ZoeSophia
Bitte steinigt mich nicht, ich meins auch nicht böse, was ich aber ganz ganz ganz ganz schlimm finde, wenn ihr, also „Deutsche“ (sicher ja auch nicht alle...) sagt beim bestellen : „ich kriege/bekomme ein Brötchen“.... (Ich hoffe,ihr wisst welche Ausdrucksweise ich meine)
Nein, das geht in der Schweiz einfach nicht, da könntet ihr noch so freundliche/lieb/nett/toll/emphatisch... sein! Es klingt in unserer „Sprache“ so extrem unfreundlich/überheblich/fordernd!!!
So:
-darf ich bitte ein Kaffee haben... Merci...
-für mich bitte/gerne ein Bier.... Danke....
- ich nehme gerne ein Wein....
- ich hätte gerne ein Brötchen....
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Hallo ZoeSophia,
finde ich auch ganz ganz schlimm, es heißt nämlich SEMMEL!
GLG
Weckle!!! Im Übrigen sage ich ich in YLäden, Restaurants etc. " ich hätte gerne" . LG
Schippe!!!
Brötchen ![]()
Brodel.
Nein, Weggli und Mütschli!
"Weckle!!!" Kenne ich auch - bin doch auch aus dem Südwesten (der Republik). Du wohl auch? LG
Stimmt. Für die ganz Mundfaulen wie mich sogar "Semme".
X
Ich zwar nicht, sondern direkt aus der Hauptstadt unseres Bundeslandes.
Aber ich LIEBE BADISCHE Mundart
- die ist einfach genial!
Mein mittelhessischen Gatte, der zu allem Übel noch richtiges Hochdeutsch spricht, kriegt immer die Krise, wenn er das Wort "Elefäntle" hört.
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Ich LIEBE ja auch das Wort "Elefäntle". Und überhaupt liebe ich unseren Diminutiv "...LE".
Und das "ElefäntLE" alleine als solches ist ja schon zuckersüß!
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Das mag ich auch überhaupt nicht. Ich sage gerne "ich hätte gerne..." oder "ich nehme...". Gerne auch mit Bitte und Danke.
Hmm.. Hier wird oft gefragt: was bekommen Sie? Antwort: ich bekomme... Irgendwie nicht unüblich
Wir Deutsche werden auch im nicht deutschsprachigen Ausland schnell als unfreundlich, da zu direkt, wahrgenommen
Hier in Bayern sagt man aber auch eher "Ich hätte gern" oder "ich würde bitte xy haben". Die anderen Formulierungen kennt man schon auch, aber empfinde ich auch als härter (bin es nur mehr gewohnt, höchstwahrscheinlich).
Ich bekomme bitte ein Brötchen! Hab ich mir angewöhnt, als ich in einem sogenannten Tante Emma Laden in der Brötchen Ecke gearbeitet habe. Das kriege ich auch nicht mehr aus mir raus.
Naja, mich gruselt der fehlende Akkusativ. Finde das grausig.
geht nur, wenn ich schon ganz lang ignoriert worden bin. Vermutlich ist dann meinerseits auch ein leicht ironischer Unterton drin. ![]()
Das geht mir aber genauso. Etwas mehr Freundlichkeit beim Bäcker, an der Kasse oder (soweit ich mich noch erinnern kann...) auch im Restaurant würde keinem schaden.
ich selbst bin manchmal eher zuuu nett...
"Könnten Sie mir diese Brötchen einpacken? Super! Vielen Dank. Schönen Tag noch!"
Meine Pubi-Teens verdrehen die Augen... ganz schlimm ist es, wenn das Gegenüber dann noch Smalltalk anfängt und ich einsteige ![]()
Ja, aber es kommt doch darauf an, was in der jeweiligen Region als freundlich empfunden wird.
Einige Verkäufer sagten schon, dass ich viel zu freundlich wäre. Nun dann....LG
Ja, es kann auch zu “aufgesetzt“ wirken, denke ich... Ich mache oft eine andere nette Bemerkung außerhalb der üblichen Bestellfloskeln, das kommt immer gut an.
Denkst Du, es kommt auf die Region an oder gibts eher eine Stadt/Land- Differenzierung? Welche Region ist denn besonders nett? Würde sagen, ja kleiner und persönlicher das ganze, umso netter. Auch innerhalb eines Städtchens. Im kleinen Bastelladen gehts netter/höflicher zu als ggf im Müller nebenan. Im kleinen Café (hoffentlich) netter als im Discounter .
