veralynn
um zurück ins leben zu finden. diesen satz hörte meine freundin letzte woche von ihrem onkologen. seit 8 jahren kämpft sie gegen den krebs. wie versteht ihr diesen satz. so wie ich? v.
irgendwie komisch
toll-dass sie so lange (so wie es ja aussieht erfolgreich) kämpft!!!!!!!!!!
Hut ab
die frau meines cousins ist auch schon lange dabei
dauer-chemo und bestrahlung seit über 3 jahren
das ist so krass und ich bewunder sie sehr
seit 8 jahren chemos, bestrahlung, pause, wieder chemos usw. seit dezember geht es nur noch bergab, trotz bestrahlung, trotz erneuter chemo............
"erfolgreich"
ich meine ja,dass sie das seit 8 jahren überlebt...
wenn es jetzt nur noch bergab geht.dann meint der doc sicherlich es so wie es sich anhört.....
leider ![]()
und wie hört es sich an für dich?
naja.dass man sich halt mit dem tod "abfinden" sollte..und die letzte zeit versuchen zu geniessen...... also für mich ja auch unvorstellbar... aber in der situation? k.a da kann man sich nicht rein versetzten....
als wenn sie sich mit dem gedanken anfreunden soll das es bald "vorbei" ist. positives kann ich da nicht finden an dem satz aber vielleicht bin ich dahingehend auch zu empfindlich was das thema krebs angeht
verstehe aber den satz auch so. als sie mir gestern davon erzählte, wars mir nicht bewusst. aber je länger ich drüber nachdenke, je mehr denke ich, der arzt meinte, sie soll akzeptieren, dass sie sterben wird, nicht mehr kämpfen, geniessen wo und was geht. dieser satz geht mir nicht mehr aus dem kopf.
ich finde der arzt hat es ja nett verpackt ein oberarzt meinte mal zu einem krebspatient von uns: und?haben sie geraucht? nein?sehen sie,hat ihnen auch nichts genützt ärsche gibt es
ich glaube auch, daß du es richtig verstanden hast.... sollte sie nicht zur reha bei uns in der nähe? ist das gecancelt? da fehlen mir auch die worte.....
doch, wär geplant. die warten auf sie. aber sie hat wasser in der pleura, der krebs hat sich dort angesiedelt. seit dezember musste sie das wasser 3 mal rausziehen lassen, es kommt immer wieder. jetzt macht sie wieder eine chemo, damit der krebs dort nicht weiter wächst, ev. zurück geht und somit auch das wasser. erst dann kann sie in die reha, wenn das wasser sich "still hält". aber die chemo scheint nicht zu greifen. seit 2 wochen hat sie metastasen auf der haut. ursprünglich war es mal brustkrebs. wobei man den "herd" nie gefunden hat, sondern immer nur metastasen in den lymphdrüsen usw.
![]()
das tut mir sehr leid. du wirst ihr weiterhin eine sehr gute freundin sein, da bin ich mir sicher. ich umärmel dich.
ja, ich tu mein bestes. sie hat noch hoffnung bzw. sie will und kann mit dem tod keine freundschaft schliessen. sie sei noch nicht fertig mit dem leben, kein wunder, sie ist erst 36! man soll/kann ihr doch die hoffnung nicht nehmen. aber zuschauen, wie sie erfolglos weiter kämpft und leidet, wegen all den medis bzw. deren nebenwirkungen?!? och man ist das schwer
ja, das ist sehr sehr schwer. ich habe alle ärzte und auch den pfleger meiner mutter im kh für bescheuert gehalten und mich bis zum schluß erbittert gegen die einsicht gewehrt. die anderen, aber doch nicht meine mama. das habe ich wahrscheinlich auch vermittelt. was der kranke wirklich denkt, das kann man nicht wissen. wenn du da bist, das ist schon viel.
Ich verstehe den Satz nicht unbedingt negativ.
und wie verstehst du ihn denn?
ich verstehe ihn so dass man nicht mehr kämpft. Denn ein Kampf ist irgendwie was nicht so schönes....wenn man gegen eine Krankheit sehr ankämpft, bzw. sie nicht wahrhaben möchte im Sinne von verweigern...das raubt einem die Kraft für den eigentlichen Kampf. Mit dem Tod Freundschaft schliessen ist für mich wie.....ich bin bereit zu kämpfen, aber auch bereit zu sterben.
sie soll lernen, den baldigen tod anzunehmen, damit sie die verbleibende zeit noch nutzen und "leben" kann... hier gibt es einen persischen onkologen, der solche philosophischen äußerungen gerne vermittelt.
