Elternforum Rund ums Baby

Ich möchte das nicht...

Ich möchte das nicht...

Mitglied inaktiv

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Es geht um einen großen, wunderschönen Baum von unseren Nachbarn. Wir haben ein Reihenendhaus. Unsere Nachbarn haben eine große Haselnuss. Bald werden die dort ausziehen und neue ziehen ein. Die neuen Mieter möchten den Baum weg haben, genau so wie die Bewohner des Hauses deren Garten dort mit angrenzt. Er macht so viel Laub und Dreck und Arbeit. Dem Vermieter ist es egal. Aus genau diesem Grund wurde hier schon mal ein riesen Baum gefällt. Vor zwei Jahren wurde eine riesen Tante gegällt gegenüber. Wollen die hier alle Tiere verjagen?! Eichhörnchen Vögel Insekten Igel Etc. Ich möchte mich jetzt für diesen Baum einsetzen! Ich möchte hier weiterhin die Vögel singen hören und sehen. Morgen rufe ich bei der Stadt an und bei der NABU ob der überhaupt gefällt werden darf, aber wahrscheinlich machen die es so oder so... Was haltet ihr davon?


StiflersMom

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In unserer Stadt darf man Bäume auch alte einfach fällen. Ich finde, es geht dich wirklich nichts an,was der Nachbar macht. Was ist das denn für ein Start in eine nette Nachbarschaft. Vielleicht kannst du deine Energie umlegen und dich beim Umweltschutz engagieren. Ich würde den Nachbarn auch nicht auf seinrn 3l Diesel der Oberklasse spucken und versuchen auszureden. Das geht einfach ins Private.


As

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Ich wäre auch sauer. Es gibt eine Satzung bei der Gemeinde, wo sowas geregelt ist. Aber: Ich habe schon oft erlebt, dass Leute sich in einer Nacht-und Nebelaktion drüber hinwegsetzen. Was wegcist, ist unwiederbringlich. Hilft vielleicht nur, zu signalisieren, dass ihr beim Amt vorstellig wart. Vielleicht schreckt das die Baumfäller ab...


janthu

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Der guten Nachbarschaft wegen, würde ich nicht direkt zur Stadt oder sogar zum NABU laufen. Hast du schon mit den neuen Nachbarn gesprochen? Sage ihnen wie viel dir an dem Baum liegt. Vielleicht kannst du deine Hilfe bei der Laubbeseitigung anbieten? Wenn das Laub das Problem ist, ist euch damit vielleicht schon geholfen. Lg


Tini_79

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biete ihnen doch eine Baumpatenschaft an und übernimm die Pflege, Reinigung des Bodens und Entsorgung. Vielleicht lassen sie sich ja darauf ein. Ansonsten wäre mir persönlich das Empfinden meines Nachbarn dazu egal, wenn ich den Baum weghaben will, sorry.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Tini_79

Sehe ich auch so. Ist zwar sehr schade und ich verstehe dich. Aber es ist sein Baum auf seinem Grundstück. Unser früherer Vermieter hat auch mal nen uralten Walnussbaum gefällt. Nur war das ein freistehendes Haus. Und er hat 300km weit weg gewohnt. Versteh nicht wo sein Problem lag. Aber ne gute Nachbarschaft ist das A und O Und wenn meine neuen Nachbarn schon vor Einzug irgendwelche Ämter abtelefonieren würde ich mich bedanken.


magistra

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Es gibt da Richtlinien. Hier z.B. darfst du einen Baum mit über 80cm Stammumfang nur fällen, wenn er krank ist, ein Gefahrenbaum oder einem Bauprojekt im Weg steht. Dann musst du meist eine Ersatzpflanzung leisten. Das Ganze läuft über mehrere Behörden (was für eine Bürokratie). Auch ich würde das Gespräch suchen und auch beiläufig erwähnen, wie bürokratisch so eine Baumfällung doch ist (wenn es denn auch bei euch so ist). Damit zeigst du beiläufig, dass du dich auskennst und verhinderst vielleicht eine Nacht-und-Nebel-Aktion. Wenn natürlich alles seinen gesetzlichen Gang geht, kannst du nichts machen.


