Berlin!
Ihr Lieben, wir haben jetzt für unseren Großen die Diagnose "Hochbegabung". "Der braucht unbedingt Förderung!" hat die leistende Psychologin gesagt. Wir haben die Diagnose 2 Tage vor Weihnachten bekommen. es wird noch Termine geben mit dem Kind zusammen, wir sprechen kindgerecht mit ihm. Wir selbst lassen uns beraten. Aber das ist im Moment eh schwer und dann noch zwischen den Jahren.... Und leider laufen an vielen Schulen Anfang des jahres Anmeldefristen. Deswegen brauche ich mal Schwarmwissen- und -erfahrungen. Wir haben nämlich keinen Plan, was wir tun sollen. Ausgangssituation: Er ist 9 und geht im Moment in die 4. Klasse einer Regel-GS mit Musikbetonung. Er spielt Klarinette und fängt mit Klavier an (auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin). Musik ist "sein Ding", das möchte er unbedingt weitermachen. Die jetzige Schule ist in Ordnung, er hat viele Freunde, ist beliebt und gut integriert. Er kann zur Schule laufen, die nur wenige Meter entfernt ist. Möglichkeiten (so weit ich es bis jetzt sehe): 1. Frühzeitiger Wechsel auf ein Gymnasium zur 5. Klasse (üblich hier: zur 7.). Es gibt im Bezirk einige wenige, die das anbieten. Alles grundständige Gymnasien mit Latein oder Altgriechisch. Will er nicht lernen (und ich sehe den Sinn darin auch nicht). Etwas weiter eg gibt es Gymnasien mit Aufnahme ab der 5., die andere Schwerpunkte haben. Wichtiger Aspekt ist der Fahrweg. Die tollste Schule nützt nichts, wenn wir jeden Tag 3 Stunden Fahrzeit zusätzlich haben. Das können wir nicht leisten. 2. Sog. Schnell-Lerner-Klassen. Gibt es auch gerade nicht erreichbar, Aufnahme mit besonderem Test und Prüfung etc. pp., geht auch nur bis inkl. 6. dann muss er wieder die Schule wechseln. Testsituationen sind für ihn Stress pur. ebenso lange Wege, Termindruck, neues Umfeld. Eine Klasse überspringen kommt nicht infrage, da er jetzt schone ine erkennbare Diskrepanz zwischen geistiger und sozialer Entwicklung hat. Was unsere GS anbietet und leisten kann, um ihm zu fördern, wissen wir noch nicht. Das Gespräch mit der KL ist morgen. Was denkt ihr, wie sind Eure Erfahrungen? Was haltet ihr davon, wenn er an der Schule verbleibt und individuell gefördert wird, ist das überhaupt möglich? Denkbar ist ja auch eine Förderung am Nachmittag über spezielle Kurse für Hochbegabte. Die Schule wird im Moment immer mehr zur Qual. er langweilt sich und leidet zusehends darunter, "anders" zu sein. Und wir wissen auch nicht so recht weiter.....
Ich würde schauen, dass Ihr ihn an einem Gymnasium mit HB-Zweig unterbringt. Eventuell wird er fahren müssen. Ist dann halt so. Aber eine optimale Förderung wird nur so machbar sein. Alternativ ein anspruchsvolles Gymnasium. Bei uns gibt es auch welche mit Musikzug als Hauptfach ab Klasse 8. Ab Klasse 5 gibt es eine Streicherklasse und Zusatz in Musik. Auch das ist eine zusätzliche Forderung. Ihr könntet zusehen ihn an den VHS, Kinder-Uni oder anderweitigen Einrichtungen in Kursen anzumelden. Was da aber unter Corona geht - schwierig. Förderung in Klasse 4 ..... sprecht mit der Lehrerin. Mit der steht und geht Förderung für Hochbegabte. Helfen könnte Euch die DGfhK. Springen jetzt ins HJ Klasse 5 Gym käme wohl nicht infrage? Da würde ich mich mal schlau machen bei dem Rektor*in einer infrage kommenden Schule. Viel verpasst hat er ja dieses Jahr noch nicht.
