Knopf2016
Hallo zusammen,
ich muss meinen Kummer mal wieder los werden. Meine Kleine ist 10 Monate alt, hat einen großen Bruder von 5 Jahren.
Ich hatte mir von Anfang an fest vorgenommen exklusive Zeiten für meinen Großen täglich freizuschaufeln, wenigstens um mal 30 Minuten intensiv miteinander zu spielen. Oder auch jetzt wo die Kleine größer wird wirklich einmal wöchentlich ein paar Stunden Exklusivzeit inkl. kleinem Ausflug oder Ähnlichem. Ich vermisse es selbst soo sehr und mein Großer wirkt auch teils traurig so zurückstecken zu müssen. Nun das Aber. Bisher hat es noch nicht so ganz funktioniert mit den Exklusivzeiten. Ich merke es fällt mir auch schwer die Kleine loszulassen. Sie stillt noch viel, nimmt keine Flasche, Mahlzeiten so, dass sie nicht satt davon wird. Je nach Gemütslage akzeptiert sie es wenn jemand anders sie auf den Arm nimmt oder sie jammert/weint direkt und macht deutlich, dass sie wieder zu mir möchte, lange hält die Akzeptanz jedenfalls nicht an. Aktuell ist sie wieder super anhänglich. Einzig ich bin aus dem Blickfeld dann ist meist alles gut, sofern alle anderen Bedürfnisse abgedeckt sind. Wie komme ich aus diesem Dilemma? Mein Mann ist leider keine große Hilfe, er macht direkt auf super Hilflos, wenn er die Kleine mal nehmen soll. Meine Mutter würde sich freuen sie zu nehmen, da habe ich aber persönlich nicht so ein gutes Bauchgefühl. Ich weiß sie würde es gut machen und meinen, zum Teil aber ggf. auch zu viel und leider kann ich mich nur schwer darauf einlassen die Kleine bei ihr zu lassen aus Sorge meine Mutter übergeht ihre Bedürfnisse (nicht böswillig), bis am Ende nichts mehr geht. Einmal war ich jetzt beim Friseur (20 Minuten vielleicht), die Kleine gerade am Einschlafen, meine Mutter ist mit ihr in der Nähe spazieren gegangen, wobei sie dann auch eingeschlafen ist. Auf mein Wenn was ist soll sie reinkommen wurde es wieder als lächerlich abgetan, als ob sie das nicht machen würde und was ich denke, was sie mit dem Kind machen würde. Möchte so gerne beiden Kindern gerecht werden und habe aktuell das Gefühl daran zu scheitern. Das stimmt mich ziemlich traurig. Wie seid ihr mit solchen Situationen umgegangen? Mit dieser Unsicherheit, ob’s der Kleinen wirklich gut geht und es „ok“ für sie ist, dass ich weg bin, könnte ich auch die Exklusivzeit nicht wirklich in Ruhe genießen. Und bald (in 3 Monaten) fängt auch die Eingewöhnung in der Krippe an
Was soll denn sein, wenn Deine Mutter mit ihr spazieren geht? Du hast doch die Oma da, die sie gerne nehmen würde. Ich verstehe das Problem nicht. Sorry, aber dann bist du selber Schuld. Und Dein Sohn Leidet darunter. Vielleicht solltest du mal gelassener werden.
So ein konstruktiver Beitrag!
Hilft der Mutter und dem Kind natürlich super wenn die Oma die Bedürfnisse des Kindes übergeht.
Dann lies richtig
" leider kann ich mich nur schwer darauf einlassen die Kleine bei ihr zu lassen aus Sorge meine Mutter übergeht ihre Bedürfnisse (nicht böswillig), bis am Ende nichts mehr geht. "
Sie hat die Sorge, da steht nicht, das die Mutter die Bedürfnisse übergeht ![]()
So eine Antwort kommt auch von jemanden der gefühlt 0 Empathie hat.
Es wird Gründe für dieses Gefühl geben, auch wenn es dir als Oma nicht gefällt.
Nicht alle Omas sind Eier legende Wollmilchsäue nur weil sie eine Oma sind.
So und nun bespuckt mich
Warum habe ich keine Empathie
?
Ja aber, so wie ich lese überging die Oma ja gar nicht die Bedürfnisse des Babies, sondern die AP hat eher Angst davor dass dies mal passieren KÖNNTE! Und, dass so was mal passiert, ist völlig menschlich und könnte auch der Mama passieren (wobei ich ja nicht wirklich weiss was die AP damit meine „Bedürfnisse übergehen“
?) ich denke auch nicht, dass die Oma nicht ordentlich aufs Kind aufpassen würde, Spazierengehen, im Kinderwagen, mit einem Schlafenden Kind, für 30Minuten, satt und frischer Windel (was die Mama bestimmt zuvor erledigen würde)…..
