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Mutterliebe vs Quarantäne

Mutterliebe vs Quarantäne

StiflersMom

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Eine gute Bekannte möchte nicht,dass ich sie als Kontaktpersonen angebe,falls ich an Corona erkranke. Sie sagte: " Zwei Wochen ich alleine mit meiner Tochter, das gibt Tote". Sie ist alleinerziehend und die Tochter 4Jahre alt.Der Vater kümmert sich kaum. Das tut mir schrecklich leid für das Kind. Kann man etwas unternehmen, weil ich das Gefühl habe,dass die Mutter überfordert ist.


Ivdazo

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Habt ihr denn euch getroffen, drinnen, ohne Maske und Abstand, länger als 15 Minuten? Wenn nein, ist doch alles gut, dann gilt sie nicht als Kontakt (glaube ich). Falls doch, dann verlagert ab jetzt eure Treffen nach draußen und haltet Abstand dabei. Und ihr könnt hoffen, dass du nicht an Corona erkrankst. Jemanden nicht als Kontakt angeben, der einer war, das finde ich unmöglich. Regeln sind da, und klar. Punkt. (Ja, so klar sind sie nicht, aber manche Punkte eben doch.)


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Antwort auf Beitrag von Ivdazo

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ich versteh den Beitrag nicht. Wenn du erkrankst, darfst du gar keine Kontaktperson haben. Also was meinst du damit und was hat das jetzt mit Überforderung zu tun?


Pinguini

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Wie schön, dass du helfen willst. Frag sie doch mal, was ihr helfen würde. Mal für sie einkaufen? Das Auto zum Radwechsel fahren? Das Kind mit zum Spielplatz nehmen? Sie muss sich halt auch helfen lassen...


Pinguini

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ich glaube bei der Frage ging es nicht um Corona, sondern um die Aussage der Mutter, dass eine Quarantäne schlimm wäre. Das hat den Eindruck erweckt, dass ihr mit dem Kind alles zu viel ist und sie Unterstützung braucht.


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Antwort auf Beitrag von Pinguini

Sie meint wahrscheinlich, dass sie Kontakt zu der Mama und zum Kind hat und im Falle eines positiven Testes bei ihr wäre die Bekannte ja K1 und das Kind ebenso und müßten in Quarantäne. Und die Mama möchte nicht in Quarantäne, also soll StiflersMum sie nicht "verpetzen".. DAS fänd ich dann allerdings fahrlässig.


Jumalowa

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Meine Güte, immer diese Corona Anbeter hier. Sie wird schon selbst wissen, was zu tun ist. Ach ja stimmt, die eigentliche Frage war ja, kann man einer überforderten Mutter helfen. Nein natürlich nicht, die Solidarität reicht leider nur fürs Maske tragen und ständiges vollquatschen, wie sich Andere zu verhalten haben. Zur Frage: Ich würde es so machen wie Pinguini schrieb. Hilfe anbieten, ins Gespräch kommen. Manchmal steckt vielleicht etwas dahinter, wovon man nichts weiss. Das kann Trauer, Wut, Depressionen oder sonst was sein.


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Antwort auf Beitrag von Jumalowa

Ich spreche aus Erfahrung das es in der Quarantäne mit Kind nicht ohne ist. Meiner war zu dem Zeitpunkt genau ein Jahr alt, zahnte stark und hatte sich wahrscheinlich angesteckt. Du kannst nicht raus, nicht zum Doc mit dem Kind und es kommt keiner zu dir. Du musst zu sehen das du irgendwie Lebensmittel bekommst, deine Wäsche gewaschen wird und du das Kind beschäftigst. Ich lag flach, mein Mann als ich fast wieder auf dem Damm war. Es ist absolut nicht ohne (meine Meinung) und ich bin definitiv in dem 16 Tagen stark an der Grenze gewesen zusammen zu brechen. Natürlich kann man salopp sagen, es ist ja immerhin noch keine 4 gewesen, aber es war trotzdem Nervenraubend. Aber Regeln sind Regeln und daran hält man sich, weil im schlimmsten Fall bekommen das bekannte Mitmenschen mit und schwärzen euch beide an. Es hört sich nach Überforderung an und ich glaube, sofern sie es zulässt, wird sie sich über Hilfe von dir freuen. Wir Mamis wissen alle das es auch mal schön ist 1-2 Stunden auch außerhalb von Kita und Schule Kinderfrei zu haben, vorallem wenn man Alleinerziehend ist. Nimm ihr die kleine mal ab, oder nimm beide mal aufn Ausflug im Wald mit etc.