Port

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Das ist bei uns auch so. Die Ersatzpflanzung hat nach unserem Hausbau allerdings keiner überprüft. Leider mussten wir einen alten großen Kirschbaum wegnehmen lassen.


Trini

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Das gilt aber, soviel ich weiß, nicht für Obst- und Nadelbäume. Trini


Muhkuh-87

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Öhm... Pflanze du doch einfach einen Baum auf eurem Grundstück?! Ich sehe das Problem nicht....


starlight.S

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Tja, schade ist es schon... aber ein Walnussbaum macht viel Arbeit, nimmt ggf. Licht. Also ich verstehe die Leute durchaus, was nichts daran ändert, dass es für die Tiere etc. schade ist. Aber als Nachbarn kann man da gut meckern. Wenn euch da so viel dran liegt, stellt euch doch einen in euren Garten, je nach Geld, das man zahlt kann der auch schon eine passable Größe haben... Den Leuten vorzuschreiben was sie mit ihrem Grundstück- für das sie viel Geld gezahlt haben, um endlich was eigenes zu haben und "machen zu können was man will" - zu tun haben, geht gar nicht. Also bei mir, wärt ihr da auch an der falschen Adresse.


Mitglied inaktiv

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Bei einem Reihen-Endhaus ist doch auch Garten dabei, wo man bienenfreundliche Blumen und Sträucher pflanzen kann. Wenn Dir so viel dran liegt: Beiden Nachbarn anbieten, dass Du dich ums Laub/Beschnitt/Pflege kümmerst, natürlich umsonst, wenn sie Dich darum bitten.


Pebbie

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Der Baum wird wohl nicht der einzige in Deiner Umgebung sein, oder ? Die Nachbarn können tun was sie möchten, da der Vermieter es gestattet. Jetzt mal abgesehen davon was die Satzungen Deiner Stadt vorsieht. Ihr könnt ja selber einen Baum pflanzen. P.S. " Vor zwei Jahren wurde eine riesen Tante gegällt gegenüber." Danke, das Du mir den Start in den Tag mit einem Lacher versüßt. Ich weiß das es am Handy liegt


kattta

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Wir hatten bei unserem letzten Wohnort auch Probleme mit allerdings sehr mutwilligen und heftigen Baumfällaktionen. Also grundsätzlich gibt es eine Baumschutzverordnung, die Bäume wie schon oben beschriben ab einem bestimmten Stammdurchmesser vor leichtfertigen Fällen schützt. Auch nach dem 29.3. darf eigentlich nicht einfach gefällt werden. Das gilt jedenfalls in städtischer Bebauung. Aber einen Nachbarschaftskonflikt herbeiführen indem das Ordnungsamt kommt ist sicher kein guter Weg für eure nachbarschaftliche Zukunft. Red doch mal mit denen und frage, warum der Baum stört. Und die Vorschläge, dich in deinem Garten für Natur einzusetzen, kannst du doch in deinem Reich umsetzen.


Kamillentee

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Ich habe es schon im 2 Wohnungen, in denen ich gewohnt habe, mitbekommen, dass Bäume gefällt wurden. Es war für mich eine ganz andere Wohn-und Lebens-Qualität, muss ich mal zugeben. Es war einfach hell ins freundlich in der Wohnung. Ich habe richtig aufgeatmet.. von daher: es gibt auch mehrere Perspektiven


Meyla

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Habt ihr denn für die Tiere Bäume gepflanzt oder sollen das nur die Nachbarn machen? Setzt euch schöne Hecken und einen Baum. Aber verlangt das nicht von den Nachbarn...


