BabyLiebe22
Hallo, ich wollte mal fragen ob es auch Mütter gibt die auch nach einer längeren Zeit Mutter sein noch in seiner Mamarolle verunsichert ist. Ich habe immer Angst, dass ich falsch mit meinem Kind umgehe und unserer Bindung schade. Ihr zu wenig Blickkontakt biete durch Haushalt etc oder zu viel oder zu wenig mit ihr reden. Ich will eine perfekte Mama sein aber der Perfektionismus lässt mich leider zu viel nachdenken. Das macht mich noch irre…wenn irgendwas wichtiges ist, mein Kind krank ist, weint etc bin gehe ich absolut selbstsicher mit ihr um. Nur im normalen Alltag denke ich zuuuu viel nach. Habt ihr Tipps für mich ![]()
Also perfekt ist unmöglich - du kannst nur die beste Mama für dein Kind sein, und das bist du sicher auch
Was meinst du mit "längere Zeit"? Meine Tochter ist nun fast 10 Monate und ich bin nach wie vor unsicher. Aber wenn ich sie mir ansehe, und sie sich gut entwickelt, kann es schon nicht sooo verkehrt sein, was ich tue
Und dann denke ich noch dran, dass wir uns als Menschheit seit Jahrtausenden bewährt haben. Wenn sie Urzeit Mutter ohne Ratgeber und Co. das hinbekommen hat, werde ich das wohl auch hinkriegen. Geschweige denn von den ganzen Müttern heutzutage, die eindeutig zu wenig nachdenken....und auch deren Kinder werden groß.
11 Monate lang bin ich nun schon Mama.
Da hast du absolut recht, ich glaube mir würde es ohne jegliche Ratgeber etc auch besser gehen. Instinktiv zu handeln ist so viel besser. Nur mein Kopf ist dann immer dabei der sich einschaltet und sagt mir „neeeee das hast du so und so gelesen“ ![]()
Ich verstehe was du meinst. Ich vertraue meinem Bachgefühl nicht so richtig, denn ich hatte selbst keine schöne Kindheit und kenne keine Babys. Für mich ist alles Neuland.
Ich versuche daher nur noch "Ratgeber" zu lesen, die mir Background Infos zur Entwicklung geben, und keine Erziehungstipps (z.B. Remo Largos "Babyjahre"). Und mein Kind anzusehen - das hilft enorm weiter, denn eigentlich sagt es dir alles, was du wissen musst
Vertraue mehr auf dich!
Ich bin nun schon seit 24 Jahren Mutter und ich verstehe das. Aber, meiner Meinung ist es wichtig, die Mutterschaft eben NICHT als "Rolle" zu sehen, die man spielt. Seid authentisch. Tut das, was euch euer Empfinden sagt. Wer nicht gern singt, muss das nicht tun. Nicht nur das Baby muss das Zusammensein mögen, auch die Mutter darf bestimmen, was sie mag und was nicht. Babys merken, wenn Mama etwas widerwillig tut. Wünsche euch viel Freude an euren Zwergen. Trini
Hallo, vielleicht machst du dir mal klar, das es keinen perfekten Menschen gibt - jeder macht mal Fehler. Wobei ich denke eine Mutter die immer perfekt ist und nie Fehler macht schadet auf lange Sicht ihrem Kind viel mehr als eine ganz normal Mutter mit menschlichen Fehlern. Stell dir mal vor in deiner Umgebung wäre so ein perfekter Mensch, einer dem du nie gerecht werden kannst, weil du selber einfach Fehler machst - ist doch schrecklich für ein Kind. Sprich gibt deinem Kind Liebe, lass Fehler zu - bei dir - und sei dann auch tolerant, weil auch dein Kind wird nicht perfekt sein, es wird Fehler machen. Lerne aus deinen Fehlern, gibt zu und entschuldige dich wenn du mal daneben gehauen hast - auch bei deinem Kind. Und lebe genau das deinem Kind vor - Toleranz, eigene Fehler eingestehen und draus lernen. Und das es vorkommt, das man mit Anlauf in ein Fettnäpfchen springt, und da auch wieder rauskommt. Es ist also nix schlimmes dran Fehler zu machen - es macht einen menschlich und liebenswert. Gruß Dhana
Hallo, ich habe mal einen schönen Spruch gelesen: "Du musst keine perfekte Mutter sein, sondern die beste für Dein Kind." Und da ist viel Wahres dran. Aber ja, ich kenne solche Zweifel auch, auch wenn ich ganz und gar nicht perfektionistisch veranlagt bin. Ich glaube fest daran, dass man nicht allzu viel falsch machen kann, wenn man sein Kind liebt, ihm Gutes tut und Interesse an ihm hat. Da schaden dann auch weder eine halbe Stunde Hausarbeit oder ein verkorkster Tag, sondern die Gesamtlage macht das Paket. Viele Grüße
Ich kenne das auch, mit der Zeit wurde es besser. Dann kann das zweite Kind. Seither bin ich wieder unsicherer, weil ich halt auf die beiden nicht mehr so einzeln eingehen kann. Grundsätzlich ist es ja nichts schlechtes, wenn man sich hinterfragt und überlegt, was man besser machen könnte, solange man sieht was alles toll läuft und weiß, dass es insgesamt passt. Es ist eine große Veränderung und ein riesiger Lernprozess. Und wenn du in kritischen Situationen alles hinbekommst, dann ist das schon dass wichtigste :) Alles Liebe
Oh ja, das kenne ich zu gut. Als meine Tochter geboren wurde, war ich sehr unsicher in vielen Dingen, da ich mich eigentlich nie damit beschäftigt hatte, mal Mutter zu sein (auch während der SChwangerschaft nicht, auch wenn das Kind absolut gewollt war). DAbei hatte ich mich dann an einer Freundin orientiert, die so richtig in ihrer Mama-Rolle (ja, hier passt das Wort) aufging. Man muss doch dieses, man muss doch jenes mit dem Kind machen etc. (Ihr Kind ist zwei Jahre älter). Mit der Zeit habe ich dann doch gemerkt, dass eben jedes Kind anders ist: Was für ihre Kinder gut sein mochte, war für mein Kind nicht unbedingt das Richtige. Und umgekehrt. Auch wenn sie es nicht so sah. (Das kommt sogar jetzt - nach 20 Jahren - noch vor). Nach und nach wurde ich sicherer im Umgang mit meinem Baby/Kind und habe das gemacht, was ich für richtig hielt. Ob im Nachhinein wirklich alles richtig war, weiß ich nicht, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit meiner mittlerweile erwachsenen Tochter.
Die letzten 10 Beiträge
- Baby im 7. Monat versucht, sich hochzuheben
- Echolalie mit 3,5 Jahren
- Entwicklungsstörung
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig