Tanseblea2014
Hallo, unsere Tochter ist 17 Monate und seit Wochen ist das zu Bett gehen ein Horror. Tagsüber klappt alles und sie ist ausgeglichen, mittagsschlaf ca 1-2 Stunden. Sobald sie aber abends schlafen soll....Zwischen 21 und 22 uhr fängt sie aus heiterem Himmel an zu kreischen, bis sie sich übergibt und dann einschläft. Wir wissen uns keinen Rat mehr und die nerven liegen blank. Wer kann uns helfen, einen medizinischen Hintergrund können wir ja ausschließen oder?
Wo seid ihr, wenn sie kreischt, und was macht ihr dann?
Wir sind bei ihr und tragen Sie durch das Haus. gehen von Fenster zu Fenster und erklären ihr, dass die ganze Welt schon schläft. Naja...Wenn sie kreischt, dann kreischt sie...Wir können nix machen! Ausser warten bis sie erbricht und dann einschläft.
Hmm, ein Kleinkind, dass auf dem Arm (!) kreischt bis zum Erbrechen und dann einschläft? Nie gehört... Sowas kenne ich nur von Kindern, die man alleine schreien lässt, und nach denen man nur alle paar Minuten guckt. Was sagt sie denn? Ich würde nicht mit dem Kind umherwandern, sondern es zu mir legen und streicheln, singen oder ähnliches - und bei mir schlafen lassen...
Im bett gibt sie gar keine Ruhe steht auf und bleibt kreischend am bett Rand stehen. Mein Kind alleine weinen zu lassen kommt für uns nicht in frage...Dann nehmen ich das lieber in kauf. Wer sagt was? Mit 17 Monaten sagt sie noch nicht viel... Wir denken halt, dass sie nicht runter kommt und das schreien als Ventil benutzt...
Mit sagen meine ich solche Sachen wie: Angst, Bett nein, oder so... Mein Kind schlief in dem Alter konsequent nur bei und mit mindestens einem von uns! Wechselt euch doch ab bei der Einschlafbegleitung. Aber es kann auch sein, dass ihr einfach das richtige Zeitfenster zum Einschlafen verpasst habt. Lasst es doch morgen Abend so lange machen (spielen, etc.), bis es von allein bettreif ist! Zum einschlafen schreien bis zum Erbrechen ist jedenfalls reichlich unentspannter als auflassen, bis es umfällt.
Ich glaube dann würde sie jetzt noch nicht schlafen ;-) Lea war schon immer eine schlechte Schläferin. Das einschlafritual ist schon immer das gleiche....Bis dato hat sie nur kurz gemeckert aber das wurde jetzt total extrem.... Ach...Ich bin echt mit meinem Latein am Ende. ..Legen wir sie früher ins Bett, dauert es auch bis 21/22 uhr....
Ähm, du lieferst die klassischen Stichworte: soll ins Bett, will nicht schlafen, Ritual immer gleich, dauert bis soundsoviel Uhr!
Ich sagte übrigens mit keinem Wort, dass ihr sie früher hinlegen sollt!
Das Zauberwort heißt aktuell MITBESTIMMUNG! Euer Kind ist jetzt alt genug, um immer mehr auf eigene Vorstellungen zu pochen! Ihr solltet ihr entgegenkommen! Lasst sie bis mindestens 22 Uhr ungestört (!) auf, und dann beobachtet sie scharf! Sobald sie deutlich zeigt, dass sie müde ist, sagt ihr zu ihr, dass jetzt das Bett doch sicher eine gute Idee ist. Dann putzt ihr Zähnchen, zieht den Schlafbody an, und dann ab ins Bett!
Sie wird den Rhythmus irgendwann von allein wieder auf eine frühere Uhrzeit umstellen, vertrau deinem Kind - genau das gleiche haben wir erlebt! Aber ohne Zwang, ohne Tränen und ohne Erbrechen!
Ihr könnt natürlich weiterhin denken, das Kind MUSS ins Bett, wann ihr es sagt, und so handeln wie bisher... ![]()
Wann muss sie denn morgens aufstehen? Oder könnt ihr ausschlafen? Ich würde es so wie Malefizz machen bzw. hab es ähnlich bei meinem Kind gemacht. Immer direkt nach dem Abendessen bettfertig gemacht und dann noch spielen, kuscheln, vorlesen bis das Kind müde ist. Dann gemeinsam hinlegen. Wir haben 4 Jahre einschlafbegleitet (und dafür oft belächelt), wurden dafür aber mit ruhigen Nächten belohnt
guck mal hier, da wird genau erklärt, welche Bedingungen ein Kind zum Einschlafen wirklich braucht! Die für dich nicht relevanten Abschnitte kannst du ja überspringen... http://www.kinderverstehen.de/images/Schlaf_Renz-Polster_290909.pdf
direkt nach dem Abendessen umziehen ist einfacher als zu warten, bis es eigentlich schon ins Bett will. Es ist einfach schon zu lange her bei uns... ![]()
Wir machen das immer noch so. Bettfertig machen nach KiKa (19:20), aber vor 21 Uhr schläft sie selten. (im Kleinstkindalter wurde es auch oft mal 22/23 Uhr, dann schliefen wir halt morgens aus).