Meyla

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Nicht, das ich deine Argumente nicht verstehen kann. Aber da muss man dann auf dem eigenen Grundstück selber Sorge tragen für die Umwelt. Biete wie erwähnt selber Sträucher und Hecken, Pflanze einheimische blüher und Fruchtsträucher, hänge Kästen auf, füttere artgerecht, biete eine Baumpflege an, einen Totholzhaufen, lass einfluglöcher im gerätehaus.... sei Vorbild statt den mahnenden Zeigefinger zu erheben.


Lillimax

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Hallo, ich finde Dein Anliegen sehr gut. Aber der Weg, den Du wählst, sind Konflikt, Streit und eine Form von Denunzierung, auch wenn‘s „nur“ beim NABU ist. Du bist schon wütend auf die neuen Nachbarn, ehe Du sie kennengelernt hast. Auf so einer Haltung wächst nichts Gutes. Wenn man ein gutes Ziel hat, dann gibt es immer auch einen anderen Weg, das zu erreichen. Und der braucht Phantasie und vielleicht auch etwas Einsatz. Ich bin bei meinen Vorrednerinnen und schlage zwei Dinge vor: Zuallererst mit den neuen Nachbarn sprechen. Sie sind sicher jetzt öfters zu sehen bei der Renovierung etc. Einfach mal hingehen und guten Tag sagen. Du könntest den neuen Mietern und den angrenzenden Nachbarn sagen, wie Du denkst. Und dann vorschlagen, dass die Hasel nur zurückgeschnitten, aber nicht gefällt wird. Gerade Haselnusssträucher sind extrem vital, sie verkraften sogar einen starken Rückschnitt problemlos. Wir haben auch eine Hasel. Man kann sie locker um die Hälfte kappen oder sogar noch mehr. Sie verzeiht das und treibt trotzdem kräftig aus. Du könntest anbieten, beim Aufräumen der Äste zu helfen. So ein friedlicher Weg, bei dem alle Beteiligten zufriedengestellt werden, ist natürlich etwas mühsamer. Man muss hingehen, in den Kontakt gehen, überzeugen und ja, vielleicht auch mithelfen. Aber Du sagst ja, dass Du Dich für den Baum einsetzen willst. Dann geh diesen Weg, gell. LG


bea+Michelle

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Das ist Sache der Vermieter oder Mieter. Das kann Dir eigentlich egal sein. Oder gehst du hin und machst den Nachbarn den Dreck weg?


Limie

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Ich würde den auch entfernen lassen, wenn ich dürfte. Genauso würde ich Birken entfernen lassen, wenn ich dürfte. Ich bin allergisch und da möchte ich nicht unbedingt auf meinem Grundstück Bäume stehen haben, gegen die ich hochgradig allergisch reagiere. Ich bin schon vor Corona in manchen Jahren mit Maske draußen rumgelaufen, weil ich sonst halb erstickt wäre und nicht atmen konnte. Auch wenn es dich stört, aber es geht doch nichts an. Und die Hintergründe kennst du doch auch nicht.


Port

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Ich kann Dich einerseits verstehen, aber Du hast ja auch nicht den ganzen Dreck und die dunkle Wohnung. Baum weg und dafür Helligkeit in der Wohnung ist Lebensqualität, wenn auch nicht umweltfreundlich. Nun finde ich persönlich eine Haselnuss auch nicht besonders schützenswert im Vergleich zu einer alten Eiche. Ich bin heilfroh, dass wir hier keine großen Bäume im Garten haben, nur Hecken, eine Haselnuss am Rand des Grundstücks, die aber zurückgeschnitten wird noch in diesem Jahr. In der Umgebung sind massenweise hohe Bäume, aber eben nicht in unserem Garten. Dennoch sammelt sich genügend Laub an. Du solltest mal morgens bei uns das Vogelgezeter hören, da träumt der Papst von. Und die Eichhörnchen turnen hier munter durch die Wiese bzw. holen sich ihre Haselnüsse im Winter aus unserem Vogelhaus. Igelfamilien haben wir hier auch.


