Fru
ich habe ihr gerade "gebeichtet" das er wohl nicht mehr wiederkommen wird...mit einem Tränchen im Auge meinte sie: ach Mama, sei nicht traurig, Du hast ja noch mich ..... Unglaublich...
Wie süß!
Das habe ich als 4 jährige zu meinen Eltern gesagt, als sie weinten, weil mein Opa gestorben war..... Aber warum lässt Du deine Tochter daran so teilhaben? Ich denke, deine Tochter ist für sowas nicht der richtige Ansprechpartner. Ich meine, ist nicht erst seit gestern Schluss? Kinder machen sich viele Gedanken, wenn die Eltern traurig sind, ich würde das meinem Kind ersparen....so gut wie es geht. Meine Meinung....
Was heißt nicht teilhaben lassen? Sollte man dem Kind nicht erklären warum jemand nicht wieder kommt?
mein Kind jeden Tag nach ihm fragt und mitbekommt, das es mir nicht gut geht...soll ich sie anlügen???
das seh ich ganz genau so...zumal die beiden ein Herz und eine Seele waren...
Ja, hätte ich in dem Fall zunächst getan.....und mich bzgl. meiner Traurigkeit vor dem Kind zusammen gerissen. Es ist noch ganz frisch, weißt Du, das es wirklich endgültig ist? Ich hätte erstmal abgewartet und es dem Kind irgendwann in Ruhe erklärt.
Es ist endgültig....und wenn Du Dich so verstellen kannst, hast Du eine Gabe, die ich leider nicht besitze und ich bin grundsätzlich dafür, das Kinder auch gern wissen können, das Mama und Papa nicht immer stark sind...und auch Gefühle haben... An meinem Leihkind merke ich nämlich, wie sowas "endet" wenn man alles schlechte vom Kind fernhält...
also ich lese nirgendwo raus, dass fru sich einer seelischen beratung bei ihrer tochter unterzogen hat. desweiteren würde ich auch vermuten, dass es ihr (=fru) bestimmt besser bekannt ist, seit wann schluss ist und wann sie es ihrem kind beibringt.
Der Satz deines Kindes sagt aber aus, das sie sich nun arge Sorgen und Gedanken um DICH macht.....und nicht, das sie Angst hat, ihn nicht mehr zu sehen.....! Vielleicht auch, aber in erster Linie macht sie sich nun Gedanken um Dich. Ich finde das zu früh und dem Kind zu viel zugemutet.
Bei Trennungsgeschichten würde ich es mitteilen, dass er nicht mehr zurück kommt aber nicht vor dem Kind durchhängen.
Durchhängen? Ne so schlimm ist es nicht....
So sehe ich das auch! Kinder sind da sehr sensibel, wenn es darum geht, das die Eltern "traurig" sind. Sie packen das nicht einfach weg. Ja, vor meinem Kind kann ich mich zusammen reißen. Ich möchte nicht, das mein Kind sich um mich sorgt.
Bin mir auch nicht sicher, ob ich diese "Beziehung" so nah an mein Kind heran gelassen hätte.....
Ich kann das auch. Ich verschweige nicht die Traurigkeit komplett aber vor den Kindern durchhängen und weinen verkneif ich mir. Zumindest bei einer Trennungsgeschichte. Es gab aber genug Momente in denen meine Kinder mich wirklich down gesehen haben.
sich nicht...sie sitzt jetzt nicht hier und kriegt sich nicht wieder ein vor heulen....und ich ebenfalls nciht....aber falls doch die ein oder andere Träne mal rollt, kommt sie und drückt mich...ich find da nichts verwerfliches dran...
Es war genau so richtig, man sollte Kindern schon sagen warum die Mama so traurig ist
Musst Du wissen..... Natürlich wird sie sich nun sorgen. Das besagt schon ihr Satz, den sie zu Dir sagte. Du fandest ihn vielleicht süß und rührend, ich finde ihn alarmierend...... Ich empfand als Kind ganz, ganz schrecklich meine Eltern weinen zu sehen und kann mich an dieses Gefühl noch sehr gut erinnern. Es nimmt einem als Kind ein Stück die Sicherheit.
Das kann ich nachvollziehen. Das sagte mein Großer zu mir, dass das das schlimmste ist. Für die Kurzen sicher auch aber sie drücken es eben anders aus... sie kommen zu mir und streicheln mich... und ich weiss ich mute ihnen viel zu.
Kann man als Außenstehende sowieso nie sagen! Egal wie die Beziehung läuft.. Die Beiden waren schon beim "ersten Mal" ein Herz und eine Seele und das wollte ich beiden nicht vorenthalten....
Damit mutest Du deinem Kind aber viel zu. Stand die "Beziehung" nicht von Anfang an unter keinem guten Stern? Du hast es selbst nie als richtige Beziehung mit Zukunft empfunden, bzw. warst nie sicher....da hätte ICH ihn meinem Kind noch nicht vorgestellt. Eine Garantie bekommt man nie, aber in deinem Fall gab es noch so viele Unbekannte..... O.K., nun hattest Du ihn vorgestellt und klar muss nun dem Kind beigebracht werden, das ER nicht mehr kommt. Hart genug. Nur erspar´ihr doch dann wenigstens deine Tränen und deinen Kummer und vermittle ihr Stärke und Sicherheit. Das ist nicht böse gemeint, nur meine Sicht der Dinge.
Och Du, die beiden kennen sich aber doch nun schon drei Jahre....
Und Du warst die ganzen 3 Jahre mit ihm zusammen? Als was kennt sie ihn denn? Als guten Freund der Mama, als DER Freund der Mama, als Freund der Familie...?? Es geht doch auch nicht um die beiden. Ja, traurig für sie, wenn er jetzt nach 3 Jahren nicht mehr kommt. Damit hat sie dann sicher schon genug zu tun. Daher würde ich ihr DEINEN Liebeskummer ersparen. Wenn sie da so drunter leidet, das er jetzt nicht mehr kommt, ist es doch noch viel wichtiger, das Du ihr jetzt Stärke vermittelst. Anstatt vor ihr zu heulen und zu jammern und für sie "der Fels" auch noch wegbricht.
Du scheinst nicht ganz zu verstehen, weder ich sitze hier und heule noch tut sie das!?!?!? Hatte ich aber schon des öfteren geschrieben.... Ich denke nicht das ein Kind ihn ihrem Alter unterscheiden kann zwischen DER Freund der Mama, oder guten Freund oder Freund der Familie , das kann seine Tochter mit 14 nicht unterscheiden, dann meine mit 6 sicher auch nicht....wir haben nie zusammen geknutscht, wenn die Kinder dabei waren...das muß nicht sein... Trotzdem war es immer schön, wenn er oder die beiden (er mit Tochter) hier waren, das war auch für mein Kind immer eine schöne Zeit, darf man da nicht traurig sein?
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