März2021
Guten Morgen
Nach meiner ersten Impfung hatte ich das volle Programm an Nebenwirkungen, mein Mann war zum Glück sowieso in Elternzeit, daher war die Betreuung unseres Sohnes sichergestellt. Nächste Woche habe ich die zweite Impfung und mein Mann konnte sich keinen Urlaub nehmen. Ich hoffe natürlich für uns alle, dass ich dieses Mal verschont bleibe, aber für den Fall der Fälle:
Wenden wir uns dann an den Kinderarzt und lassen es über die Kinderkranktage laufen? Weil mein Sohn ist ja schließlich nicht krank.
Oder der Mann lässt sich krank schreiben? Er ist ja auch nicht krank.
Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch, schon mal danke für eure Antworten.
Habt ihr niemand anderen der dann kommen könnte? Die Oma ? Dass man beide Male heftig reagiert ist ja sehr unwahrscheinlich. Ich würde im Ernstfall eine 600er Ibu nehmen und ins Bett gehen sobald mein Mann zurück kommt. Es müsste schon viel passieren, dass mein Mann nicht zur Arbeit kann wegen mir. Was hattest du denn für Nebenwirkungen die es unmöglich machten dein Kind zu betreuen ?
Vielleicht müsste dein Mann einfach einen Tag Urlaub nehmen. Oder eben früher von der Arbeit los, wenn du umliegst. Vielleicht kann er ein paar Überstunden abbummeln. Ich glaube, über die Kind-Krank-Tage kommt man nicht, wenn das Kind nicht krank ist.
"Vielleicht müsste dein Mann einfach einen Tag Urlaub nehmen " Sie schreibt das er keinen Urlaub nehmen kann an dem Tag.
Oh, man hab ich überlesen.
War wohl noch zu früh ![]()
Natürlich gelten die Kind-Krank-Tage nur wenn das Kind krank ist! Dein Mann als Haushaltshilfe wäre eine Option.
Was hattest Du denn für horrende Nebenwirkungen, dass Du Dein Kind nicht mehr betreuen konntest? Ich würde jetzt mal davon ausgehn, dass es beim 2. Mal nicht mehr so schlimm sein wird und ansonsten vielleicht irgendjemand Mal für ein, zwei Stunden einspringt oder Dein Mann früher Schluss macht? Kindkranktage gibt es für kranke Kinder. Dein Mann kann sich natürlich auch nicht krank schreiben, das wäre ein Kündigungsgrund. Wenn absehbar ist, dass die Betreuungsperson länger ausfällt, kann man über die KK eine Haushaltshilfe beantragen und mit dem Einverständnis des AG kann diesen Part dann der Ehemann übernehmen. Aber das gilt nicht für 1,2,3.. Tage krank. Nimm es mir nicht übel aber bei solchen Erzählungen fehlt mir Verständnis. Andere haben mehrere kleine Kinder und der Mann ist tagelang nicht da und managen das auch wenn es ihnen selbst mal nicht gut geht. Solche Tage gibts, dafür gibt's dann auch wieder andere.
Ich nehme es dir nicht übel, keine Sorge. Aber wem ist in solchen Fällen geholfen? Weder einer Mutter, die sich kränklich quält ihr Kind/ihre Kinder zu betreuen (damit meine ich jetzt keinen Schnupfen oder mal ein paar Stunden Kopfschmerzen!) noch dem Kind/den Kindern. Mag ja sein, dass jeder eine andere Belastungs-/ Schmerzgrenze hat, aber ich bin kein Freund davon, auf dem Zahnfleisch zu gehen und meinem Sohn nicht die Unterhaltung und Aufmerksamkeit bieten zu können, die er braucht und auch verdient hat, nur um am Ende des Tages sagen zu können, wie aufopferungsvoll ich mich doch um mein Kind gekümmert habe.
Dann muss dein Mann ganz klar Urlaub nehmen. Und ihr müsst euch für die Zukunft was überlegen wenn deine Belastungsgrenze sehr niedrig ist und du deinem Kind kein "Notfallprogramm" als Bespaßung zumuten kannst. Du wirst definitiv nicht das letzte Mal krank sein.
