Sabina28
Guten morgen Mein Sohn ist 22 monate alt Vor noch gut 3 wochen hat er noch 1-2 Flaschen verdünnte milch nachts getrunken Dsnn hat er plötzlich für 1,5 wochen durchgeschlafen. So vor rund 1,5 wochen ist dies wieder vorbei und wir sagten aber, dass wir keine verdünnte milch mehr nachts anbieten werden, weil er gezeigt hat es geht auch ohne So haben angefangen ihm wasser anzubieten aus seiner normalen trinkflasche von tagsüber. Möchte er aber noch nicht Alles gut Nun war es so Das er in der ersten nacht 5 minuten geweint hat, schnuller genommen hat und weiter geschlafen hat Seitdem gibt es mal nächte wo er gar nicht wach wird (aber sehr unruhig schläft) Aber das waren jetzt in den 1,5 wochen 3 Nächte gewesen... Die restlichen Nächte sehen wie folgt aus: Zwischen 0:30-1:30 fängt er so das brüllen an ... will dann auch nicht angefasst werden, keinen schnuller (schmeißt er durchs zimmer) und auch seine heißgeliebte kuscheldecke wird durch den raum geschmissen. Er brüllt einfach was das zeug hält. Inzwischen sind es immer so wenn es gut läuft 10 minuten, wenn es schlecht läuft 30 minuten. Diese nacht war sehr schlimm Er ist richtig eskaliert für 30 minuten, wollte gar nichts und nichts konnte ihn beruhigen Er hat sich zwischendurch in den mund gefasst, weiß aber nicht ob es schmerzen oder eher ein Versuch war sich zu beruhigen weil er komplett drüber war Er hatte anfangs die Augen zu, dann augen auf Wenn er sich beruhigt hat, schläft er auch nicht direkt weiter, sondern ist IMMER an die 2 stunden wach danach!!! Das schlaucht natürlich wahnsinnig und mir geht es mitlerweile auch nicht mehr so gut durch den Schlafmangel.. Also daneben sitzen und tätscheln oder leise summen/singen geht hier absolut nicht
Hallo, ich habe nicht ganz verstanden, wieso dein Sohn bis vor kurzem nur verdünnte Milch bekommen hat. Viele Kleinkinder haben nachts noch Hunger (war bei meinen Kindern auch so). Sie brauchen dann einfach richtige Nahrung, keine verdünnte. Denn verwässerte Babynahrung enthält wenig Stärke, sättigt also nicht richtig. Was ich auch noch nicht ganz verstanden habe: Wenn dein Sohn nachts weint, bietest du ihm dann Milch an? Oder kriegt er extra keine Milch, weil er ja mal gezeigt hat, dass er auch ohne kann? Aber das muss er nicht. Wenn Kleinkinder gerade z.B. wachsen, kann es sein, dass sie auch nachts wieder richtigen Hunger haben. Vielleicht ist er verzweifelt, weil er dann nichts bekommt? Ich fand es bei meinen Kindern immer wichtig, pragmatisch zu sein. Sie also immer dort abzuholen, wo sie mit ihren Bedürfnissen gerade standen. Und wenn sie mit knapp zwei nachts noch Hunger hatten, haben sie natürlich etwas bekommen. Besonders geeignet ist hier 2er-Nahrung weil die gut und lange sättigt. Falls du ihm deshalb keine Milch gibst, weil du gehört hast, das sei nicht mehr nötig, stresst du ihn und dich völlig unnötig. Natürlich stirbt ein Kleinkind nicht, wenn es nachts Kohldampf schiebt. Schädlich ist es trotzdem, und zwar seelisch. Denn es macht dann die ungute Erfahrung, dass Mama sich seltsamerweise weigert, seine Bedürfnisse zu erfüllen. Das versteht ein Kind nicht. Ich habe meinen Kindern daher so lange nachts Milch gegeben, wie sie sie wollten, fertig. Wieso auch nicht? Es schadet nicht. Sie schreien zu lassen, schadet dagegen sehr. LG
Ich stimme diesem Kommentar weitestgehend zu.
Wir haben angefangen die milch zu verdünnen damals weil er 2-3x die nachts gekommen ist und eine milch forderte. Wenn man Pech hatte war er nach dem 2 oder 3x immer wach mindestens 1-2 stunden und er hat tagsüber nicht wirklich appetit gehabt und kaum gegessen. Das hat sich allerdings durch das verdünnen nicht gebessert. Er kam dann auch 2-3x nachts war wenn man Pech hatte dann länger wach und hat nichts gefrühstückt, weil er halt von der "milch" satt war Ausgelaufen ist er natürlich auch sehr oft.
Ich hab viele Fragen ..... Ihr könnt nicht deuten was er braucht? Ob Nähe, Hunger, Zähne ...... Er kann euch noch nicht "sagen" was er will? Natürlich nicht "Ich hab Hunger", aber vielleicht Silben, Wörter die Ihr tagsüber für schlafen, kuscheln, essen benutzt? Ich würde tatsächlich nachts nichts mehr zu Essen geben, auch keine Milch. Ziel ist, tagsüber und nachts schlafen. Ich finde es schwierig, ohne alles, hier einen gute Rat zu geben. Oft ust es ein Konvult an Dingen, die man besser steuern kann. Mit 2 Jahren gab es bei mir kein Essen mehr in der Nacht. Aber ich konnte ganz gut die "Anliegen" der Kinder deuten, je nach Geschrei. Krank klang anders als Nähe. Ein Nachtschreck auch und Hunger nichmal anders.
Mit seinen 22 Monaten spricht er noch nicht viel. Klar für schnuller, decke etc. Hat er seine Wörter.. Aber er möchte es nicht Keinen schnuller in dem Moment und auch keine kuscheldecke die er liebt. Er schmeißt alles beiseite. Auch will er nicht angefasst werden, das verschlimmert es sogar.. er brüllt einfach Vor 1,5 wochen als er nicht mehr durchgeschlafen hat, hat er in den ersten 2 nächten Mi (milch) gesagt ( hab ich ihm aber nixht gegeben ubd ihn erklärt, nachts muss man schlafen und ihm wasser angeboten. Ab der dritten nacht hat er nicht mehr Mi gesagt sondern einfach nur noch gebrüllt und das geht bis jetzt so. Irgendwann nimmt er sich dann den schnuller selbstatändig wenn er sich beruhigt hat, nimmt seine Decke und kommt zu mir ind en arm kuscheln, trotzdem ist er dann 2 stunden hellwach und fibdet nicht in den schlaf zurück.
Ich will zudem sagen. Wenn er so brüllt, ist er KEINE Sekunde alleine. Ich bin immer bei ihm. Neben ihm. Er sieht much auch, da ich über meine Uhr ein leichtes Licht anhabe.
Ich glaube, dass sich bei Euch einfach ungute Angewohnheiten eingeschlichen haben. 1-2 Flaschen nachts ist nicht normal. Das Kind wird 2. Der Fokus muss auf tagsüber liegen. Essen, trinken am Tag. Alle Mahlzeiten. Nachts Wasser, Flasche zum selber greifen, als Alternative. Ich denke, dass es jetzt dauern wird, bis Ihr das klar regeln könnt. Da müsst Ihr durch. Ich würde auch die Schlafzeiten verändern. Noch 2 Stunden wach, ist auch ungünstig. Worauf würde ich achten: Essen/Trinken am Tag. Familientisch. Milch in der Flasche ausschleichen lassen. Tasse! Tagsüber die Schlafenszeiten regulieren, damit das nachts die längste Zeit ist. Wie schläft er tagsüber? Was isst er tagsüber? Was macht Ihr zum auspowern am Tag?
Naja... wenn er langsam begreift, dass ihr ihm wirklich, definitiv keine Milch mehr nachts gebt, muss er doch total frustriert sein und wird das mitteilen. Ähnlich wie die KiTa-Unlust, die ein paar Wochen nach der offiziellen Eingewöhnung nochmal hoch kocht, wenn die Neuheit zur Routine wird und Kinder plötzlich doch zu Hause vermissen. Und wenn man sich erstmal in Rage geschimpft hat, kann man halt nicht mal eben wieder einschlafen. In der Regel braucht die Änderung einer Gewohnheit bei Menschen mindestens 3 Wochen. Ehe die nicht rum sind, kann es total sein, dass er einfach immer noch wegen der verlorenen Milch meckert. Wenn er dazu auch noch wirklich Hunger hat... wird es halt nicht besser. Gebt ihr ihm wenigstens ein länger sättigendes Abendessen jetzt wo er nachts nichts mehr bekommt? Das wäre schonmal eine erste relativ einfache Stellschraube. Ansonsten geb ich auch meiner 5-jährigen ab und zu nachts noch was zu essen. Hungrig kann ich nämlich auch nicht schlafen. Bei ihr ist natürlich die Kommunikation schon deutlich besser und ich weiß dann z.B., dass sie bei einer Freundin Abendbrot hatte und akzeptiere, dass sie sich in der ungewohnten Umgebung mit anderem Essensangebot nicht satt gegessen hat. Einem Kind auf Zwang die nächtliche Nahrung zu verweigern finde ich außer z.B. bei massivem Karies echt schwierig. Ich hol mir nämlich auch was, wenn ich vor Hunger nicht schlafen kann.
