Elternforum Rund ums Baby

Mahlzeit, das Thema von Nadine mit der Elternpflege beschäftigt mich.

Mahlzeit, das Thema von Nadine mit der Elternpflege beschäftigt mich.

Melli130

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Ich weiß nicht, inwieweit ich meine Eltern pflegen könnte. Aber für meine Eltern war schon immer klar, dass sie sich auf keinen Fall von mir pflegen lassen wollen. Sie sehen es im Umfeld und in der eigenen Familie, wie sehr die Pfleger teilweise unter der Situation leiden. Meine Eltern haben immer gesagt, sie sind nur glücklich, wenn ich glücklich bin und wollten mir niemals die Pflege "zumuten". Ich finde das wirklich sehr toll und möchte es später mit meinen Kindern genauso handhaben. PS: Ich rede nicht davon, Ihnen beim Einkauf, Medikamentengabe etc Hilfestellung zu leisten, sondern wirklich bettlägerige Pflegefälle zu betreuen. Alles andere ist für mich natürlich selbstverständlich! Wie sehen eure Eltern das? "Verlangen" Sie später Betreuung durch euch? Habt ihr darüber jemals mit den Eltern gesprochen? Mich interessiert, wie andere Eltern damit umgehen.


minimann

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Antwort auf Beitrag von Melli130

wir haben nie darüber gesprochen, wohnen auch seit 14 jahren 500 km weit entfernt. davon abgesehen bin ich im medizinischen bereich und würde sie ohne probleme pflegen. ist wohl situationsabhängig. auch wenn man gesagt bekommt, man möchte nicht von den eigenen kindern gepflegt werden. aber irgendwie hat man als kind dann doch die verantwortung, ihnen zu helfen. egal was vorher besprochen wurde. lg


LaLeMe

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Antwort auf Beitrag von minimann

d doch meine eltern, habe 2 jahre meine mutter gepflegt


Julia+3

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Antwort auf Beitrag von Melli130

Meine Eltern haben unlängst eine Versicherung abgeschlossen die ihre Versorgung und Unterbringung in einem Heim etc. abdecken wird, sollte es so weit kommen. Sie möchten uns nicht zumuten das wir sie später evtl. pflegen müssen, daher eben diese Versicherung. Meine Oma hat jahrelang meinen schwerkranken, bettlägerigen Opa gepflegt, ich denke unteranderem war auch das ein Grund das meine Eltern die Versicherung abgeschlossen haben. Meine Schwiegermutter wird, nehme ich jedenfalls an, eine ähnliche Absicherung haben. Sie ist schwerkrank, hat MS. Noch pflegt sie ihr 2. Mann, der hat es aber ebenfalls. Außerdem kommt eine amblulante Pflege täglich ins Haus.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Melli130

Meine Eltern haben auch immer gesagt, dass sie NIEMALS von mir gepflegt werden möchten-und ich war mir immer sicher ich würde das auch niemals können...Glaubt mir, es ist alles nur graue Theorie, wenn es dann wirklich so weit ist, dass eure Eltern hilflos vor euch liegen und ihr merkt, dass sie nur Vertrauen zu EUCH haben...dann macht und könnt ihr alles. Und wenn euere Eltern erstmal sterbenskrank und hilflos sind, sehen sie vielleicht auch einige Dinge ganz anders. Mein Vater und meine Mutter waren beide stolze, im gewissen Maße eitle Menschen, die im gesunden Zustand niemals gewollt hätten, dass ich sie wasche, saubermache, Stomabeutel wechsle o.ä. Als aber die Krankheit kam, waren sie froh, dass ich all das gemacht habe und ich war froh wenigstens noch etwas für sie tun zu können-man vergisst Ekel, Überwindung genauso wie Würde und Eitelkeit, wenn es nur ums reine Überleben geht. In diesem Sinne-denkt mal drüber nach LG Andrea 2009 hab ich meine Mutter durch Darmkrebs verloren und 3 Monate später meine Vater durch Lungenkrebs


pothi

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DA schliess ich mich an - hatte ja unten schon was geschrieben. lg


celmin

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Antwort auf Beitrag von Melli130

Mich hat das auch schon beschäftigt, so rein theoretisch. Tatsache ist, wenn man einen Menschen pflegt, muss man sein bisheriges Leben quasi aufgeben. Meine Nachbarin hat jahrelang ihre Mutter gepflegt. In der Zeit war das ein Leben für die Mutter. Sie hatte ja auch noch Mann und Kind und später noch Enkel. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob ich so weit gehen würde. Natürlich liebe ich meine Mutter, aber ich liebe mich selbst eben auch....und auch mein Leben....


montpelle

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Antwort auf Beitrag von Melli130

"Ich weiß nicht, inwieweit ich meine Eltern pflegen könnte." Heftige Aussage.


muddelkuddel

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Antwort auf Beitrag von montpelle

also, ich muss sagen, dass ich es für mich persönlich einfacher finde, eine gewisse distanz zum zu pflegenden zu haben. habe mal kurzzeitig meine oma gepflegt und fand es schon komisch, weil die rollen so vertauscht waren (von liebender oma zum pflegefall bzw. vom kleinen, omabetreuten mädchen zur pflegerin zu werden). allerdings würde ich im elternfall versuchen, für alle die beste lösung zu finden. ich glaube nicht, dass mein vater von mir gepflegt werden wollte...dann doch lieber von einer fremden professionellen person. meine eltern ins haus nehmen könnte ich wegen fehlender platz und sonstiger möglichkeiten sowieso nicht... also, ich denke, dass da mehr zu bedenken ist als nur "würde ich uns das zutrauen" LG