Elternforum Rund ums Baby

Kinderkrippe mit 2 Jahren

Kinderkrippe mit 2 Jahren

JEW

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Hallo, Ich habe bereits mehrere Kinder-Psychologen gefragt und irgendwie gehen die Meinungen komplett auseinander. Meine Tochter soll mit 2 Jahren in die Kinderkrippe, für ca 8 Std täglich. Die Eingewöhnung erfolgt nach dem Berliner Modell. Die Krippe versucht am 3. Tag einen Trennungsversuch und steigert die Zeit in der ich draußen warte von mal zu mal. Ich habe der Krippe schon gesagt, das ich meiner Tochter erstmal die Zeit geben möchte, alles kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Ob diese auf meinen Wunsch eingehen weiß ich noch nicht. Die einen Psychologen sagen, ein Kind soll so lang als möglich von der Mutter begleitet werden um seelischen Schaden vorzubeugen und die anderen sagen, man dürfe Kindern diesen Schritt ruhig zutrauen, nach 3 Tagen erste Trennungen durchzuführen. . Wie sind eure Erfahrungen ? Danke und LG


Mitglied inaktiv

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Ich würde das das kommt ganz aufs Kind an, manche sind sehr anhänglich, die schaffen das vielleicht nicht am 3. Tag, andere können sich schneller lösen und brauchen dann keine Begleitung mehr....ich war bei meinem Kind schon an Tag 2 abgemeldet (war aber älter), ich würde es einfach ausprobieren, wie dein Kind reagiert...


Fru

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Mein Kind hat mich damals am ersten Tag komplett ignoriert.


Mitglied inaktiv

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Das ist individuell. Meine Luette ist mit 2 in die Familiengruppe gekommen, ihre Schwester war da schon, daher kannte sie die Räumlichkeiten. Da gab es ein sehr verkürztes Berliner Modell also 5 Minuten. Andere Kinder sind da auch auf Grund anderer Bedingungen deutlich empfindlicher. Daher die Frage, wie ist Dein Kind?


JEW

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Also sie hängt schon sehr an mir. Sie geht mit Oma und Papa schon überall hin und bleibt 6 Std auch brav ohne mich, aber wenn ich erreichbar bin , dann flüchtet sie immer zu mir Ich sollte evtl erwähnen dss ich zum einschlafen noch stille


Mitglied inaktiv

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Stillst Du auch zum Mittagsschlaf? Muss sie 8 Stunden in der Krippe bleiben oder hast Du die Möglichkeit sie auch früher zu holen?


JEW

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Leider auch noch mittags :-( ich habe alles versucht , wirklich , aber sie zahnt jedes mal ganz ganz schlimm mit Fieber und richtig krank und da schafft sie einschlafen nur mit stillen Aber sie hat nur noch 2 Zähne und dann stille ich komplett ab Ich kann sie leider nicht früher abholen


Mitglied inaktiv

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Wann geht es für Dich los mit der Arbeit?


JEW

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Erst im November Hätte daher genug zeit


HSVMarie

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Ich hab meine Kleine noch viel gestillt, als sie in die Kita kam. Das war gar kein Problem.


MissRanya

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Lass es auf dich zukommen und entscheide dann,ob ihr schon bereit seid für die Trennung. Die Einrichtungen stellen ihr Model meist sehr starr vor,aber sie reagieren eigentlich den Kindern entsprechend. Es wird nie so heiß gegessen,wie es gekocht wird. Und es kommt stark auf Mutter UND Kind an (manchmal sind es nämlich auch die Mamis,die es schwer haben und machen )


MAMAundPAPA2013

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Meine ging mit einem Jahr. Geplant war auch, dass ich nach dem 3. Tag rausgehe. Meine Tochter war die Tage vorher erkältet und schlecht drauf. Hing die ganze Zeit an mir. Habe dann gesagt, dass ich sie die ganze Woche begleite und dann erst die Woche danach raus gehe. War kein Problem. Montags sollte nichts neues sein, also erfolgte die Trennung Dienstag.


JEW

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Hallo MamaundPapa Und wie hst es funktioniert die Woche drauf ?


Littlecreek

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Wenn das Berliner Modell angewendet wird, haben die Erzieher auch kein Problem damit, einen Schritt zurück zugehen. Du bist doch sicher nur außerhalb des Raumes an diesem dritten Tag und nicht weg von der Kita Ich habe das Berliner Modell sehr sanft in Erinnerung


JEW

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Mich hat die Äußerung "das kann darf weinen/schreien beim Abschied" Etwas gestört. Weil ich meine Tochter immer getröstet hatte und ich denke nach 3 Tagen 'a 1 Std ksnn man doch noch kein Vertrauen aufgebaut haben


Littlecreek

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Sicher kein gefestigtes, aber ein Anfang kann durchaus da sein Wir haben auch am dritten Tag angefangen. Erst mal nur 5 Minuten. Am nächsten schon 15 Minuten. Ich war nur ein paar Meter entfernt, aber eben nicht im Raum.


Pamo

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Meine Tochter ging ab 2 Jahren in die Kita. Ich blieb ca. 10 Tage erst im Raum, dann kurz draußen, schließlich auf einem Höckerchen vor der Tür. Eine Eingewöhnung war nicht vorgesehen. Die Betreuerinnen waren sehr lieb und einfühlsam und ich war sehr zufrieden.