Ich denke, das ist regional. Auf Borkum zum Beispiel sind die wirklich Einheimischen ziemlich sparsam mit Höflichkeitsfloskeln, was mir aber nichts ausmacht, das gehört zum Charme der Insel dazu. Wo man besonders nett ist, weiß ich jetzt gar nicht... Ich persönlich bin überall gleich nett, gerade in größeren Läden. Ich habe mal einer Verkäuferin im Kaufhof gesagt, dass ich es bedauerlich finde, dass die Öffnungszeiten so lang sind. Fand sie unglaublich nett.
Ich versuch auch, egal wo freundlich zu sein. Nur die Resonanzen sind eben unterschiedlich. Auf Borkum war ich noch nie ;-)
Sehr zu empfehlen.
"wir hier" gelten auch eher als wortkarg. Aber auch hier gilt, ein freundlicher Gruß (und wenn's ein Moin ist) und bitte in ganzen Sätzen sprechen. Ansonsten finde ich aufgesetzten Smalltalk ganz fürchterlich. Da ist weniger mehr!
Erst mal - nein, keine Bange - ich steinige Dich nicht - * schwör' * ! Ich sage aber auch meistens/so gut wie immer "Ich HÄTTE gerne dies und das!" "Ich BEKOMME... " zwar ab und an auch, aber eher selten. Aber dann auch mit dem kleinen Zauberwörtchen BITTE versehen. Aber "Ich HÄTTE gerne... " sage ich - wie bereits geschrieben - doch überwiegend - und das wohl schon immer. Und "Ich KRIEGE..." sage ich so gut wie überhaupt nicht, denn ich mag das Verb "kriegen" irgendwie schon "so" nicht, denn das klingt jetzt nicht sooo elegant und apart. Aber "Darf ich bitte ein(en) Brötchen/Kaffee/Tee... (oder was auch immer) haben?!" sage ich überhaupt nicht, denn das ist mir überhaupt nicht geläufig. Und so sagen WIR das auch i.d.R. auch gar nicht. Sprich; höre ich auch von anderen meiner Landsleute nicht, wenn ich beim Bäcker bin. Und anstelle von "Merci" (wie Ihr) sagen wir nur danke. Aber bei Euch wird ja auch - u.a. - frz. gesprochen - das kommt dann natürlich von daher.
Ich glaube, soweit wie ich das selbst beurteilen kann, wird in der ganzen deutschsprachigen Schweiz (Im Welschland natürlich auch
) „Merci“ als Danke verwendet.... je nach Dialekt oder Region mal mehr oder mal weniger.... aber das Merci ist ein gängiges Wort bei uns...
Bei uns sind das Schokoladentäfelchen.
Auch das weiß ich bereits... Und doch denke ich, dass das doch damit zusammenhängt, dass bei Euch auch frz. gesprochen wird.
Des Weiteren weiß ich auch, dass das - sog. - "Welschland" die frankophone Region bei Euch ist. Aber verrate mir mal, warum das "Welschland" genannt wird? Das verstehe und weiß ich nun überhaupt nicht...
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im Berneroberland auch merci und wenn man jemand dutzt sgt man Hopp (hallo) wenn es ein Erwahsner ist Hoppit. ein Deutscher hat kam in eine Bar sagte ich krieg ne Stange ... die Gäste an der Theke haben sich shclapp gelacht, une meine Freundin musste in die Küche gehen zum lachen..
"im Berneroberland auch merci und wenn man jemand duzt sagt man Hopp (hallo) wenn es ein Erwachsener ist Hoppit." Also das kannte ich nun überhaupt nicht. Und ich habe mal bei Euch in der CH zu einem Kaffee (Kondens)milch bestellt, weil dies vergessen wurde und wurde auch komisch angeschaut. Und inzwischen weiß ich, dass Ihr Rahm dazu sagt. Das war auch irgendwie witzig.
Aber Rahm ist keine Kondensmilch, Kondensmilch ist Kondensmilch und Kaffeerahm ist Kaffeerahm https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/was-kaffeerahm-von-rahm-unterscheidet
Da hätte ich auch gelacht... Was meinte er denn damit?
Ach, ich liebe die Schweizer!
Bei uns ist man auch gerne mal etwas wortkarg, weil man es eilig hat. Ich sage oft einfach nur „Ein XY, bitte.“
Und bei uns sagt man zur Begrüßung gern mal einfach nur „Ei“ ![]()
https://de.wikipedia.org/wiki/Welsche Wikipedia weiss Rat...