Wie gesagt: Springen ist keine Option. Und täglich 3 Stunden Fahrzeit auch nicht, das können wir alle nicht leisten, ohne uns zu überlasten.
3 Stunden Fahrzeit? Dein Kind kann schnell lernen. Immer. Ihr müsst ihm die Qual endloser Wiederholungen ersparen. Sonst kommt die Verweigerung. Hilfe einer Grundschule kenne ich so nicht. Vielleicht habt Ihr Glück. Ich würde es Euch wünschen. Ich würde ausloten und vor allem mal mit den Rektoren infrage kommender Schulen sprechen die sich mit hb Kindern wirklich auskennen. Erst wenn ich das alles getan habe, würde ich mich entscheiden bzw. dein Kind entscheiden lassen.
Eine Freundin von Uns ist auf dieses Schule gegangen https://www.sportschule-olympiapark.de/sport/ durch den Sport und Musik Untericht war sie Ausgelastet viel Erfolg sie hat Stipendium erhalten
Ich wurde selbst als Kind als „hochbegabt“ bezeichnet (wobei ich den Begriff um ehrlich zu sein ganz furchtbar finde...). Ich hatte oft Langeweile in der Schule, und als meine Lehrerin vorschlug dass ich eine Klasse überspringe (von der 2. in die 4.), wollte ich das auf keinen Fall. Haben also alles so bleiben lassen wie es war und am Ende kann ich nicht sagen, dass ich als Teenager ein richtiger Überflieger gewesen wäre. Ich war sehr gut in Sprachen, aber der Rest war durchschnittlich und in Mathe war ich gar nicht mehr so gut, obwohl ich da in der Grundschule meilenweit voraus war. Es hat sich irgendwann verwachsen. Der Unterricht am Gymnasium war dann auch viel anspruchsvoller und ich war geforderter. Wahrscheinlich bringt dir meine Erfahrung da aber nichts, denn vielleicht hätte man da mehr rausholen können wenn ich irgendwelche Förderung bekommen hätte. Ich bezweifle es aber um ehrlich zu sein. Ich würde auf jeden Fall schauen dass ihr eine Lösung findet, mit der euer Sohn glücklich ist. „Hochbegabung“ ist denke ich sehr relativ und kann ja auch auf verschiedene Bereiche zutreffen. Er sollte etwas machen, das ihm Spaß bereitet und nicht unnötig unter Druck gesetzt werden. Das kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen.
Ich wurde allerdings nie getestet... Kann also durchaus sein dass man mir da was eingeredet hat ![]()
Es gibt nie DIE Lösung, die für alle Kinder passt. Wie waren denn die Ergebnisse in den einzelnen Bereichen? Ob eine Förderung innerhalb des Klassenverbandes möglich ist, liegt immer auch an der Lehrkraft. Ihr habt doch in Berlin zumindest deutlich mehr Möglichkeiten, als hier z.B. im ländlichen Bereich. Der Wechsel zum Gymnasium in der 5. Klasse ist hier in NRW normal. Das könntet ihr ins Auge fassen. Dagegen spricht aber, dass du schreibst, er habe Probleme mit Testsituationen. Hattet ihr denn bisher gar kein Gespräch mehr mit der testenden Fachkraft? Wenn nicht, würde ich auch noch nicht mit den Lehrern reden. Ich würde abwarten, wie die Gespräche mit der Psychologin ablaufen. Ist das nur eine Psychologin? Oder eine Psychiaterin, die auch Diagnosen stellen darf, weil sie Ärztin ist?