Ivdazo

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Antwort auf Beitrag von Jumalowa

StiflersMum hilft ihr doch schon, sie sehen sich doch wohl regelmäßig, sonst wäre die Frage sinnlos.


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Antwort auf Beitrag von Jumalowa

Aha, hauptsache was geschrieben ! Dir wäre es also egal, ob da eine Mama mit Kind positiv durch die Gegend läuft, weil du als Infizierte regelmässig Kontakt zu ihr hattest? Sie kann sich übrigens auch ganz woanders anstecken. Früher oder später wird es jeden irgendwie treffen, entweder selber oder im Bekanntenkreis. Ich glaube auch kaum, daß StiflersMum sie dann fallen lassen würde. man kann ja dennoch Kontakt halten, für sie einkaufen gehen, anrufen ..usw.. Ich darf dich erinnern? Es geht momentan VIELEN Menschen so, daß sie in Quarantäne sitzen und ich glaube kaum, daß es irgendeinem so richtig Spaß macht. Wir haben aktuell auch so eine Dame in der engeren Verwandtschaft. Sie hat seit Tagen Halskratzen, hatte Kontakt zu einem Infizierten, will sich aber partout nicht testen lassen. Weil "wenn ich in Quarantäne muß, kann ich ja nicht raus und mit dem Hund auch nicht Gassi gehen" Sorry, aber bei sowas hält sich meine Solidarität in Grenzen, obwohl ich ein sehr hilfsbereiter Mensch bin. Aber wer das Leben anderer aufs Spiel setzt, ist in meinen Augen ein Egoist!


Felica

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Das man nicht zum Arzt darf ist falsch!!!!!!! Mit dem Arzt klären das man in Quarantäne ist, mit dem GA klären das es medizinisch abgeklärt werden muss und dann kommt der Arzt entweder zu einem oder man selbst in die Praxis.


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Unser KiA wusste das, beide Kinderkliniken habe ich auch informiert direkt beim Anruf. Da hieß es nur das der kleine mit einer negativen Person kommen darf. Das GA hat sich aus der Affäre gezogen und meinte das gleiche zu uns.


Mitglied inaktiv

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Haben nirgends geschrieben das sie sich nicht testen lassen soll Hab gesagt es gibt Regeln und daran muss sich jeder halten, weiß nicht worin du heraus liest das ich auf der Seite der Mutter stehe.


Felica

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Logisch das da wer negatives mit hin muss. Außer der mit dem positiven Test ist der mit dem Notfall. Hier wart aber nicht ihr der Notfall sondern euer bis dahin negatives Kind was lediglich als K1 mit Verdacht auf Corona gewertet wird. Es ging um die Aussage das das Kind nicht behandelt werden würde und die ist eindeutig falsch. Dafür hat man in aller Regel ein soziales Netz was einem dann unterstützt. Und sei es nur indem derjenige dann zum Ki-Arzt fährt und die Medikamente abholt. Im Idealfall eben auch mit dem Kind dann zum Arzt fährt.


Felica

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Regel halten... Aha, deshalb rufst du zum Regeln brechen auf? Regeln halten bedeutet das man jeden Kontakt mitteilen muss. Da gibt es keinerlei Auslegungssache. Ob der Kontakt dann relevant ist entscheidet alleine das GA, nicht du oder die andere Mutter. Und testen? Wie denn? Mittels unsicherem Selbsttest? Das kann man auch gleich sein lassen, die sind derartig ungenau das die viele positive gar nicht erfassen. Zumal wenn derjenige sie auch noch falsch anwendet. Ansonsten wird man hier per PCR-Test nur bei Verdacht getestet. Jemand der keine Bock auf Quarantäne hat und schon zur Lüge auffordert, wird sich aber kaum testen lassen.


