Elternforum Rund ums Baby

In wie weit tragen Eltern die Schuld

In wie weit tragen Eltern die Schuld

MAMAundPAPA2013

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Wenn ihre Kinder total aus der Spur geraten? Keine Selbstachtung, Selbstzerstörung, Alkohol-und Drogensüchtig, dumm und Naiv....


mf4

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Ich befürchte sowas kann auch Kinder passieren, wo familiär alles okay war.


MAMAundPAPA2013

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich würde daran zu Grunde gehen wenn ich es nicht schaffe meine Tochter zu "sowas" zu erziehen. Man gibt sich doch Mühe Alkohol kann jeden Treffen aber wenn der Charakter dreckig und fragwürdig wird ....


mf4

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Ich denke es kommt nicht alles durch Eltern und Erziehung. Es kommt auch viel Prägung durch Leben, durch Umgang usw. Das kommt wie man so schön sagt in den besten Familien vor.


Maxikid

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Selbst in den liebevollsten, bildungsnahesten etc. Familien kommt so etwas vor. Abgerechnet wird mit 30 an der Pommesbude, sagt man. LG maxikid


Mitglied inaktiv

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Ich kenne 4 Varianten: Elternhaus top, Kinder top. Elternhaus beschissen, Kinder auch. Elternhaus top, Kinder beschissen. Elternhaus beschissen, Kinder top. Nicht umsonst heisst es, es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

ja, würde ich auch so einschätzen


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mf4

Man gibt aber als Eltern auf jeden Fall Einstellungen und Lebensarten weiter. Und Beispiel Schulbildung. Oft,nicht immer (!!!!!!!) ist es Eltern die selber nicht so eine gute Schulbildung genossen haben,auch nicht sooooo wichtig wie die schulische Laufbahn der Kinder ausfällt. Jetzt mal ein Beispiel. Und so ist ja mit vielen Dingen. Ich denke schon dass die Eltern die Grundbausteine setzen. Trotzdem kann natürlich auch jemand "durchdrehen" der aus einem guten und vernünftigen Elternhaus kommt.


claudi700

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genau so wie deine aussage bzgl. alkohol.


mf4

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Antwort auf Beitrag von claudi700

Ich hab das aber auch immer so gedacht als ich jung war und 1 kleines Kind hatte... mache ich alles gut dann wird mein Kind ganz toll.


MAMAundPAPA2013

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Antwort auf Beitrag von claudi700

Du bist fürs ganze Leben immun gegen Alkohol? Dein Mann auch? Da haben sich schon einige gewundert.


claudi700

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

überleg mal... willst du eine prozentuale angabe, inwieweit die eltern die prägung des kindes beeinflussen? du hast nicht bzgl. immunität gegen alk geschrieben, sondern du hast geäußert, dass alk ja nicht so schlimm sei bzw. eine latente gefahr darstelle. und ja, ich bin immun gegen alk, weil ich ihn nicht mag, nicht vertrage und überhaupt...


Littlecreek

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Ich behaupte, dass man die Entwicklung seines Kindes nie zur Gänze beeinflussen kann, aber mit Sicherheit zum größten Teil. Wäre dem nicht so, könnte man sich jeden Versuch von Erziehung und Vorbild sein sparen.


leaelk

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Schuld finde ich hier ein falsches Wort ......... Ein guter und toller Kollege sagte mal: "Man kann seine eigenen Kinder nicht glücklich machen. Sie müssen aus sich selber heraus glücklich werden. Man kann nur die bestmöglichen Rahmenbedingungen schaffen. Alles andere liegt nicht mehr in der Hand der Eltern." Ein sehr wahrer und wertvoller Satz! Zudem weiß ich, dass z.B. traumatische Erfahrungen viel mehr Einfluss auf die Erziehung haben können, als jede liebevolle Erziehung......


dana2228

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Antwort auf Beitrag von leaelk