Wir hatten ein Erstgespräch (mit Kind), die regulären Tests und das Auswertungsgespräch (ohne Kind). Ein weiteres Gespräch zur Ergebnisbesprechung mit Kind gibt es noch. Aber wie gesagt: uns drängt die Zeit, denn wenn er wechseln will, wohin auch immer, ist die Anmeldung in den nächsten Wochen. Diagnosen dürfen nicht nur Ärztinnen stellen. Wir sind bei einer Psychologin in einer Ambulanz, die an eine Klinik angebunden ist und fühlen uns dort gut aufgehoben. Im Gegensatz zu einer Ärztin hat diese Frau nie etwas anderes gemacht, als sich um Kinder mit Förderbedarf zu kümmern. Im Moment brauchen wir keine Ärztin.
Hey Berlin!, ich schreib Dich mal an wegen Gym mit musischem Hintergrund. Möchte hier öffentlich nicht ins Detail gehen.
danke ![]()
Den Gedanken hatte ich auch. Gymnasium mit evtl. Musikklasse? Aber ich hab da so gar keine Ahnung, wie das in Berlin ist. Kind 2 wollte ich gerne in einer Musikklasse anmelden(war sie auch), zerschlug sich dann leider, da der betreffende Lehrer nicht mehr zur Verfügung stand. Ärgerlich, denn als er die Musikklasse gründen wollte, wusste er bereits das er nicht bleibt. Und viele Eltern bekamen erst Bescheid beim ersten Elternabend nach der Einschulung. Erkundigt euch also vorsichtshalber genauer.
und mit fordern für Hb hat das nichts zu tun. Es ist schlicht und ergreifend nur ein Zusatz und ab Klasse 8 ein Hauptfach statt eben einer dritten FS oder Naturwissenschaft. Ein Kind was Zusammenhänge schnell versteht sollte individuell gefördert werden und das nicht nur durch eine Musikerklasse. Das löst das Grundproblem nicht wirklich, nämlich Langeweile während des Schulunterrichts. Die Zusatzangebote sollten mannigfaltiger sein und die Lehrer sich mit Hb auskennen. Ich hab gerade mal für Berlin gegoogelt ...... da gibt es jede Menge Gymnasien die sich hier mit Hb auskennen. Mit vielen Angeboten, wie Zusatzlurse und/oder Jugend forscht .....kognitiver Anspruch. Mehr Musik geht auch durch die reinen Musikschulen - wenn man das denn will. Eventuell richtet sich das Bedürfnis auch erst später aus. Mein Kind begeisterte sich erst recht spät - Dank kompetenter Lehrer - an seinen Neigungen aus. Er nahm Musik, aber Naturwissenschaft wäre viel besser gewesen, da das auch viel besser zum dann durchgedrungenen Talent passte. Man muss daher aufpassen und nicht nur davon ausgehen, was einem jetzt gerade begeistern kann.
Stimmt
das hab ich vergessen zu berücksichtigen.
Oh, nicht nur das in der Musikklasse jeder hin kann. Den Rest natürlich auch.
3 Stunden Fahrt weg? Mit dem Bus / Bahn oder Auto?ich persönlich finde eine gewisse Fahrzeit für die richtige Schule durchaus vertretbar. War selbst auf einer Realschule/ Gymnasium mit Hochbegabtenzweig und hatte auch 45mimuten - 1 std pro strecke(mit öffentlichen Verkehrsmitteln) Bzgl der Grundschule würde ich ihn persönlich fragen. Also ob er sich einen frühzeitigen Wechsel vorstellen kann und mit ihm die vor und Nachteile durchgehen. Vll möchte er dann lieber noch das halbe Jahr bleiben.
Ich habe natürlich zuerst mal gegoogelt. Logisch. In Berlin ist man schnell bei 1 Stunde Fahrzeit, quer durch die Stadt zu den Stoßzeiten auch länger. Und mit Puffer und etwas früher da sein kommt man dann auf knapp oder sogar gut 3 Stunden am tag (natürlich nicht pro Weg, Hin und zurück). Nicht falsch verstehen: ich bringe ihn auch jeden tag nach Hannover. Aber ich bin eben froh, wenn ich das nicht muß. Wir arbeiten beide, es gibt noch einen kleinen Bruder und ich bin endlich belastbar.