Habt doch alle ein bisschen mehr Vertrauen in die Menschen! Die meisten wollen doch niemandem was Böses, schon gar nicht mit Absicht!!
Meine Cousine ist z.B. so eine Kandidatin.
Nimmt meinen Sohn zum "kurzen" Spaziergang mit und kommt einfach ewig nicht wieder, wenn das Kind nach Mama weint "Ach was, du brauchst die Mama jetzt nicht, ich bin doch da"
Auf die Frage "und wie war's?"
"Ach er hat bloß etwas geweint und hat dich gesucht, aber hab ihm gesagt, dass er nicht zu dir kann".
Ganz toll, findest du nicht?
Hat sie auch nicht böse gemeint...
Gut gemeint ist halt nicht immer gut gemacht.
Und sich dann wundern warum das Kind nicht mehr allein zu ihr möchte, da war er 16 Monate alt.
Leider habe ich diese Erfahrung auch gemacht, Oma geht mit Baby spazieren und das ist nur am schreien. Anstatt dann zurück zu kommen geht Sie einfach weiter. Ich habe 3 Kinder und ich lasse meine Kinder nicht schreien. Egal ob im Kinderwagen, Tragetuch, Bett was weiss ich. Wenn man kein gutes Gefühl hat, lieber lassen!
Bei manchen Leuten frage ich mich, wie sie es überhaupt geschafft haben, groß zu werden.
Ja, weil aber deine Cousine so ein Müll erzählt und doof reagiert, heisst das doch nicht, dass gleich alle so sind!!!! Chancen geben und so….
Meinst du mich?
Ähm... Ich möchte was einwerfen. Wir reden hier ja von der Mutter der AP oder? Nicht Cousine(die wahrscheinlich keine eigenen Kinder hat), nicht von der Schwiegermutter(zu der die meisten Frauen kein Vertrauen haben), nicht von Fremden. Liebe AP, du HAST bereits einen Sohn. Hat deine Mutter ihn gehabt? Regelmäßig, sporadisch? Wenn sie aufpassen durfte, ist da was gewesen, was dich jetzt zweifeln lässt? Wenn sie nicht aufgepasst hat, warum nicht? Hat deine Mutter mal was gesagt, was dir nicht gefällt? Unterm Strich würde ICH mit meiner Mutter reden, wenn ich das Gefühl und die Sorge habe, sie könnte die Bedürfnisse der Kinder übergehen. Diese Frau hat doch auch MICH geboren und aufgezogen, zumindest sollte das Vertrauen dann da sein. Oder hat sie in DEINER Erziehung was falsch gemacht? Irgendwer schrieb hier mal, es gibt dieses Sprichwort: es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind aufzuziehen. In unserer Gesellschaft nicht anders. Nicht nur die Familie hilft(Oma, OpaOnkel und Tanten, Cousinen und Cousins), auch Erzieher, Lehrer, Freunde, sogar die Eltern der Freunde und später Ausbilder... Ich schweife ab. Also, suche das Gespräch und räume so deine Zweifel, deine Sorge aus.
Doch, meine Cousine hat ein Kind. Ist aber der Auffassung, das Kinder da eben durch müssen.
Meine Cousine hat keine
Erklärt dennoch nicht, wieso die AP bei ihrer Mutter so ein mieses Gefühl hat. Das würde ich hinterfragen. Jedoch für mich, nicht in einem Forum.
Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten,entweder vertraust Du demjenigen dem du dein Kind gibst,oder du hast keine Möglichkeit mit deinem Großen etwas zu machen,und ich schätze die Krippe wirst du dann auch nicht ertragen können. Dein Kind spürt deine Unsicherheit und deine Bedenken gegenüber anderen deshalb fühlt es sich dort auch unsicher und sucht den Kontakt zu dir um sich zu versichern dass alles in Ordnung ist,erst wenn du dabei entspannt bist kann sich auch dein Kind entspannen. Ich selber habe 4 Kinder und ich muss ganz ehrlich sagen nachdem meine Große wirklich an mir geklebt hatte fand ich ein Kind was gern woanders hingeht super entspannend. Meine war super gern bei meiner Ma,und ich habe sie dort auch immer mit einem guten Gefühl gelassen. Selbst wenn dein Baby mal dort weint,solang es nicht liegen gelassen wird nimmt es keinen Schaden,ich jedenfalls kann nicht behaupten dass ich immer kapiert habe was den Kindern fehlt und sie haben auch bei mir mal geschrien,manchmal auch lange (und manchmal haben sie ja auch nichts was man lösen kann,und dann hilft eben nur getröstet weinen lassen) Deine Ma hat dich groß bekommen,sie wird zu 100% nicht alles so machen wie du aber auch das schadet nicht,meine Ma verwöhnt unsere Kinder ohne Ende, dafür ist sie da,sie wissen aber auch dass es bei uns anders zugeht Ich bin aber nie heim gekommen und eines meiner Kinder hätte dort wer weiß wie lange geschrien,es ist eher so dass sie enttäuscht waren dass ich "schon" da war. Dass deine Ma dich belächelt liegt sicher daran dass sie merkt wie unsicher du bist,sie sich aber eben sicher ist dass sie das ganze wuppt. Wenn dein Kind nichts anderes als eine Flasche bekommen kann und du nicht in der Nähe bist wird es ja was anderes nehmen müssen, spätestens in der Krippe hättest du ja erst Recht ein Problem,wäre es da nicht fast sinnvoller das schonmal in kürzeren Zeiträumen zu probieren,mit Flasche oder Beikost? Was natürlich auch schon prima wäre ist wenn der Papa was exclusives mit dem Großen macht ,ganz bewusst ausgeschrieben als Ausflug nur für Große,meine älteste hat das geliebt,ich was nach der Geburt der 2.ziemluch abgschrieben,in der Woche wo ich im Krankenhaus war hat mein Mann sie betreut und die beiden haben das super hinbekommen,die Ausflüge mit Papa haben zwar die Mama nicht ersetzt,aber so hatte sie trotzdem das Gefühl etwas nur für sich allein zu haben.(meine waren aber nur 22 Monate auseinander) Ich habe mir aber immer Zeit frei geschaufelt um auch etwas mit ihr zu machen. Mein Mann hat aber bei allen Kindern von Anfang an alles machen können,er ist jede zweite Woche daheim weil er nur Nachtschicht arbeitet,dadurch ist es für ihn gewöhnt.
Genau so denk ich auch "unterschreib"
Hallo Maroulein,
einiges was du schreibst, verstehe ich, aber eines möchte ich doch kommentieren.
"Dein Kind spürt deine Unsicherheit und deine Dein Kind spürt deine Unsicherheit und deine Bedenken gegenüber anderen deshalb fühlt es sich dort auch unsicher und sucht den Kontakt zu dir um sich zu versichern dass alles in Ordnung ist,erst wenn du dabei entspannt bist kann sich auch dein Kind entspannen.Bedenken gegenüber anderen deshalb fühlt es sich dort auch unsicher und sucht den Kontakt zu dir um sich zu versichern dass alles in Ordnung ist,erst wenn du dabei entspannt bist kann sich auch dein Kind entspannen."
Fur den Fall der TE und ihrer Mutter stimmt das vielleicht.
Sonst stellt diese Aussage aber einfach mal wieder den schwarzen Peter den unentspannten Müttern zu, wenn ich sie richtig interpretiert habe.
Ich bin angespannt gegenüber meinen Eltern und Schwiegermutter, vertraue ihnen als Großeltern nicht. Unser Sohn (3,5) will dort nie alleine bleiben.
Ich bin mega entspannt mit meinen Schwestern. Ich liebe sie, sie sind meine engsten Vertrauten, ich vertraue ihnen blind, die jüngere war neben meinem Mann bei Geburt meines Sohnes dabei. Und trotzdem hat es drei Jahre gedauert, bis unser Sohn bei Ihnen alleine sein wollte. Und ich habe es mir immer so sehr gewünscht
Ich war auch immer entspannt gegenüber Freunden und anderen Familien, bin gerne in Gruppen. Unser Sohn ist auch da das Gegenteil, ( ich gebe zu: das wiederum hat mich mit der Zeit in diesen Situationen irgendwann angespannt gemacht).
Auch aus beruflichen Kontext bin ich mir sicher, dass es extro- und introvertiert Menschen gibt und dieses Persönlichkeitsmerkmal nicht nur (eher unwesentlich) von der Mutter abhängt.
Hab nur kurz überflogen, meine fast 1,5 Jährige war noch nie mit jemand anderem unterwegs ausser mit Mama und Papa. Womit haben wir jetzt selber Schuld? Verstehe ich nicht. Ich an deiner Stelle würde dem Papa die exclusiv Zeit überlassen! So machen wir das auch und mein Sohn findet das Klasse. Ansonsten muss der Papa sich halt auch Mühe geben. Wenn du mal 2 Stunden weg bist geht die Welt nicht unter. Ich habe dafür abgepumpt oder Sie hat etwas Beikost bekommen. Mach Dir selber keinen Druck allem gerecht werden zu müssen.
