Drine88
Hej! Habe eine Frage, die mir sehr auf dem Herzen liegt. Ich bekomme mein zweites Kind im Mai 2015 und so langsam muss ich mir Gedanken machen um die "gestaltung" meiner zweiten Geburt. Ich habe das bis hierhin rausgezögert, weil ich keine Entscheidung treffen wollte. Meine erste geburt liegt 5 Jahre zurück. Mein Sohn kam per "Spontangeburt" auf die Welt, unter höllischen Schmerzen und Strapazen. Das Krankenhaus indem ich entbunden habe war eigentlich ganz ok, die hebammen waren nett, aber ich werde diese Schmerzen niemals vergessen!!! Obwohl man ja immer sagt, dass man die Schmerzen vergessen würde, wenn man sein Baby in den armen hält, ich habe sie bis heute nicht vergessen. Noch dazu die Angst um eine Sauerstoffunterversorgung meines ungeborenen (bei meinem Sohn lief alles super, aber es kann ja immer mal was passieren) Meine freundin hat vor 5 monaten per Wunschkaiserschnitt entbunden und sie war super zufrieden (sie hat es aber nicht wegen der angst vor dem schmerz gemacht sondern wegen der angst vor einer möglichen sauerstoffunterversorgung des gehirns während der geburt). meine hauptsorge und angst ist dieser höllische schmerz!!!! Ich habe bei meiner ersten geburt 6 (!!!!) Zäpfchen (mit zeitlichem abstand) gegen die schmerzen in den po geschoben bekommen von der hebamme (buscopan und paracetamol). Sie sagte das würde mir total helfen. Von wegen !!! Ich habe davon nichts gemerkt!!! Eine PDA wollten bzw konnten sie angeblich nicht machen aufgrund meiner schlechten Blutgerinnung (vll hatten sie auch nur kein personal???) Wenn ich nach einem schmerzmittel fragte oder nach der erlösenden PDA kam die Hebamme nur wieder mit einem Zäpfchen :-( Ich hoffe ihr könnt jetzt meine Angst verstehen :-( ich weiss natürlich auch dass eine natürliche geburt besser ist für die entwicklung, aber wenn ich wieder nur buscopan bekomme, das halte ich nicht aus. Ich habe schon von vielen gehört, denen die Schmerzzäpfchen nichts gebracht haben, aber die haben dann wenigstens eine PDA dnach bekommen. Soll ich mich jetzt nur deswegen für einen Kaiserschnitt entscheiden? Aus angst die schmerzen nicht zu verkrapften und keine kraft für die geburt zu haben und dann als schlimmstes noch einen not-Kaiserschnitt zu bekommen? Das will ich ja auch nicht, aber meine blutgerinnung ist oft schlecht hat auch mein hausarzt festgestellt, das scheint wohl eine wichtige voraussetzung für eine pda zu sein. frage an euch wie würdet ihr euch an meiner stelle entscheiden? Wunschkaiserschnitt oder Natürliche geburt aber gefahr ohne pda Gibt es noch andere alternative schmerzmittel ausser Zäpfchen? Oder haben bei euch buscopan zäpfchen liderung verschafft?
Jede Mutter wird dir sagen, dass die Geburt nicht einfach oder schmerzhaft war. Das IST NUN MAL SO! Ich hatte nach 36 Stunden Wehen einen Notkaiserschnitt, weil man Angst um meinen Sohn hatte. Ich rate dir von einem Kaiserschnitt ab! Nicht nur die Narbe tat höllisch weh (jede Bewegung hab ich mit starken Schmerzen gemacht). Ich kann mich daran erinnern, dass diese "Nachwehen" dann noch mal die Hölle waren.... Bei Kaiserschnittgebärenden sind die wohl (laut Hebamme) noch mal ein bisschen heftiger. Ich würde immer eine natürliche Geburt vorziehen. Mir fehlte dieser "Du-hast-es-geschafft"-Moment. Ich hatte anfangs starke Bindungsdifferenzen zu meinem Kind. Und das schiebe ich auf die Geburt. Letztendlich entscheidest Du. Jede Mutter wird dir etwas anderes sagen! Aber bitte danke nicht, dass der Kaiserschnitt weniger schmerzhaft ist. Bei einer natürlichen Geburt ist der Schmerz vorbei, wenn das Kind da ist. Bei einem Kaiserschnitt hast Du die Schmerzen erst danach!