User-1751036869

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Schwierig sowas anzusprechen ohne dass es nach hinten losgeht, sie muss sich auch helfen lassen Du kannst ihr natürlich generell deine Hilfe anbieten je nachdem wie sie sich oder was sie äußert, kannst du Vorschläge machen (dass sie sich zB an eine Erziehungsberatung wenden kann oder dass sie vllt eine Mutter-Kind-Kur beantragen kann etc)


User-1751036869

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Antwort auf Beitrag von User-1751036869

...und wenn sie K1 ist, ist sie K1 Der Bitte nachkommen und den Kontakt verschweigen geht gar nicht


Meyla

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Ich würde keine realen Toten für ein wenig Angegifte riskieren. Sie wird wohl lernen müssen mitnichten Kind zurecht zu kommen.... Ich habe auch solche Bekannte und klar gemacht, dass ich mich auf solche Viehhandel nicht einlasse. Dann können sie entscheiden, ob sie Kontakt wollen. Machen kannst du aber wenig, außer sie gefährdet ihr Kind.


Fichtenkind

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Gerade heute zu meiner Nachbarin gesagt: wenn ich mit all meinen Kindern in Quarantäne müsste, würde ich mich von Hochhaus stürzen. Meine Kinder sind toll. Aber sie sind wild und temperamentvoll, laut und nicht zu bremsen. 10 Tage nur drinnen...oh no. Natürlich überleben wir das ohne Verluste und ich stürze mich auch nicht vom Hochhaus. Ich hoffe, dein Beitrag ist genau so ironisch gemeint, wie der Spruch deiner Nachbarin mit den Toten. Denn es ist fast eine Redewendung: Wenn ich nicht gleich was zu essen bekomme, gibt es Tote.


Btby

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Also ich weiß nicht. Ich möchte auch mit NIEMANDEM 14 Tage in Quarantäne sitzen. Dafür muss ich nicht alleinerziehende und überfordert sein. Aber natürlich, hilf ihr. Sie freut sich bestimmt


Btby

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Antwort auf Beitrag von Btby

Achso, sie nicht als Kontakt anzugeben wäre für mich keine Option. Das würde ich ihr auch sagen


Inchen1984

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Mmh, schwierig da die richtige Antwort zu verfassen . Wenn sie K1 ist,dann ist sie das und Punkt. Man kann Hilfe anbieten aber sie aus der Quarantäne streichen um damit die Gefahr einzugehen das weitere Personen angesteckt werden, das Risiko würde ich nicht eingehen . Ich bin da auch sehr gebranntmarkt da hier im näheren Bekanntenkreis ein absolutes Drama passiert ist . Chef der Firma war positiv, alle Mitarbeiter sollten in Quarantäne. Ein Mitarbeiter sah das aber nicht ein- er hat ja nichts. War zwischenzeitlich mit Kind bei seinen Eltern bevor er getestet worden ist. Er war hochgradig positiv , aber ohne Symptome . Kind und Frau des Mitarbeiters waren auch positiv , hatten zwei Tage nach dem Besuch der Eltern nen kleinen Schnupfen . Tja die Eltern haben sich auch angesteckt und der Vater von ihm ist ohne das er groß vorerkrankt war an den Folgen von Covid verstorben . Und das alles nur weil man dachte ach , ich will keine Quarantäne. Dieses Paket möchte ich nicht mein Leben lang mit mir rumtragen . Wir waren auch in Quarantäne und nein , es ist nicht schön. Bei uns war es der Horror . Mein Mann war positiv, danach ich . Uns ging es wie bei einer Grippe, also nicht gut . Ich war zu dem Zeitpunkt Schwanger in der 30. Woche und zudem sprangen hier dann zwei Kinder im Alter von 3 und 6 durch die Gegend. Also alles andere wie eine schöne Situation .Und ja zwischenzeitlich habe ich auch gedacht ich suche mir den höchsten Baum in unserem Ort . Aber man überlebt es , im Gegensatz zu vielleicht diejenigen die man ansteckt wenn man sich nicht an die Regeln hält.


misssilence

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Antwort auf Beitrag von Inchen1984

Genau so! Hilfe anbieten kann man aber natürlich auf hed n Fall, sofern man selbst Kapazitäten hat. Oder einfach zuhören - das hilft auch schon oft genug.