Das "Ade" für Tschüss war mir so geläufig, dass ich mehrfach darauf angesprochen wurde von "Norddeutschen"( nördlich Stuttgart ;-) , weil ich es völlig selbstverständlich verwendete. Einer hat mir dann erklärt, dass es an der Nähe zur Schweiz läge, die ja ein "Adieu" aus Frankreich übetnommen hätten. (Nur ihr betont es teilweise anders als die Franzosen) Merci hat in der Schweiz die Betonung ja auch eher auf der ersten Silbe im ggs zu Frankreich, oder?
Wir sagen „Mersi“ eigentlich ohne „explizite“ Betonung... (vielleicht ein langes iiiii aber das ist dann auch wieder Regions/Dialekt abhängig) Ade sagen wir hier auch, adieu aber auch, „Aadiö“ Es ist aber wie soooooo oft in der Schweiz alles Dialekt abhängig...
OK, danke (merci!
).
Klar bin ich auch des Googelns mächtig, aber ich dachte halt, weil ich mich hier mit Lebewesen namens Menschen unterhalte, frage ich selbige auch. Aber Du hast natürlich recht; "Onkel Google" kann das oftmals viel, viel, viel besser erläutern.
Oh - danke (merci!) für die Aufklärung und Berichtigung - oh jee - da bin ich ja jetzt ganz gewaltig und volle Pulle ins Fettnäpfchen gelatscht
!
Jein, das stimmt ja nicht unbedingt, denn wenn man des googlens nicht mächtig ist, kann das ganz schön schief laufen.....!! Ich wusste es ehrlich gesagt auch nicht, warum die Welschen Welsche heissen.... also forsche ich nach.. und auf die schnelle, hat mMn Wikipedia die „einfachste“ Lösung ausgespuckt.... und, ich war auch einfach zu faul um es dir zu schreiben was in Wiki steht...
Ich hätte jetzt auch noch nie irgendwo Kondensmilch zu Kaffee serviert....
Rahm ist ja Sahne, Kaffeerahm, Halbrahm und Vollrahm....
Wir sagen aber auch (Ältere Leute) zum Kaffeerahm „bitte es Cremli, oder darfi no es Creme ha“ natürlich immer im Zusammenhang mit Kaffee, ohne Kaffe funktioniert die Aussage wohl eher weniger...
"Ich hätte jetzt auch noch nie irgendwo Kondensmilch zu Kaffee serviert..." Also hier bei uns in D ist schon "eher" üblich. Sprich; meine Freundin fragt mich z.B., wenn ich bei ihr auf Besuch bin, ob ich zum Kaffee "Kuhmilch" oder "Kondensmilch" möchte. Ich mag beides, aber in den Kaffee dann doch lieber "Kondensmilch".
Finde ich selbst auch in Deutschland jedes Mal schlimm, wenn einer das sagt. Das klingt für mich so fordernd und unhöflich.
Irgendwer sollte einem Teil der deutschsprachigen Länder (auch in Deutschland selbst) den Unterschied zwischen "als" und "wie" erklären. Der Herr Lichter im Fernsehen bekommt das nämlich auch nicht hin. Da krempeln sich mir regelmäßig die Fußnägel hoch. Da kann jemand noch so freundlich sein. Das geht einfach garnicht.
Gar nicht geht, wenn jemand gar nicht zusammen schreibt.
Das andere ist Dialekt.
Stimmt. Wortvorschläge am Handy sind auch doof.
Das neue Auto ist besser als wie das alte.
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Ich kann’s nicht (oder ich weiss nicht mal ob ich es richtig anwende auf Hochdeutsch
)
Weil auf Schweizerdeutsch würden wir so ein Satz eh anders sagen....
Ich kann dafür „seid“ und „seit“ richtig anwenden!! Ha!! ![]()
Seit meiner Jugend schon: "Ich möchte gern xy ..., danke schön und einen schönen Tag noch "
Ich kriege/bekomme... habe ich noch nie verwendet, es aber bei anderen mitbekommen und es tatsächlich ebenfalls irgendwie fordernd empfunden.
Ich bekomme bitte ... > empfinde ich als ganz normal. Ich kriege (und vor allem ohne hinzugefügtes Bitte) ...> gefällt mir auch nicht. Mir rollen sich die Fußnägel aber auf wenn ich statt „ ... einen Kaffee“ höre: „...ein Kaffee“ Mit „ ...‘ nen Kaffee“ als Abkürzung für „einen“ kann ich aber wiederum gut leben. >Akkusativ matters!
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