Mitglied inaktiv
Hallo ihr da draußen.
Es geht um die Zeit die man als Mama für sein Kind da sein sollte.
Ich fand Mitte August wieder mit der Ausbildung an. Dann ist der kleine 9,5 Monate. Also in 9 Wochen.
Ich Stille noch alle 2/3 Stunden. Einmal am Tag kriegt er etwas brei, nach ein paar Löffeln mag er aber nicht mehr.
Ich möchte umbedingt weiter stillen, trotz Arbeit. Zu dem Thema haben mir aber schon viele von euch Mut gemacht, dass das trotz Arbeit geht.
Ich MUSS auf jeden Fall mit August weiter machen. Ich bin dann nächstes Jahr November fertig. Ich habe jetzt wegen der ss schon nicht mehr 3 Jahre Ausbildung sondern nur 2 Jahre 8 Monate. Also weniger Zeit um den Stoff mit zu bekommen.
Wenn ich später wieder einsteigen würde, müsste ich in den kurs darunter und da das eine neue Ausbildung ist mister ich drei Jahre von vorne anfangen... Auf gar keinen Fall! Ich bin froh wenn ich in dem irren Haus fertig bin
Ich mache mir aber solche Gedanken wegen der Zeit die mir flöten geht mit dem kleinen.
Überall hört man "eine Mama sollte so lange wie möglich beim Baby sein"
Wir üben es schon in dem ich sie dem 1.6. 4x die Woche für je 2 Stunden im Geschäft meiner Familie mit Arbeite. Das ist absolut keine anstrengende Arbeit und ich kann mich langsam dran gewöhnen. Der kleine ist dann beim Papa.
Der Papa hat Elternzeit wenn ich arbeite. Das klappt eigentlich ganz gut.
Aber sobald ich nach Hause komme und mich der kleine sieht fängt er völlig an zu weinen, kommt gar nicht mehr klar... Das war so herzzerreißend...
Ich sehe es auch nicht ein, dass mein stillen unter meiner Arbeit leidet.
Ich hoffe mein Chef ist nett und lässt mich wirklich nur frühdienst machen das ich wenigstens Tags über und nachts da bin ( bin dann um von 5:30-14:30 Uhr weg.)
Alle Frauen die wieder einsteigen erzählen von ihrer tollen teilzeit und dass sie mit drei mal drei Stunden arbeiten... So viel Arbeite ich am einem Tag...
Ich habe so Angst dass der kleine sein Vertrauen in mich als Mutter verliert.
Ach ja allgemein ist der kleine sehr auf mich fixiert und ein absolutes Mama Kind.
Er fremdelt total was meine Familie angeht und die meines Freundes auch. Mal für 30 Minuten abgeben ist nicht außer man möchte das er durchschreit und völlig durchdreht.
Er kriegt auch immer einen totalen Anfall wenn er meinen Schwiegervater sieht, das allerdings schon seit der Geburt. Er mag ihn einfach nicht ![]()
Ist diese Art Ausbildung, genau DIESE, deine Herzensausbildung? Wenn du sagst: Ja, ich schrei vor Glück! Mein Traum! Dann zieh es durch. Wenn du es nur machen willst, um etwas fertig zu haben, dann ist das löblich, aber nicht zielführend. Dann bleib besser noch ein Jahr beim Kind und bewirb dich auf was Neues. Vielleicht hat das Muttersein deine Perspektiven auch verschoben und etwas anderes würde besser zu dir und deinem Leben passen, wie du es dir vorstellst. Du musst in dem Job noch lange arbeiten. Mit Kind. Und vll irgendwann mit einem zweiten. Wie gesagt: ist es dein TRAUM, weitermachen, alles andere muss sich finden. Wenn nicht: lieber jetzt die Reißleine ziehen und sich mehr Zeit geben und umorientieren, als in 5 Jahren frustriert denken "Warum hab ich nicht..." Trotz Kind ist es DEIN Leben. WEGEN des Kindes, solltest du es für dich, und somit dein Kind, bestmöglich gestalten. Alles Gute!
Ja ich liebe meinen Beruf. Aber für mich ist klar nach der Ausbildung in ein anderes kh zu wechseln und definitiv auch keine vollzeit zu arbeiten.