wolfsfrau

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Wir haben hinterm Haus ein kleines Wäldchen. Zu uns stehen Eichen, dahinter kommen Kiefern und dann - zu einer Wiese hin - Birken. Vor drei Jahren ist der Eigentümer mit einem Harvester durch und hat die Kiefern zu 2/3 runtergemacht. Dem Vogel- und Eichhörnchenbestand hat das überhaupt nichts ausgemacht. Es zwitschert hier eher noch mehr und im letzten Jahr haben wir von unseren Kirschen nicht viel gehabt. Die Vögel aber auch nicht, weil die Eichhörnchen schneller waren.... Wenn es noch Alternativen gibt, verteilt sich die Tierwelt neu. Ich finde jetzt die Entfernung eines Haselbusches/-baumes ehrlich gesagt auch nicht so schlimm. Der würde im Zweifel schnell nachwachsen. Vielleicht reicht ja auch, ihn ordentlich zu beschneiden?


Jolina2019

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Würde keinen Streit anfangen, aber ginge denn evtl stutzen, ausheben und bei euch reinsetzen? Oder du bietest die Pflege -und Laubbeseitigung an und dich darum kümmern?


Mitglied inaktiv

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Das ist ein Privatgrundstück und was da gemacht wird, ist deren Angelegenheit. Wir hatten einen riesen Waldbaum im Garten, der uns viel Platz wegnahm und in dessen Umgebung kein Gras - ja nichtmal Unkraut - wachsen wollte. wir hatten beim Ordnungsamt nachgefragt und bekamen das OK zur Beseitigung. Unsere Nachbarin regte sich so dermaßen auf, weil wir nach der Fällung freien Blick auf ihr Grundstück hatten, aber sie war mir ehrlich gesagt egal. Nun hat sie auf ihrem Grund einen Waldbaum gepflanzt als Sichtschutz. Keine Ahnung, was sie zu verbergen hat *lach* Die Terrasse sehen wir nicht, nur den restlichen Garten und da hält sich keiner auf. sie hatte uns am Tag der Fällung sogar mit Polizei gedroht. Solche Nachbarn braucht kein Mensch. Anstelle des Baumes haben wir nun ein schönes "Insektenbeet" angelegt und erfreuen uns an den Hummeln und Schmetterlingen jedes Jahr. Pflanz dir doch selber einen Baum. ;-)


Maxikid

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Das erinnert mich an letztes Jahr. Plötzlich ein Riesen Gekeife im Hinterhof. Dort solle ein Baum zurechtgestutzt werden, da dieser viele tote Äste trug. Einige Bewohner aus div. Häusern wollten das nicht und riefen die Polizei und schrien um Hilfe. Die Äste kamen ab, aber es wurde um lesen Millimeter gefeilscht. LG


StiflersMom

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Mich interessiert, ob du dich auch sonst im Leben so für den Umweltschutz engagierst.


juleba

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Ich kann dich verstehen, fürchte aber, dass du nur nichts erreichen wirst, sondern dich auch noch unbeliebt machen wirst. Leider scheint für einen Großteil der Leute ein Garten etwas zu sein, wo ausländische Heckenpflanzen neben 3cm Rasen ohne Unkraut zu wachsen hat. Für die heimische Tierwelt eine Katastrophe. Aber Hauptsache, es ist pflegeleicht. Natur? Bitte woanders! Mach also deinen Garten zu einer Oase für die Natur und tröste dich damit, dass du nicht allein bist.


Bianca82

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...du kannst beruhigt sein..die Haselnuss wird es denen nicht einfach machen. Einfach fällen ist da nicht. Kämpfe seit Jahren gegen Haselnuss und ihre Wildwüchse bei uns im Garten Und gleich vorweg: Mein Garten ist vollgestopft mit Sträuchern und Bäumen und ein bißchen Einhalt muss man schon gebieten.