Elternforum Rund ums Baby

Krankes Kind einer Freundin

Krankes Kind einer Freundin

aum

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Eine Freundin von mir hat einen neuen Job angefangen.... Nun fragte sie mich gestern nebenbei, ob ich auf ihr Kind aufpassen würde, wenn es krank werden sollte, weil sie in der Probezeit nicht gleich "ausfallen" möchte.... Verwandtschaft hat sie keine. Würdet Ihr das tun oder gibt es noch andere Lösungen, wenn man keine Oma oder Verwandtschaft hat? Ihr Mann ist leider schwerer abkömmlich in der Arbeit.


Heidschnucke

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Antwort auf Beitrag von aum

nein, andere Möglichkeiten gibt es da nicht. Wenn es eine gute Freundin ist, und ich nicht selbst arbeiten müßte, warum nicht?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Heidschnucke

kommt drauf an, wenn das kind nicht superansteckend ist(wenn man selbst noch kinder, vorallem sehr kleine zu hause hat), dann ja, ansonsten ihr bei einer loesung helfen


Ilse_2000

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Antwort auf Beitrag von aum

Hm, also es kommt darauf an! Ich zum Beispiel habe zwei Kinder - und ich würde mich nicht gerade freuen, wenn das Kind der Freundin eine Magen-Darm-Grippe, Scharlach, Läuse oder sonstiges Ansteckendes hat! Pauschal "zusagen" würde ich persönlich nicht! Zumal Du doch auch die Aussicht auf eine Arbeit hast! Ich habe doch auch das Problem: berufstätig, zwei Kinder, schwanger - und ich habe hier niemanden, der meine Kinder nehmen könnte bei Krankheit!


Fru

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Antwort auf Beitrag von Ilse_2000

Ja aber es ist ja ein Unterschied, ob nun jemand gerade in der Probezeit ist, deswegen frage ich ja, wie nah sie sich stehen...


Ilse_2000

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Antwort auf Beitrag von Fru

Die Problematik kranker Kinder besteht bei vielen Arbeitgebern aber nicht nur in der Probezeit! Da wird öfteres Fehlen auch zum Problem! Selbst nach 8-jähriger Betriebszugehörigkeit!


Tippel33

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Antwort auf Beitrag von Ilse_2000

Da gebe ich Dir recht..... Das ist so.


Fru

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Antwort auf Beitrag von aum

Wie abkömmlich bist Du denn? Wir nah steht Ihr Euch? Wenn dass grundsätzlich machbar ist und Du weißt, dass sie das zu schätzen weiß, dann schon...


aum

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Antwort auf Beitrag von Fru

Wir sind Freundinnen seit unsere Kinder da sind. Haben uns im Kurs kennengelernt und helfen uns immer gegenseitig aus... Aber wenn ich arbeiten gehe, dann sieht es natürlich schwieriger aus...


Tippel33

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Antwort auf Beitrag von aum

Ja, sicher würde ich das für meine Freundin tun. Sofern ich Zeit habe und nicht gerade selbst arbeiten muss. Es wird sicherlich auch mal Situationen geben, wo ich sie brauchen werde. Bin ja auch gerade in Elternzeit und der Babysitter in der Not für sämtliche Freundinnen und helfe gerne aus wo ich kann. Ebenso haben sie schon oft mein Kind genommen, vom Kiga abgeholt etc. , wenn ich arbeiten musste.


Ilse_2000

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Antwort auf Beitrag von Tippel33

Also mir war es mal eine Lehre, ehrlich gesagt: Freundin fragte mich das auch, ich hatte vier Wochen zuvor entbunden - abends um 22:00 Uhr klingelte das Telefon und Freundin fragte, ob ich morgens um 05:30 (!) den Kleinen holen könnte (2), weil er am spucken sei, sie aber zur Arbeit müsste. Ich habe echt angefangen zu stottern, wollte ihr nicht zu nahe treten, weil ich sie ja auch lieb hatte - ich sagte spontan: "Hör mal, ich habe hier einen Säugling, ich packe das momentan nicht, wenn Dein Kind hier spucken sollte... das Kind muss eigentlich zum Arzt." Dazu kam noch, dass ich einen KS hatte, der schlecht verheilte. Und ich hatte Angst, dass der Kleine noch hoch Fieber bekommt oder so. Das war das letzte Telefonat - meine sogenannte Freundin hat sich nicht mehr gemeldet!


Tippel33

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Antwort auf Beitrag von Ilse_2000

Das ist natürlich auch eine andere Situation. Ich meine, ich käme nicht mal auf die Idee, einer Freundin mein Kind zu geben, wenn diese gerade erst 4 Wochen zuvor per KS entbunden hätte. In dem Fall hätte ich auch Nein gesagt.....


susafi

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Antwort auf Beitrag von Ilse_2000

Wer schon auf die Idee kommt einer Mutter im Mutterschutz sein Kind aufzudrängeln und dem Baby und der KS Mutter ein Magen-Darm Kind aussetzen will... der kann gar keine Freundin sein


Ilse_2000

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Antwort auf Beitrag von susafi

Ja, aber ich hatte lange Zeit riesige Schuldgefühle! Meine "Freundin" schrieb mir damals einen langen Brief, in dem sie mir tausend mal vorhielt, was SIE alles für mich bisher getan hatte! Sie tat so, als ob ich immer nur genommen hätte als gegeben. Mein Mann hatte darüber gelacht - aber mir wird es heute noch schlecht, wenn ich daran denke.


susafi

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Antwort auf Beitrag von Ilse_2000

wer jemanden vor rechnet, wer wie oft was für wen getan hat, der ist es wirklich nicht wert... sei froh das du sie los bist...


knuddel-maus

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Antwort auf Beitrag von aum

Ich würde sagen kommt auf die Freundin an. Ich meine ob es eine von der Sorte ist, die einen überrennen, wenn man ihnen den kleinen Finger entgegenstreckt. Es kommt auch drauf an was das Kind hat und wie meine Situation ist. Ich habe auch schon am Vormittag Nachbars Kids gehütet, als diese krank waren. Allerdings ist das hier ein geben und nehmen. Nicht das ich drauf bestehe, das wenn ich was mach, das jemand auch was für mich macht, das ergibt sich hier von selbst.