StiflersMom

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Schrieb ich. Also für den potentiellen Fall. Ich bin geimpft und somit eher unwahrscheinlich, dass ich erkranke . Es ging sich darum,dass sie keine gute Beziehung zum kind hat und tatsächlich Mord androht.


bea+Michelle

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Mord?? an dem Kind???


Btby

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

DAS finde ich sehr anmaßend! Wie schon gesagt ich möchte mit NIEMANDEM 14 Tage in einer Wohnung gefangen sein! Egal wie sehr ich ihn liebe! Und das mit dem "das gibt Tote", sorry aber übertreib mal nicht. Da geht es wohl eher darum zu verdeutlichen wie schlimm das für alle Beteiligten wäre. Ihre Mutterliebe deshalb in Frage zu stellen finde ich eine Frechheit. Du wärst für mich als gute Bekannte erledigt


StiflersMom

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Antwort auf Beitrag von Btby

Das sagte meine Bekannte,dass es Tote gibt.


Summer80

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Nun mal langsam... ich denke, dass ein schwarz-weiß-Denken hier absolut fehl am Platz ist. Ich sehe eine Nennung beim Gesundheitsamt auch eher kritisch. Wenn man nämlich einmal in der "Mühle" drin ist, ist man im bürokratischen Geflecht verfangen und kommt teilweise trotz negativem Test nicht raus. Haben wir mitbekommen. Die Familien waren teilweise 5 Wochen in Quarantäne, obwohl nach 3,5 Wochen alle wieder negativ getestet worden waren und waren in dieser Zeit insgesamt 4x beim Amt zum angeordneten Test! Die Quarantäne wurde aber nach den negativen Ergebnissen nicht aufgehoben, sondern sie mussten trotzdem die vorher angeordnete Zeit weiter in Quarantäne bleiben. Das macht virologisch überhaupt keinen Sinn, denn die Erkrankung ist nachweislich überstanden und nicht mehr nachweisbar... aber der bürokratische Apparat kann solche Dinge anscheinend nicht stemmen, dass dann jemand händisch die Quarantäne aufhebt. Und wenn man darum bittet, NICHT genannt zu werden, heißt das ja nicht automatisch, dass man sich trotz möglicher Infektion ins gesellschaftliche Leben stürzt? Wenn ich K1 wäre, würde ich mich natürlich erstmal isolieren und von selber aus in Quarantäne gehen. Dafür brauche ich das Gesundheitsamt nicht. Und durch die Schnelltests könnte ich immer wieder selber überprüfen, ob ich positiv bin. Und wenn das nach zwei Wochen nicht der Fall ist, gehe ich halt wieder raus. So vernünftig sollte ein normal denkender Mensch doch sein! Und bei dem Fall oben war die Infektion vom Chef doch auch dem GA gemeldet? Es hat also nichts damit zu tun, ob das GA informiert ist oder nicht. Wer sich nicht dran halten will, tut es mit und ohne GA nicht. Und wer verantwortungsbewusst ist, wird auch ohne GA niemanden gefährden. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist das es mittlerweile wohl eine gewisse Genugtuung gibt, wenn man andere beim Gesundheitsamt nennt. Denn wenn man selber in Quarantäne sitzen muss, soll es den anderen nicht besser gehen. Da geht es teilweise (!!!!!) gar nicht mehr darum, dass man wirklich um andere besorgt ist, sondern "Wenn ich nicht darf, darf der aber auch nicht!". Das ist mir bei uns in der Stadt schon öfter durch Geschichten von anderen aufgefallen. Abschließend muss ich aber jetzt noch einmal sagen: wir halten uns an die Regeln und natürlich würde ich niemand anderen gefährden. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die logisch denken und niemand anderen gefährden wollen. Wir hatten den Fall, dass mein Kind K1 war und somit in Quarantäne musste. Wir als Eltern waren nicht in Quarantäne und hätten theoretisch durch die Weltgeschichte laufen dürfen. Aber natürlich war uns klar, dass wenn unser Kind potentiell infiziert ist, wir es natürlich auch sind. Deshalb haben wir uns natürlich sofort mit in freiwillige Quarantäne begeben. Und dafür haben wir das Gesundheitsamt nicht gebraucht.