Ich persönlich sehe das überhaupt nicht so. Ich finde es sehr wichtig die Ausbildung durchzuziehen und etwas für sich selbst zu haben. Auch als Vorbild finde ich hat es eine enorme Bedeutung. Ich würde die Ausbildung lieber jetzt durchzuziehen als nochmal komplett neu anzufangen. Du kannst danach auch immer nochmal in Elternzeit gehen. Die Zweifel kann ich aber durchaus verstehen, ich selbst werde wieder arbeiten gehen müssen wenn mein Kleiner 13,5 Monate alt ist und fühle mich nicht wohl mit dem Gedanken. Anders ist es aber finanziell für uns nicht möglich. Durch den Schichtdienst meines Mannes und die Großeltern versuchen wir ihn so wenig wie möglich in der Kita zu lassen. Homeoffice ist in meinem Job leider nicht möglich. Angst, das die Bindung zu meinem Kleinen leidet habe ich aber nicht. Am Anfang wird es sehr schwierig werden, aber ich denke mehr für mich als für ihn. Für ihn freut es mich, dass er dann endlich auch ein Sozialleben hat.
Ich steige wieder ein, dann ist meine Tochter 1 Jahr und 1 Monat alt. Die Eingewöhnung beginnt mit 11 Monaten. Ich werde wieder meine vollen 38 Std (wie zuvor auch) arbeiten und weiß, dass sowohl ich, als auch meine Tochter dadurch ein gutes Leben haben und der Papa natürlich auch. Meine Schwester ist auch ungeplant schwanger geworden, ihr Sohn kam im Dezember 20 auf die Welt, sie beginnt im August ihre Ausbildung. Ich persönlich möchte von niemandem abhängig sein und möchte mir, im Fall der Fälle, auch mal selber etwas leisten können, von dem Geld, was ich mir erarbeitet habe. Aber ich habe ganz stark das Gefühl, wir „Ossis“ haben da noch eine andere Einstellung. Ich kenne niemanden, der mehr als ein Jahr zuhause blieb.
Dann sag ich jetzt mal ganz hart: Das hätte man sich vorher überlegen müssen.
Hi :)
Ich finde da musst du dich ganz persönlich mit wohl fühlen und überzeugt davon sein, dann wird das auch das richtige für alle sein!
Wenn du zweifelst merkt das dein Kind bestimmt auch…
Finde wenn man voll dahinter steht muss man sich da auch für nichts rechtfertigen :)
Hier wirst du jetzt wahrscheinlich viele Meinungen hören von Menschen die entweder auch früh wieder arbeiten gegangen sind oder von welchen die es als zu früh empfinden
Von manchen wirst du ein gutes Gefühl bekommen, von manchen ein schlechtes
Mein Sohn ist 7 Monate alt und ich habe einen sogenannten „tollen teilzeitjob“ aus dem Home Office wohlgemerkt. 2x3 Stunden die Woche. Anders könnte ich es mir persönlich nicht vorstellen, da ich auch noch alle 2 Stunden stille und er auf mich bezogen ist.
Hör einfach auf dich selbst und entscheide dich für die Möglichkeit mit der du dich am besten fühlst
Sehe das wie Phila83
Ich habe bei beiden Kindern nach 8 Monaten wieder zu arbeiten begonnen (ganz freiwillig, allerdings, weil wir kein Erziehungsgeld mehr bekommen haben). Da waren die Tagesmalhzeiten umgestellt. Gestillt habe ich früh und abends noch länger. Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, in einer Ausbildung Teilzeit zu arbeiten. Dazu solltest du JETZT das Gespräch mit Atbeitgeber und Schule suchen. "Ich bin froh wenn ich in dem irren Haus fertig bin" - das gibt mir allerdings zu denken. Willst du diese Ausbeildung wirklich machen? Wieviel hast du denn schon geschafft? Vielleicht lohnt sich doch ein Neuanfang? Trini
Der Denkfehler ist "Die Mutter sollte/müsste/...". Wichtig ist, was für euch als Familie passt und ein Vater in Elternzeit ist genauso viel wert wie eine Mutter in Elternzeit. Neben regelmäßig stillen ist natürlich auch Pumpen eine Option - machen viele in Ländern, in denen es gar keine finanzierte Elternzeit gibt. Das nur nebenbei. Ich finde ja alles legitim von beide arbeiten schnell Vollzeit bis einer bleibt komplett über Jahre Zuhause - solange es als Familie passt! Für mich wären beide Extreme nichts, aber manchmal hat man auch keine Wahl. Die Frage ist was DU willst. Ist dir die Zeit Zuhause wertvoller als die Ausbildung durchzuziehen? Für das Kind ist wichtig, dass du weiterhin eine verlässliche Bezugsperson bist - aber das bist du ja in der Zeit, in der du Zuhause bist! Und der Papa ist ja da und kümmert sich, während du deine Ausbildung machst. Ich würde es in der Situation (Papa in EZ), denk ich, auch durchziehen.
