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Hilfe,Verzweiflung 9 Jähige Tochter

Hilfe,Verzweiflung 9 Jähige Tochter

Lisa-Marie06

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Guten morgen zusammen, muss mir mal meinen Kummer von der Seele schreiben Es geht um meine Tochter 9 Jahre sprach verzögert geht auf eine Förderschule Sprache. Aber auch der Alltag mit ihr ist Extrem schwer sie braucht bei allen Hilfe bzw Anleitung wenn ich sie nicht erinnern würde sie würde im Schlafanzug zur Schule gehen sie vergisst sich den einfach anzuziehen. Zähneputzen , waschen alltägliche Dinge genau das selbe. Sie kann sich auch nicht wirklich auf eine Sache einlassen konzentrieren. Freundschaften hat sie leider kaum bis keine schafft es trotz viel Hilfe von mir nicht kontakte zu knüpfen. Sie träumt regelrecht den ganzen Tag. Mit 5 Jahren hatte das Frühförderzeitraum mal den Verdacht auf ADS und Autismus. Wurde nicht weiter untersucht Kinderarztin meint immer sie ist halt ein ruhiges Wesen. Aber ich bin am Ende Schulleistungen sind auch nicht besonders gut Mathe jeden Tag muss ich mit ihr üben aber was sie heute kann weis sie morgen gar nicht mehr. Habe noch 2 Jungs und bin momentan ziemlich ko da mein kleinster auch Entwicklungsverzögerung ist und sprachlich weit hinterher hingt haben am 13.01 U7a denke da gehts den für den kleinsten zur Logo. Will meiner Tochter ja helfen weiß nicht wie würdet ihr dafür kämpfen da eine Diagnose gestellt wird? Wohin soll ich mich wenden noch mals mit der Kinderarztin reden? Danke fürs lesen eine traurige Mama


Mutti69

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Antwort auf Beitrag von Lisa-Marie06

Was sagt den die Förderlehrerin?


Zwurzenmami

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Antwort auf Beitrag von Lisa-Marie06

Klar würd ich auf eine Diagnose pochen, Termin beim SPZ machen und mich auch nicht abspeisen lassen.


dhana

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Antwort auf Beitrag von Lisa-Marie06

Hallo, ein bisserl kann ich nachvollziehen - mein Mittlerer ist auch ein Kind mit Sprachentwicklungsstörung und einer auditiven Wahrnehmungsstörung. Bei uns stand im Kindergarten damals auch Autismus im Verdacht. Auf der einen Seite war dann die Diagnose eine Erleichterung - man hatte das Gefühl man versteh es besser, kann besser als Mutter damit umgehen. Und gerade auch in der Schule war es einfacher, man konnte die Lehrer dann halt deutlicher Erklären das es keine Absicht vom Kind ist, sondern das es eigentlich ja eh schon eine Mehrleistung an Konzentration bringt, um das "normale" zu schaffen. Auf der anderen Seite - die ganze Diagnosefindung bekommen die Kinder schon mit und fangen an zu fragen was stimmt denn bei mir nicht - es geht aufs Selbstbewustsein, auf die Selbstwahrnehmung - das ist für die Kinder nicht unbedingt einfacher. Ist halt irgendwo für dich die Frage - leidet mein Kind, braucht mehr Kind mehr Hilfe als es jetzt bekommt und auch leide ich oder meine Familie so darunter, das wir Unterstütung brauchen - oder gehts wirklich nur um einen Namen für die Diagnose zu haben? Was erwartest du dir von der Diagnose? Was sagt denn die Förderschule? Wie kommt sie dort zurecht? Wir hatten damals das Pech, das mein Sohn damals zwar im Vorschuljahr an der Förderschule Sprache war, aber dann waren für die Einschulung zu wenig Plätze und er musste an der Regelschule eingeschult werden - wurde uns zwar Unterstützung versprochen, aber im Endeffekt gab es 2 Jahre lang keine - und der Lehrer meinte mal, es muss ja auch dümmere Kinder geben... auf seine Probleme wurde keinerlei Rücksicht genommen. Mit Unterstütung vom SPZ wurde dann nicht nur die Diagnose gestellt - sondern auch die Psychologin an der Schule vorstellig - mein Sohn war damals dann wirklich schon auffällig, in der Schulverweigerung und hat sich selber für dumm gehalten. Dann kamen auch im Rahmen der Inklusion Förderlehrer an die Schule - gaben meinem Sohn Zusatzunterricht und haben auch die Lehrer instruiert. Eigentlich das, was schon ab Schulbeginn hätte sein sollen - aber das man erst bekommt wenn sich das SPZ einschaltet und das Ganze von "oben" kommt. Wobei ich dir Hoffnung machen kann - so schwer die ganze Grundschule war - mein Sohn (jetzt 14J) ist jetzt an an der Mittelschule im M-Zweig und strebt die Mittlere Reife an, und das das Beste... mit der Ganztagesschule kommt der sehr gut zurecht, fühlt sich wohl in der Schule, hat Freunde - und organisiert Lernen und Schule alleine. Ganz liebe Grüße Dhana


Lisa-Marie06

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Antwort auf Beitrag von dhana

Schule sagt halt regelschule kommt für sie nicht in.frage Große Gruppen ist nichts für sie In deutsch und lesen ist sie super Mathe kommt sie gar nicht klar Für mich als Mutter ist dieser Spagat sehr schwer da ihr Bruder kommt im.August in die Schule und ist ihr in vielen.dingen schon weit voraus Das merkt meine Tochter und stimmt sie traurig versuche ihr viel.hilfe und Unterstützung zu geben Habe auch einfach Angst um.ihre Zukunft


KKM

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Antwort auf Beitrag von Lisa-Marie06

Dyskalkulie ausgeschlossen? Ich würde einen Termin bei einem Kinder - und Jugendpsychiater machen und das Kind mal testen lassen!


linghoppe.

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Antwort auf Beitrag von KKM

ich würde auf jedenfall auch versuchen einen Speizailisten Kinder Jugend Pychologen vorstellen um bessere Hilfe zu bekommen ich wünsche dir viel Kraft und Durchsetzung das du den Weg findxen kannst der für Deine Tochter gut ist, um heraus zu finden wie man Ihr helfen kann.


KKM

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Antwort auf Beitrag von linghoppe.

Der Psychiater ist Arzt und kann ggf. Medikamente verschreiben


PaulaJo

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Antwort auf Beitrag von Lisa-Marie06

Hört sich sehr nach der Tochter einer Bekannten an, sie war auch ein absolutes Träumerle. Bei ihr wurde nach langem hin und her ADS diagnostiziert.


linghoppe.

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Antwort auf Beitrag von PaulaJo

ja stimmt Psychiater könnte besser sein.