StiflersMom

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Antwort auf Beitrag von Summer80

Wer lesen kann.... Die Bekannte will nicht 14 Tage in der Wohnung sein mit ihrem Kind, weil es da Tote geben wird. Weil sie Quarantäne hätte und nicht raus könnte. Es hat keiner Corona


Summer80

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ja ich kann lesen... aber du hast meinen Post anscheinend nicht verstanden. Ich habe mich mit meinem Post darauf bezogen, dass hier darüber diskutiert wurde, dass es für viele nicht infrage käme, jemanden NICHT beim Gesundheitsamt zu melden und der Freundin der AP indirekt unterstellen, sie wolle im Fall der Fälle trotz K1 oder Infektion durch die Weltgeschichte laufen und das für unmöglich halten. Denn es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern ich persönlich kann nachvollziehen, warum jemand diese Bitte äußert - und deshalb nicht direkt ein ignoranter Gefährder ist. Vielleicht will sie mit dem Kind einfach alleine ne Runde in den Wald? Vielleicht möchte sie mit dem Auto nur eine Runde drehen ohne auszusteigen um nur mal was anderes zu sehen? Vielleicht haben aber auch alle Recht und sie will tatsächlich trotz K1 mit Kind auf den Spielplatz und in den nächsten Supermarkt... Weiß keiner...


Summer80

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Antwort auf Beitrag von Summer80

Mit anderen Worten: ich habe für Verständnis für deine Bekannte geworben! Ob du auf die Bitte eingehst oder nicht, entscheidest du. Und wie du ihr helfen kannst? Keine Ahnung... im Fall der Fälle einen Monat Netflix oder Disney+ schenken... hier bei uns stellen sich die Kinder gegenseitig kleine Geschenke zur Beschäftigung vor die Tür. Vor Ostern haben wir Freunden in Quarantäne beispielsweise Eier und Eiermalstifte mal hingestellt. Oder ein kleines neues Mitbringspiel von Ravensburger (kosten 5 bis 10 Euro) oder ein neues Malbuch. Notfalls auch ne Disney-DVD... So hat das Kind zwischendurch "neue" Beschäftigung und das entlastet die Mutter vielleicht etwas.


Felica

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Würde ich drauf scheißen. Wenn ich positiv wäre, würde ich alle angeben mit denen ich Kontakt hatte. Völlig egal was die davon halten. Muss man eben aktuell jederzeit mit rechnen das es einen mal trifft mit der Quarantäne. Da kann man entsprechend vorsorgen. Wir haben für einen solchen Fall hier ausreichend Lebensmittel, das wenige was fehlt würde ich organisiert bekommen. Mit Ärzten ist abgeklärt wie das läuft wegen Medikamente usw und zur Kinderbeschäftigung habe ich hier Sachen liegen welche dann erst zum Vorschein kommen. Hund ist das kleinste Problem, der darf dann halt 2 Wochen nur in den Garten. Wobei es hier in der Nachbarschaftshilfe auch Leute gibt welche den abholen würden zum Gassi gehen. Sollte es mir so schlecht gehen das kochen ein Problem ist, dafür liegen hier diverse Angebote von Lieferdiensten parat bzw Familie würde und wohl auch bekochen. Nachbarn haben das auch schon angeboten, genau wie wir umgekehrt denen. Mich nervt eher das drum herum dann, AG anrufen und krank melden, Schule und Fahrunternehmen bescheid geben, Therapietermine absagen, wegen Pflegepferd absagen usw. Telefonieren ist etwas was ich hasse.


SybilleN

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Verstehe ich dich richtig: Du hast Angst, dass sie sich und/oder dem Kind etwas antut, wenn sie in Quarantäne müsste? Das "dann gibt's Tote" meint sie nicht salopp?


