Elternforum Rund ums Baby

Hundefrage

Hundefrage

mf4

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Ich habe keinen Hund und auch keine Ahnung von Hunden. Ein Freund von mir hat seit ca. 1 Woche einen Hund, ca. 1 Jahr alt, Schäferhund/Labrador-Mix. Er kommt auch schlechten Verhältnissen, lebte in einem kellerähnlichen Verschlag, Gewalt gegen den Hund kann man nicht ausschließen, Ernährungszustand mangelhaft aber das wird wieder. Problem 1: Der Hund kennt es wohl nicht Gassi zu gehen. Er macht wo auch immer er ist, in die Wohnung z.B. auch NIE im Freien. Er ist ein ängstlicher Hund, möglich, dass er sich draußen nicht traut. Vielleicht war er ja auch nie richtig draußen unterwegs. Frage: Wie kann man ihm beibringen draußen seine Geschäft zu erledigen. Eine etwas strengere Erziehung ist sicher fehl am Platz, weil der HUnd schon ein Angsthase ist und er soll ja Vertrauen finden. Problem 2 und Frage: Er hat Durchfall. Kann das vom Trockenfutter kommen (evtl. Unverträglichkeit?) oder ist es einfach noch die Umstellung? Ich nehme an er hat auch nichts ordentlich zu fressen bekommen beim alten Besitzer.


desire

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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich würde als allererstes zum Tierarzt gehen. Da wird der Hund zb. auch auf Würmer oder dergleichen durchgecheckt. Ich würd langsam anfangen mit kleinen Runden rauszugehen, und vor allem aber geduldig sein wenn er trotzdem nicht draussen kann sondern in die Wohnung macht. Gerade wenn du schreibst er ist ev. nicht gut behandelt worden braucht das ganz viel Zeit.


mf4

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Ich finde es ja schön, dass er den Hund da raus geholt hat aber zeit... das ist ein Problem. Er geht sehr früh und kommt spät nach hause wegen Job, Kind usw. Ich hoffe, dass das klappen wird.


desire

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hm...das IST ein Problem. Gerade solch ein Hund braucht EINE fixe Bezugsperson. Kann das seine Partnerin ev. übernehmen? Das ist sehr lieb von ihm und ev. klappt es ja auch, aber gerade Tiere die nicht gut behandelt worden sind brauchen klare Regeln, eine fixe Bezugsperson und Erziehung.


mf4

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Antwort auf Beitrag von desire

Er ist Single und Alleinerziehend. Er hat ein Händchen für Hunde. Seine Hundedame war ne ganz liebe, wurde leider vor ein paar Wochen überfahren. Ich denke der neue Hund hat ihn als Bezugsperson schon angenommen... er hängt ihm permanent an den Hacken.


desire

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Antwort auf Beitrag von mf4

na dann wird er das schon machen. Ich hoffe es für den Hund...


RM-

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und ich denke das auf lange sicht professionelle hilfe angebracht ist ok- als erstes muss der hund ne bindung aufbauen-- korb/bett ins schlafzimmer neben dem bett alle 2 std raus erstmal nur einen schritt-dann 2 dann 5 dann 5 min loooooben wie bekloppt wenn er draussen was macht ignorieren wenn er drinnen macht hund beobachten wird er unruhig bevor er hinmacht in der wohnung?? sucht er sich eine bestimmte stelle geht er in einen bestimmten raum?? er ist drauusen scheinbar zu angespannt um sich zu lösen dennoch immer wieder raus durchfall KANN vom futter kommen, da muss man einfach etwas mehr ausprobieren es gibt soviele verschiedene trockenfutter-sorten das kann sich aber regulieren und geduld geduld geduld liebe liebe liebe


mf4

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Mein Rat war ein Hundepsychologe (oder wie der nochmal hieß). Eine Freundin hatte so einen mal da, er beobachtete den Hund und gab spezielle Ratschläge auf den Charakter des Tieres zugeschnitten.


RM-

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wenne r eh wenig zeit hat,warum dann einen hund und dann auch noch SO einen?? ich meine ich verstehe es wenn man sagt tierliebe und der hund tat ihm leid aber kaum zeit für ein scheinbar ja verwahrloses tier zu haben ist mE falsche tierliebe ich hoffe es geht gut, für alle daumen sind gedrückt


PaulaJo

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Ich finde es ehrlich gesagt nicht gut für so einen Hund den ganzen Tag alleine zu sein...


Jolie-Jerry

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Hi, habe auch eine super ängstliche Hündin. Sie kommt aus ner Tötungsstation war dort nur 4 Monate (von Geburt an) aber es hat sie nachhaltig geprägt. Ihr hat es am Anfang geholfen, immer zum selben Platz zu gehen. Wir sind bei jedem gassi gang (am anfang alle 2 stunden dann alle 3. später alle 4 stunden, nun sind wir bei 2-3 mal täglich) immer an ein stück wiese zu gehen, was ein paar meter direkt neben dem Haus ist. Nach dem schlafen, morgens und tagsüber direkt raus, nach dem essen auch. Nach 2 Wochen und einer Blasenentzündung war sie stubenrein. Am besten an eine Stelle raus gehen, wo wenig verkehr ist, nichts aufregendes. Hund am besten doppelt sichern an Halsband und Geschirr. und ihm Zeit geben. Denke, dass ist das wichtigste. Viele füttern das Futter auch draussen, dass die erwartungshaltung eine andere ist. Quasi kein Stress sondern (gerade beim Labrador sehr wichtig ;-) ) Futter. Durchfall kann von der Umstellung kommen, kann aber auch Stress oder gesundheitliche Probleme darstellen. Hilft nur Abklärung beim Tierarzt als erstes. Eventuell auch Allergietest, wenn noch häufiges Kratzen dazu kommt oder der Durchfall länger anhält. Wichtig Schleimhäute beobachten! Nicht dass es zur austrocknung kommt.


mf4

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Antwort auf Beitrag von RM-

Er hing sehr an seiner Hündin und vom Gesicht sieht der neue Hund ihr ähnlich. Ich denke das war wie Liebe auf den ersten Blick und natürlich Mitleid. Ich hoffe das klappt.