Um hier keine Diskussion zu entfachen belasse ich es einfach dabei
Ich habe mehrere und auch ältere Kinder. Glaube mir meine großen schwärmen bis heute von den Tagen wo ich krank auf dem Sofa lag und niemand da weil ich alleinerziehend war. Wenn sie etwas älter waren haben sie etwas mehr tv sehen dürfen, es gab ungesundes schnelles essen usw
Ach so, meine großen sind gesund, Normalgewichtig und die ganz große lernt jetzt Erzieherin, also ich erkenne bis heute nicht was ihnen die fünf oder sechs Tage geschadet haben
Dass der Mutter jetzt nicht einfach geglaubt wird, dass sie solche Nebenwirkungen hatte, dass die Kinderbetreuung nicht mehr funktionierte. Bei mir war es ebenfalls so. Ich hatte so Kopfschmerzen, dass nichts geholfen hat und war so müde und daneben, dass ich auf dem Boden beim Spielen einfach eingeschlafen bin. An die AP: bei mir war nach der 2. Impfung nichts, bisschen Impfarm, mehr nicht. Ansonsten, Lass sich deinem Mann etwas Urlaub nehmen oder Überstunden.
Genau das ist aber der Punkt. Dein Sohn braucht nicht an 365 Tagen 24/7 die Unterhaltung und Aufmerksamkeit, "die er verdient hat". Es ist einfach das normalste der Welt, dass auch die Kinder mal ein paar Tage haben, wo das Unterhaltungsprogramm eben etwas eingeschränkt ist. Mit Aufopferung hat das nichts zu tun, sondern mit dem ganz normalen Leben, das eben nicht immer nur perfekt laufen kann - auch für Dein Kind. Kommt eben aufs Alter des Kindes und auch auf Deinen tatsächlichen Gesundheitszustand an, aber ich hab oft das Gefühl, dass bei den jetzt jungen Müttern immer die Anspruchshaltung besteht, dass man auch als Mutter/Vater alle Freiheiten beibehält und Recht auf Entspannung, Erholung hat wie auch vor der Geburt des Kindes (was eben einfach nicht klappt auf Dauer und dann zu Frust/Enttäuschung führt) und auch die Kinder keine Zugeständnisse machen müssen/sollen, wenn mal etwas nicht so rund läuft, was dann auch bei ihnen zu Frust und Enttäuschung /Wut... führt irgendwann, wenn es doch nicht mehr klappt. Sehe ich im Umfeld als kritisch - dich kenne ich nicht, aber Deine Frage passt ins Bild (Kindkrank oder Krankschreibung des Vaters weil Mutter ein, zwei Tage Impfnebenwirkungen hat) März 2021 ... ok, dann ist der Kleine vier Monate. Wenn er ein Schreikind ist, hast Du mein Verständnis. Wenn nicht, wird gekuschelt und auf dem Boden "gespielt" - es ist auch nicht schlimm, wenn er dann mal einen Tag nicht 2 h draussen ist - oder Du findest jemanden nur für den Spaziergang und schläfst in der Zeit ne Runde. Aber am besten wäre es, wenn Du keine Impfreaktionen mehr hast, dafür drück ich Dir die Daumen
Der Mann kann kein Urlaub nehmen also wird er auch nicht Überstunden frei bekommen. Entweder schwindelt der Mann und lässt sich krank schreiben ( mögliche Konsequenzen sollten bekannt sein) Oder Augen zu und durch und ja ich glaube ihr das es ihr dreckig ging.
Ohne Witz, als würde ich hier schreiben, dass ich meinen Sohn nicht betreuen konnte, weil mir die Einstichstelle weh tat oder so
Oh das klingt ja schon mal vielversprechend, hoffe einfach, dass ich dieses Mal verschont bleibe, danke dir.
Ich drück dir die Daumen, dass es dieses Mal gut läuft. Mein Mann und ich wurden zeitgleich geimpft, nach der ersten Impfung hätten wir es ohne Unterstützung der Großeltern auch zu zweit nicht geschafft, die Kinder zu betreuen (Schüttelfrost, dass das Bett wackelt zb). Die zweite war völlig harmlos im Vergleich. Finde es aber sehr interessant, die rechtlichen Sachen zu lesen. Bei uns in Österreich heißt das pflegeurlaub, den kann man für alle haushaltsangehörigen nehmen, also auch zur Betreuung eines kranken Partners, ebenfalls wenn die übliche Betreuung eines Kindes ausfällt, also zb die Tagesmutter krank wird. Denke gerade an einige Situationen, wo ich mich frage, wie das ohne pflegeurlaub funktioniert hätte (nicht alle bei mir persönlich, keine Sorge).
„…die Anspruchshaltung besteht, dass man auch als Mutter/Vater alle Freiheiten beibehält und Recht auf Entspannung, Erholung hat wie auch vor der Geburt des Kindes…“ Ich habe hier nicht die Frage gestellt, ob mein Mann sich (kinder)krank schreiben lassen kann, damit ich in den Wellnessurlaub kann. Ich habe die Anspruchshaltung, dass ich mich mit Fieber, schmerzen, Schüttelfrost ordentlich auskurieren kann, nicht mehr und nicht weniger, was daran verwerflich sein soll ist mir leider unklar.
Vielen Dank für deine Antwort. Warum es hier als Ding der Unmöglichkeit dargestellt wird, dass man eventuell nicht in der Lage sein könnte, das Kind zu betreuen ist mir ein Rätsel.
Ich hatte bei der ersten Impfung den „Knockout“ (16.00 - 7.30 Uhr morgens durchgeschlafen) und bei der 2. kam es bei mir am Folgetsg hoch. Übelkeit, Schüttelfrost und bleierne Müdigkeit seit morgens um 5 Uhr. Dass man damit kein Kind betreuen kann und möchte, kann ich mehr als verstehen. Die Leute die hier gerade so abgehen a la „Rabenmutter“ und „Petz die Arschbacken zusammen“ sind wahrscheinlich entweder nicht geimpft oder hatten das Glück zur seltenen Gruppe zu gehören, die maximal ein Impfärmchen davon getragen hat…
Ich finde, es macht einen nicht zu einer schlechten Mutter, sein Kind in so einem Zustand nicht zu betreuen / „betreuen zu wollen“, sondern zu einer guten. Weder Kind noch Mutter ist damit geholfen sich zu quälen und den Tag irgendwie rumzukriegen.
Hey.
Lass dich nicht ärgern. Ich verstehe dich voll und ganz.
Manchmal hat man das Gefühl, dass sich einige Mütter hier als Superheldinnen ohne jegliche Fehler aufspielen und unfehlbar sind.
Jeder Mensch, jede Mutter empfindet anders, reagiert anders und sollte deswegen nicht angegangen werden, weil sie sich aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage fühlt, ihr Kind vernünftig zu versorgen.
Dieses Gehabe hier manchmal ist ja schrecklich. Selbst wenn es euch nicht in den Kragen passt, könnt ihr nett und höflich antworten oder einfach euren Senf für euch behalten.
Schlimm. Schlimm.
Es gibt bestimmt viele Frauen, die genau wegen der Angst auf solche Reaktionen sich gar nicht mehr trauen in solchen Foren zu schreiben. Obwohl es für Einige sicher eine gute Hilfe darstellt. Ich selbst lese hier gerne mit und hole mir Tipps und Anregungen, aber auf solche Kommentare hätte ich so gar keine Lust.
Also liebe Leute, Leben und leben lassen.
Grüße und einen zauberhaften Tag
Ok, bei so heftigen Symptomen und einem so kleinen Baby ist Hilfe wohl wirklich notwendig und ich hoffe, Du findest eine legale Lösung (ohne Kind/Mannkrank). War auch eher eine generelle und nicht konkret auf Dich bezogene Feststellung. Ein Gutes hat es ja, heutzutage schämt man sich nicht mehr, um Hilfe zu bitten. Das war "damals" noch eher verpönt - egal was war. Erst recht, wenn man wieder arbeiten ging, weil dann war man ja "selbst Schuld" an der Misere . Elternzeit des Vaters gabs ja auch noch nicht, die Mutter hatte das allein zu stemmen von Tag 1 an. Da hat sich ja inzwischen auch viel in den Köpfen der jungen Leute getan . Nur ist es eben (in meiner Wahnehmung) so, dass es teilweise zu sehr in die andere Richtung geht und jede Belastung für Jungmütter gleich zur Überlastung wird und viel Energie auch reingesteckt wird in die Frage, wie man möglichst geschickt an noch mehr Freizeittage kommt (nicht in Deinem Fall, wenn er partout keinen Urlaub bekommt aber es gibt genug solcher Fälle... wir lassen gerade im Team eine deswegen gehen, die sich wegen jedem Pups krankschreiben lässt , was weh tut, da ein anderer Kollege gerade von Pflegetagen über Elternzeit über auch seltsame Eigenkrankschreibungen und vermutlich bald auch Kindkrankschreibungen auch nutzt, was irgend möglich ist - zu Lasten aller anderen, die versuchen, das ganze irgendwie wieder aufzufangen)
Hier das selbe Das Kind wird schonmal den einen Tag verkraften, an dem es nicht bespaßt werden kann ;-) Wie oft war ich krank, hatte aber keine Kind-Krank-Tage, da ich eh im Erziehungsurlaub war. Wir haben es alle gut überstanden. Bei uns gab es den bösen Spruch: "Eine Mutter darf nicht krank werden".. zwar etwas stumpfsinnig, aber entspricht schon der Wahrheit. Und ich habe immer "funktioniert", wenn auch während einer Erkrankung auf Sparflamme.
Wieder da um zu stänkern? DU bist doch diejenige, die schon wieder nur rumjammert. Nein, ich halte mich zurück ;-) Du weißt was ich meine. Geh am besten in deinen Januar 2020-bus und lass dir dort das Köpfchen streicheln. Und nicht vergessen uns dort wieder schlecht zu machen.
Keiner wünscht dir hier einen schweren Verlauf. Viele haben dir die Antworten gegeben, die du erfragst hast. Lass es doch einfach auf dich zukommen. Ihr werdet das schon schaffen. So wie das Tausende von Mütter vorher auch geschafft haben. Nicht böse gemeint und ich will dich auch keineswegs angiften, aber sich im Vorfeld schon so reinzusteigern bringt es auch nicht. Gehe positiv ran, dann wird es auch sicherlich gut. Wünsch dir alles gute und drücke die daumen, dass es harmlos wird
Mein Sohn ist 3 Monate alt, soll ich ihm sagen „Mama hat Kopfschmerzen hör auf zu schreien?“ Wäre mein Kind älter sähe ich auch nicht so ein großes Problem
Ich Steiger mich nicht rein, hätte ich nachher ersten Impfung nicht so Probleme gehabt, würde ich mir jetzt nicht die kleinste Sorge machen.
Das ist nicht lönneberger .. Die ist nur Loulou20 Hatte den Verdacht mal im Coronaforum
Danke. Ich glaube auch das ich verwechselt werde
Rein rechtlich ist dem nichts hinzuzufügen, aber noch eine kleine Ermutigung. Ich habe für meine Zweitimpfung (Impfzentrum weiter weg und blöde Uhrzeit) URLAUB genommen. Habe Biontech auf Astra bekommen und hatte gar nichts mehr, nachdem mir die Astra auch Schüttelfrost und Kopfschmerzen beschert hatte. Trini
Wie alt ist denn das Kind? Hast Du kein Paracetamol und Vomex (oder was immer es bräuchte)? Habt Ihr keine Freunde, Nachbarn, Bekannte die mal aushelfen können? Sonst würde ich halt den Impftermin verschieben auf einen Tag wo der Mann Urlaub nehmen kann oder ich einen Babysitter habe. Natürlich kannst Du für diese Situation kein Kindkrank in Anspruch nehmen. Es muss ja ein Arzt die Krankheit des Kindes bescheinigen.
Und wenn die Nebenwirkungen nicht an dem Tag kommen sondern nach zwei Tagen ? Das ist mir ehrlich gesagt zuviel Drama für eine Impfung.
Dann leg doch dein Handy beiseite, wenn MEINE Impfung DIR Drama bereitet
ich lag bei der ersten auch mit Fieber und GLieder und KOpfschmerzen darnieder. Mit mehreren KIndern- Tja, was soll ich sagen, ich hab trotzdem Pizza für alle gemacht etc., weil mein Mann unterwegs war usw. Ibuprofen und gut. Mütter haben nicht die immer die Wahl, ob sie sich "frei nehmen". Und schon gar nicht wenn es VIELLEICHT eine Impfreaktion geben könnte, sowas dauert max 24 Stunden und da muss man dann halt durch, ohne Lügen (krankschreibung des Mannes wäre ja eine Lüge) oder staatliche HIlfe. Vielleicht kannst du den Tag bei einer FReundin verbringen, die dir zur Hand geht, FALLS es dir nicht gut geht. Die zweite Impfung war übrigens ohne Komplikationen.
Mütter mögen nicht die Wahl haben, ob sie sich frei nehmen.
Mein Kind hat aber neben einer Mutter ebenso einen Vater
Hier ist ja auch nicht von einer „prophylaktischen“ Krankmeldung die Rede gewesen, sondern ich wollte wissen, ob das im Fall der Fälle rechtens wäre, es hatte hier keiner vor zu „lügen“.
Falls du mal logisch nachdenkst, wirst du erkennen, dass ich diese anfängliche Frage gestellt habe, um eben nicht „lügen zu müssen“ oder etwas rechtlich nicht richtiges zu tun. Ich habe die Frage gestellt, weil ich mich in dieser Hinsicht nicht auskenne. Wer nicht fragt bleibt dumm. Aber du scheinst ja allwissend zu sein
Was ist denn rechtlich richtig, wenn du während der Arbeitszeit deines Mannes plötzlich so schwer erkrankt, dass du dich nicht und Kind kümmern kannst? Zb Blinddarm oder armbruch etc. Dasselbe müsste ja auch jetzt gelten, Ursache ist ja wohl Nebensache. Darf dein Mann dann heim und sich ums Kind kümmern oder sagt der Arbeitgeber "mir egal, muss das Jugendamt machen"?
Das mit Kindkrank wird nicht gehen. Ich denke das wäre Betrug, da das Kind ja nicht krank ist. Kannst du dich nicht krank schreiben? Vielleicht sieht der AG deines Mannes dann ja, dass du euer Kind nicht betreuen kannst. Ansonsten: Oma fragen, andere Verwandte, eine Freundin?
Wann hast du die 2. Impfung? Wenn die morgens ist es wäre es am besten. Dann kommen die Wirkungen meist nicht vor abends und du bist dann nachts krank. So war es bei mir. Morgens Impfung, ab abends stundenlang Schüttelfrost, hohes Fieber , extrem Kopfweh. Da hätte ich mich garantiert nicht um ein kleines Kind kümmern können. Am nächsten Tag und mit einer Tablette ging es dann besser. Mein Mann ist da aber erst gegen Mittag auf Arbeit. Wenn die Impfung bei dir ungünstig liegt wird nichts anderes übrig bleiben, als dass dein Mann dann kurzfristig ein paar Stunden abbaut oder Urlaub nimmt. Er sollte mit dem Arbeitgeber vertrauensvoll reden, schließlich kann auch in der Folgezeit immer Mal Kind krank kommen. Niemand ist unersetzbar. Krank machen würde ich aber nicht. Bei der Krankenkasse evtl. Nachfragen was möglich ist. Als meine Kinder klein waren war ich aber auch oft krank und lag dann mit den kleinen am Boden und hab sehnsüchtig gewartet dass mein Mann nach Hause kam. Wenn es dir nicht ganz so mies geht, könnt ihr den Tag bestimmt auch gut so rumbringen. Vielleicht kann eine Freundin, Nachbarin Mal paar Stunden aufpassen? Mugi
Morgens. Aber der Mann müsste abends auf die Nachtschicht
hoffen wir einfach das Beste
Hallo März, ich habe Astra und Biontech bekommen, und beide Male lag ich zwei Tag komplett ausgenockt rum. Allein mit jemandem reden hieß, dass ich spucken musste, Kopfschmerzen und die bekannte bleierne Müdigkeit inklusive. Also manchmal kommt es halt doch, will ich sagen. Beim zweiten Mal minimal weniger als beim ersten - ich war etwas früher wieder fit genug. Ich kann darum Deine Überlegungen sehr gut verstehen, halte auch nichts vom Mütterheldentum, wenn es vorher vermeidbar wäre. Ich wünsche Dir, dass es bei Dir so arg nicht kommt und Du das gut machen kannst, ohne dass Dein Mann Urlaub nimmt. Ansonsten kannst Du vielleicht jemanden engagieren, der oder die Dir was abnimmt, für ein paar Stunden mit Kind auf den Spielplatz geht oder das Kind bringt und holt (KiGa)? Vielleicht kann der Kleine auch mit einem anderen Kind verabredet werden? Good luck! VG Sileick
Ich bin selbst bisher nicht geimpft, habe aber tatsächlich mehrere Freundinnen und Kollegen, die sonst praktisch nie krank sind, aber wegen der Impfung wirklich nicht in der Lage waren zu arbeiten. Ich kann daher deine Sorge nachvollziehen. Es gibt den Paragraph 616 BGB nach dem ein Arbeitnehmer den Lohn kurzzeitig weiter gezahlt bekommt, wenn er aus persönlichen Gründen nicht in der Lage ist seine Arbeit zu leisten. Darunter zählt z. B. auch eine plötzliche Erkrankung / Unfall eines Familienmitglieds, aber z. B. auch ein Einbruch in die eigene Wohnung usw. Im Zweifelsfall würde ich den Impftermin wahrnehmen und erst einmal abwarten was passiert. Vielleicht wird die zweite Impfung ja besser? Falls es dir wirklich zu schlecht geht, rufst du deinen Mann an und er muss dann eben früher nach Hause kommen. An seiner Stelle würde ich dem Chef dann einfach offen und ehrlich sagen, dass ich nach Hause muss, weil es meiner Frau sehr schlecht geht und sonst niemand das Kind betreuen könnte. Außerdem würde ich dem Arbeitgeber anbieten Überstunden zu nehmen bzw. die Stunden nachzuarbeiten. Wenn dein Mann selbst plötzlich krank werden würde, müsste der Arbeitgeber ja notfalls auch kurzfristig ohne ihn zurecht kommen.
Ruf bei der Krankenkasse an oder schreib eine Mail hin und erkundige dich, ob dein Mann in dem Fall als Haushaltshilfe eingesetzt werden könnte. Ansonsten müsste dein Mann Recht auf unbezahlten Urlaub haben, weil ihr ja dann in einer Notsituation seid und er dich und das Kind pflegen muss. Ich denke mal, dass dein Mann jetzt keinen Urlaub bekommen hat, weil er ja erst vor kurzem Elternzeit hatte. Keine Ahnung wie lange, aber jetzt überleg mal kurz aus der Sicht des Arbeitgebers und der Kollegen. Wenn eine Frau Elternzeit nimmt, dann ist sie ja häufig ein ganzes Jahr weg. Da findet man leicht jemanden, der den Job befristet annimmt. Väter nehmen ja meist nur ein paar Wochen. Da findet man niemanden, der den Job macht. Liegen lassen ist aber ja auch keine Option. Also muss das restliche Team die Arbeit mit machen. Haben also eine Mehrbelastung. Jetzt ist der Mann wieder zurück und will direkt wieder Urlaub haben, obwohl vielleicht schon andere Mitarbeiter Urlaub haben. So aktuell ist ja Sommer. Wir hier sind schon in der 2. Ferienwoche. Vielleicht machen mein Mann und ich uns auch immer zu viele Gedanken. Ich wuppe auch mit Schmerzen und 40 Fieber die Kinderbetreuung, aber dafür bekommt mein Mann in der Regel immer frei, wenn eine schöne Veranstaltung die den Kindern wichtig ist, anliegt. Theateraufführung, Weihnachtsfeier, Sommerfest, Gartenaufräumaktion in der Kita usw. Das sind ja die Erinnerungen, die den Kindern auch im Positiven im Gedächtnis bleiben. Nicht ob Mama mal, weil sie krank auf dem Sofa lag, und man deshalb alleine Lego bauen musste oder dass es dann halt mal Linsensuppe aus der Dose gegeben hat.
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Hätte ich auf eine andere Impfung schon mal so schlecht reagiert, würde ich mir auch davor Gedanken machen, habe ich aber noch nie, daher nein, bisher nicht.
Wie wäre es mit Babysitter oder ähnlichem. Wenn dein Mann so unabkömmlich ist, das Urlaub nicht möglich ist, du dazu neigst über Tage hinweg bei einem Infekt oä so unpässlich zu sein das Kindebetreuung nicht möglich ist, solltet ihr da langfristig schon dran denken. Gibt ja nicht nur corona. Du kannst ja immer wieder krank sein. Oder es gibt Termine wo das Kind absolut nicht mit kann.
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