Elternforum Rund ums Baby

Hysterischer Schreianfall

Hysterischer Schreianfall

Mitglied inaktiv

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Hallo ihr da draußen, Ich habe mal eine Frage, ob ihr das von euren Kindern auch kennt. Mein kleiner (17 Wochen alt). Kriegt immer einen furchtbaren Schreiabfall mit Tränen und all drum und dran wenn er andere Menschen sieht. Sobald mal besuch zu uns kommt (wirklich selten, nicht nur wegen Corona, sondern auch weil ich finde, das man mit einem neugeborenen nicht ständig besuch empfangen muss) schreit er die person an. Ich habe auch Wert darauf gelegt das Wochenbett so ruhig wie möglich zu gestalten mit wenig Besuch (ist mir such gelungen) aber wenn mal kurz meine Mama vorbei kommt oder wie heute meine Oma die wirklich nur eine Dose abgeholt hat schreit er ganz furchtbar und ängstlich. Wir lassen ihn von Anfang an auch nicht von arm zu arm wandern sondern er ist immer sicher bei uns. Was denkt ihr wie ich mit seinem Verhalten umgehen sollte? Sollen wir erst noch mal drei Wochen gar kein Besuch empfangen weil es ihm anscheinend noch zu viel ist oder seit ihr der Meinung, man muss ihn dran gewöhnen damit er lernt es ist nichts schlimmes? Ich will ihn natürlich auch echt nicht Stressen aber wenn noch nicht mal für 15 min. Meine Mutter vorbei kommen kann Vereinsame ich hier echt und kriege einen baby Kollaps Nach 5 Minuten schreien geht es meistens wieder aber er bleibt trotzdem gestresst. Zu meinen Schwiegereltern können wir gar nicht. Das haben wir drei mal versucht und er war total ängstlich so das wir immer schnell wieder nach Hause fuhren. Meine Eltern hingegen einen 1 Minuten von uns entfernt und die sehen wir dann dich öfter und bei denen ist es tatsächlich nicht ganz so schlimm da er die vielleicht dich besser kennt... Lg


Mitglied inaktiv

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Nimm dein Kind in den Arm und sei einfach da Manche brauchen einfach Meine Tochter (2) hat bei Oma und Opa immer geweint. Sie hat gut 15 Monate gebraucht, bis sie sich mal anfassen hat lassen Ich als Mutter gab es gelassen gesehen; Oma und Opa hatten weniger Verständnis, aber das muss man denen klar machen Mein Sohn (1) dagegen ist zutraulicher und offener. Jeder Mensch ist unterschiedlich und die kleinen können uns leider nur nonverbal mitteilen was nicht passt Beobachte ihn mal, was macht er bevor Besuch kommt, reißt ihn die Klingel aus den Gedanken? Stört man ihm beim spielen? Ist er grad bei dir auf den Arm und will dich dann nicht teilen? Wenn du die Ursache kennst, kannst du gegensteuern


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Es ist tatsächlich egal ob man klopft oder klingelt. Mh ok dann waren wir wohl einfach ab


Fichtenkind

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Ich finde dieses rechnen in Wochen immer ganz tückisch. Schön, dass du das Wochenbett so ruhig wie möglich gestalten möchtest. Aber dein Sohn ist jetzt ganze viereinhalb Monate alt und Menschen, zumindest die aus deiner Umgebung, sind nicht bösartig und er darf sie ruhig kennen lernen. Das kann man auch ganz stresslos gestalten.


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Ja ich glaube ich komme nicht ganz aus diesem Wochenebett Flow raus... Aber recht hast du damit, das die ja nicht bösartig sind. Ich glaube ich muss das lockerer sehen und wie oben schon gesagt einfach abwarten


Jumalowa

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Meine Tochter ist 13 Monate und bei Ihr fing es mit 8 Wochen an. Sie lässt sich bis heute nicht anfassen und niemand darf ihr zu nahe kommen. Inzwischen wird Ihr Interesse jedoch immer größer. Meine Älteste Tochter war das absolute Gegenteil. Jedes Kind ist anders, dass muss man akzeptieren und respektieren. Das hat Phasenweise auch geschwankt, mal war es besonders schlimm mal besser. Ich würde daher schon schauen, dass Kontakt weiterhin besteht und es wird irgendwann besser werden.