Zitat: Ich vermisse es selbst soo sehr und mein Großer wirkt auch teils traurig so zurückstecken zu müssen. Nun das Aber. Bisher hat es noch nicht so ganz funktioniert mit den Exklusivzeiten. Ich merke es fällt mir auch schwer die Kleine loszulassen. Es ist verständlich, dass du noch auf das Baby fixiert bist. Es kann ja nicht sagen, was ihm fehlt. Aber auch dein Sohn hat Bedürfnisse, nicht nur die Kleine. Viele raten dazu, das Baby in einem Tragetuch bei sich zu behalten. Wie wäre das denn? Dann hast du beides. Es wäre auch nicht schlecht, wenn der Vater mit dem Jungen was unternimmt und sich mit ihm beschäftigt (falls er das nicht macht). Ansonsten musst du eine Balance finden und dich freuen, wenn das Baby in guten Händen ist. Hättest du Zweifel an deiner Mutter, würdest du ihr das Kind doch gar nicht erst geben. Ich wünsche dir, dass du einen für alle guten Weg finden kannst. Hier können ja viele Mütter aus Erfahrung sprechen.
Das sind hausgemachte Probleme. Du HAST ja deine Mutter, die sie gerne nimmt. Warum läßt du das nicht gerne zu. Was soll sie denn anstellen mit dem Kind. Ich denk, das Problem liegt eher bei dir. Denk an dein anderes Kind, er braucht dich genauso. Und dein Mann soll sich nicht so anstellen. Kümmert ER sich wenigstens um das größere Kind oder ist er da genauso "hilflos".
Danke, ich wollte nichts schreiben zu den Übermüttern, die es nicht ertragen können, wenn das eigene Kind mal weint bei der Oma, die es gut kennt und dem Kind sicherlich nichts Böses zufügt. Die Oma hat offenbar auch Kinder groß bekommen und kann nicht so unerfahren sein, und die Bindung zur Mutter würde sicherlich nicht schlechter, wenn die Oma mal nicht sofort Beruhigung rein bekommt. Da wird lieber das große Kind "vernachlässigt" (ich meine das nicht wörtlich, sondern nur mal so zum nachdenken).
Boah sorry aber da platzt mir langsam echt der Kragen! Nur weil man ein Kind,, groß bekommt,, heisst das doch nichts. Ich kenne leider aus dem Freundes und Bekanntenkreis Fälle, die sind so traurig und psychisch angeschlagen eben weil es verdammt nochmal schei..... gelaufen ist. Ja die sind inzwischen Erwachsen, sind Liebe Menschen aber leiden unter dem was Ihnen angetan wurde! Und nein es sind keine sozial schwachen Familien sondern teilweise ganz normale,, wir wussten es nicht besser Eltern''!
Es geht nicht um die Erziehung als Ganzes, sondern darum, ob da mal eine Oma 30 Minuten spazieren geht und das 10 Monate alte Kind weint. Und das ist nicht schlimm. Wenn man es nicht verstehen will, dann brauche ich auch nicht weiter erklären.
Oder hast Du etwa rausgelesen, dass die Oma das Kind misshandelt oder dass ihre eigenen Kinder völlig verkorkst sind aufgrund der Erziehung der bösen Oma?
Es hat einfach einen Grund warum die jüngere Generation sich da abgrenzt. Sie wird Ihre Gründe haben, warum Sie der Oma das Baby nicht überlässt so einfach ist das.
Dann sol ich aber auch nicht jammern.
Von mir aus braucht sie das Kind NICHT der Oma überlassen für 30 Minuten. Soll sie es doch bleiben lassen. Ist mir völlig Wumpe. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass Kinder weinen, und das ist völlig normal. Und wenn die Oma nicht gleich weiß, welcher Pups nun quer sitzt, dann ist das einfach so.
Ich hoffe mal, das du nicht mich meinst?
Nein. Du hast ja das Köpfchen am rechten Fleck. Siehst Du die Baumstruktur nicht? Ich habe unter Jumalowa geschrieben.
Bei mir erschien dein Post unter meinen ![]()
... wie haben wir das früher bloß überlebt???
Was machst Du, wenn das Kind in der Krippe oder Kita weint und sie kriegen es nicht beruhigt? Meinst Du, die rufen Dich an???
Keine Sorge, das Kind überlebt ohne Schäden! Gelassen- und Abgeklärtheit sind angebracht.
Viele Grüße
Ralph
Blödsinn, gibt genug Menschen mit psychischen Schäden. Kann man sich natürlich auch schön reden.
Die Schäden kommen aber nicht davon, dass die Mutter sich nicht als Mutter, sondern als siamesischer Zwilling seines Kindes versteht. Mir tut der 5-jährige leid.
... Du schreibst was dazu, was niemand geschrieben hat. Hier ging es um Oma mit Kind auf Spaziergang, Kind schreit... na und?? Ist schon milliardenfach vorgekommen. Du hast scheinbar Probleme... Ralph
Weil die Oma aufpasst? ![]()
Ich würde nicht wollen das mein Baby 1 Stunde schreit und durch die Gegend geschoben wird. Was ist daran ein Problem?
Wo steht eine Stunde? ![]()
Es geht doch um das fehlende Vertrauen. Ob eine halbe Stunde oder Stunde spielt keine Rolle. Als meine Kleine 6 Monate alt war meinte meine Schwägerin, das Kind würde seinen Willen bekommen nur weil ich Sie aus dem Kinderwagen genommen habe. (Es war heiss, neue Umgebung etc) und nicht habe schreien lassen. Ich war total perplex, dass Sie so eine Einstellung vertritt ehrlich gesagt. Und das ist eben der Punkt. Ich habe nichts dagegen wenn Familienmitglieder mit dem Baby spazieren gehen aber da muss die Einstellung und das Vertrauen passen.
In deinem Fall also ein konkretes Erlebnis. Hier wird aber nur ein Gefühl beschrieben. Und die Antwort auf "Bring mir das Kind, wenn was ist" finde ich genau passend - die Oma sagt " als ob ich das nicht machen würde". Also macht sie es. Ich kenne einen Fall, wo die Grosseltern nur in Begleitung eines Elternteils den Kinderwagen schieben dürfen. Auch da ist nichts vorgefallen. Eine Begrenzung des Radius hätte ich noch verstanden, damit man zeitnah wieder da sein kann, aber bei sowas wäre ich raus. Wenn jemand aufgrund eines Erlebnisses oder wg Hörensagen (die Oma von der Cousine einer Bekannten hat....) kein Vertrauen in mich hätte, wäre ich raus.
Das ist der Punkt, jeder hat eben andere Erfahrungen gemacht. Ich mag es einfach nicht pauschal einer Mutter zu unterstellten, sie sei ein Helikopter, nur weil Sie Ihr Baby nicht gerne weggibt (abgesehen davon ist es von der Natur aus nicht vorgesehen ein Baby abzugeben, Thema stillen). Und das Dorf welches gebraucht wird, kommt auch erst später zum Einsatz. Der Fall den du beschreibst ist halt auch wieder ein Erlebnis, wenn auch sehr speziell aber am Ende weiss man nie was vorgefallen ist. Was nicht heisst das es auch Eltern gibt die Maßlos übertreiben.....
Hm, es ging doch auch um Krippe und Kita, die nicht anrufen, wenn das Kind sich nicht beruhigen lässt?
Entgegen der meisten anderen Meinungen verstehe ich dich total. Ich habe meine Kinder im ersten Jahr auch nicht an andere Menschen abgegeben. Sie wollten nicht bei anderen sein. Das habe ich akzeptiert. Sobald die Kinder von sich aus Kontakt zu anderen Leuten aufgenommen und eine Beziehung aufgebaut haben, habe ich sie auch Guten gewissens und wahnsinnig gerne dort gelassen. Die Kinder haben doch nicht automatisch Vertrauen zur Oma nur weil sie blutsverwandt sind. Ich kann auch nicht erkennen, dass der 5 jährige leidet. Die AP hat nicht erwähnt, dass sie ihn nicht beachtet und sich ausschließlich um das Baby kümmert. Hier wurde auch alles gemeinsam unternommen, bis das Baby bereit war von anderen Menschen betreut zu werden. Es geht dann halt zusammen auf den Spielplatz, in den Zoo etc. Die exklusivzeit kann doch der Vater übernehmen. Es ist doch nicht für immer so. Und nein, meine Kinder hängen mir nicht mehr am rockzipfel. Die sind alle 3 fröhliche, aufgeschlossene Menschen, die offen und gerne auf andere Leute zugehen und mittlerweile sehr gut ohne Mama auskommen. Wegen der Kita würde ich mir keine Gedanken machen. In den nächsten 2 Monaten passiert noch so viel. Plane genug Zeit für die Eingewöhnung ein und dann wird das funktionieren. Vertrau auf dein bauchgefühl und mach dir keinen Stress wegen dem großen. Du bist doch das Baby bleibt nicht für immer klein.
Ich kann bei Junalina nur unterschreiben!
Und wie sich die Alten hier selbstbeweihräuchern und geil finden, ist einfach nur lächerlich.
Als hättet ihr alles so perfekt gemacht, ist klar.
Und weil ihr so toll seid hängt ihr hier so viel rum und verbringt keine Zeit mit euren Kindern
.
Sehr glaubwürdig....
Die Betreuung meiner Kinder sieht mit 16 und 19 etwas anders aus als bei denen mit kleineren, da hast du Recht.
Beweihräuchern tut sich hier keiner, aber reinsteigern
.
Aber auch das kennen wir ![]()
Klar, reinsteigern ist es dann
Jup, ihr steigert euch rein in das "wir haben alles ja soooo cool geschafft".
Habt ihr nicht, steht aber nicht dazu
Und ja, ihr hüpft von Forum zu Forum und macht hier junge Mütter an.
Lustig ist eher, wie die "Jungen" der Meinung sind, nur sie seien das Nonplusultra und alle anderen unfähig...
Wie bist du denn drauf? ![]()
Tja, unsere Kinder sind erwachsen und hängen nicht mehr an Muttis Rockzipfel
Wahrscheinlich bekommt ihr die Hitze nicht. Oder Neid... wer weiß das schon.
Was ich geschafft habe oder nicht ist die bekannt? Geh dich bitte abkühlen oder eine runde kuscheln mit deinem Kind. Hier werden Erfahrungen geschildert und man kann Ideen sammeln. Oder alles neu interpretieren. Entspannt dich, geniesse die Zeit mit deinen Kindern und zu, was du für richtig hältst. Das ist nicht böse gemeint. Das Leben ist zu kurz, um sich über ein Thema in einem Forum mit Menschen, die in deinem Leben keine Rolle spielen, so aufzuregen.
Nö, nicht das Nonplusultra aber es braucht auch kein ins Lächerliche ziehen und sich Belustigen a la "wie haben wir das nur überlebt". Vielleicht hätte ein wenig mehr Zuwendung und "nicht überleben müssen" die Empathie mehr gefördert, denn daran hängt es gewaltig bei den "Alten" hier. Allesamt wärt ihr Großmütter denen ich mein Kind nicht anvertrauen würde so lang so eine Einstellung herrscht nach dem Motto "ich bin die Oma und darf das".
Wie alt bist du denn? Hast du öfter Auseinandersetzungen mit den Großeltern deines Kindes?
Zum Glück sehen meine Kinder das anders.
Hoffen wir mal, daß deine Kinder nicht so fies dir gegenüber werden:"Sorry Mama, aber dir vertraue ich mein Kind nicht an. Scheiß drauf, dass du mich und meine Geschwister erzogen hast, aber es KÖNNTE ja sein, daß du die Bedürfnisse meines Kindes ignorierst."
Ja Jolina, du hältst dich für das Nonplusultra ^^
... dem pflichte ich uneingeschränkt bei. Ralph
Ach Zwergchen84, das was ich hier über dich mitbekommen habe in der Zeit wo ich hier angemeldet bin, sag du mal lieber nichts.
Wo für ich mich halte kannst du mal so gar nicht beurteilen.
Und ja, die alteingesessenen glauben hier jungen/jüngeren Müttern die Welt erklären zu und durch den Kakao ziehen zu müssen.
Was glaubst du warum jeder Schwiegermutterthread eskaliert?
Richtig, wegen ganz bestimmten Usern.
Und nicht nur solche Threads und das nervt mehr als die Trollthreads.
Ebenso wie man sich so extrem da reinsteigert ob jemand Wochen oder Monate schreibt und das als angeblich gestandene Frau
Ich warte bei solchen Threads ja auch immer auf die Verteidiger der schwiegermütter, aber: Du gehst hier schon ziemlich steil! Und eigentlich, so empfinde ICH es zumindest, sind zwergchrns Antworten (fast) immer recht sachlich und empathisch. Zudem würde ich es schade finden wenn die alteingesessenen User gehen würden. Die AP hat ja nunmal einen Background, auf den sie zugreifen könnte. Will es aber aus was für Gründen auch immer nicht. Und ja, ich bin auch der Meinung, dass sie dann nicht Jammern sollte. Hat man niemanden in der Nähe/will sich niemand anders kümmern, okay... Aber 2 Personen die sich kümmern können ablehnen? Ähm ne, sorry...
Kann man dieses Alter und Generationen gebashe nicht einfach mal lassen? Jede Generation erzieht anders und macht Fehler das ist einfach so. Und hier wird nicht nur auf die „ jungen“ eingedroschen oft genug liest man hier über die bösen Schwiegermütter oder Omas. Und das sehe auch ich mit meinen 33 Lenzen
Also Port und Co würde ich hier absolut nicht vermissen... Und welchen Zweck hat es wenn das Baby bis zum Abwinken brüllt ohne Mutter und die Mutter sich nicht entspannen kann? Ich plädiere hier eher für Baby und Sohn bleiben gemeinsam bei der Mutter und machen gemeinsam etwas und Exclusivzeiten muss der Papa übernehmen bis das Baby den Vater gut akzeptiert. Und wenn sie wieder arbeitet und der Große noch Kigakind ist, würde ich sogar auch mal den ein oder anderen Urlaubstag nehmen und nur mit dem Großen zusammen sein während die Kleine in der Krippe ist. Und bis dahin zu Hause kleine Inseln schaffen, wenn die Kleine schläft mal etwas vorlesen oder zusammen malen, was bauen und dann Spielplätze, Baby im Tragetuch/Trage usw Mein Großer z.B. liebt die Vorlese-und Kuschelzeit mit mir wenn seine Schwester schläft. Ich würde es in kleinen Schritten angehen. Das Akzeptieren und das Lösen davon, dass man kein Einzelkind mehr ist, ist kein Prozess der über Nacht durch ist und wenn das Kind mal traurig ist, weil es warten muss oder ähnliches, dann ist das schade, aber es wird es mit emotionaler Begleitung gut meistern. Wichtig ist, finde ich, in ehrlichem Kontakt mit dem älteren Kind zu bleiben, auch selber mal zu sagen " ist manchmal echt doof gerade nicht wahr? Ich weiß das, ich sehe das".
Hallo, Ich kann mir vorstellen, dass es dir wirklich schwer fällt und bestimmt zerreißt. Aber irgendwie habe ich mir beim Lesen gedacht, da du so oft von "Exklusivzeiten" geschrieben hast, dass doch auch dein Sohn ein Recht darauf hat, deine Tochter bekommt es ja. Und vielleicht habe ich es überlesen, aber habe nichts von dem Papa gelesen, sonst wäre der ja die erste "Anlaufstelle",aber vermutlich allein erziehend? Sonst wäre das Problem vermutlich auch kein Problem
Doch, vom Papa schreibt sie, dass er hilflos wirkt, wenn er die Tochter nehmen soll. Da sehe ich auch ein Problem. Du solltest ihn da mehr in die Pflicht nehmen, einfach klein beigeben nur weil er unsicher ist, finde ich mehr als ungünstig. Ihr habt schließlich schon ein Kind, wieso sollte er hilflos sein? Mein Mann hat auch bisher nur einmal Windeln gewechselt, aber er schafft das wenn man es drauf ankommen lässt. Das ist meistens nur eine Frage der Bequemlichkeit. Ich würde mich da ihm gegenüber mal durchsetzen, mir den Sohn schnappen und Papa und Tochter zu Hause lassen. Die schaffen das schon.
"Wie seid ihr mit solchen Situationen umgegangen? " Wir erwarten unser zweites Kind erst im Oktober. Aber auch beim Großen hatte ich nie die Haltung, dass nur ich als Mutter die Bedürfnisse meines Kindes erkennen und befriedigen kann. Ich habe meinem Mann, meinen Schwiegereltern und Eltern immer vertraut. Sie durften ihn vom ersten Tag an halten, auch sehr früh mit ihm spazieren gehen. Sie haben das Vertrauen allerdings auch nie missbraucht und als er dann ab 4 Monaten den Kiwa komplett verweigert hat, da wurde er von Opa in der Trage getragen. Wenn jetzt das zweite Kind kommt werden wir es wieder so machen. Abgesehen davon, dass mein Mann den Großteil der EZ übernehmen wird. Ich bleibe nur 6 Monate daheim, werde aber dennoch stillen. Ich glaube wichtig wäre zu wissen, warum du deiner Mutter nicht vertrauen kannst. Ist denn beim ersten Kind etwas vorgefallen, dass diese Zweifel begründen könnten? Es ist ehrlich gesagt nicht ganz fair gegenüber deinem Erstgeborenen, dass er so zurückstecken muss, sollte dein Misstrauen keine Grundlage haben. Meinem Sohn könnte ich sowas nicht zumuten, das würde mir mein Herz brechen. Vielleicht probiert ihr mal zusammen zum Spielplatz oder baden zu gehen, du bleibst mit deinem Sohn alleine und konzentrierst dich voll auf ihn und deine Mama geht mit dem Baby eine Runde spazieren. Wenn das gut klappt, dann könnt ihr es Schritt für Schritt erweitern. Wenn das Baby mal weit geht die Welt nicht unter. Wichtig ist, dass die Mama gleich reagiert und falls es sich nicht beruhigen lässt, zu dir zurück kommt.
Puh, I feel you. das ist echt keine einfache Situation. Ich kenne sie auch sehr gut.
Noch dazu, wo es ja für das Baby das beste ist im ersten Jahr eine feste Bezugsperson zu haben.
Ich habe noch Fragen dazu:
- schläft deine kleine Tochter noch tagsüber?
- Welche Bedürfnisse würde deine Mutter am ehesten übersehen. Bei meinen Eltern waren es z.B. frische Windeln und Müdigkeit, weil es ja sooo schön ist mit dem Baby zu interagieren
- hast du ggf. Alternativen zur Krippe, also könntest du länger zu Hause bleiben?
- Welche Aufgaben genau machen deinen Mann hilflos?
Klar braucht ein Baby feste Bezugspersonen ( ja Mehrzahl!) wenn man 24 Stunden mit dem Kind verbringt am Tag dann ist man dies sowieso. Ich verstehe nicht warum man suggeriert dass es so sein muss gerade wenn sich jemand eh schon mit schlechtem Gewissen plagt( und wenn ja bitte Quellen benennen) Wie schon jemand schrieb das schlechte Gefühl gegenüber der Oma hinterfragen und wenn man kein Vertrauen hat würde ich den Papa da viel mehr miteinbeziehen ( wenn er es sich nicht zutraut muss er es lernen)
Hallo Knopf, wilde Diskussion hier, typisch für Omafragen. Meine Gedanken dazu: Ich kann das aus eigener Anschauung sehr gut verstehen. Hier gibt es keine Großeltern, denen ich das winzige Baby so leicht anvertraut hätte. Dafür habe ich allerdings in beiden Fällen handfeste Gründe. Abgesehen davon wohnten sie weit weg, als mein Kind so klein war. Die Frage bleibt hier offen, woher das Gefühl kommt, dass die Oma nicht richtig auf das Baby eingehen könnte UND, wie dramatisch dieses "nicht richtig eingehen" bzw. Bedürfnisse übersehen wäre. 30 Minuten Friseurbesuch sollte machbar sein, theoretisch. Aber wenn dann die Oma eben nicht das schlafende Kind spazieren fährt, sondern z.B. beim Spielplatz wach macht etc., wäre das nicht schön. Wenn das Kind aufwacht und zu Mama möchte, kommt es darauf an, wie gut das Baby Oma schon kennt. Das Kind ist im klassischen Alter, in dem das Fremdeln losgeht und sie noch einmal kräftig anklammern. Das nicht zu übergehen, ist schon sinnvoll, so gut es eben geht. So kleine Kinder können aber auch eine minmale Durststrecke überstehen, ohne darunter sehr zu leiden oder Folgen davonzutragen. Also wenn die bekannte Oma das Kind tröstet und mit ihm nach insgesamt 30 Minuten (vielleicht 10 Minuten weinen) wieder beim Friseur auftaucht, ist das alles voll im Rahmen. Ich würde in dem Falle einfach mal in mich gehen: Was macht mein Misstrauen aus? Ist das was aus meiner Kindheit, das meinem Kind auf keinen Fall passieren soll? Bin ich da ggf. selbst getriggert und agiere als hilfloses Kind? Oder gibt es Gründe aus der Jetztzeit? Es wäre doch denkbar, dass Du mehr mit Oma und Kindern zusammen machst. Dann könnte sich eine Beziehung entwickeln. Bei der muss allerdings das Kind bzw. müssen die Kinder das Tempo vorgeben, wenn möglich. Und wenn eine Beziehung da ist, kann Oma mal die Runde um den Park mit Baby drehen, während Du mit dem Großen auf dem Spielplatz was machst, z.B. Auf diese Weise kann man solche Zeiten ausweiten. Wenn das zeitnah alles nicht geht, aber das große Kind Deiner Meinung nach zu kurz kommt, gibt es zwei weitere Wege: 1. Papa macht Exklusivzeiten, regelmäßig. 2. Baby kommt ins Tuch oder in die Trage, großes Kind bekommt volle Aufmerksamkeit. Baby ist aber bei Dir und dabei, kann ggf. auch mal schlafen. Ich finde ja, Bauchgefühle soll man ernst nehmen. Aber eben auch schauen, warum man sie hat. Und wenn das Kind zeigt, dass es zu viel ist, würde ich es nicht mit anderen wegschicken. Meine Tochter war schon relativ früh mit anderen Leuten mal unterwegs, und das ging immer ohne Tränen oder Trennungsangst. Sie war einfach so weit und fand das gut. Später machte sie schlechte Trennungserfahrungen im Kiga, und das hat sehr viel kaputt gemacht. Es hat lange gedauert, bis sie das verwunden hat und langsam wieder die Alte wird. Man darf also schon bedürfnisorientiert daran gehen und schauen, ob das Kind damit wachsen kann. Wenn ja, ist alles gut. Aber Du hast beschrieben, dass Dein Kind aktuell noch Trennungsprobleme hat, insbesondere, wenn Du dabei bist. Versuch' es doch im Kleinen, kurze Zeiträume, immer so, dass es für das Kind gut läuft. Das macht positive Erfahrungen und stärkt die Bindung zur Oma auf Dauer. Alles Gute für Euch! VG Sileick
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