wie ich das mit in meinen Alltag nehme, das muss ich noch sehen. Es war auch keine Kritik von mir, dieser Beitrag, sondern sollte eine Diskussionsgrundlage und eine Grundlage für einen Austausch sein. So und jetzt hole ich meine Kinder ab.
Ich habe es nicht als Kritik verstanden...mich aber gewundert, dass wir beide es scheinbar so unterschiedlich lesen. Denn ich habe mich in der Tat (über die Resonanz im Thread unten) gefreut, dass doch einige wirklich im (Um-)Denkprozess angelangt sind und tatsächlich auch etwas verändern. Man kann so unendlich viel tun! Kleine Sachen / Schritte, die einem null Komma null weh tun und uns Menschen weiterbringen. Heute, HEUTE mit einem kleinen Schritt beginnen und morgen den nächsten Fuß vornedran gesetzt und ab geht die Reise ;-) LG
Dem stimme ich zu
Na wunderbar, diese Tiefenökologie; das ist leider nix weiter als Hardcore-Esoterik. Die würd uns grad noch fehlen und das Unkraut grad noch fettmachen. Die gehört ja mit zu all dem, was unserer Erde den Rest gibt. Und passt ja auch wunderbar zur aktuellen Flüchtlingsdiskussion. siehe da: http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefen%c3%b6kologie und hier ein Auszug (wem es bei diesen "Tiiiefenökologen" und ihren wirklich komplett durchgeknallten "Theorien" nicht gruselt, dem ist auch nicht zu helfen): "Kritisch beurteilt wird Næss' Betonung der Bevölkerungspolitik, die er u. a. in seinem Acht-Punkte-Konzept der Tiefenökologie darlegte. Er spricht sich darin für einen „Rückgang“ und eine Reduzierung der Menschheit auf ein „vertretbares Mindestmaß“ aus. An der Einwanderungspolitik kritisierte er, dass „jeder Einwanderer von einem armen in ein reiches Land ökologischen Streß“ schaffe. Der Tiefenökologe Ralph Metzner vertrat die Ansicht, die im Einklang mit der Natur lebenden europäischen „Urkulturen“ seien von Nomaden aus Zentralasien und deren monotheistischen Religionen ausgelöscht worden. Diese vermeintliche Naturzerstörung habe „in den faschistischen, völkermörderischen, totalitären Holocausts, die die europäische Zivilisation der Welt des 20. Jahrhunderts auferlegte“, ihren Höhepunkt gefunden. Der linke Journalist Peter Bierl betrachtet solche Aussagen als Relativierung des nationalsozialistischen Holocaust.[3] " Sind komplexe Themen, die man nicht in einem solchen thread hier abhandeln kann (und ich hab eh wenig Zeit zu ausgiebigen Hin und Hers hier, leider. Aber ich will als entschiedener und wenn notwendig aktiver Gegner von Hardcore-Esoterik doch mal den Finger auf den Begriff der Tiefenökologie legen, bevor hier das Thema nach unten rutscht und sich das Wort in den Köpfen festsetzt; das hat es nämlich nicht verdient, gar nicht.). Eh alleine schon der Begriff. Grad so, als ob ich Tiefenliebe statt Liebe sage. Ökologie ist Ökologie. Tiefenökologie ist eines der typischen hohlen Brabbelwörter aus der Hardcore-Esoterik.
Ich kenne mich damit nicht aus und deine zusammengestückelten Aussagen und Zitate kann ich nicht einordnen. Es ging um eine Buchempfehlung. Wer sich damit befasst, wird vielleicht dankbar sein, wenn er den ganzen “Hardcore-Esotherik-Schrott“ nicht auf etwas brauchbares durchforsten muss, sondern eine Empfehlung hat. Interessehalber, hast DU das Buch denn gelesen? Man muss nicht immer alles gut finden. Manchmal verdecken einem aber die eigenen Vorurteile die Sicht auf brauchbare und gute Ansätze ;-) LG
Alles auf einmal umzusetzen, ist auch schwer. Aber man kann ja nach und nach immer mehr dazunehmen. So mache ich es jedenfalls und fahre gut damit. Erstmal ein paar Dinge in den Alltag integrieren, dann ausdehnen.
Ich habe jetzt wegen akuter Faulitis nicht alles gelesen, insbesondere nicht die Beiträge weiter unten. Jeder kann etwas tun, das ist klar. Auch kleine Dinge helfen. Wirklich? Ich mache auch, was geht. oder wenigstens, was ich schaffe. Aber ich frage mich manchmal, wenn ich Nachrichtenwehe: bringt das überhaupt was? Ich könnte jeden Tag mit dem Tieflader zur Arbeit fahren oder mit dem Fahrrad...irgendwie würde sich wohl kaum was ändern. Fahrrad fahren fühlt sich nur besser an ;-)
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