ZoeSophia
Sagt mal, wie schnell konnten eure Kinder in der ersten Klasse lesen?
(Wir gehen mal von einer normalen Entwicklung und eine „normale“ Beschulung aus)
(Und ja, ich weiss, jedes Kind und jede Entwicklung und jede Schule und jeder Lehrplan und und und und ist anders…)
Mein Kind kommt jetzt in die Schule… ich bin noch oder schon auf der Suche nach Geburtstags und Weihnachtsgeschenken und was für den ersten Schultag, und was es eben wann wird, ist eben vom Lesen Können abhängig
und eine Bekannte von mir erzählte, ihr Kind hätte nach den Herbstferien (bei uns etwa eine Zeitspanne von 4-6 Schulwichen) lesen können müssen. Ich fand das krass, auf eine Art ist es schon richtig, dass sie zügig voran kommen aber, in 5 Wochen?? Oder ist das tatsächlich möglich/normal?
Also zutrauen würde ich es meinem Kind schon, da sehe ich keine Probleme….
Hallo, zumindest früher gab es für Erstleser Bücher, in denen schwierige Wörter durch entsprechende Bilder ersetzt wurden. Nach sechs Wochen lesen kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, da beherrschen die Kinder dich noch gar nicht alle Buchstaben. Erste Wörter bestimmt, aber alles? Eher nicht. Wobei ich kein Kind in dem Alter habe und mein Grundschullehrer-Ehemann ist gerade aushäusig... Viele Grüße
Meine Söhne haben beide etwa um Ostern rum gut lesen können, sprich da gingen Bücher a lal erst ich ein Stück dann du, ganz gut.
Meine Große konnte tatsächlich in den Herbstferien schon einiges lesen, aber gemusst hätte sie das noch icht.
Also meine Tochter hat es so gelernt das sie erst zwei Buchstaben schreiben gelernt haben. Der erste war o und dann glaub i. Und da haben sie schon angefangen zum lesen also oi io immer in einer Zeile und beim dritten halt iou uoi iuo,... Und immer den neuen dazu gehängt ioua aio uia,... Also eigentlich keine Wörter sondern quatschwörter wie sie es nannten. Und ich glaube nach 10 Buchstaben kamen kleine setze. Aber richtig lesen geht ja erst wenn sie alle Buchstaben gelernt haben und das dauert fast das ganze Schuljahr. Dafür konnte sie eigentlich von Anfang an recht fließend lesen. Bücher gelesen haben sie erst in der zweiten klasse. Vorher nur selbst gedruckte zettel mit den Buchstaben was sie bisher gelernt haben.
Ich habe drei Kinder... Kind 1 wurde fließend lesend eingeschult, hat er sich selbst beigebracht. Kind 2 konnte nach den Weihnachtsferien recht gut lesen Kind 3 konnte nach den Herbstferien sehr gut lesen. Kind 1 und 3 haben die Erstlesebücher quasi übersprungen, Kind 2 mochte die gerne. Vor allem die "Erst ich ein Stück, dann du ein Stück" fand sie richtig klasse.
Hier 3 Kinder: Kind 1 konnte lesen vor der Schule, aber noch nicht so flüssig, mehrere Sätze hinter einander. Eher mehr einzelne Wörter. Konnte schnell dann gut lesen, hat freiwillig aber leider keine Bücher gelesen. Kind 2 hat lange gebraucht mit lesen lernen, flüssig bestimmt erst in der 2. Klasse, richtig verstehend noch später. Er hat natürlich einige estlese Bücher gelesen zum üben. Kind 3 wurde fließend lesend eingeschult. Stand damals bereits Ende 1. Klasse. Er hat dann gleich die Bücher für 2. Klasse gelesen. Mit schönen Erstlesebüchern auf seinem Interessen Gebiet machst du nichts falsch! Mugi
Mein zweiter Sohn konnte auch nach den Herbstferien lesen, aber er konnte auch schon alle Buchstaben bei der Einschulung. Der ältere konnte noch gar nix bei Einschulung und konnte dann Januar/Februar lesen.
Meine haben von mir den Lesewurm-Gen geerbt und konnten sehr früh Erstklässler-Bücher lesen. Ab 4 Jahren. Aber jedes Kind ist anders. Was die anderen Kinder können darf man nicht so genau vergleichen.
