Elternforum Rund ums Baby

Ich brauche dringend euren Rat

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Lennina

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Mein Sohn hat jetzt zwei Probetage abgeschlossen an der Schule und möchte gerne dorthin wechseln. Ich hatte als Termin nach den Osterferien im Sinn, da er im Februar vermutlich in die Tagesklinik kommt wegen Depressionen. Nun hat die Direktorin vorgeschlagen, ihn ab Februar schon offiziell aufzunehmen (den Januar darf er weiter zum Probieren kommen) und den Tagesklinik Aufenthalt dann in der neuen Schule zu absolvieren, dh er würde dort dann relativ zügig 4-/6-8 Wochen fehlen. Das war genau das, was wir vermeiden wollten. Dass die Kinder dann fragen, wo er so lange war. Die Direktion sagt, sie würden einfach sagen, er ist krank und fertig. Abgesehen davon kostet die Schule ja auch Geld. Die Tagesklinik kann sofort losgehen oder erst Februar /März. Was man mit der sofortigen Schulaufnahme verhindern will, ist, dass es bis dahin noch ganze Tage im Bett liegt sondern schon in der neuen Klasse mitarbeiten kann. Er wurde so gut aufgenommen, sie spielen schon Karten zusammen, er wird in der Pause integriert etc.. Die Kinderpsychologin hat vorgeschlagen, die Tagesklinik ganz hinten anzustellen und ihn nur noch ambulant zu betreuen, da er sich schon etwas gebessert hat. Ich sehe aber immernoch tiefe Einbrüche in seiner Verfassung. Bitte um eure Meinung.


Mitglied inaktiv

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Er kann doch offiziell aufgenommen werden, der Klasse muss es doch noch nicht mitgeteilt werden. Die wissen dass ein neuer Schüler kommt, wenn er da ist. Fertig.


Lennina

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Er würde aber schon ab sofort zum Unterricht gehen und dann wieder einige Zeit ausfallen


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Achso, das habe ich dann überlesen.. kann er bis zur Tagesklinik nicht weiter krank geschrieben werden, dass er danach direkt einen Neustart macht?


Lennina

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Doch er kann krankgeschrieben werden. Aber macht es Sinn, ihn zu Hause in den Tag leben zu lassen wenn er bereits in die neue Klasse gehen könnte?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Du kannst deinen Sohn am Besten beobachten Wenn es Sinn macht, dann lass ihn in die Schule gehen. Wenn es ihm halt Spaß macht. Wenn er nicht da ist, dann ist er eben krank. Was anderes geht es die Mitschüler auch nicht an.


Birte0504

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Wenn er ab sofort in die Tagesklinik gehen kann, dann macht das doch. Und danach dann in die neue Schule.


Lennina

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Er kann nicht sofort in die Tagesklinik. Vermutlich im Februar, aber auch nur wenn keine Notfälle von der Station kommen. Die haben Vorrang vor der Warteliste.


wolfsfrau

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Ich würde es machen. Zum einen ist der Beginn in der Tagesklinik noch offen. Du schreibst, es kann im Februar losgehen oder aber auch erst im März. Sollte es später losgehen, ist es ja noch offen, wann es dann mit der Schule losgehen kann. Zum anderen glaube ich, dass er durch die positive Aufnahme dort viel Energie ziehen kann. Sich als Teil einer Gemeinschaft zu empfinden ist so wichtig. Der Plan, den anderen Schülern dann zu sagen, er ist krank, ohne weitere Infos, finde ich gut. Bei meinem Sohn (etwas andere Baustelle, konnte aber auch über mehrere Monate nicht zur Schule gehen) hat dann am Ende ganz stark eine Rolle gespielt, dass er sich selber als "funktionsunfähig" gefühlt hat. Er wusste, wie er funktionieren soll, konnte es aber nicht. Vielleicht hilft deinem Sohn das Gefühl, den Schulbesuch zu schaffen.


Mitglied inaktiv

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Was will denn Dein Sohn? Wenn die Kinderpsychologin sagt, man kann die Tagesklinik hinten anstellen, dann würde ich das auch so machen. Sofort in die neue Schule wechseln lassen und mal sehen, wie es läuft. Natürlich in engen Kontakt mit der Psychologin. Vielleicht spielt es sich ja sogar so ein, dass tatsächlich ambulante Termine reichen und wenn nicht, kommt er eben dann in die Tagesklinik. Denke jetzt im Lockdown ist eine Tagesklinik auch nicht die beste Option. Da möchte man doch sicher auch was schönes mit den Kids machen, auch ein bisschen vor die Tür... und da geht ja nicht viel. Zudem ja gerade immer mit Abstand und Maske... Ich denk ich würde es probieren (ohne Eure Situation im Detail zu kennen, aber ich würde dem Urteil der Kinderpsychologin/psychiaterin? vertrauen)


Astrid18

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Ich würde der Kinderpsychologin vertrauen und das Kind gleich auf die neue Schule schicken. Wenn Ihr ohnehin nicht wisst, ob das mit der Tagesklinik klappt, halte ich es für eine sehr gute Idee, sofort mit der neuen Schule zu starten. Ein geregelter Tagesablauf in einem positiven Umfeld kann sehr stabilisieren. Und die anderen Kinder können notfalls mit der Info, dass dein Kind krank ist, sicherlich umgehen.


Lydia0000

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Antwort auf Beitrag von Astrid18

Hallo, wie genau wäre das denn mit der ambulanten Therapie? Müsste er dort nach der Schule hin, oder würde tageweise fehlen? Weil, wenn er sich in der Schule gut einfinden würde , wäre ja vielleicht etwas wo er mal stundenweise oder tageweise fehlt doch besser,als einen langen Block, oder? Und ich denke auf die Kinderpsychologin solltest du doch vertrauen können, das ist doch ihr Job die Lage einzuschätzen, ich glaube als Mama ist man da eh befangener, ist ja klar, du machst dir ja Sorgen


Julia+Christopher

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Ich würde ihn sofort wechseln lassen. Wenn er jetzt noch auf einen Platz und der Tagesklinik warten muss und so lange zu Hause bleibt, habt ihr alle Zeit euch weiter in die Krankheit rein zu steigern. Ein geregelter Tagesablaufs ist eines der besten Dinge, die die deinem Sohn jetzt bieten kannst. Zusätzlich weiß er dann schon wie es i der neuen Schule läuft und kann ggf. gewisse Situation Inder Tagesklinik auch noch thematisieren.


JakobsMutti

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Ich würde sofort mit der Schule beginnen, da der Beginn der Tagesklinik noch so weit nach hinten verschoben kann. Und bedenke, vllt verbessert sich sein Zustand so sehr, dass er die Tagesklinik gar nicht mehr braucht. Ich würde seiner Psychologin vertrauen. Die kennt deinen Sohn und ist Profi