Regina87
Guten Abend an alle die gerade kein Fußball schauen
Unsere Tochter ist 3. Aktuell wird sie von meinem Mann oder den Großeltern in den Kiga gebracht. In seltenen Fällen von mir.
Wenn mein Mann sie bringt, ist sie schon gegen halb 8 im Kiga und ich hole sie dann gegen 2 ab. Die Großeltern bringen sie, wenn ich länger arbeite, dass sie nicht zu lange im Kiga ist. Meist ist sie dann gegen viertel vor 9 dort, bis 15.15.
Unser Kiga hat einen kleinen Bus, mit dem morgens die Kinder geholt und Mittags wieder gebracht werden. Alle Kinder ab 3 Jahren dürfen dieses Angebot nutzen.
Nun ist es so, dass ich ihn Zukunft öfter bis 15 Uhr oder länger arbeiten muss. Wenn mein Mann unsere Tochter bringt, finde ich es doch eine sehr lange Zeit, die unsere Tochter dann in "Fremdbetreuung" ist. (7.30 bis 15.15 oder länger)
Die Großeltern möchte ich auch nicht täglich damit "belasten". Bringe ich meine Tochter selber in den Kiga, ist grundsätzlich totales Tränenmeer an der Tür und sie kann sich nicht von mir lösen (beruhigt sich wohl aber direkt, sobald ich weg bin)
So, nun war meine Überlegung, sie einfach täglich mit dem Bus bringen zu lassen. Unabhängig vom meinen Arbeitszeiten. Sie wäre dann immer um halb 9 Im Kiga. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, meinem Kind damit etwas zuzumuten, wofür sie noch zu klein ist.
Die Erzieher können es sich gut bei ihr vorstellen und es sind wohl auch ein paar Große aus ihrer Gruppe morgens im Bus.
Würdet ihr in dem Fall so ein Angebot nutzen?
Was würde für euch dafür und was dagegen sprechen?
So, ist jetzt doch etwas lang geworden.
Danke fürs Lesen und antworten
LG Regina
Ich finde 7,45 Stunden im Kindergarten inzwischen normal. Dein Kind kennt es früh gebracht zu werden. Vermutlich zuerst mit wenigen Kindern, evtl. auch Frühdienst. Vielleicht genießt sie es sogar in der Zeit mehr Aufmerksamkeit von den Erziehern zu bekommen? Wird das Kind mit dem Bus zuhause abgeholt? Wie spät würde sie dann abgeholt? Wer übergibt sie dann an den Busfahrer? Glaubst Du, dass es ohne Tränen geht? Ich denke, es wird ähnlich sein wie im Kindergarten. Mit Tränen und schneller Beruhigung. Wenn du damit jeden morgen umgehen kannst sollte es kein Problem sein. Nur wenn du danach psychisch fertig bist wäre es besser, wenn der Papa das Kind zum Kindergarten bringt. An das Bus fahren wird sie sich gewöhnen. Evtl. zur Hilfe für die Erzieher ist ein Übergabebuch führen und in die Kindergartentasche vom Kind legen. Das Buch ist gut, weil ihr eintragen könnt wenn zuhause was Besonderes gewesen ist oder ihr euer Kind früher abholt oder ihr Kleidung mitgegeben habt usw.. Als Erzieherin finde ich die Bücher toll, weil ich dann weiß, ob was gewesen ist oder was ansteht was wir wissen sollten. Denn der Busfahrer wird es sich nicht von allen Kindern merken können. Und ob euer Kind mit 3 Jahren es selbständig wiedergibt? Das würde ich nicht erwarten. Ich habe so ein Buch bei meinem ehemaligen Babysitterkind geführt. Dieses wurde von einer Tagesmutter und mir betreut und somit konnte jeder erlesen, was gewesen ist bzw. ansteht. Als Erzieherin habe ich es mal für Eltern geführt, weil das Kind nach der Kita von der Tagesmutter abgeholt wurde und diese nicht alle Informationen weitergab. Mithilfe des Buches wussten die Eltern, was ihr Kind in der Kita gemacht hat.
Ich würde es probieren. Deine Frage erinnert mich an früher, als meine Tochter immer mittags nach dem KiGa bei Abholung um 12:30 Uhr so unausgeglichen und übermüdet war. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen, dass die Zeit im KiGa wohl zu lang ist. Bis dann der KiGa vorschlug, sie später abzuholen, da sie dann die „Ruhephase“ im KiGa mit Malen und Puzzle zur Mittagszeit noch mitnehmen kann. Später abholen war dann tatsächlich viel besser. Nicht so wichtig sind demnach die Anzahl der Stunden im KiGa, sondern ob das Rundherum passt. Bus fahren ist ggf. cool, führt zur Routine und die abendliche Frage, wie es am nächsten Morgen läuft, entfällt. Also: Bus fahren ist zumindest einen Versuch wert.
Ich würde es so lassen, wie es jetzt ist. Dein Kind ist es gewohnt, und wie oben schon jemand schrieb: das Ankommen wenn nur wenig Kinder da sind ist viel stressfreie, als wenn man zu den letzten gehört. Zudem überlege ich mir bis heute ganz genau, zu wem ich mein Kind mit ins Auto setze. Z.T. nicht einmal zu allen Eltern der Freunde, weil ich weiß, wie Einzelne fahren. Das wäre für mich die wichtigere Frage: vertraue ich einer "fremden" Person mein Kind im Auto an, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Hallo, so einen Kindergartenbus gab es bei meinen Kindern auch - und ich muss sagen alle 3 waren ganz heiss drauf mit dem Bus zu fahren und "endlich" Buskind zu werden. Hat hier super geklappt, und auch mit der Trennung gab es da kein Theater. So waren es ja meine Kinder, die mich an der Bushaltestelle zurück gelassen haben, und genau dort stand ich ja wieder wenn sie zurück kamen. Bei uns gab es den Bus, weil der Kindergarten im Nachbarort ist und 5km weit weg - es hat ja nicht jeder ein Auto um die Kinder in den Kindergarten zu bringen. War der gleiche Bus wieder der Schulbus - er fuhr er die Grundschulkinder und dann die Kindergartenkinder - auf dem Heimweg waren Grundschüler und Kindergartenkinder teilweise im gleichen Bus - je nachdem wann die Grundschule aus war. Der große Nachteil für mich wäre, das man an die festen Zeiten vom Bus gebunden ist - war bei uns erst kurz nach 8 Uhr abholen und um 12.30 wiederkommen. (Aber damals ging auch der Kindergarten nur bis 13 Uhr, Nachmittagsbetreuung gab es damals noch nicht) Gruß Dhana
Hallo, mein Kind fährt auch mit dem Bus in seinen KiGa. Das funktioniert bestens. Die Sachlage ist zwar etwas anders: HP- Kita, alles mehr oder weniger schwer beeinträchtigte Kinder. Funktioniert aber bei allen gut. Lg
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