Mitglied inaktiv
bekannter. seine Frau hat einen Frisörladen. haben Coronahilfe beantragt. 1200 euro bekommen. Der Steuerberater, der dafür eingesetzt werden MUSS, kostet 1100 euro. hö. das hört sich aber sehr viel an. kann das echt sein?
Ja, kann es.
Ich arbeite in der Steuerberatung (bin aber selbst nicht vom Fach) und bei uns werden für gewöhnlich min. 1000 Euro für eine einfache Einkommensteuererklärung berechnet. Der Bereich ist aber etwas spezieller, daher weiß ich nicht genau, was ein herkömmlicher Steuerberater so nimmt.
Die Gebühren berechnen sich nach dem gegenstandswert, "gewöhnlich" ist gar kein Maßstab. Wir berechnen für die gefragten Anträge um die 1000 Euro und liegen damit absolut im Rahmen.
Bei uns gibt es da zum Teil Pauschalen - wie gesagt, der Bereich ist etwas spezieller.
Die Steuerberater rechnen ja auch nach einer Gebührenverordnung ab. Auf der Rechnung für die Leistung muss der entsprechende Abschnitt/Paragraph der Verordnung stehen und anhand dessen lässt sich nachlesen, woran der Wert der Leistung bemessen wird.
Natürlich kann das sein. Schließlich muss er auch haften wenn was nicht passt.
es bleiben ihm 100 euro von der corona hilfe. finde das schon krass. man wird gezwungen einen steuerberater zu haben, der kostet das, was man bekommt.
Einige bekommen deutlich mehr. Das ist doch nur ein Fall.
Coronahilfen bis 7500 € (überbrückungshilfe III) kann ohne Steuerberater beantragt werden, gerade aus diesem Grund, dass es sich unter der Summe nicht lohnt, einen zu beauftragen.
Hatten sie denn in 4 Monaten nur so wenig ausfall? Oder ist das vielleicht gar nicht die endgültige Summe und der große Rest kommt noch?
Hallo Moosweibchen, kannst du mir einen Link dafür schicken? Viele Grüße Mehtab
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfe/neustarthilfe.html
Vielen Dank!
Das muss man sich eben vorher durchrechnen ob es sich lohnt oder nicht. Viele auch kleine Unternehmen lassen ja sowieso jedes Jahr einen Steuerberater ran. Da sind das dann "eh-da"-Kosten und müssen nicht gegengerechnet werden. Andere bekamen wesentlich mehr Corona-Hilfe, da hat es sich auch gelohnt, die rd 1000 EUR für einen St-Berater zu investieren. Im Fall Deiner Bekannten hat es sich wohl eher nicht gelohnt (falls sie den Berater wirklich nur dafür benötigten. Vielleicht hat er ihnen ja auch an anderen Ecken noch gute Tipps geben können)
Das ist ja ein Witz.... die Armen
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