Elternforum Rund ums Baby

Nicht mein Anliegen! Beziehung

Nicht mein Anliegen! Beziehung

Mami.th

Beitrag melden

Ich nochmal Jeden Dienstag treffe ich mich mit meinen Mädls und kids zum Plausch. Dieser Dienstag war sehr emotional für eines meiner Mädls...und dann natürlich für uns alle... Sie weiß das ich hier angemeldet bin, möchte sich hier nicht anmelden und hat mich gebeten etwas zu Posten. Hier der Text: Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich möchte mir etwas von der Seele reden. Kurze Info - sehr Privat. Also, ich bin vor 3 Monaten stolze Mama geworden. Mein Freund und ich sind 10 Jahre ein Paar. Nun habe ich bemerkt, dass es oft kleine reiberrein zwischen uns gibt seit dem unser Engel auf der Welt ist. Es sind immer Kleinigkeiten bei denen wir aneinander geraten. Ganz banale Dinge. Wir fangen uns auch schnell wieder, trotzdem verletzt es mich und oft kullern da auch schon paar Tränen. Er gibt sich Mühe den Haushalt zu schmeißen und kümmert sich um das Kind. Abends gehen wir natürlich erst spät ins Bett, da unser Junge nie vor 22 Uhr einschläft. Miteinander haben wir bis dato nicht geschlafen auch während der gesamten Schwangerschaft nicht. Auch davor war unser Sexleben auf "Kind machen" programmiert, da wir lange einen unerfüllten Kiwu hatten. Ich sage mal so, ich komme zu kurz, er nicht. Wenn ihr versteht was ich meine. Ich mache mir arg Gedanken woran das liegt und ob sich das jemals wieder einspielt. Ich fühle mich nach der Entbindung körperlich nicht wohl und das verstärkt es noch. [Kennt ihr Bastian Pastewka? Genau so... groß, unförmig und schlacksig] Kennt das jemand von euch? Und ja ich habe ihn schon darauf angesprochen. Auch damals als wir noch kein Kind hatten war das Thema aber da lag es an dem Druck das verstehe ich. Aber jetzt, ich bin da echt unglücklich und habe Angst, dass man sich auseinander lebt.


Phila83

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mami.th

Ehrlich gestanden hab ich jetzt nicht ganz die Problematik begriffen. Dass das Leben Kopf steht so kurz nach der Entbindung, dürfte klar sein. Aber: was genau ist das Problem?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mami.th

Euer Sohn ist 3 Monate alt. 3 Monate, 12 Wochen oder knapp 90 Tage. Auch wenn ihr gefühlt 200 Jahre vor dem Kind zusammen wart, Schwangerschaft, Geburt und ein Baby verändern alles. Nicht nur dich(Hormone, Körper ect.), auch deinen Freund. Die ersten Jahre mit Kind sind nicht einfach, vorallem das erste Lebensjahr nicht. Alles verändert sich kontinuierlich, das einzige was gewiß ist: es wird sich wieder ändern. Wann, was und wie lange es dauert ist unterschiedlich. Und ja, die Nerven auf beiden Seiten liegen blank. Schlafmangel und bei dir noch die Hormone lassen auch sonst ruhige und bodenständige Menschen mal ausflippen. Ist normal. Man kann da mit Reden vorbeugen oder aber, wenn es zu emotional wird, Pause machen. Schnauft durch und redet dann. Auch ist es normal, dass du näher am Wasser gebaut bist. Okay, der Sex. Die Frage ist, was fehlt DIR? Was möchtest Du ändern? Das Du Dich(noch) unwohl mit Deinem Körper fühlst ist ebenfalls normal. Ich mein, der hat sich verändert. Erst wuchs ein Baby unter Deinem Herzen heran, dann wurde es geboren und hat seine Spuren an deinem Körper hinterlassen. Was genau stört dich an deinem Körper? Das der Bauch noch nicht ganz weg ist? Die Haut weniger fest? Evtl. Dehnungstreifen? Gib dir Zeit! Rückbildung geht nicht von heute auf morgen. Und wenn du soweit bist, ergreife die Initiative. Mach den ersten Schritt, ZEIGE deinem Freund, was du möchtest, wie du es möchtest und was dir gefällt. Glaub mir, es wird ihm gefallen ;) Es wird schon werden, eine Beziehung ist eben auch immer "Arbeit" und nie selbstverständlich. Reden ist wichtig, sonst weiß der andere doch gar nicht, was er falsch gemacht hat. Oder was du möchtest, wie es dir geht. Fühl dich gedrückt und alles Liebe!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mami.th

Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem auch nicht wirklich. Klar, kurz nach der Geburt muss sich alles noch einspielen, das geht nicht von heute auf morgen. Und genauso klar ist es, dass die Mutter zeitlich etwas kürzer treten muss, da das kleine Wesen 9 Monate nichts anderes kannte und sehr auf die Nähe der Mutter fixiert ist. Bedenke aber, dass auch der Vater kürzer treten muss, in vielen anderen Angelegenheiten. Das darf man nicht übersehen. Der arme Kerl lebt seit einem Jahr (!) ohne Sex, hat viel zu tun und versucht seine Frau zu unterstützen. Da ist kein Schwarmwissen-Problem, nur Redebedarf zwischen einem Paar.


bea+Michelle

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mami.th

Das Kind ist 3 Monate und das ist stressig, da ist das doch ganz normal, das das Sexleben mal auf der Strecke bleibt...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bea+Michelle

Aber seit einem Jahr? Kann ich mir absolut nicht vorstellen.


Mami.th

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Sie durfte in der Ss irgendwas war mit ihrem Muttermund


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mami.th

Es gibt gaaanz viele andere Möglichkeiten Sex zu haben, ohne den Muttermund zu beanspruchen


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Es gibt aber auch Frauen, die nicht möchten. Ich hab mich so komisch gefühlt, als ob mein Körper nicht zu mir passt. Irgendwie... Verkehrt. Unförmig und meine Ausdauer war gering. Die wurde noch weniger, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Wobei ich eher glaube, bei der Freundin der AP lag es eher am "lieblosem" Freund. Die AP schreibt ja, daß der Freund ihrer Freundin auf seine Kosten kommt, sie aber auf der Strecke bleibt. Da hilft, sofern sie wieder mag, nur das zeigen was sie mag und wie. Zeigen, worauf sie gerade Lust hat, damit auch ihre Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden. Ist schon schwierig, aber nicht unmöglich


Felica

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mami.th

In erster Linie hilft reden und zwar mit einander. In Ruhe, ohne Vorwürfe oder Erwartungen, nicht nach einem Streit und offen. Nicht drum herum drucksen sondern klar benennen. Ihr seit jetzt nicht nur ein Paar, sondern ihr seit nun Eltern. Mit Verantwortung für euer Kind.