"Ansonsten geb ich auch meiner 5-jährigen ab und zu nachts noch was zu essen. Hungrig kann ich nämlich auch nicht schlafen." Naja....... der beschriebene Fall ist aber 22 Monate und trinkt des Nächtens so viel Milch, dass die Windel überläuft. Das kann man definitiv nicht mit deiner Problemlösung vergleichen. Deine Problemlösung ist eine Ausnahme, oder wie oft kommt die bei Euch vor? Ansonsten kann ich nur davon abraten, nachts zu essen. Der Körper braucht die Ruhephasen vom Essen und Trinken. Wichtig für die Insulinverarbeitung. Sonst hat man ein Problem in späteren Jahren. Für deinen beschriebenen Fall, den wir natürlich auch hatten, hab ich meine Kinder vor der Bettgehzeit gefragt, ob sie noch Hunger haben und das mit einem leichten Snack gelöst. Aber nicht mitten in der Nacht.
Die schönste Theorie hilft nicht, wenn das Kind keinen Snack möchte, weil es keinen Hunger hat. Und dann um 4 Uhr morgens da steht und jammert. Und natürlich ist das eine Ausnahme. Ich würd unser Kind nicht regelmäßig bei Familien zum Abendessen lassen, bei denen sie nichts langfristig Sättigendes bekommt. Wir werden nämlich nicht gern regelmäßig Nachts wach. 😉
Hallo, aber der Grund für das Weinen ist doch völlig klar: Er hat Hunger, bekommt aber nichts. Ich finde das ehrlich gesagt ganz schlimm. Ganz offensichtlich weint er ja nicht, weil er euch ärgern will, sondern er weint, weil er Hunger hat und nichts erhält. Dass er dann furchtbar frustriert und verzweifelt ist, ist ganz natürlich. Manchmal tut einem das Herz weh, wie hart Eltern sein können zu so einem kleinen Kind. Du machst doch das Urvertrauen deines Sohns in deine Liebe kaputt, wenn du seine Bedürfnisse wegredest oder ignorierst. Ein kleines Kind weiß IMMER, was es wann braucht. Und das zeigt es auch. Das muss nicht mit dem übereinstimmen, was die Eltern meinen und glauben, was es braucht oder nicht braucht. Und es ist immer echt und authentisch. Bitte erfülle die Bedürfnisse deines kleinen Sohnes, damit sein Weltvertrauen erhalten bleibt. Es macht dann auch nichts, wenn er tagsüber weniger Hunger hat, er holt sich trotzdem alles, was er braucht. Es ist zudem ja nicht mehr für lange, kleine Kinder melden sich nachts nicht mehr, sobald sie keine Milch mehr brauchen. Und das wird in einigen Monaten der Fall sein. Aber bis dahin bitte niemals hungern und weinen lassen.
"Ein kleines Kind weiß IMMER, was es wann braucht." Mit 22 Monaten hat man es bereits erlernt. Auch falsch.