Latein ist gerade für hochbegabte ein riesen Spaß, habe ich festgestellt. Wenn sie mit ihrer schnellen Auffassungsgabe die Grammatik intus haben, ist es wie ein lustiges Knobelspiel, in der Antike zu wühlen. Abgesehen davon stehen einem mit einem soliden Latinum sämtliche Türen bezüglich der Berufswahl offen. Wer Latein beherrscht, lernt leicht sämtliche romanische Sprachen, die er vielleicht noch braucht.
Ich habe zwei Kinder mit Hochbegabung ein „normal“ begabtes Kind. (Ich finde den Begriff auch nach wie vor furchtbar, ist aber nur ein Begriff). Die Grundschule war für die beiden Kinder immer furchtbar und damit auch für mich. Ich hatte bei beiden die Situation, dass sie morgens heulend da standen und nicht in die Schule gehen wollten. Furchtbar. Die Grundschullen waren immer überfordert und ich musste echt kämpfen, das was getan wurde. Beide habe übersprungen, das lief hier dann super. Leistungstechnisch überhaupt kein Problem. Jetzt hoffe ich, dass Kind noch gut die 4. klasse übersteht. Und bezweifle das aber gleichzeitig. Wenigstens hat er jetzt eine Lehrerin, die eigene Kinder in dieser Situation hatte und ihn so nimmt wie er ist - ein Segen. Alle anderen Lehrerinnen haben nie verstanden, was das heißt und dass Wiederholungen furchtbar für diese Kinder sind. Sozial hatten wir zum Glück nur vor dem Springen Probleme. Danach lief es wieder rund. Kind 1 war ein klassischer Teeni mit schlechten Noten und fast sitzenbleiben in der 9. Er war einfach faul. Jetzt zum Abi ist er ein Einser Schüler, ohne dass ich mich da einmische, finde es schon fast zuviel. (Ich war nie so). Für mein Empfinden ist das „Glück“ dieser Kinder sehr stark von dem jeweiligen Lehrer abhängig, zumindest in der Grundschule. Es gibt kein Konzept und meiner Meinung nach keine gute Lösung. Vor allem, wenn ihr sozial Schwierigkeiten habt. Das lässt sich einfach in unserem System nicht unter einen Hut bringen..... Ganz schwieriges Thema. Versucht mit eurem Kind herauszufinden, was für ihn am besten ist. LG
Ich finde die Idee auf,s Gymnasium ab der 5 gut. Das Argument mit Latein verstehe ich allerdings nicht. Denn 2 Fremdsprachen sind doch immer dabei. Und wenn man da kein faible für hat, ist es doch eh wuscht welche ...wählt man dann halt ab.
Paar Kompromisse gibt,s halt immer....meiner WILL auch kein Kunst und Russisch , wenn es nach dem gehen würde ( allerdings nur IQ 125 ) bestünde das Gymnasium nur aus Chemie, Bio, Physik und Mathe. Aber ist ja kein Wunschkonzert.
Meine Erfahrung: runter von der GS ..je eher um so besser und dann sehen wie die ersten Jahre am Gym. laufen....denn auch da ist nichts in Stein gemeißelt und man kann immer noch wechseln oder endeckt ganz neue Perspektiven oder Vorlieben. ( Hätte auch nie gedacht, dass mein Sprachmuffel D Leistungskurs macht
)
Er ist sprachlich super begabt, hat dort mit am besten abgeschnitten. Er wehrt sich nicht gegen eine 2. FS. Nur Latein will er eben nicht. Und da ich auch den Sinn nicht sehe, eine Sprache zu lernen, die nicht mehr gesprochen wird.... Soll er doch die Sprache lernen, die ihm gefällt. Italienisch ist sein Wunsch, das gibt es als 2. FS aber erst ab Klasse 7. Schule macht ihm eh wenig Spaß. Da schicke ich ihn dann nicht auf eine Schule, in der ein fach lernen muß, dass er nicht lernen will.
