babysilvester
Hallo, Vielleicht kennt sich jemand damit aus und kann mir was dazu sagen. Stimmt es das wenn man sich gegen MMR hat Impfen lassen drei Monate nicht schwanger werden darf? Mein Arzt hat mir diesbezüglich nichts gesagt obwohl er über den Kinderwunsch informiert ist. Danke und Lg babysilvester
http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_AllgemeineFragen/FAQ-Liste_AllgFr_Impfen.html
Impfung und Schwangerschaft Ich bekam vor etwa 4 Wochen eine MMR-Impfung. Jetzt habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Besteht eine Gefahr für das Ungeborene? Zunächst möchten wir Sie beruhigen, mit aller höchster Wahrscheinlichkeit hat die bei Ihnen durchgeführte Impfung für Ihr Kind kein Risiko. Die MMR-Impfung wird mit einem Lebendimpfstoff durchgeführt und ist deshalb in der Schwangerschaft kontraindiziert. Es sind die Herstellerangaben des Impfstoffes zu beachten. Der dort angeführte Abstand von drei Monaten Konzeptionsschutz nach Impfung sollte eingehalten werden. Aber: Eine versehentliche Impfung mit MMR in einer Schwangerschaft stellt jedoch nach nationalen und internationalen Empfehlungen keine Indikation zum Schwangerschaftsabbruch dar. 2001 wurden insgesamt 680 neugeborenen Kinder ausgewertet, deren Mütter entweder drei Monate vor der Schwangerschaft oder während der Schwangerschaft eine Impfung gegen Röteln erhalten hatten. Keines der Neugeborenen hatte ein angeborenes Röteln-Syndrom. Das maximale, theoretische Risiko wird mit 0,5 Prozent - 1,3 Prozent angegeben. Daraufhin wurde in den USA die Einschränkung der Rötelnimpfung vor der Schwangerschaft auf 4 Wochen begrenzt, d.h. Frauen sollten in den 4 Wochen nach einer Röteln-Impfung nicht schwanger werden. Das Risiko für das angeborene Röteln-Syndrom ist übrigens bei nicht gegen Röteln geimpften Frauen, die während der ersten 20 Wochen Ihrer Schwangerschaft an Röteln erkranken, mit 20 Prozent deutlich höher. Wenn eine Schwangere durch eine frühere Erkrankung oder durch eine Schutzimpfung immun gegen eine bestimmte Infektionskrankheit geworden ist, gehen während der Schwangerschaft über die Plazenta spezifische Antikörper im Blut der Mutter auf das ungeborene Kind über und schützen es noch bis zu 6 Monate nach der Geburt vor der entsprechenden Infektionskrankheiten. Impfungen können deshalb manchmal auch während der Schwangerschaft durchaus sinnvoll sein. Einige Impfungen sollte man aber trotzdem in dieser Zeit, v.a. im ersten Drittel, besser vermeiden. Am wichtigsten ist diese Empfehlung bei Impfungen mit Lebendimpfstoffen: Erstens reagiert der schwangere Organismus sehr viel empfindlicher auf eine Impfung, zweitens können unter Umständen auch die abgeschwächten Erreger die Entwicklung des Ungeborenen beeinträchtigen. Da sie immer noch lebende, vermehrungsfähige Erreger enthalten, können sie eine vorübergehende Ansteckung auslösen. Mit Lebendimpfstoff geimpft wird u. a. gegen: Cholera, Gelbfieber, Masern , Mumps, Röteln, Tuberkulose, Typhus (die Impfung mit dem oralen Impfstoff ist aber möglich), Varizellen (Windpocken). Totimpfstoffe und Impfstoffe mit inaktivierten Viren oder Bakterien, z. B. gegen Hepatitis A und B, Diphtherie, Keuchhusten, FSME (Zecken-Enzephalitis), Meningokokken-Meningitis und Poliomyelitis (Kinderlähmung) sind in der Schwangerschaft erlaubt, wenn Sie in gefährdete Gebiete reisen. Die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Tollwut sollte auch in der Schwangerschaft verabreicht werden, wenn im Impfpass kein Impfschutz dokumentiert ist oder eine Auffrischimpfung ansteht. Auch die Grippeschutzimpfung (gegen die Influenza) ist in der Schwangerschaft unbedenklich und wird im zweiten und dritten Trimenon sogar z.T. schon empfohlen. Über die Sicherheit des Pneumokokken-Impfstoffs in der Schwangerschaft liegen derzeit noch zu wenig Erfahrungen vor, deshalb sind Experten noch vorsichtig. Das gleiche gilt für die neue Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (Impfung gegen humane Papillomaviren, d.h. Feigwarzen im Genitalbereich). Wird eine Frau während des Impfprogramms schwanger, kann die fehlende zweite oder dritte Impfung nach der Entbindung nachgeholt werden.
Danke euch beiden. Auf Google hätte ich auch selbst kommen können :-) Danke
In unserer Kinderwunschpraxis halten wir das so, ja.
Die letzten 10 Beiträge
- Baby im 7. Monat versucht, sich hochzuheben
- Echolalie mit 3,5 Jahren
- Entwicklungsstörung
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig