kleinePrinzessin2008
Hallo, ich war heute mit meiner Tochter (3,5) zum dritten mal beim Zahnarzt.Dort sind alle sehr nett zu ihr.Sie hat aber noch nie ihren Mund aufgemacht und spricht nicht mit ihnen.(generell dauert es bei fremden Leuten ewig bis sie Vertrauen hat und mit ihnen spricht) Wessen Kinder sind auch so? Habt ihr hilfreiche Ideen für mich? DANKE.
Meine waren jetzt auch schon öfter dabei, sie sind jetzt 2 3/4. Das letzte mal waren wir letzte Woche. Das war das erste mal das sie den Mund aufgemacht haben. Wir haben ihnen halt immer wieder zu Hause erklärt was sie machen müssen wenn wir zum Zahnarzt gehen und warum sich der Zahnarzt ihre Zähne angucken will. Das hat bei uns gereicht.
Hast Du sie auf dem Schoß!? Hilft es wenn sie die Geräte ausprobieren darf oder vorher Puppe/ Kuscheltier behandelt wird? So schaffte es der HNO Arzt bei meinem Sohn seine Arztphobie so gut wie gegen null zu fahren. Und er darf erzählen warum er überhaupt zum Arzt gekommen ist, so hat er das Gefühl, der Situation nicht ausgeliefert zu sein. So werden auch oft Erwachsene Angstpatienten behandelt(also Geräte selber in die Hand nehmen, schauen was passiert etc).
mein zahndoc hat ihn auf seinem stuhl sitzen lassen und meine zähne begutachten. mit spiegel und allerlei besteck, was da halt so lag. er geht sehr gern hin, er bittet sogar ums ziehen der milchzähne, wenn sie wackeln. versuchts mal mit mama als versuchsobjekt.
Stimmt, das hat unserer die male davor auch gemacht. Hand nassgespritzt, wieder trocken gesaugt, eigenen Spiegel gegeben, Handschuh aufgeblasen und Gesicht drauf gemalt, gezeigt wie er Mamas Zähne anguckt usw.
ich habe ihm vor dem 1. besuch gesagt, dass er sich wenn er seine zähne brav anschauen lässte etwas aus der spielzeugkiste aussuchen darf...(wusste ich von einer freundin), dass das dort so ist. da war er natürlich scharf drauf und macht jetzt jedesmal brav den mund auf.
meine war mit 12 Monaten das erste Mal... dann mit 1,5 J. und 2. J und 2,5 J. und sie hat jedes Mal die Schnute aufgemacht... die ersten 3 Mal sass sie auf meinem Schoss und ich habe sie rückwärts auf ihren Schoss fallen lassen... so konnte sie gucken... geht ganz Problemlos
Ja sie sitzt auf dem Stuhl auf meinem Schoß.Sie durfte auch schon den kleinen Spiegel nehmen und mich hoch fahren.Auch in meinem Mund hat sie schon geschaut. Habt ihr weitere Ideen? Auch wenn sie was gefragt wird, gibt sie "fremden" Leuten keine Antwort.
Ich würde sicher nicht den Weg dahin 3 mal gehen und mein Kind macht nicht den Mund auf. Meine Kinder müssen sich auch nicht mit jedem unterhakten aber beim Kinderarzt Hemd aus, beim Augenarzt Augen auf und beim Zahnarzt den Mund... kann man sicher erwarten. Wetten, daß du das Spiel noch x mal mitmachst? Sie weiß ja nun, daß es klappt. Kenne ich nicht, die Notwendigkeit etwas wichtiges tun zu müssen sollte man auch deutlich vermitteln nicht 10mal hingehen bis das KInd gnädigerweise mitspielt. Wenn sie mal richtig krank ist entscheidet sie dann auch, ob du sie 3 mal umsonst zum Dok bringst?
sehe ich auch so... wie gesagt... reingucken muss sein... deshalb lies ich sie rückwärts auf den Schoss der Ärztin fallen und sie schaute Kopfüber in das Gebiss... bei letzten Mal machte sie schon freiwillig die Schnute auf...
sind Untersuchungen halbjährlich üblich ![]()
Soll ich sie zwingen? Das bringt doch nichts!!!
bei uns sind sie ja auch zweimal im Jahr.
Naja, nicht gucken bringt auch nichts... unsere bekommen danach ein Spielzeug geschenkt...
Wenn ich meinem Kind erkläre, daß manche Dinge einfach NOTWENDIG sind ist das kein Zwang... ich will ja nicht schwarzmalen, aber wenn dein Kind immer alles entscheiden darf und du unterweifst dich dann wird das noch ganz andere Ausmaße annehmen. Was willst du denn machen, wenn mal was krasseres ansteht, eine Polypen-OP, die andere mit 3 haben? Anlegen eines Tropfes? Ein KH-Aufenthalt? Spätestens im KH wird keiner das Kind stundenlang betteln.
Naja, aber sie muss verstehen das man eben mitmachen muss! Ist sie bei allen Ärzten so!? Was wenn sie was ernstes hat!? Mein Sohn wurde bisher immer untersucht, auch wenn er teilweise alles zusammenschreit. Wenn es sein muss, dann kann man nicht unverrichteter Dinge wieder gehen.
ich hab aber auch nur echt super nette ärzte (sonst würd ich da selber nich gern hingehen udn das schnallt das kind...)
Ich habe in den vielen Jahren als Mutter bei 4 Kindern NOCH NIE erlebt, daß sowas wie Mund öffnen verweigert wurde. Ich habe vorher nie viel Trara gemacht, von Bohren usw. war eh nie die Rede: "Komm wir gehen mal zum Zahnarzt nachsehen lassen" und wenn die Zähne okay sind (und das waren sie immer) passiert ja nix außer nachsehen.
Beim Kinderarzt gab es anfangs auch Probleme und sie hat sehr geweint. Beim Zahnarzt verzichtet sie sogar freiwillig auf das Geschenk danach.Sie hat sich auch vorher drauf gefreut und sogar ein Bild gemalt. Wie soll ich sie denn zwingen den Mund zu öfnnen?
Meine Kinder haben nicht den blassesten Schimmer, daß ich ZahnarztPhobikerin bin... ich gehe mit ihnen zu einem anderen ZA. Ich gehe übrigens auch, war heute erst... hab aber Schiss wie sonst was. Damit es bei meinen Kids nicht so weit kommt gehen wir regelmäßig zur Kontrolle und selbst Zähne die aus Platzgründen raus mußten wurden tapfer überstanden.
Völlig falscher Ansatz. So ein paar Dinge MUß ein Kind einfach machen. Selbst mein Kleiner, der NIE andere Leute anschaut, geschweige denn, mit ihnen spricht, kann beim Zahnarzt den Mund aufmachen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was Du für eine Mama bist. "Oh, lass xy lieber liegen, sonst wird die Mama gleich böse. So, das ist aber fein, ja, ja, mein Schatz, Mama hat Dich lieb.!" Das sind dann die Kinder, die beim Arzt bocken.
Dem Zahnarzt ein BILD gemalt????? ![]()
Ich denke der Zug ist abgefahren... vor dem 1.Mal hättest du eine klare Ansage der Notwendigkeit machen sollen und notfalls erkläre deinem Kind mit Bildern was passiert, wenn man nicht zum ZA geht. Jetzt ist es nur der ZA, später kommen noch andere Dinge, die ein Kind einfach mal tun muss... geht es in die KiTa oder auch nur, wenn es mag? Später Schule? Nur wenn es mag?
Genau. Oder Arbeiten, wenn es mag...
Ich nehme an der ZA-Besuch wurde zum großen Thema gemacht... sagen, daß wir gehen, da sein, Mund auf, reinsehen, fertig... manchmal verursachen die Eltern den Terror selbst.
Seh ich auch so! Mein Sohn hat wie gesagt oft geweint, letztlich aber immer mitgemacht. Auch KiGa war schwer für ihn, ich hab ihn nicht einmal wegen sowas wieder mitgenommen oder zu Hause gelassen. Da muss man halt hart bleiben und dran arbeiten, es zahlt sich aber aus, vorallem fürs Kind! Ich mag Zahnarzt auch nicht sooo, geh morgen trotzdem hin, gibt eben Dinge die müssen sein.
Ja, sehe ich genauso. Ich selber habe vor keinen Ärzten Angst, ich glaube, dann kann man das auch ganz gut vermitteln. Wenn die eigene Angst im Wege steht ( oder gar die Angst, das Kind könnte Angst haben) kann das schon nach hinten los gehen.
wenn mal jemand anderes mit ihr geht... wenn du gar nicht dabei bist... oder du gehst gar nicht erst mit rein... manchmal reagieren Kinder da ganz anders... ist das ein normaler Zahnarzt oder auf Kinder spezialisiert?
Ja den Gedanken hatte ich auch, der Papa wird wohl das nächste mal gehen.Es ist ein normaler Zahnarzt. Die Arzthelferin macht das aber die ersten Male zum gewöhnen und ist super lieb.
wir haben hier einen Kinderzahnarzt... da ist schon das ganze Zimmer mit lauter Klimbim ausgestattet
... naja versuche das mal mit alleine... meine wollte mit 3 z.B. bei der Mandelop keinen in den Hals gucken lassen... sie blieb über Nacht und früh schauten die Ärzte ohne mich rein, weil ich noch nicht da war und da ging das ohne Probleme... seitdem bleib ich meistens draußen
Ich finde das ja alles lieb gemeint von den Eltern, wenn sie das Kind ewig auf Dinge vorbereiten wollen und so sanft wie möglich mit dem Kind umgehen wollen... ABER... Es gibt nichts worauf man ein Kind sanft vorbereiten muss, wenn es um so eine harmlose Sache wie Kontrolle beim Dok geht, ohne Spritzen, ohne Schmerzen. Wäre ich ein Kind und meine Eltern machen um etwas so ein Trara würde ich meinen es passiert was gaaaaaaaaaaaaaanz krasses. Ich denke viele Eltern verbreiten Panik. Meine Tochter war zwar schon 7 aber schön war die Erfahrung nicht, als aus kieferorth. Gründen 4 feste Zähne raus mussten aber sie kennt es nicht anders, daß ZA keine wahl ist ob sie das mag oder nicht, sondern eine Notwendigkeit.
Sie wissen genau mit wem sie es machen können.
Meine Freundin hat Ihr Kind mit x- Büchern auf ihren ersten Augen -(!!!) arzttermin vorbereitet und eben genau das erlebt, was Du grade schilderst: Nix ging mehr. Die Kleine petzte die Augen zu und schaute auf garnichts. Ich sage morgens, das und das steht an, anziehen, hinfahren, machen lassen, heimfahren. Fertig.
Ich male mir gar nicht aus, was das später wird, wenn manche Eltern es nicht schaffen einem Kleinikind Dinge einfach als nötig beizubringen. Der ewig schmuseweiche Kurs wird bei manchen gegen den Baum gehen aber weh man sagt das mal... dann zwingt man ja das Kind... ist natürlich schlimmer als unterschwellige Panikmache.