Das sehe ich ganz genauso. Soweit ich es verstanden habe, wird euer Sohn ja durch den Papa betreut und er sieht dich ja trotzdem mehrere Stunden am Tag plus Wochenende. Ein Kind braucht nicht unbedingt immer nur seine Mutter. Wichtiger ist, dass es feste Bezugspersonen hat denen es vertrauen kann, das können auch mehrere sein. Wenn du „nur“ ein schlechtes Gewissen hast, weil du nicht so viel Zeit mit deinem Sohn verbringst, würde ich mich entspannen. Wenn du aber insgesamt zweifelst und dich damit nicht wohl fühlst, überlege es dir nochmal.
In der Tat ein Problem, zumal die Ausbildung dran hängt. Ich kann nicht beurteilen wie gut der Markt ist als junge Mutter eine Ausbildung in zwei Jahren anzufangen. Dann wärst Du bei deinem Kind und hättest das was Du willst. Bis dahin bist Du aber ohne Ausbildung! Auf der anderen Seite war es früher durchaus üblich die Kinder zeitig in die Kita zu geben und als Mutter wieder voll ins Berufsleben einzusteigen. Mittlerweile auch immer üblicher. Nehmen wir nur mal die skandinavischen Länder. Meine Kinder waren zeitig in Fremdbetreuung - ich musste und wollte auch, arbeiten, Geld verdienen und nicht nur das Thema Kinder zum Gespräch haben. Dein Kind wird eine gute Betreuung schnell akzeptieren. Für manche sind deine Bedenken auch reiner Luxus. Die müssen arbeiten sonst ist der Job weg. Wärst Du mein Kind würde ich Dir, aufgrund meiner guten Fremdbetreuungserfahrungen, empfehlen deine Ausbildung fristgerecht fortzusetzen. Du bist deswegen keine schlechte Mutter. Auch dein Kind wird, sofern die Betreuung gut ist, keinen Schaden nehmen, auch nicht in eurer Mutter/Kind-Beziehung.
Vielen Dank für deine Antwort. Ja zu TM geht er mit 14 Monaten. Ist aber schon mal schön zu hören dass du aus Erfahrung redest und die Beziehung nicht drunter leidet. Lg
Wichtig ist, was für euch passt. Basieren deine bedenken insgeheim aus "Mama sollte, müsste..." Und darauf was allgemein als "Norm" anerkannt und erwartet wird? Ich habe bereits in der Schwangerschaft gelernt, dass "normal, solle, müsste, eigentlich, im Durchschnitt, statistisch gesehen" nicht auf uns zu trafen, vielleicht habe ich deswegen meine Lektion eher gelernt als wenn mein Kind, meine Schwangerschaft "normal" gewesen wäre. Ich kann dir nicht sagen, was du tun sollst. Ich kann dir nur sagen, wie es bei uns war. Bezahlter Mutterschutz lief nach 14 Wochen aus. Ab da war ich unbezahlt zu Hause. Die Eingewöhnung in die Kita begann mit 6 Monaten und ab 8 Monaten war ich wieder 80% arbeiten. Ab 13 Monaten war ich wieder Vollzeit 40h arbeiten. Unser Kind war gut betreut, es ging ihr gut, sie hatte Spaß. Unsere Bindung ist bombenfest und das Kind ist ein völlig "normales" neugieriges, aufgewecktes Kind. Stimmt die Betreuung, ist alles machbar. Ich bin als arbeitende Mama glücklicher und das merkt das Kind. Wenn die Betreuung durch dritte nichts für euch ist, warum tritt Papa nicht kürzer? Vom Stillen mal abgesehen (pumpen geht auch), ist es auch sein Kind uns seine Verantwortung. Warum ist es Mama die "muss, sollte..."???
