Elternforum Rund ums Baby

Neugeborenes schreit in der Nacht wenn ich es stillen möchte

Neugeborenes schreit in der Nacht wenn ich es stillen möchte

Sternchen1994

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Hallo, unser Sohn (Neugeborenes) schreit seit circa einer Woche immer in der Nacht wenn ich es stillen möchte. Er wird in der Nacht von allein wach und möchte gestillt werden. Wenn ich dann aber anfangen möchte zu stillen dann fängt er an zu schreien, zu zappeln und ich bekomme ihn nur schwer beruhigt. Dieses Verhalten ist nicht von Anfang an so sondern erst seit circa einer Woche. Was kann man machen damit unser Sohn in der Nacht nicht mehr schreit? Hat vielleicht jemand einen Tipp oder hat vielleicht bei jemanden auch das Neugeborene plötzlich immer in der Nacht geschrien?


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von Sternchen1994

Hmm, schwer zu sagen, woran das liegen kann. Bei meiner Großen hatte ich das auch öfter und hatte den Eindruck, dass es daran lag, dass sie erst aufgewacht ist, als sie extremen Hunger hatte und es ihr einfach nicht schnell genug ging. Das hat sich dann eingependelt, als wir beim anlegen richtig eingespielt waren und sie auch schon an meinen Bewegungen gemerkt hat, dass es jetzt gleich los geht. Vielleicht hat eine der anderen Mamas aber noch eine andere Idee.


NaduNadu

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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Sehe ich auch so. Gibt ja mehr Hungeranzeichen und schreien ist das letzte Da können die Zwerge ganz schön ungeduldig werden.


Schniesenase

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Antwort auf Beitrag von Sternchen1994

Hallo Sternchen, Du kannst das Schreien nicht einfach abstellen. Du kannst nur Geduld und Ruhe bewahren. Alles wird gut! Das Mantra bringt dem Kind und Euch am meisten. Auch das geht vorbei. Gute Nerven und viel Gelassenheit! VG Sileick


KielSprotte

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Antwort auf Beitrag von Sternchen1994

Ich denke auch, du solltest versuchen schneller zu reagieren. Schreien ist schon die Stufe rot (bildlich gesprochen). In der Regel werden die Kinder nicht wach und schreien sofort los, sondern es gibt "Vorstufen" - quasi Stufe grün + gelb. Versuche bereits in Phase grün + gelb anzulegen, dann sollte das entspannter und ohne schreien über die Bühne gehen.


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von KielSprotte

In der Regel ist es wirklich so, aber Ausnahmen bestätigen die Regel Ich war ein paar Mal gerade "zufällig" beim aufwachen da, als meine kleine erst 1-2 Wochen alt war (... ) und bei ihr lagen teilweise wirklich nur 30 Sekunden zwischen Augen aufschlagen und Vollalarm. Das ist gerade nachts, wenn man selbst erstmal wach werden muss, einfach nicht schaffbar. Aber wie gesagt, das Baby lernt mit der Zeit die Stillzeichen zu erkennen und hat dann mehr Geduld, wenn es weiß, dass es sofort los geht und man selbst wird auch schneller - das wird schon!


misssilence

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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Und deine Tochter hat im Schlaf keinerlei Zeichen gemacht? Unsere hat im Schlaf bereits angefangen, zB an ihren Fingern gesaugt, den Mund bewegt, etwas gezuckt...allerdings auch erst kurz vor Weinen, das waren etwa 15-20 Sekunden, maximal. Sie hat neben mir geschlafen, da war es leicht, diese subtilen Zeichen zu erkennen bzw. mitzukriegen. So konnte ich sie immer anlegen, wenn sie im Halbschlaf war. Dass ein Kind sich gar nicht rührt und sofort los weint kommt aber sicher auch vor, das will ich gar nicht wegreden ;) Ich habe nur oft die Erfahrung gemacht, dass einige Mütter sich schwer tun, diese frühen Zeichen zu erkennen. Schläft das Kind im eigenen Bett oder gar im eigenen Zimmer wird es noch schwieriger.


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von misssilence

Tagsüber hat sie oftmals in ihrem Bett geschlafen, aber nachts war sie neben mir im Beistellbett, bis sie schlicht mit ca 10 Monaten nicht mehr reinpasste. Tatsächlich hat sie vor dem Aufwachen nur angefangen den Kopf zu drehen - in gewissem Sinne also gesucht - aber sowas habe ich nachts, sofern sie es gemacht hat, nicht gehört. An der Hand nuckeln, schmatzen oder leise Geräusche von sich geben gab es bei ihr nicht. Das hat sie aber in ihren Wachphasen auch immer nur sehr kurz vor dem "Vollalarm" gemacht (wenige Minuten) - das hat unsere Hebamme am Anfang auch mal gewundert. Das "Problem" hat sich dann mit der Zeit erledigt, als sie, wie gesagt, meine Zeichen zu deuten gelernt hat