Btby

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Mein Eindruck, sie möchte das offensichtlich wörtlich nehmen. Warum auch immer, es gibt so Menschen denen du im lockerem was sagst,erzählst und die sich dann ernsthaft dran aufgeilen und sich selbst über diese Personen erheben. Wie schon geschrieben...bei mir hätte sie verschissen


SybilleN

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Wenn ich das richtig verstehe (s.o.) und du dir Sorgen machst, dass das Kind im Falle einer Quarantäne in Gefahr sein könnte, würde ich an deiner Stelle 1) das intensive Gespräch mit ihr führen. Ggf. auch mit Maske und Abstand bei ihr zu Hause oder so. 2) ihr anbieten, dass sie mich jederzeit kontaktieren (ggf. per Message) kann 3) ihr die Nummer des Elterntelefons und der Telefonseelsorge geben. 4) ihr anbieten, dass sie - falls sie das braucht, das Kind auch mal für ein paar Stunden zu mir bringen könnte. Wenn du weiter von einer Gefahr für das Kindeswohl ausgehst: Anruf beim Kindergarten des Kindes und/oder Jugendamt. Ich habe leider schon mal die Erfahrung gemacht, dass man so Drohungen durchaus ernst nehmen muss (wenn sie nicht salopp gemeint sind).


Jolina2019

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Dann mal anders gefragt, warum schaust du seelenruhig zu wenn jemand offensichtlich so psychisch angeschlagen und überfordert ist, dass du es zulassen würdest, dass dem Kind was passiert? Das kann ganz ohne Quarantäne passieren wenn in der Birne alle Sicherungen durchknallen und wenn sie es nach deiner Auslegung ernst meint, dass sie dem Kind was tut, warum meldest du es dann nicht dem Jugendamt? In so einem Fall wäre eine Inobhutnahme gerechtfertigt da akute Kindeswohlgefährdung besteht. Passiert dem Kind was und sie hat es dir angekündigt bist du ein Mitwisser der nix zum Schutz des Kindes getan hat. Wenn die Frau schon so psychisch fertig ist dann gehört das Kind geschützt und das lieber heute als morgen, denn dann ist Coronaerstkontakt und 14 Tage Quarantäne ihr kleinstes Problem und Kind mal abnehmen hilft da langfristig nix bis kaum. Wenn es nicht so akut ist dann halte ich deine Story für aufgebauscht.


starlight.S

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Naja, klar kann man das Kind mal zum Spielen nehmen. ABER ich würde so eine Aussage auch nicht überbewerten... 2 Wochen NUR mit einer 4 Jährigen ohne sonstige Kontakte, das stell ich mir jetzt auch sau anstrengend vor! Und wenn ich jeden für völlig überfordert hielte, der mir irgendwann in den letzten Monaten erzählt hat, dass es zu Hause bald " Tote" gibt... tja, da wäre die Liste lang. Der Mensch ist halt ein "Herdentier". Also wenn du insgesamt das Gefühl hast, dass Hilfe nötig ist, dann biete es an. Aber die Aussage allein finde ich jetzt relativ legitim, sie wird es nicht wörtlich gemeint haben, oder?


Mami2009_2012

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Also ich bin mir ja nicht sicher ob du die hellste Kerze auf der Torte bist stiflersmum, sorry dafür! Aber eigentlich sagt man das ganze wohl eher wie das gibt "tote" weil ich genervt irgendwann und das Kind genauso weil es nur drin sein muss! Wenn Du ernsthafte Bedenken hast, dann äusser die doch Deiner Freundin?! Wenn ihr öfter Kontakt habt kann es ja nicht nur eine daher gelaufene Nachbarin von 4 Häuser weiter sein. Ihre Reaktion wird dir dann zeigen was sie von dir hält. Entweder sie meint es ernst (was ich bei Gott nicht glaube) dann braucht sie dringend erst mal hilfe oder sie lacht sich eben aus!! Also ich würde dich definitiv auslachen und danach könntest du das weite suchen. Ich müsste glaub zick Leute unterstellen das sie jemanden umbringen wollen wenn ich nach dem Spruch "dann gibt's tote" gehen würde