Von verschiedenen Grundschullehrern wurde den jeweiligen Eltern der 1.Klässler gesagt, dass im Normalfall alle Kinder bis Ostern lesen können (Bayern). Meine Schwester sagt, die Grundschullehrerin meinte, die Kinder sollten bis zu den Weihnachten einfache Texte lesen können (Niedersachsen). Dieses lesen können muss danach dann noch weiter geübt, verfeinert und verbessert werden. Meine ältesten Kinder konnten vor der Schule lesen, die Jüngste konnte ein bisschen lesen, richtig konnte sie es nach den Herbstferien, das trotz oder gerade wegen Corona und viel Schulausfall. Wieviele Wochen zwischen Sommerferien, Herbstferien und Ostern liegen ist Bundesland abhängig. Wie schnell dein Kind ist, kann niemand voraussagen. Liegt an vielen Faktoren darunter auch: wie gern möchte das Kind lesen können, übt es täglich freiwillig und gern, dadurch immer mal wieder auch im Alltag oder muss es regelmäßig erinnert werden, weigert es sich ein bisschen, hat es kein Interesse selbst lesen zu können,...
Das bis z einem bestimmten Zeitpunkt lesen können "müssen" kann man meiner Meinung nach nicht erzwingen. Meine Tochter übt jeden Tag teils freiwillig oder unfreiwillig lesen und kann es immer noch nicht flüssig! Ihre Lehrerin findet es aber noch nicht Besorgnis erregend und hat auch keine negative Bemerkung darüber im Zeugnis vermerkt...
Danke für eure Rückmeldungen!
Naja, bei dem Kind Welches bis zu den Herbstferien hätte lesen können müssen waren auch noch andere Sachen recht komisch in der Klasse, die Lehrerin hat dort wohl viel verbockt, die hat dann aber auch aufgehört
So wie ihr es schildert, um Ostern rum, hab ich’s mir auch gedacht!
Und klar, ist es auch immer Kind abhängig, da mache ich mir aber bei meinem Kind keine Gedanken, die Motivation ist schon vorhanden und ich hoffe schwer das es so bleibt
Dann gibts ein Buch zu Weihnachten (welches Fortsetzungen bietet, dann zu Ostern)….
Bei uns war es so: Tochter 1 konnte vor den Herbstferien nur mühsam Buchstaben zusammenziehen und nach der schöpferischen Pause in den zwei Wochen Ferien dann ganz plötzlich alles lesen. Sie verschlang ein Buch nach dem anderen; las ab da alle “Das magische Baumhaus “ Bände, in der 2.Klasse dann Harry Potter und ist bis heute ( mittlerweile 21Jahre) eine riesige Leseratte. Sie ist zwar Legasthenikerin, aber hat nur eine isolierte Rechtschreibstörung. Tochter 2 konnte bereits vor der Schule flüssig lesen und liebte die “Shelty” Bücher und “Bille und Zottel” und “Mama Muh”. Aber ab der 4. Klasse hat sie nicht mehr gerne gelesen und liest bis heute ( sie ist 20) nur Bücher, die Pflicht in der Schule waren oder jetzt an der Uni sind. Tochter 3 tat sich schwerer und las bis zum Ende der ersten Klasse nur diese typischen Erstleserbücher. Sie hat allerdings eine ausgeprägte Legasthenie mit Leseschwäche und Rechtschreibstörung. Freiwillig hat sie nichts gelesen. Allerdings begann sie in der Pubertät damit englischsprachige Bücher zu lesen und verschlingt mittlerweile ( sie ist 18) sämtliche Fantasiebücher in Englisch. Warte ab mit dem Geschenkekauf bis du weißt, wie es bei deinem Kind läuft!
Hier gab es in der ersten Klasse jede Woche einen neuen Buchstaben und ab der fünften Woche wurde gelesen, eben mit den Buchstaben die durchgenommen worden. Also "Mama, Oma, Lama, Lamm, am, mal", das waren die ersten Lese-Hausaufgaben, in der nächsten Woche gab es dann zusätzlich Wörter mit "i" (Mami, Omi, im, Mimi..). Also ja, hier wurde auch recht flott gelesen, aber eben nur mit den Buchstaben bzw Lauten, die sie durchgenommen hatten. Alle Buchstaben haben sie in der ersten Klasse nicht geschafft, ich glaube 6 Stück fehlen meinem Sohn noch (Q, J, X, Y, ck)..
Mit Erstlesebüchern (z.B. Leserabe) kannst du nichts falsch machen. Am besten mit Geschichten rund um ein Thema was das Kind interessiert, denn das motiviert besonders wenn es am Anfang noch langsam voran geht. Eigentlich fand ich die Fibel von der Schule optimal, da die Texte von Länge und Buchstaben/Lauten so angepasst sind, dass es zum Lernstand passt. Spätestens Weihnachten können eigentlich die meisten Kinder einigermaßen flüssig lesen.
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