Habe bisher nur mitgelesen, muss aber mal was loswerden. Caot, nun halte es doch mal aus, wenn andere Menschen eine andere Ansicht haben als du. Du hast deine Meinung ja nun gesagt, nun lass sie doch mal stehen und gut ist. Zumal es nicht stimmt, was du schreibst. Nein, ein Kleinkind unter zwei Jahren muss noch KEINE Pausen nachts haben, um später kein Insulin- oder Gewichtsproblem zu bekommen. Bei den sog. Naturvölkern werden Kinder bis zu fünf Jahren gestillt, und zwar ad libitum, auch nachts. Es gibt dort übrigens auch keine kleinen Kinder, die länger als wenige Sekunden weinen müssen. Eben weil man ihre Bedürfnisse immer sofort stillt. Nachzulesen bei der Anthropologin Jean Leadloff ("Auf der Suche nach dem verlorenen Glück"). Und doch, ein Kleinkind das nachts verzweifelt weint und sich durch nichts beruhigen lässt, sondern im Gegenteil, vor lauter Frust um sich schlägt, weil es keine Milch bekommt, HAT definitiv Hunger, HAT ein echtes Bedürfnis und weiß genau, dass dieses erfüllt werden muss, damit es sich wohlfühlt. Ich finde es erstaunlich, wie viele Mütter heute noch einen Erziehungsstil aus den 50er Jahren pflegen, bei dem Eltern in der selbstgerechten Überzeugung verharrten, sie wüssten immer besser, was das Kleinkind braucht als es selbst. Und bei dem sie die Gefühle des Kindes für falsch hielten und dem Kind dies auch vermittelten. Dass es also keinen Hunger haben darf nachts, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Offenbar lesen viele Mütter keine Zeile mehr über frühkindliche Entwicklung, sondern wiederholen lieber den Unsinn, den die eigenen Eltern und Großeltern gesagt und gemacht haben. Liebe AP: Caot ist selbst schon im Großmutteralteralter. Eine junge Mutter von heute sollte nicht die Fehler früherer Generationen machen, hartherzig sein, das Kind weinen lassen oder ihm nichts zu essen geben, wenn es Hunger hat – egal, wann das ist. Man weiß schon seit Jahrzehnten, wie schädlich das ist. Leider wiederholen viele Eltern das, was ihnen selbst hier auch wiederfahren ist. Mach diesen Fehler nicht! LG
"Caot ist selbst schon im Großmutteralteralter." Jesses Maria, nö. 😅 Und um mich zu wiederholen, was falsch ist, kommentiere ich, zur Not in jedem Beitrag. Ein Kind was lernt, dass es des Nächtens "Essen" gibt, verlangt das da auch. Mit 2 Jahren muss das aber nicht sein. Zumal es die AP stört. Weder sie noch das Kind finden Ruhe, zudem läuft die Windel über. Weist Du, wenn die AP das nicht alles ungünstig finden würde, hätte sie nicht geschrieben. Sie würde aber gerne etwas ändern. Da kommst Du mit dem Naturvolk. 🤪 Dein Naturvolk ist genauso ungeeignet wie die Erziehungsvorstellungen früherer Jahre, wo der Vater als Drohung herhalten musste. Aber ich als Mutter bin nicht Sklave meines Kindes. Und ein fast zwei Jahre altes Kind kann erlernen, dass es Essen tagsüber gibt und nicht nachts. Oder es stört einen nicht und man isst halt nachts. Ein schlechtes Muster wird nicht besser wenn man es schön redet. Es tut dem Kind nicht gut nachts zu essen und den Eltern auch nicht. Da halte ich den Satz: "egal wann das Kind Hunger hat, gib ihm Essen" für den Beginn der Aufopferung die zu nichts Gutem führt. Ich als Mutter muss das Kind führen, nicht das Kind mich. Ich empfehle die Essgewohnheiten auf den Tag zu legen, da gehören sie in dem Alter auch hin. Vor 70 Jahren und heute auch noch. 😉
Ich find das mit dem Nachts essen "bis in alle Ewigkeit" selbst nicht gut. Ich kann aber Ausnahmen zugestehen, wenn ein echtes Bedürfnis geäußert wird. Und wenn mit 22 Monaten laut weinend das Bedürfnis geäußert wird, dann ist das nächtliche Hungern lassen für mich eindeutig nicht der richtige Weg. Ja, langfristig sollte das Essen am Tag erfolgen. Aber man kann das doch wirklich nicht mit Hungern lassen erzwingen. Der Weg sollte ehr darüber gehen, ERST das Essen tagsüber zu fördern. Wenn das läuft, kann man nachts schrittweise weniger geben. Das hab ich in meinem ersten Beitrag auch vorsichtig versucht anzuregen (sättigendere Abendmahlzeit). Denn mit wums die eigene Meinung als einzig wahre hinzustellen kommt beim Gegenüber selten gut an. ;-)
oops... ich habe dir im kleinkind-forum geantwortet. hab nicht gesehen dass der subreddit hier mehr diskussion hat.