Blablatata
Hallo. Unser kleiner ist nun 1 Jahr alt und leider haben wir Coronabedingt keine Babykurse machen können ebenso haben wir leider keinerlei Kinder im Freundes und Bekanntenkreis. Deswegen versuchen wir möglichst oft mit unserem kleinen auf Spielplätze zu gehen und ähnliches damit er auch mal Kontakte zu anderen Kindern hat. Wir stellen nur immer öfter fest das er sehr auf uns bezogen ist und wenig Interesse daran hat sich auch mal mit anderen Kindern zu beschäftigen. Er beobachtet sie immer und geht auch mal etwas näher mit hin aber so wirklich mit anderen Kindern spielen möchte er nicht. Heute hat er einem anderen Jungen sein Auto wegnehmen wollen, was der andere Junge natürlich nicht besonders schön fand wir haben ihm dann seine Autos gezeigt und wollten ihn für etwas anderes begeistern aber keine Chance das ganze endete mit viel Geschrei von unserem kleinen woraufhin wir dann gegangen sind. Ich denke mir die kleinen werden schon lernen wie man sich mit anderen Kindern anfreundet und spielt aber wie ein kleiner Rüpel aufführen soll er sich auch nicht gegenüber anderen Kindern. Wie macht ihr das mit dem gemeinsamen Spielen oder Spielen lernen. Es macht mich schon irgendwie traurig wenn ich sehe wie andere Kinder ungefähr in seinem Alter in einem Grüppchen zusammen sitzen und sich beschäftigen und unser kleiner Mann will nur bei Mama und Papa bleiben und weiß gar nicht wie er mit anderen Kindern umgehen soll. Danke euch für eure Hilfe
Hallo, unsere Tochter ist auch fast ein Jahr alt und wir kennen auch niemanden in ihrem Alter außer ihrer Cousine. Sie interessiert sich sehr für andere Kinder, muss sich aber bei Unbekannten immer erst mal herantasten und beobachtet erstmal. Sie fremdelt auch noch und bei Erwachsenen, die sie nicht kennt, weint sie oft fürchterlich. Aber das ist denke ich ganz normal. Außerdem ist es in dem Alter ja noch nicht so, dass sie richtig miteinander spielen, eher nebeneinander. Und „richtiges“ Verhalten kann man auch noch nicht so wirklich beibringen, man kann sie natürlich ermutigen, aber irgendeine Art von Sozialverhalten kann man in dem Alter noch nicht erwarten. Dass man anderen Spielzeug nicht wegnehmen darf, ist etwas, was sie einfach noch nicht verstehen. Wenn meine Tochter z.B. dabei ist einem anderen Kind etwas ruppig ins Gesicht zu greifen, stoppe ich sie sanft, damit sie ihm nicht wehtut. Sie können das einfach noch nicht einschätzen, das dauert noch etwas.
Hallo!
Das Problem, dass man Pandemiebedingt keine Kurse besuchen kann, hab ich mit unserem Baby auch- er ist 8 Monate jung. Was ich auch sehr schade finde, klar zum einen wegen der Interaktion mit anderen Kinder. Aber vor allem weil ich mir doch langsam mehr Abwechslung für unseren Alltag wünsche und weil man in so Kursen durch die Räume auch nochmal ganz andere Möglichkeiten hat.
Als Erzieherin kann ich dir sagen, dass dein Kleiner sich vollkommen normal verhält. In dem Alter gibt es in dem Sinne kein Zusammenspielen, sondern ein nebeneinander her spielen. Das kenne ich von den Kids aus der KiTa auch so. Das er mit dem anderen Kind einen kleinen Konflikt hatte ist auch normal und gehört dazu, so lernen sie zu interagieren. Lernen Grenzen und Bedürfnisse von sich und anderen kennen, auch lernen sie mit Frust umzugehen und auch wie man Kontakt mit anderen aufnehmen kann. Das hat überhaupt nix Rüpelhaftes- er ist noch jung und wird das lernen. Charaktere sind halt verschieden- manche Kinder brauchen mehr Zeit, andere weniger. In der KiTa hab ich sogar schon Konflikte erlebt wessen Mama es denn jetzt ist
Also mach dir nicht so viele Gedanken. Geht weiter zum Spielplatz- beobachte und begleite dein Kind liebevoll und konsequent.
Alles Gute Euch!
Vielen Dank euch für die netten Antworten. Das beruhigt mich wirklich sehr. Ich war heute wirklich ziemlich frustriert man will ja auch nicht das sein eigenes Kind weint aber alles machen lassen kann ich ihn ja auch nicht auch wenn er nicht versteht warum er das jetzt nicht darf.
Da würde ich aber versuchen, dass über den Kindergarten oder Tagesämutter irgendwie der Kontakt zu anderen hergestellt werden kann. Ich finde es einfach etwas später, dass ein Kind erst mit drei dann andere Kinder zur Interaktion hat.
Was genau ist denn deine Sorge, wenn ein Kind erst mit drei andere Kinder zur Interaktion hat? Auf dem Spielplatz hat er ja Interaktionen und kann andere Kinder beobachten. Und wie stellst du dir das vor, über eine KiTa oder Tagesmutter Kontakt zu anderen Kindern herzustellen?
Also meine Kinder spielen da mit anderen Kindern on der Kita. Ja sicher gucken ist auch schön. Und bei geringster Frustration wie Förmchenklau mach Hause ist ganz großartig. Mir egal aber dann bitte nicht über seltsame Kinder beklagen
Ich verstehe deine Antwort nicht. Weiterhin alles Gute.
Da ich noch in Elternzeit bin kommt für mich Kita oder ähnliches noch nicht in Frage. Und nach Hause sind wir nicht wegen dem Spielzeug gegangen sondern weil unser Sohn geweint hat und sich für nichts anderes begeistern ließ und wenn er so offensichtlich keine Freude mehr daran hat auf einem Spielplatz zu spielen sehe ich auch keinen Grund länger dort zu bleiben.
Ich glaube, da wurde einfach nicht richtig gelesen. Lass dich nicht verunsichern ;)
In diesem Alter spielen sie noch nebeneinander her. Wirklich miteinander spielen fängt meist erst so mit 3 Jahren herum an. Und das ergibt sich in den meisten Fällen dann einfach. Kinder gehen dann ja doch meist aufeinander zu. Man kann es dann schon anbahnen, indem man Spieletreffen vereinbart, aber bei meinen Kindern hat das erst im Kiga-Alter angefangen. Alles Liebe!
Genau so. Das soziale Ich entwickelt sich erst im Laufe des dritten Lebensjahres. Davor haben Kinder Spaß am Beobachten und Interagieren, aber nicht auf der Ebene, wie wir das evtl erwarten. Miteinander spielen kommt viel später, siehe oben. Lass dein Sohn beobachten, biete ihn die Interaktion an, aber erwarte nichts von ihm - er ist schlicht und ergreifend nicht im der Lage, mit anderen Kindern zu spielen, "richtiges Verhalten" zu lernen oder seine Kräfte korrekt einzuschätzen!
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