Meine erste geburt war auch horror. und beim zweiten hab ich gesagt ich will einen ks aber ich habe es dann doch nicht gemacht weil ich vor der pda und die schmerzen danach viel mehr angst hatte und ich habe es nicht bereut. mir wurde immer gesagt die zweiten sind schneller und leichter und ich kann es bestätigen ich konnte damach sigar nach hause habe ambulant entbunden. also ich rate dir vom ks hab alleine wegen der schmerzen danach bei einer normalen geburt bist du danach fit.
Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen, aber ich kann dir folgendes sagen. Mein fünfter Sohn kam per Kaiserschnitt zur Welt. Er ist nun drei und meine Bauchdecke ist immer noch taub. Die Narbe an der Gebärmutter schmerzt bei jeder Monatsblutung extrem. Zu Bedenken gebe ich noch, dass es zu größeren Umstellungsproblemen für das Baby kommen kann als bei einer Spontangeburt. Wegen der PDA würde ich nochmal nachhaken. Ein Kaiserschnitt bei Gerinnungsstörungen ist doch dann auch nicht Mittel der Wahl. Meine ersten fünf Kinder habe ich spontan entbunden. Die kürzeste Geburt dauerte 4, die längste 52 Stunden. Wegen der ambulanten Geburt musste ich auf Schmerzmittel verzichten, aber in der Tat ist es einfach nach der Geburt einfacher, als nach einer Bauch OP . Es gibt sicher Ausnahmen, aber die Regel ist es nicht. Sicher gibt es noch andere Schmerzbehandlungsmöglichkeiten als PDA Alles Gute
Wie seht ihr das? Meine freundin ihr erstes Kind hatte einen total schlechten PH-Wert 7,10 nach spontan geburt, ihr zweites mit wunschkaiserschnitt dann einen von 7,31
Das kann dir aber auch umgekehrt passieren und meist haben kaiserschnitt kinder grosse anpassungsschwierigkeiten. mach dir doch über sowas kein kopf sehe es entspannt entgegen.
weil sie auch nicht wieder so einen schlechten nabel ph wert wollte. Wie sind die denn so bei kaiserschnitten? Wisst ihr das... sind die immer besser? Ich meine jetzt bei wunschlaiserschnitten nicht bei not-kaiserschnitten, denn da haben die babys ja daurch schon vorher sauerstoffmangel..
mit dem ph-Wert kann ich nicht dienen. Mein Sohn musste geholt werden, weil die Sauerstoffsättigung im Keller war.
Sei bitte etwas entspannter (ich weiss, leichter gesagt als getan). Aber je mehr du dich im Vorfeld verrückt machst, umso schwieriger wird die Situation vor Ort.
JEDE GEBURT IST ANDERS! Und würden wir Frauen das nicht hinkriegen, hätte die Natur uns anders gebaut ![]()
Ein KS ist sicher keine Garantie für gute Geburtswerte.
Ich hatte einen KS und kann dir sagen, dass ich kaum schmerzen danach hatte. Ich hatte 8:00 Uhr den KS und bin nachmittags wieder aufgestanden. Nach 4 Tagen konnte ich nach Hause. Von meiner Narbe (8Jahre her) merke ich rein gar nichts mehr. Meinem Kind geht es gut und wir hatten auch keine Bindungsstörungen. Eine Freundin von mir hat ihr erstes Kind per KS und ihr zweites spontan bekommen. Sie würde den KS immer wieder vorziehen, weil sie durch die spontane Geburt viel Blut verloren hat und lange Zeit nicht sitzen konnte. Ich denke, dass es auf den jeweiligen Typ ankommt. Man sollte nicht sagen, dass eine spontane Geburt besser ist. Das ist quatsch.
danke auch für mal eine meinung für kaiserschnitt bei meiner ersten geburt hatte ich auch einen dammriss grad 3 der hinterher noch vereiterte, aber naja ein ks-narbe kann auch vereitern... es ist so schwer die entscheidung!!!!!!!
ich hätte im leben keinen Wunschkaiserschnitt haben wollen.
Hallo! Ich hatte bei meiner großen einen Notkaiserschnitt, da die kleine Maus steckete und nach 12 Stunden immer noch nicht raus war! Ich hatte sehr vielBlut verloren, da die Ärzte doch etwas zu lange gewartet haben und nur dadurch das mein Mann auf den Putz gehauen hat, es dann doch schnell ging!! Schmerzen hatte ich kaum. Mein Kreislauf war im Keller, aber das hat sich dann auch geregelt. Bei meinem 2. dann war es ein Plan und Wunschkaiserschnitt, denn den Horror wollte ich nicht nochmal haben! Ich war die ganze Zeit wach (Spinale) und konnte dann nach gut 6 Stunden, als das Gefühl wieder da war aufstehen. Schmerzen gleich null!! Die Frauen neben mir haben nur gejammert!!!!! den ganzen Tag!! Entscheiden musst du das , aber ich bereue nichts!
Du kannst IMMER spontan entscheiden. DU kannst ebenfalls eine PDA verlangen...meiste wird sie ab 4cm Muttermundöffnung gelegt. DU kannst dich auch entscheiden, ob du dann einen KS möchtest...PDA liegt dann ja auch schon. Ich würde das einfach sofort wenn du in den Kreissaal kommst klarstellen dass du eine PDA möchtest, es bringt nichts, wenn du dich vor Angst vor den Schmerzen so sehr verkrampfst und für die eigentliche Geburt keine Kraft mehr hast. Sei offen, ev. führ noch ein GEspräch im Kreissaal selbst mit einer Ärztin und füll vorher schon alle notwendigen Formalitäten aus damit das unter der GEburt nicht mehr erledigt werden muss. Alles Gute und wird schon.
Hast du eine Hebamme, die dich jetzt schon betreut? Mit der würde ich reden, eventuell die erste Geburt aufarbeiten. Sicherlich hat sie auch einige Tips auf Lager bezüglich der schmerzkontrolle
Ich kann sich sehr gut verstehen. Ich hatte auch eine schreckliche Geburt. Ich hatte unter der Schwangerschaft eine Sympysenlockerung und unter der Geburt dann ist es fast zum Bruch gekommen. Ich bin jetzt wieder schwanger und habe die selben Gedanken wie du. Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden werde. Meine FÄ hat schon beim ersten mal zum KS geraten. Das Problem bei mir war, dass ich eine PDA bekommen sollte/wollte. Mit dieser "Hoffnung" dachte ich auch die Schmerzen der Symphyse zu überstehen. Sie würde 3x gestochen und hat nicht gewirkt! Es war die Hölle. Darauf, dass man eine PDA bekommt würde ich mich also nie wieder verlassen.
das ist aber sehr selten dass eine PDA nicht gesetzt werden kann. Ich würde sie auf alle Fälle der Vollnarkose vorziehen!
Ich auch. Nützt aber nichts wenn sie nicht wirkt.
Und bei einer normalen Geburt gibt es ja keine Vollnarkose.
Da blieb nur durchhalten
Da die kleine feststeckte und über einen KS beraten wurde, wäre es dann eine Vollnarkose geworden.