Patti1977

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bei uns ging eingewöhnung kaum vier tage, dann kam weihnachten und neujahr. januar komplett vollzeit. er war 1,5 jahre. schaden und bindungsängste? fehlanzeige. bei tochter ging eingewöhnung eine woche. schaden und bindungsängste? fehlanzeige. ganz ehrlich: ich halte das alles für völlig übertrieben und macht müttern nur unnötig angst und verunsichern so mutter und kind.


dana2228

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Denke es kommt auf das Kind an. Manche Kinder kommen sofort gut klar, andere brauchen länger.


HSVMarie

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Meine Große kam mit etwas über 2 in die Kita und die Eingewöhnung lief schlecht. Da musste ich dann nach 4 Wochen sagen, dass die mich nicht immer nach 1-2 Stunden anrufen können, damit ich sie abhole. Ich hätte da noch einen Säugling und es war Herbst und dann noch ohne Führerschein, also zu Fuß. Das hat aber ach gut geklappt dann. Die Kleine kam mit 12 Monaten in die Kita und die Eingewöhnung war nach 1 Woche erledigt. Ja weinen beim Abschied ist ok, aber nur, wenn sich das Kind schnell von den Erziehern beruhigen lässt. Das heißt, dass die Erzieher auf das Kind eingehen müssen, damit es sich auch trösten lässt. Mein Tipp für eine gescheite Eingewöhnung. Wenn du raus gehst und dann wieder kommst, geh dann mit deinem Kind nach Hause. So lernt das Kind von Anfang an, dass du zum Abholen kommst.


mf4

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Meine Enkelin ist 1 Jahr und 1 Woche alt, ist gerade in der Eingewöhnung und es begann, dass der Papa (Psychologen sagen die Mama muss das?) nur mal kurz aus dem Raum ging, dann 10 min, 1/2 h und nun nach 1 Woche ist er 2 h weg. Kommende Woche bleibt die Kleine bis zum Mittagessen. Einfach ist das nicht, ein Klacks war es für kein Kind, welches ich kenne. Meine Kinder gingen mit 1, 1, 2 und 3 in die Kita. Gefallen hat es aber allen, als sie sich daran gewöhnt hatten. Ich hoffe nicht, dass die letzte Generation und die davor alle einen Schaden haben. Vor fast 30 Jahren bei meinem Ältesten gab es keine Eingewöhnung.


dee1972

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Hier nicht an einem bestimmten Tag getrennt, sondern dann, wenn das Kind von sich aus auf die Bezugserzieherin zugeht (oder in unserem Fall "zukrabbelt" :) Bei uns war das am 6. (?) Tag und ich ging mir beim Kitakoch einen Tee holen. Nach 2 Wochen konnte ich dann auch schon mal die Kita verlassen. Da wir in der gleichen Straße wohnten, wäre ich innerhalb von Minuten zur Stelle gewesen, wenn sie geweint hätte (bzw sich nicht hätte trösten lassen): Hier wird auch nach dem Berliner Model eingewöhnt, aber so starr wie bei euch kenne ich es nicht.


Dezemberbaby2012

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Hallo JEW, eigentlich sagen Entwicklungspsychologen ja, besser Kinder erst ab frühestens 3 Jahren in die Kita. So war es ja auch "früher" üblich. Wenn du aber existenziell darauf angewiesen bist, würde ich schon so lange wie möglich beim Kind bleiben. Kategorisch an Tag drei die Trennung zu machen finde ich sehr seltsam. Ich sehe es eher so wie meine Vorrednerin "Dee". Das Signal sollte vom Kind ausgehen. Und so ein Signal wäre, wenn das Kind von sich aus mit der (Bezugs)erzieherin in Kontakt tritt, also Vertrauen zu ihr aufgebaut hat. Ist dort eine Bezugserzieherin vorgesehen? NIEMALS niemals niemals würde ich mein Kind weinend dort zurücklassen, egal wie langsam oder schnell es sich danach von den Erzieherinnen trösten lässt. Erstens, woher weisst Du, dass die Erzieherinnen dir beim Abholen wirklich die Wahrheit über die Dauer des Weinens sagen? Ich habe da leider schlimmes gesehen. Und ausserdem: Was ist das denn für ein Signal an ein Kind, dass die Mama geht, obwohl es Angst hat oder sich auch nur unbehaglich fühlt? Klar, irgendwann wird es (vielleicht) aus Resignation aufhören zu weinen, weil die Mama ja doch nicht kommt. Die Angst ist damit aber nicht weniger. Was auch wichtig ist und mir jedenfalls zunächst nicht klar war: Das Problem ist nicht unbedingt immer, ob die Kinder in der KITA von der Mama loslassen können. Sie müssen auch viele Regeln befolgen wie auf Kommando im Stuhlkreis sitzen bleiben, singen, wenn alle singen etc. Ist dein Kind dafür schon bereit? Und wenn es noch nicht trocken ist, muss es von jemandem Fremden gewickelt werden. Lässt es das ( an Tag 3 ) ohne Widerstand zu? Du gibst auch sehr viel Erziehungskompetenz/-kontrolle ab. Kann dein Kind schon sprechen und dir erzählen, wenn in der KITA irgendwas "schiefläuft"? Ich will dich nicht verunsichern oder so, nur so als Gedankenanstoss, du hast ja noch genug Zeit bis November, um diese Fragen für dich zu klären. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass euer Kita-Einstieg problemlos klappt! Liebe Grüße!