HappyFamily2008
Mein Sohn soll seine Wochenaufgabe zu Ende machen, die die er nicht geschafft hat. Nun kam unter anderem das Wort Katze vor, das er schreiben soll. Er sagt es mit vor, so das man jeden Buchstaben versteht, die Buchstaben sind ihm alle vertraut und bekannt. Trotzdem schreibt er immer wieder Kaze, Katzhe oder sonst wie. Was soll ich noch tun, ich kann ihm doch nicht immer alles vorschreiben, er muss es doch in der Schule auch allein schreiben können? Geh ich irgendetwas falsch an? Bitte gibt mir tips, ist bei anderen Wörtern das gleiche. Wenn er aber einzelne Buchstaben schreiben soll und ich sage z.B. schreibe ein kleines t, dann macht er das auch richtig. Klar kann ich ihm auch so Katze buchstabieren, aber der Lehrer macht es doch so auch nicht und ob ihm das dann hilft?
So schreiben lassen! Er ist erste Klasse und lernt in der Schule das richtige Schreiben, nicht von dir!
ich habe immer Vergleichswörter gesagt und dabei extra hart betont oder extra langgezogen, wenn ein H rein gehörte Katze mit T weil schnell gesprochen Ranzen ohne, weil langsamer und weniger hart
Wenn meine Tochter Worte falsch schreibt, dann erarbeiten wir die richtige Schreibweise gemeinsam und dann schreibt sie das Wort noch ein paar Mal. Dass Kinder heutzutage das richtige Schreiben in der Schule lernen, ist ja nicht mehr so angesagt. Von daher finden hier Korrekturen daheim statt.
Danke euch, dann werden wir es mal mit euren Tips versuchen. Im Moment verstehe ich auch wenn er mich schlecht versteht, kann ja kaum reden durch meine Kehlkopfentzündung.
nicht du musst buchstabieren, sonder er. also erst das wort langsam sprechen, dann soll er es buchstabieren, und dann beim schreiben wieder buchstabieren. vielleicht hilft das.
Jeden Tag schreiben lassen bis es sich verfestigt hat.Mach ich mit meinem Sohn genauso und in der Schule haben sie auch bestimmte Lernwörter die immer geübt werden.
lassen so würd ich es auf keinen Fall!!
Das Schreiben lernt er in der Schule und nicht durch Dich. Wie soll denn die Lehrerin seinen Wissensstand richtig einschätzen, wenn du ihm alles ewig vorbetest? Lass ihn die Aufgaben alleine machen, es sind ja seine und nicht deine. Mein Sohn hat die Grundschule schon hinter sich und ich hab das immer sdo gehandhabt.
Wenn deine Stimme nicht taugt, dass Kind es permanent falsch schreibt, dann würde ich es selber richtig aufschreiben und mehrmals schreiben lassen. Ich lasse falsche Wörter NICHT stehen. Würde aber versuchen, das Kind selber drauf zu heben, ähnlich wie mf4 es schreibt. Lg
Sehe ich ganz genau so. Würde das auch nie stehen lassen. Hoffe ohnehin, dass man diese blödsinnige Methode mal wieder abschafft...
Du hast Lehramt studiert? Du bist Pädagogin? Oder wie kommst du zu der Meinung? Ich arbeite selber an einer Grundschule und hier lernen die Kinder auch nach dieser Methode. Klappt super und mein eigener Sohn hat auch eine super Rechtschreibung, obwohl er das Schreiben so gelernt hat.
Nein, hab ich nicht. Mir sagt aber mein gesunder Menschenverstand, dass es nicht sinnvoll sein KANN, wenn man es zulässt, dass sich bei Kindern eine FALSCHE Schreibweise einprägt über einen langen Zeitraum hinweg. Irgendwann müssen sie es ja dann doch lernen und bereits Verfestigtes wieder "auszutreiben" ist doch mal bedeutend schwerer, als es bereits von Anfang an richtig zu lernen. Und ja, wenn mein Kind heim kommt und ein Wort wie "Schdofreste" geschrieben hat, dann gehe ich sehr wohl her und zeige ihr, dass es STOFFRESTE heißt. Denn so ist es nunmal richtig. Man lässt ja Kinder auch nicht zwei Jahre lange rechnen wie sie wollen und klärt sie dann auf, dass 1 + 3 = 4 und nicht 8 ist... Ich bin auch gerne bereit, mich mit der Lehrerin deswegen anzulegen. Wenn Häkchen hinter einem falsch geschrieben Wort sind oder sogar noch "Prima" dort steht, dann werde ich einen Teufel tun und das so stehen lassen. Denn es ist eben nicht prima, sondern falsch. Punkt.
ich stimme dir da 100%ig zu!