Ich hatte eine Kaiseschnit wegen Geburtsstillstand nach über 80 Stunden Wehen. Wenn ich heute vor der Wahl stünde würde ich noch viel mehr tun um den Kaiserschnitt zu vermeiden. Mir ging es direkt nach dem Kaiserschnitt gut und ich habe 6 Stunden später meinen Kleinen direkt selber versorgt und bin auch nach 2 Tagen heim ABER - mein Bauch ist um die Narbe rum immer noch taub - vermutlich aufgrund des Kaiserschnitts konnten wir keine weiteren Kinder bekommen - zumindest nicht auf natürlichen Weg und 6. IVF-Versuche brachten auch keinen Erfolg - seit Jahren leide ich unter heftigen Kopfschmerzattacken, die vermutlich sich mit Vewachsungen und Narbengewebe vom Kaserschnitt zisammen hängen Abgesehen davon , dass bei dir bei einer schlechten Blutgerinnung eine große BauchOP sicherlich auch noch einmal ein Zuatzrisiko darstellt. LG
Hallo. Meine tochter kam vor 4 jahren auch normal zur welt u es war auch die hoelle. Ich war daher beim psychologen und der hat eine posttraumatische belastungsstörung diagnostiziert. Somit kam mein sohn vor 2 monaten per ks zur welt. Geplant. Es war zwar sehr aufregend aber nicht halb so schlimm wie meine 1. Geburt. Ich hatte z bsp bindungsprobleme mit meiner tochter. Mit meinem sohn gar nicht. Er ist 2 tage vor et geholt worden u der entwickelt sich ganz toll. Er ist gut angepasst und hat auch sonst nix. Meine narbe juckt nur noch u ich mache sogar schon seit 2 wochen rueckbildung. Daher auch mein fazit: Jede geburt u jeder ks ist anders. Du musst nur zu deiner entscheidung stehen und wenn das der ks ist, dann ist das so.&
522;lg u viel glueck.
Wenn du keine PDA bekommen kannst, dann würde auch ein Wunschkaiserschnitt eine Vollnarkose bedeuten. Möchtest du das? Mochtest du wunschgemäß nichts von der Geburt mitbekommen, das erste Schreien nicht hören, dein Kind nicht direkt spüren und begrüßen? Und wenn eine PDA doch möglich ist, dann ist sie es auch für eine natürliche Geburt. Und dann würde ich diesen Weg wählen. Ich selbst habe damals auch innerlich etwas gehofft, daß es einen Grund für einen geplanten Kaiserschnitt geben würde. Ich hatte schlicht und ergreifend Schiss vor der Geburt und den Schmerzen. Es gab aber keinen Grund und dann soll man einfach der Natur seinen Lauf lassen. Es ist so vorgesehen. Wer weiß, was für Prozesse im Baby und im Körper der Mutter durch den Geburtsvorgang noch so laufen, die es beim Kaiserschnitt nicht gibt. Das wird schon alles seinen Sinn haben. Ich habe meine Tochter mit PDA entbunden. Ganz schmerzfrei war die Endphase der Geburt so auch nicht, aber meine Tochter steckte auch etwas fest. Eine Ärztin drückte von oben, eine zog von unten. War alles nicht so prickelnd und die Zeit danach war es mit dem Sitzen auch nicht gerade spaßig. Aber das ist eben so. Auch ich habe die Schmerzen nicht vergessen, ich weiß noch sehr wohl, wie ich geflucht habe über alle, die so einen Schwachsinn erzählen. Sie sind nicht vergessen, ABER dieses wundervolle Ergebnis ist es wert, sie zu ertragen.
Huch, was ist denn das mit den Zäpfchen? Ich habe natürlich entbunden, einmal mit einer PDA, die aber nichts brachte und einmal ohne PDA. Ich bekam eine schöne Spritze in meinem Zugang, die mich ein wenig hat "lustig" gemacht (bei beiden Geburten) Beide waren "aua, aber keine war so traumatisch und mit Zäpfchen ist mir niemand gekommen. Ich würde mir vielleicht mal eine andere Entbindungsklinik ansehen, wenn es geht und mich da gut beraten lassen.
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