Dann viel Erfolg bei der Suche nach einer Schule, wo er nur lernen muss , was er mag.
Da beneide ich dich echt nicht , das werden noch "schöne "Jahre, wenn er mit 9 schon so " entschlossen " ist. ![]()
Falls er irgendwann studieren will, wird er in vielen Studiengängen aber um Latein nicht rum kommen. Macht das evtl schmackhafter Ausserdem ist Latein recht praktisch für viele andere Sprachen. So tot wie viele meinen ist Latein gar nicht.
Hier auch eine Stimme für Gymnasium ab der 5. Klasse. Gern auch mit 3 Fremdsprachen, das fördert schon ganz ordentlich - hatte ich aber auch. Dann kann eine davon auch Latein sein. Latein ist durchaus für vieles gut, was man am Anfang nicht sieht. Es "schafft Ordnung im Kopf", Kategorien, Schubladen, besonders in Bezug auf Grammatik, das ist ein Gewinn für jede Sprache, sogar für Deutsch, und auch für nicht romanische Fremdsprachen. Für die romanischen sowieso. Geschichte, Literatur, Philosophie, Religion...alle nehmen Bezug auf das alte Rom, seine Gesellschaft, seine Gedankenwelt. Auch die Rechtsordnung - bist Du nicht Juristin? - hat ihre Ursprünge u.a. bei den ollen Römern, davon hast Du sicher mehr Ahnung als ich. Und neben dem Mittelalter und der Steinzeit ist doch das alte Rom eine der geschichtlichen Epochen, die auch für Kinder schon interessant ist. Falls es doch ein Gymnasium mit anderen Schwerpunkten sein soll: er wird ja für den Schulweg nicht ewig auf euch angewiesen sein. Ich würde ihn nur am Anfang hinbringen und dann bald mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren lassen. Das ist doch nicht so außergewöhnlich in dem Alter. Alles Gute bei Eurer Entscheidung!
Hey, ich würde zu einer der Möglichkeiten unter 1. raten. Wenn die Gymnasien mit den anderen Schwerpunkten für euch zu schwer zu erreichen sind, dann gibt es ja nur die Möglichkeit, in den sauren Apfel zu beiden, und Latein zu lernen. Das fände ich definitiv besser als dauerhafte Unterforderung, die wird nämlich schlimmere Folgen haben. Und seine Lieblingsfremdsprache kann er ja neben Latein trotzdem noch lernen, wenn nicht an der Schule, dann außerhalb. Auch das würde ihn weiter fordern. Alternativ wäre noch die Frage, ob ein Umzug infrage käme. Wenn nicht, dann siehe oben. Also so würde ich es handhaben. Aber das ist ja immer nur der Blick von außen, ohne die Beteiligten und die genauen Umstände zu kennen.
Ich stelle mir ja vor dass Berlin ein Paradies wäre um eine gute Schule zu finden. Wie wäre eine freie Schule um den Schul-driss loszuwerden und wieder eine positive Einstellung zu bekommen? Nichts für den Abschluss später, aber das positive Gefühl ist soo wichtig! Wie andere schon schrieben: die Wiederholungen sind mEn die Qual, da hilft Nachmittagsprogramm genau gar nichts gegen. Und überspringen auch nur kurzzeitig, weil auch in der neuen Stufe der Zauber des Neuen schnell vorbei ist und dann wieder nur Wiederholungen kommen. Ich war in Braunschweig sehr zufrieden, aber etwas derartiges - Begabtenklassen mit extra Fächern - gibt es ja hoffentlich auch näher bei euch? Alles Gute!