Nein das sehe ich anders. Erst mal kann man Mathe nicht mit deutsch vergleichen. Außerdem reden wir doch nicht von einem "langen Zeitraum". Hier dürfen die Kinder am Anfang nach Gehör schreiben und lernen dann im Laufe der 1. Klasse die Rechtschreibregeln. Spätestens in der 2. Klasse muss es dann richtig sein. Hier wird immer so getan, als ob die Kinder dann für immer so schreiben. Schon mal daran gedacht, dass es für ein Kind frustrierend ist, wenn es grade den Spaß am Schreiben entdeckt und dann ständig von der Mutter verbessert wird.
Die Methode ist unbestritten toll. Und jetzt kommt das ABER: die vermittelnde Lehrkraft muss kompetent sein und wissen was sie da tut. Wann sie noch “prima“ unter die naturgetreue Wortneuschöpfung schreibt und wann nicht mehr und wann sie dazu übergeht Lernwörter auszugeben! Und dann muss das Kind gut hören. Es muss sich konzentrieren können und und und... Mein Sohn ist z.Zt. mit seinem Freund der Einzige, der im Diktat immer eine 1 hat (der Klassenspiegel: frag nicht nach Sonnenschein)...ich persönlich bilde mir ein, dass hat damit zu tun, dass ich eben doch - entgegen der Vereinbarung - korrigiert habe. Bzw. dem Kind das Wort naturgetreu vorgesprochen habe und so auf die richtige Schreibweise “gehievt“ habe. Die Lehrerin hat übrigens schon längst Lernwörter ausgegeben. Das zu schreibende Diktat findet sich immer irgendwo im Heft...man könnte üben. Aber es ist für manche Eltern soooo bequem weiter darin zu verharren “Wir dürfen nix korrigieren!“
Ja natürlich muss ein Lehrer kompetent sein, keine Frage. Ich finde halt Selbstständigkeit sehr wichtig. Mein Sohn hatte in den ersten beiden Jahren eine Lehrerin, die sehr offen unterrichtet hat. Fast wie bei Montessori und sogar ohne feste Sitzordnung usw. Für meinen Sohn war das super. Ich bin dann auch keine Mutter, die sich einmischt und glaubt, dass sie schlauer als die Lehrkraft ist.
Also ich versichere dir, dass mein Kind NICHT frustriert ist. Im Gegenteil. Sie kommt von sich aus zu mir und fragt mich, ob es richtig ist. Sie schreibt von sich aus unabhängig von den Hausaufgaben Sachen auf Zettel, Tafel, etc.
Sieht also nicht so aus, als ob meine Korrekturen das arme arme Kind in die Frustration zwingen und ihr den Spaß am (richtigen) Schrifterwerb verleiden.
Btw hab ich früher auch noch richtig schreiben gelernt in der GS und ich schreibe heute noch gerne, Kurzgeschichten, etc. Das Argument ist also Blödsinn.
Es kommt natürlich drauf an, WIE man sein Kind korrigiert. Da hat man die Wahl zwischen Holzhammer und kindgerecht, freundlich, motiverend...
Ich bleibe dabei. Es ist völlig unsinnig, dem Kind erst etwas beizubringen, was faktisch falsch ist.
Und nein, Rechnen ist keine ganz andere Baustelle. Denn bei 1 + 3 = 8 hätte das Kind ja auch immerhin schon mal vom Grundsatz her begriffen, dass es bei der Summation mehr werden muss... auf den Schwachsinn kommt aber auch keiner.
Meine Große schreibt wundervoll, mein Großer hat Legasthenie(hat der Papa auch) und auch die kleine Maus hat Tendenzen dahin. Meine Große war Sprachentwicklungsverzögert, ist ein I-Kind und schreibt fast nur gute Dikate(eines hat sie versemmelt, der Rest der Klasse aber auch). Ich finde diese Methode toll! Hier sind die ersten 2 Jahre zusammen, 3 Jahre darf das Kind in der so genannten E-Klasse bleiben. Sitzenbleiben ist hier an unserer Grundschule nicht möglich. Bleiben die Kinder drei Jahre, machen sie da weiter, wo sie vor den Sommerferien aufgehört haben. Der Sohn einer Bekannten wiederholte die erste Klasse(andere Grundschule) und war danach so toll in der Schule. Klar, er kannte ja schon alles. Jetzt ist er in der 3. Klasse und wieder Versetzungsgefährdet. Meine Mutter und meine Schwester finden die neue Methode auch dämlich. Liegt wahrscheinlich daran, dass wir und meine große Nichte noch nach der alten Methode gelernt haben. Man sollte, finde ich, offen sein für neues. Übrigens ist die alte Methode meiner Meinung nach eher auswendig lernen. Und genau das passiert, wenn man den Kindern alles immer wieder korrigiert. Sie lernen es in der Schule und auch Fehler gehören dazu. Sie lernen DARAUS. Nur wie, wenn Mama alles vorschreibt? Im Diktat sitzt Mama auch nicht daneben....
