Mitglied inaktiv
...die Kids. Heute morgen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr: SOhnemann (bald 5) wacht gut gelaunt auf, zieht sich mit meiner Hilfe ganz fix vorm Früstück an (ist sonst eher unüblich), schönes gemeinsames Frühstück, im Bad dann keine Probleme, auch beim Anziehen von Jacke etc. nicht - Mama muss nur mal kurz beim Reißverschluss helfen. Vorfreude auf Kiga-Englisch - fand 2 Wochen lang nicht statt, wegen Winterferien. Dann gehts vor die Wohnungstür, Junior soll Schuhe anziehen (macht er nicht gerne, kann es, bekommt ab uns zu Unterstützung), ein Schuh kippt um. Entsetzter Aufschrei "Das geht nicht!", dreht sich um in die Ecke, fängt an zu weinen und ist ab sofort nicht mehr ansprechbar. Es dauerte ca. 10 min bis die Schuhe dann endlich dran waren (hat Papa gemacht), er weinte immer noch, Papa geht inzwischen zum Auto und kratzt frei, ich wusste gar nicht dass Junior noch vor der Tür steht...dann nochmal große Abschiedszeremonie, weinendes ins-Auto-steigen. Keine Ahnung, was das sollte. So schnell lässt er sich eigentlich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn er durchaus sehr gut bocken kann. Haben das eure manchmal auch? Wie geht ihr damit um? Eigentlich kann man doch nur ruhig bleiben, oder? Krank ist er ja nicht. Ich bin zwar zu Hause, aber ich finde, er soll in den Kiga. Dabehalten hätte ich ihn nicht, aber ich glaube, genau das wollte er.
ich denk er war einfach gefrustet... so gehts mir manchmal heut noch ich freu mich wahnsinnig auf was dann kommt irgendwas dazwischen was net so klappt wie ich des gern hätte und schon könnt ich alles hinschmeißen...
Ich glaub auch, das manchmal einfach dann was zuviel ist und die Kinder daran genauso verzweifeln können, wie wir auch. Unsere 6 wollte sich gestern Abend nach dem Baden alleine eincremen. Kein Problem, das darf sie und hat das auch toll gemacht. Auf einmal dann großes Geheul, weil ihre Hände nun mit Creme voll waren. Das konnte auch keiner ahnen, das sowas dann kommt und auch sie war schwer zu beruhigen. Allerdings war sie auch beim Turnen und sehr kaputt und müde. LG
ja, kaputt und müde - wenn dann was schief geht, verstehe ich, wenn die Laune auf den Nullpunkt sinkt aber von fröhlich und munter zu nichts geht mehr - das ist schon schwierig. natürlich hatte er mein mitgefühl...manchmal hat er eine etwas niedrige frustrationsgrenze, ich hoffe, das ändert sich irgendwann einmal
Hallo,
das hat einerseits sicherlich mit dem Naturell zu tun, andererseits wird es wohl auch gerade so das Alter sein. Meine Tochter (wird Anfang Juli 5) hat auch gelegentlich solche Anwandlungen. Da kann eine Lappalie (Brot falsch geschnitten nur mal so als Beispiel) schnell eskalieren. Wir haben das in der letzten Zeit auch häufig, dass wir sie in einer bestimmten Angelegenheit nach ihrem Wunsch fragen, sie sich äußert, wir das so machen und dann überlegt sie sich das in der Zwischenzeit wieder anders. Und dann ist das Geschrei groß. Da bin ich dann auch manchmal etwas genervt und versuche ihr zu erklären, dass sie nicht ständig ihre Meinung ändern kann, sondern auch mal dabei bleiben muss.
Solchen Anwandlungen mit "kann ich nicht" oder "geht nicht" vor allem beim Klamottenanziehen (bei uns auch nach wie vor ein großes Problemfeld) begegnen wir mittlerweile folgendermaßen (geniale Idee vom Papa
): wenn die Püppi behauptet, sie schafft das nicht (zum Beispiel die Stiefel anzuziehen), dann helfen wir ihr, machen es aber verkehrt (z.B. linker Schuh an rechten Fuß oder Spitze nach hinten, oder beim Unterhemd unten über die Beine ziehen usw.) und dann reißt unserer Tochter regelmäßig der Geduldsfaden und sie sieht sich bemüht, uns zu zeigen, wie es richtig geht. Siehe da: sie kann es doch selber. Das funktioniert bei uns mittlerweile ziemlich gut und hat sich zum Glück auch noch nicht abgenutzt.
Auf diesen Trichter mit zu Hause bleiben kommt meine Tochter auch regelmäßig in letzter Zeit. Bei ihr sind es dann immer Bauchschmerzen, die plötzlich ganz schnell weg sind, wenn ich ihr ankündige zum Arzt gehen zu wollen. Sie sieht halt, dass ich vormittags überwiegend zu Hause bin, da ich in Teilzeit hauptsächtlich nachmittags und abends arbeite, und sieht dann natürlich auch nicht immer ein, warum sie in den KiGa muss. Ich erkläre ihr dann immer, dass ich auch im Haushalt Dinge zu erledigen hätte und nicht die ganze Zeit mit ihr spielen könnte und dass sie im Kindergarten viel bessere Gelegenheiten zum Spielen und auch Basteln hätte, das sieht sie dann auch wiederum ein.
Versuchs doch mal auf der Schiene.
Ansonsten sag ich, das geht auch vorbei. Bei uns sind das immer halbjährliche Phasen, die man irgendwann ausgestanden hat. Dann kommen wieder neue Ideen...
LG Bianca
Hihihi, die Idee mit dem falsch Anziehen werden wir wohl gleich mal umsetzen. Ich bin schon länger zu Hause, erst im Beschäftigungsverbot, weil ich nur am ko... war und deswegen auch mehrmals im KH. Jetzt bin ich in der 36. Woche und im MuSchu, hab aber immer noch Probleme - ziemliche Symphyseschmerzen. Ich kann mit meinem Wirbelwind einfach nicht mehr mithalten, deshalb bin ich eigentlich froh, dass er normalerweise so gerne in die Kita bzw. zu seinen Großeltern geht. Bauchweh haben wir auch, aber das verschwindet nicht so einfach und kommt auch ohne Bezug zu solchen Situationen. Wir sind noch dabei, zu klären, ob es Einbildung ist oder tatsächlich was vorliegt.
Die letzten 10 Beiträge
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig
- Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies
- Mola Adebisi sagt, ich hatte Glück, meine Frau sieht aus wie vor der Geburt des Babys
- Röhrenknochen zu kurz