Ich arbeite seit dem Mutterschutz 25-40 Stunden pro Woche. Im der Zeit ist meine Tochter beim Vater.
Ergebnis: sie hat zu uns beiden eine top Bindung.
Entgegen der landläufigen Meinung muss nicht die Mutter Haupt Bezugsperson sein. Wichtig ist, dass das Baby verlässliche Bezugspersonen hat.
Ich stille auch (voll). Die meiste Zeit bin ich im Home Office, aber auch an meinen jetzigen Bürotagen hält Tochter bis zu acht Stunden ohne Muttermilch aus. Sie bekommt dann eben Wasser und Beikost. Und davon isst sie nur homöopathische Mengen.
Du solltest gerade zu Anfang ggf abpumpen. Dir steht bis zum 1. Geburtstag pro Tag eine bezahlte Still-Pause von 30 Minuten zu, die du auch für das abpumpen nutzen kannst. Arbeitest du nicht weit weg, kann man dir das Kind ggf zum stillen bringen. Danach sollte sich deine Milch eingespielt haben oder du musst ggf in der regulären Pause kurz abpumpen oder ausstreichen, um keinen Milchstau zu kriegen. Das würde ich dir zumindest dringend empfehlen - aus Erfahrung.
Was du vor hast ist völlig okay! Und das ist zu schaffen, habe Vertrauen in dich, dein Mann und dein Kind!
Mein Kind weint auch, wenn ich nachhause komme - sie will dann immerhin dringend Milch
Nach dem Stillen ist sie auch bei Papa wieder glücklich. Normales Verhalten, zumal sie sich erstmal an die Zeit ohne Mama nur mit Papa gewöhnen muss.
Viel Erfolg und Freude mit deinem Plan! Ich habe auch wieder an zu arbeiten, wenn der kleine 10 Monate alt ist. Weil ich das für mich brauche, nicht aus finanziellen Gründen. Bin dann 3 Tage die Woche jeweils 8h weg. Das wird er schaffen, da er dann von Papa betreut ist und somit eine wichtige Bezugsperson hat. Ein Kind braucht nicht unbedingt seine Mama, sondern eine feste Bezugsperson. Das kann auch wunderbar der Papa übernehmen. Was die Ernährung anbelangt: mach dir jetzt noch keine Sorgen. Ihr habt noch 2 Monate! In der Zeit kann sehr viel passieren und dein Kind wird sich, wenn du arbeitest und nicht zur Verfügung stehst, auch über feste Nahrung freuen. Dafür kann es sein, dass er vorher und hinterher mehr gestillt werden möchte. Kann, muss nicht! Das dein Sohn jammert, wenn du nach Trennung zurück bist ist auch ok. Er hat sich vermisst, ist froh dich wieder zu sehen und erzählt dir nun davon. Das darf er. Du tröstet ihn ja dabei. Solange er in deiner Abwesenheit entspannt spielen kann ist alles gut! Er muss damit nur zurecht kommen und es nicht lieben wenn du weg bist, oder?
Lass dir nicht zu viel von anderen reinreden und finde DEINEN Weg! Bei unserem jüngsten Sohn bin ich (aus finanziellen Gründen) nach 3 Monaten wieder voll arbeiten gegangen und mein Mann war in Elternzeit. Die Bindung hat keinesfalls darunter gelitten, wir haben eine sehr starke Bindung. Selbstverständlich wäre es mir anders auch lieber gewesen, aber nur so ging es, also mussten wir da alle durch. Du hast Teilzeit angesprochen: Vielleicht kannst du deine Ausbildung ja auch in Teilzeit fortführen? Teilzeit muss ja nicht gleich heißen, dass du nur wenige Stunden am Tag arbeitest, aber manchmal ist es schon hilfreich, wenn man vielleicht 2 oder 3 Stunden am Tag weniger arbeiten muss.
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