Schreibe den Beitrag noch mal im 10-13 und im Teenieforum. Da könntest du noch andere Anregungen finden.
Ich kenne ja nun nicht die Berliner Schullandschaft, daher völlig unbedarft meine Gedanken: - gibt es ein musisches Gymnasium? Wo Musik Schwerpunkt ab Klasse 5 ist? War bei meinen Buben in Bayern so. Dazu musste mindestens 1 Instrument gelernt werden. - Latein ist keine "Sprache" es ist ein großes logisches Gebilde. Das ist mehr ausknobeln und logisches Folgern denn sprechen und quasseln. Zudem die Grundlage für so viele andere Wissenschaften. Und super als Vorbereitung für Italienisch! - Neben Schule werdet ihr "nebenher" für Zusatzstimulation sorgen (müssen): Musikschule, Schachclub, Rotes Kreuz, Jungschar, Pfadfinder, etc. Selbst wenn de Schule dann nicht "ideal" ist, kann das viel dazuhelfen. LG D
Auf jeden Fall solltest Du Dein Kind am Gymnasium zur 5. Klasse anmelden. Alles andere wäre Quälerei. Latein ist auch für Hochbegabte gut, gerade weil sie gezwungen sind, Vokabeln zu lernen. Das hilft Ihnen später im Studium. Denn das Lernen lernen ist auch für Hochbegabte wichtig. Wichtig ist, dass es eine Schule wird, zu der Dein Kind selbst mit den Öffis fahren kann. Eine Fahrzeit von bis zu einer Stunde ist aber absolut ok, das hat man auch auf dem Land. In der Zeit kann man sich morgens noch einmal die Hefteinträge anschauen, auf dem Rückweg Hausaufgaben machen. Freunde von uns wohnen in Zehlendorf. Da muss es in der Nähe irgendwo eine Schule mit besonderer Förderung geben. Da gibt es wohl eine Aufnahmeprüfung. Die Frage ist aber auch, ob Dein Kind auch leistungsbereit ist. Falls nicht, ist ein normales Gymnasium besser. Italienisch kann Dein Kind auch außerhalb der Schule lernen. Latein ist dafür auch eine super Grundlage, aber nicht zwingend. Wenn er gar keine Lust dazu hat, würde ich ihn nicht zwingen. Mein HB-Kind spielt auch zwei Instrumente und lernt eine Sprache neben der Schule.
Bitte erkundige Dich an Schulen mit einem HB-Zweig/Klasse. Bitte!
Lies Bücher über Hochbegabte. Der Markt ist groß an guten Angeboten!
Eine Musikförderung geht auch über die Musikschulen. Nebenbei - das ist noch eine zusätzliche Förderung.
Wenn das Talent auf sprachen liegt - sucht euch eine Schule die eben Spanisch oder Französisch anbietet plus HB-Zweig.
Euer Fokus muss auf der "Langweile" des Kindes liegen. Das behebt ihr nur, wenn der Unterricht nicht mit endlosen Wiederholungen gespickt ist und mit dem eingehen in die Tiefe und/oder mehr Stoff in kürzerer Zeit. DAS bekommst Du nicht an einem normalen Gymnasium, sei denn es ist eins mit einem sehr hohen Anspruch.
Dir/euch stehen mit Berlin so viele tolle Möglichkeiten offen, da muss kein Hb an der langen Leine verhungern. Leg los und lauf in die richtige Richtung! Du hast sonst jahrelang ein Problem. Nämlich das der Unterforderung.
Wenn mich jemand so nett und überaus kompetent wirkend anspricht, mache ich doch mit Freuden, was gesagt wurde. Das ich nicht weiter weiß, habe ich ja selbst gesagt.
Eigentlich dachte ich, dass Du das in den richtigen Hals bekommst wenn ich diesen Smiley
drunter setze. Mhhhhhhhhh .......
Du bist eine erwachsene Frau. Meine Informationen für Dich sind keine Befehle.
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