bei uns stellt sich die Frage nicht, diese Methode wird hier nicht angewandt...gottseidank muss ich sagen denn es ist oft haarsträubend was Kinder und Jugendliche oft für einen Stuss zusammenschreiben. Und ja manchmal kommt ein wenig Frust auf im Schulalltag...auch damit müssen Kinder zurechtkommen fertig. Schule ist kein Spaziergang oder Kindergarten sondern es wird gelernt und es soll richtig gelernt werden. Es gibt Unterschiede zwischen harten und weichen Buchstaben, zwischen z und tz und dgl. und das sollte man den Kindern schon von Anfang an beibringen.
Na dann...kann ja jeder machen, wie er will. Man muss halt auch mal offen sein für neue Lehrmethoden. Wir sind mit dem Thema ja schon durch und für uns hats gepasst. Meiner ist jetzt auf dem Gymnasium.
grade als Eltern sollte man sich auch um eine gute Aussprache bemühen....und grade bei Wörtern wie Katze kann man gut betonen....mittels Silbentrennung...Kat ze.
Klar muss man offen sein für Neues. Aber nicht, wenn es einem total sinnlos vorkommt. Und man muss auch nicht immer versuchen, das pädagogische Rad neu zu erfinden. Es gibt inzwischen verdammt viel Kritik an dieser ominösen Methode. Habe dir oben (aus Versehen als neuer Thread) einen Artikel verlinkt, der die Sache ganz gut trifft...
Meine Grosse geht im Herbst auch aufs Gymnasium...mein Autist lernt trotz straffen REgeln sehr gut in Deutsch..... Ich persönlich bin schon sehr offen, aber ich möchte dass die Wörter von Anfang an richtig geschrieben werden...ich tu mir schon teilweise hart weil ich noch die alte Rechtschreibung gewöhnt bin...
Nunja, man kann den Kindern ja durchaus erklären, wieso etwas wie geschrieben wird... und sie können ja durchaus auch selbst auf die richtige Schreibweise kommen. Richtig, im Diktat sitzt Mama nicht daneben. Aber im Diktat erinnert sich das Kind ja dann eventuell dran, wie es RICHTIG geschrieben wird. ;-) Spätestens bei Fremdsprachen, wenn Vokabeln GELERNT werden müssen, ist es doch mit der Schreiberei nach Gusto auch vorbei. Das ist dann auch Auswendiglernen. Was spricht dagegen?
Ich war früher auf einer Sprachbehinderten Schule Dort wurde wert auf absolut korrekte Aussprache gelegt - klaro. Aber eben auch darauf, das von Anfang an die richtige Schreibweise eingeprägt wurde. Nichts von, es wird geschrieben wie gesprochen. Hätte auch im absoluten Chaos geendet. Zum 3ten Klase hin bin ich dann auf die normale Regelschule gewechselt, und die hatten das dort gerade eingeführt das eben erst geschrieben wird wie gesprochen. Ergebnis, viele hatten massivste Probleme damit auch noch in der 3ten und 4ten Klasse. teils auch wegen der fehlerhaften Aussprache - weil da nämlich heute auch immer weniger Wert drauf gelegt wird. Mudda ist halt nicht Mutter. Insgesamt war vom Lehrstoff, die Regelschule gerade in diesem Bereich weit hinter dem was ich auf der Sprachbehindertenschule schon hatte. Das erste halbe Jahr, stellenweise das komplette erste Jahr habe ich dort nur "Wiederholung" gehabt. Und das lag auch daran, das die Lehrer extrem mehr Aufwand hatten die einmal gelernten Fehler wieder "auszumerzen". Dem entsprechend halte ich auch wenig davon. Wie ich im übrigen insgesamt wenig vom deutschen Schulsystem halte, und die Grundschulen schneiden da IMO am schlechtesten bei ab. kann nicht sein das in der 5ten Klasse die Schüler heute "Grundwissen" erst noch lernen müssen, das eigentlich Aufgabe der Grundschulen gewesen wäre.
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