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Danke für deinen Bericht :)


CarmenMS

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Ich würde euch nicht komplett abschotten, der Schuss kann nach hinten losgehen und es wird noch schlimmer. Ich würde es immer wieder probieren, so wie du es jetzt machst. Ohne es zu übertreiben und ihn total zu überfordern, aber dass er sich etwas dran gewöhnt.


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Das war halt auch meine befürchtung dass es noch schlechter ist sie abzuschotten. Aber schön dass das andere auch noch so sehen. Danke dir :)


Fleurdelys

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Corona-bedingt ist es momentan ja kaum möglich, kleine Kinder unter Leute zu bekommen. Kein Wunder, wenn sie dann erstmal Angst haben, wenn jemand anderes außer den Bezugspersonen plötzlich auftaucht. Meine Tochter ist letztes Jahr im Sommer geboren, da waren die Fallzahlen niedriger und die Regelungen lockerer, somit hat sie die ersten Wochen viele Leute kennen gelernt. Aber auch sie hatte mit ca. 4 Monaten eine Phase, die ich auch als Fremdeln bezeichnen würde. Das ging vorbei, solche Phasen kommen aber immer wieder. Wenn dein Sohn deine Eltern regelmäßig sieht, wird er sich sicher an sie gewöhnen. Ich würde ihn auch nicht sofort aus der Situation rausnehmen sondern kurz abwarten und ruhig bleiben, um ihm zu zeigen, dass kein Grund zur Angst besteht. Langsam anfangen, damit er sich nicht in Rage schreit und die Distanz schrittweise verringern.


Jolina2019

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Tragetuch und draußen treffen zum Spazierengehen? Da ist er bei dir und die "fremde" Person nicht in seinem Reich? An deiner Stimmlage merkt er ja, dass du auch unter Stress gerätst, draußen klappt oftmals besser. Wenn das klappt, dann würde ich die Besuche rein verlegen und etwas verlängern, statt 15 Minuten dann 30 usw. Wenn er dann Interesse an Spielzeug zeigt und mobiler wird, würde ich die Oma etwas mitbringen und damit spielen lassen ohne gleich aktiv auf ihn damit zuzugehen. Wenn er das unbekannte Spielzeug dann auch mal möchte, dann kann die Oma aktiv werden. Vorsichtig rantasten aber nicht einigeln, so würde ich es machen.


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Antwort auf Beitrag von Jolina2019

Das habe ich am Anfang so gemacht mit tragetuch und raus aber das soll ja kein Dauerzustand werden das man immer nur raus kann... Das mit dem Spielzeug ist eine gute Idee danke


Nijo90

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Ich hab leider keinen Tip, aber nein kleiner ist 7 Monate und von Anfang an viel unter Menschen. Wir hatten von Anfang an Besuch, bzw ich bin zu Familie und Freunden gefahren und habe ihn auch immer aus der Hand gegeben. Jetzt habe ich gar keine Probleme und er lächelt jeden an und ist immer sehr freundlich und ausgeschlossen. Vielleicht ist es gewöhnungssache. Dein kleiner muss im Prinzip gar nichts, aber mir ist es wichtig, dass ich im Notfall die Omas immer für einige Stunde als Babysitter hab, ohne Geschrei.


Ruto

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Ist es bei euch möglich, das Zimmer kurzfristig zu wechseln, wenn es gar zu hysterisch wird? Ich würde den Besuch empfangen und bei einer ganz schlimmen Schreiattacke das Zimmer wechseln, um das Baby wieder zu beruhigen. Eventuell erstmal über die offene Tür mit dem Besuch reden und dann immer Mal wieder versuchen rüberzugehen. So würde ich es wahrscheinlich machen. Aber vielleicht wäre das auch eine Frage fürs Expertenforum.