Ich denke das die Eltern ein Riesen teil dazu beitragen, einfach Vorbild sind! Die tragen schon sehr viel dazu bei. Aber treffen kann es jeden. Eine ehemalige Schulfreundin hatte ein super Elternhaus, zwei ältere Geschwiester die alle dabei waren ihren weg ins Leben zu gehen. Dann starb plötzlich der Vater, die Mutter bekam Depression und meine Freundin ist daran zerbrochen. Drogen waren da nur der Anfang. Ihre Geschwister schafften es trotzdem, waren aber auch schon älter. Auch so kann man einfach "Pech" haben. Bleibt nur zu hoffen das man seinen Kindern allen nötige mitgibt damit das nicht passiert.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von dana2228

"Wie soll man eigene Wege gehen , wenn man immer nur in die Fußstapfen anderer tritt"? Ich möchte weder dass meine Kinder mir alles nachmachen , noch möchte ich je wie meine Eltern sein;-) Wir versuchen uns am Wurzeln-Flügel-Prinzip , mal sehen wie ich in den Pubertät der Jungs denke;-) aber im Großen Ganzen kann ich mich doch etwas frei machen vom allg. Trend -das Leben der Kinder ab Eisprung beeinflussen und lenken zu wollen bis sie 40 sind! Denn auch Sie dürfen Fehlen machen und sollen wenn mögl. daraus lernen.


sojamama

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Ich kenne Familien, da ist es ein hausgemachtes "Problem", da sehen die Kinder es einfach von den Eltern. Schauen sich gewisse Muster und Verhalten etc. ab. Alkohol z.B., kein Tabu, Vater geht ab mittags in die Kneipe, Mutter schmeißt daheim das Geschäft (ein Blumenladen), kümmert sich seit Jahren um ALLES, wirklich um alles allein. Vater war nie so wirklich da... obwohl körperlich anwesend. Kind 1 jetzt schwanger, hat sich ebenso einen Kerl geangelt, lebensunfähig (sieht alles so locker leicht, Staat zahlt ja für mich usw.) faul, trinkt, keinen Job etc. SIE hat immerhin eine ordentliche Schulbildung und auch eine abgeschlossene Ausbildung. Ist aber wahrlich kein Arbeitstier. Kind 2 hat mit Müh und Not einen Hilfsarbeiterjob ergattert. Immerhin, er arbeitet was. Familie 2 ist etwas anders. Eltern beide gut gebildet, arbeiten beide, Kind wird verwöhnt, bekommt viel, muss sich nicht viel kümmern, aber es herrscht ein strenger, kühler Ton, Forderungen ans Kind enorm usw. Kind bricht aber irgendwann aus, gerät in falsche Kreise, findet dort mehr Anerkennung, mehr Gefühl, mehr Liebe und Vertrauen als im strengen Elternhaus. In beiden Fällen sehe ich durchaus elterliche Schuld. Es sind extreme Beispiele. Ich bin der Meinung, die Eltern haben durchaus IMMER eine Mitschuld an der Entwicklung der Kinder. In welche Richtung auch immer. Sie sind die Erzieher, sie haben den Auftrag, das Kind so in die große weite Welt gehen zu lassen, dass es allein gut für sich sorgen kann, gut klarkommt, Ahnung hat von den grundsätzlich wichtigen Dingen, Werten, Regeln usw. Ich will mcih nicht ausnehmen, wer weiß, wie es uns mal ergehen wird, wenn die Kinder älter sind. Wer weiß, wohin es führt. Aber für mich ist wichtig, dass Kind IMMER ernst zu nehmen, zu respektieren, immer im Dialog zu bleiben, damit ich weiß, wie es dem Kind geht, was es fühlt. Damit auch das Kind weiß, hier werde ich geliebt, ernst genommen, verstanden und SO genommen wie ich bin. Das habe ich mir jedenfalls vorgenommen für die Zukunft mit meinen beiden Kindern. Ich hoffe inständig, dass ich dies auch so erfüllen kann. melli


KH

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

sich selber. Es sind sooo viele Faktoren, die da unterschiedlich zusammenspielen. Es ist so einfach, die Schuld bei anderen zu suchen. Für mich spielen da noch Begriffe wie Glaube, Erbsünde etc. hinein. Jedenfalls denke ich, es ist zu kurz gegriffen, einfach den Eltern/dem Elternhaus/der Kindheit die Schuld in die Schuhe zu schieben. Hinterher finden sich leicht alle möglichen Erklärungen, wie eine wirklich wirksame Prävention aussieht, weiß aber dennoch keiner.