Hoffnung, dann nach der Depression kommt die Annahme des todes, dann die verklärte Annahme. Eine Phase fällt mir nicht mehr ein. LG
Für mich klingt es auch so, dass sie nicht mehr lange zu leben hat (mit dem Tod Freundschaft schliessen...), aber die Zeit, die ihr noch bleibt genießen soll (...um zurück ins Leben zu finden).
für mich heißt das nicht unbedingt, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. sie soll aber wieder ihr leben genießen, solange sie lebt. egal ob 3 wochen oder 40 jahre. wenn sie jetzt 10 jahre damit beschäftigt ist tagtäglich über krebs nachzudenken und deprimiert zu sein, sind das 10 verlorene jahre
So verstehe ich den Satz. Man soll sich Gedanken machen, was kommt, wie mache ich weiter, wie lebe ich dennoch glücklich. Nicht gleich aufgeben, sondern "dem Tod ins Auge sehen" und sagen "ich geh nicht mit, ich will leben". So verstehe ich das. Also nicht unbedingt im negativen Sinne.... sondern eher so, dass man positiv denken soll und weitermachen/-kämpfen soll. melli
bubumama, DAS könnte natürlich auch eine interpretation sein. umarme deinen feind, sagt franziska1958 auch immer...und besiege ihn dadurch!
Genau das habe ich auch gemeint. Die Krankheit nicht als Feind sehen sondern mit ihr leben und dadurch Karft gewinnen. Gelassenheit hilft oft mehr als Verbissenheit.
weil sie gesagt hat, "ich habe 4 Kinder, die brauchen mich, ich habe einen kranken Mann, der mich ebenso braucht, ich geh nciht mit, ich will (noch) nicht, ich bin erst 50" Beim ersten Mal war sie knapp 40, Schilddrüsenkrebs, jetzt Jahre später, die Spätfolgen der Chemo, fast blind, fast taub und sprechen kann sie auch nicht mehr richtig.... Dann war Mammographie und es wurde erneut ein Tumor (bösartig) festgestellt, Woche drauf sofort OP. Sie ist noch am "Verhandeln" mit der zweiten Krebserkrankung (Mamma-Ca), aber es sieht gut aus, weil es rechtzeitig entdeckt wurde und man operiert hat. Nun ist die Familie gespannt und betet, dass es wieder gut ausgeht.... Meine andere Tante hatte auch Struma-Ca, ich selbst hatte vor ein paar Jahren auch einen Schilddrüsenknoten, der aber gutartig war und mit Jod wegbehandelt wurde.... Momentan mache ich mir große Gedanken darum, weil ja grad Japan aktuell ist und ich mich mit Tschernobyl befasse.... ob ein Zusammenhang besteht? Ich weiß es nicht... melli
spätfolgen der chemo........ toll. genau davor hat sie aber auch angst. was ist denn das noch für ein leben? fast blind, fast taub, kaum mehr sprechen........... so will sie auch nicht enden............ seit 8 jahren chemo und strahlentherapie. die chemo greifft nicht (mehr), die stärkste chemo, die man überhaupt machen kann, hat sie vor 8 jahren gemacht. seitdem nur noch "schwache" um den krebs in grenzen zu halten. bringt nichts, metastasen überall............. v.
Ja, die Spätfolgen sind schlimm. Es ist nicht mehr schön, meine Tante genießt nun so gut es geht ihr Leben. Sie hofft auf ein gutes Ende. Aber man weiß es nicht. Ich will Dir weder Hoffnung machen, noch will ich Dich ängstigen... aber ein guter Umgang mit der Erkrankung, dass man sie annimmt, bringt schon viel. Man verfällt nicht in eine Depression. Hat sie denn psychologische Beratung und Unterstützung? Das ist ganz wichtig, eine Selbsthilfegruppe oder sowas? melli
sie sagt, sie wünsche sich nur einen tag, an dem sich nicht alles nur um die krankheit dreht. mit einem pfarrer hat sie mal geredet, das beruhigte sie für eine kurze zeit. und sie hat kontakt zu menschen, die den krebs besiegt haben z.t. aber jetzt auch an den spätfolgen leiden. ich kenne jemanden, der den krebs besiegt hat. das funktionierte aber von anfang an, ohne komplikationen. bei ihr kam/kommt der krebs ja immer wieder....... das schlimmste ist wohl, dass sie auf sich allein gestellt ist und ihr niemand die entscheidungen abnehmen kann. weiter machen? nochmal eine starke chemo, nochmal alle haare verlieren usw. bringt das noch was? sie weiss es nicht. sie nimmt ausserdem noch andere medis, coritson usw. auch die haben nebenwirkungen, mit denen sie zu kämpfen hat. schlaflose nächte usw. sie ist allein, hat keinen mann od. kinder. geschwister und eltern ja, aber die wohnen in einer anderen stadt........ ich auch........ v.
deine tante hat mit dem tod freundschaft geschlossen (genisst so gut es geht ihr leben und hofft auf ein gutes ende). meine freundin ist noch nicht soweit. sie hat ihr leben noch nicht zu ende gelebt sagt sie. was für träume sie aber hat, weiss sie auch nicht. kinder kriegen usw. ist alles nicht mehr............ sie sei nicht bei sich und war es noch nie, sagte sie gestern.
Die letzten 10 Beiträge
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig
- Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies
- Mola Adebisi sagt, ich hatte Glück, meine Frau sieht aus wie vor der Geburt des Babys
- Röhrenknochen zu kurz
- Erfahrungen Impfung Meningokokken B