ich würde versuchen eon stetes Rirual zu finden, Bauchmasieren vorsingen oder wenn keiner singen kann CD hören ruhie Klänge .. schon beim essen so haben wir das gemacht.. später haben wir die Mondschaukel im Bett angehört.. meostens bin auch ich eingenickt.. und aufgwwacht als das Kind schon schlief aber zurück zu deinem Problem, ruhiges Ritual suchen immer das selbe machen bauch massiren würde ich versuchen und vorher event. noch ein Tee geben.. wir haben immer alle ganze Familie Tee getrunken damit das Kind auch Tee trinkt .. fas gehörte zum Ritual
Das Schreien als Ventil zum Runterkommen ist tatsächlich eine Möglichkeit, wenn auch eine sehr anstrengende. Schläft sie dann nachts gut? Ist sie ansonsten ein eher sensibles Kind?
Früchtetee ist schlecht für die Zähne, und Kräutertee ist sanfte Medizin. Als Teil eines regelmäßigen Einschlafrituals also eher suboptimal.
Mein Kind hat in dem Alter vor dem Einschlafen übrigens gestillt. Aber der Rest der Familie nun wirklich nicht...
Ansonsten stimme ich dir zu: ein ruhiges Programm ohne viel Action ist sicher geeignet.
Guten morgen, ja sie kann ausschlafen und nachts schläft sie ohne einen Mucks neben mir....tagsüber wie gesagt total ausgeglichen aber nicht wirklich sensibel....
Hast du schon mal versucht, sie etwas früher hinzulegen? Vielleicht verträgt sie auch den Korperkontakt im Hinlegeritual nicht - alles ist ja möglich. Ich würde herum experimentieren. Aber wenn sie nachts gut schläft und tagsüber auch keine Probleme hat, dann klingt das Schreien & Kotzen wie eine von dir zu schluckende Kröte (so wie nächtliches Dauernuckeln oder Familienbett - irgendeinen Preis hat alles) Idee: vielleicht hat sie vorm Schlafengehen den Magen zu voll und schreit bis sie etwas auskotzen kann?
Mein Sohn hat das auch ab und an. Passiert meistens wenn ich den optimalen Zeitpunkt zum Einschlafen versäumt hab und er vor Übermüdung grantig ist. Ich persönlich bin auch dafür dein Kind genau zu beobachten und möglichst immer zur selben Zeit zu Bett bringen. Irgendwann pendelt sich das ein. Ich lasse meinen Sohn aber seltenst so lange auf bis er von selbst einschläft. So liberal bin ich nicht, meiner Meinung nach braucht ein Kind klare Strukturen. Viel Glück und weiterhin gute Nerven.
Klar braucht ein Kind Strukturen, aber die sollten niemals so starr sein, dass jede Abweichung zu hysterischen Anfällen auf beiden Seiten führt. Das Kind der AP muss zu einer Uhrzeit ins Bett, die eindeutig falsch gewählt ist, weil sie nicht der Müdigkeit und dem Streben nach einem gewissen Grad an Mitbestimmung gerecht wird. Bis zum selbst Einschlafen habe ich immer nur dann abgewartet, wenn der Widerstand aufgrund eines UMGESTELLTEN Rhythmus sehr deutlich war. Ein paar Tage danach wusste ich Bescheid, und konnte mich entsprechend darauf einstellen, das ins Bett stecken vorzuziehen oder später stattfinden zu lassen.
Manche Kinder brauchen aber das "Starre". Es gibt keine Regel die auf alle zutrifft.
im Falle der AP scheint die Starre aber eben zu den besagten Kreischattacken zu führen, und das auch noch bis zum Erbrechen! Das kann ja dann wohl nicht zielführend sein... Mein Kind hat sicher mal gemotzt, wenn ich es stur um eine bestimmte Uhrzeit ins Bett verfrachtet habe - aber da war es immerhin schon vier oder fünf Jahre alt, und musste für den Kindergarten fit sein!
Das ist nicht raus, vielleicht ist das Kreischen eine Runterkommmethode.
Wenn dem so sein sollte - was ich bezweifle, würde ich das trotzdem anders haben wollen, und auch schleunigst zu ändern versuchen. Jeden Abend Gekreische und Gekotze wären jedenfalls nichts für meine Nerven, zum runterkommen... ![]()
und die AP schreibt ja selbst: tagsüber geht es ganz ohne Kreischen und Erbrechen...
Bei meiner Kleinen, inzwischen fast 7, muss alles ganz genau immer gleich sein, da darf es keine Abweichungen geben. Sie braucht noch immer das ganz Starre. Sonst schreit sie heute noch. LG maxikid
wenn ein Kind kreischt, weil Starre fehlt ist es etwas anderes als wenn ein Kind kreischt, weil die Starre es stört. Wenn das Kind der AP zu anderen Gelegenheiten friedlich einschläft, aber abends auf gut Deutsch Anfälle kriegt, OBWOHL man nichts anders macht, und sogar eine bestimmte Uhrzeit ausgesucht hat, dann läuft etwas schlichtweg FALSCH!
Naja, ich finde es auch nicht toll, aber wie Fredda oben schrub: Nicht alles lässt sich ändern.
so fatalistisch braucht man das aber auch nicht zu sehen... Garantie gibt es keine, dennoch würde ich es einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen, das Einschlafen abends weniger stressig zu gestalten, und dafür eben ein klitzekleines bisschen die Leine locker zu lassen, dem Kind also bei SEINEM Bedürfnis entgegen zu kommen. Schaden tut das sicher weniger, als kreischen bis zum Erbrechen, und dann erschöpft und gefrustet einschlafen...
Es klang jetzt für mich nicht danach, dass es gegen die Bedürfnisse des Kindes geht. Vielleicht muss die Leine sogar straffer werden? Das muss man austesten.
Ich wollte hier keineswegs deine Erziehungsmethoden in Frage stellen oder dergleichen. Selbstverständlich ist jedes Kind anders. Bei uns wird halt u.U. geschrien bis zum Erbrechen wenn wir mit dem Zubettgehen zu SPÄT dran sind. Mein Sohn war schon immer ein Frühaufsteher und das ist für mich auch super so, deshalb sollte er, für mein Dafürhalten, spätestens um 21 Uhr im Bett sein. Problematisch wirds, wenn die Nacht unruhig war, der Mittagsschlaf zu kurz oder gar ausgefallen ist. Und selbstverständlich reagiere ICH in solchen Übermüdungsstiuationen seinerseits dann meist falsch, sodass es dann zum Erbrechen kommt. Ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass das Gekreische kein Runterkommen ist, sondern vielleicht Überforderung und evtl gegenseitiges Aufschaukeln. Wenn mein Junior am Abend nach 21 Uhr länger als 30 Minuten tobt und schreit bin ich deswegen dementsprechend genervt und reagiere dann auch leider so.
Also ganz ehrlich....Jedes Kind ist anders...und als Mutter fragt man sich halt was mach ich falsch! Es ist schei... egal wann wir sie ins Bett bringen...Sie schreit. Da es tagsüber kein Problem beim schlafen gibt...denke ich entweder mag sie nicht schlafen, sie hat Angst im "dunkeln" oder sie muss was verarbeiten.
Ich wollte doch auch nicht deine "Erziehungsmethoden" in Frage stellen - wobei ich der Meinung bin, dass man beim Thema Schlaf niemals von Erziehungsmethoden sprechen kann, weil Schlaf nichts mit Erziehung zu tun hat! Schlaf ist ein natürliches Bedürfnis, genauso wie Hunger... Die AP muss eben, wie du auch schon ganz richtig sagtest, ihr Kind wesentlich besser beobachten und flexibler auf dessen Bedürfnisse reagieren. Solange sie morgens keine Termine hat, kann sie sich doch mal den Luxus gestatten zu testen, wie lange ihr Kind durchhält, bis es wirklich bettreif ist. Aber sie sollte eben auch die Müdigkeitsanzeichen erkennen und umgehend reagieren, sonst ist der Zug abgefahren, und die Übermüdung erschwert das Ganze dann wirklich.
Gebe dir in allen Punkten Recht. Wir hatten das mal mit unserem, damals 1,5 Jahren alten Sohn, an Silvester ausgetestet. Und der kleine Mann hat tatsächlich bis 24 Uhr ausgehalten und ist dann friedlich aufm Sofa eingeschlafen. Wohl gemerkt war er die ganze Zeit topfit und hat nicht einmal gequengelt.
Finds erstaunlich wie einen die Kinder überraschen können ![]()
Also sorry....Mein Kind ist 17 Monate und ich glaube schon das ich weiß wann sie müde ist...Ausser natürlich es gibt neue Anhaltspunkte welche ich noch nicht kenne!? Das meinte ich ja mit es ist schei.... egal. Sie kann um 8 9 7 oder 10 müde sein...Der Ablauf ist immer der selbe und ein straffes Ritual wie hier geschrieben wird herrscht auch nicht. Wir fragen sie sogar bist du müde und magst du schlafen und sie wandert von alleine ins Bett. liegt sie dann dort schauen wir Buch, erzählen was den tag über passiert ist...schauen Sterne und what ever...Dann ist es als würde man einen Schalter umlegen und sie fängt das kreischen an...Da ist die weder ansprechbar noch lässt sie sich beruhigen usw und weil sie sich dann so rein steigert übergibt sie sich... So und diesbezüglich wollte ich nen Tipp haben und keine erziehungsanalyse!
Ich möchte dich in keinsterweise angreifen oder dergleichen. Meiner Meinung nach wurden durchaus sinnvolle Tipps gegeben. Wenn ihr die schon alle durch hattet, kann das ja keiner wissen. Mein Sohn ist in dem Alter am schnellsten, einfachsten und unproblematischsten eingeschlafen wenn ich mit ihm in seiner Manduca und leiser Musik durch die abgedunkelte Küche spaziert bin. Das würde mir als einziger Rat noch einfallen,ob deine Tochter das letztlich mag, kannst nur du wissen.
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