Lillyschatz
Hallo zusammen, bisher war ich meist im erster Kinderwunsch Forum, heute aber bin ich stolze Mama eines fast vier Monate alten Jungen. Dazu muss ich aber sagen, er ist unser Adoptivkind. Wir haben ihn seit Geburt und sind auch total verliebt in den Kleinen. Leider aber ist für uns nicht alles so einfach. So kommen immer wieder Problemchen auf den Tisch, die uns verunsichern. Wir haben uns Hilfe gesucht, z.B. über das JA, aber bisher hat uns, in erster Linie mich, das alles nur noch mehr verunsichert. So kam ich auf die Idee, meine Sorgen und Fragen hier mal zu posten, in der Hoffnung, dass ich hier ein paar sinnvolle Tipps und Ratschläge bekomme. Hier mal ein paar Sorgen/Ängste/Probleme/Fragen: - unser Sohn trinkt nicht gut. Anfangs war es Bauchweh, das geht jetzt, aber er trinkt in meinen Augen zu wenig. Zumindest weniger als die Hersteller empfehlen. Ich sag mal meist so um die 600ml bis 700ml am Tag, können auch mal noch mehr oder weniger sein, das ist aber derzeit der Schnitt. Er nimmt zu, aber es verunsichert mich. Er verweigert manchmal komplett, ein ander mal trinkt er 200ml oder mehr in einem Zug. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Manchmal glaub ich es schmekt ihm nicht, haben schon umgestellt, ohne dauerhaften Erfolg. - wollen jetzt anfangen mit Beikost. Habt Ihr selber gekocht oder Gläschen? Wenn selber gekocht, wie habt Ihr das gemacht/organisiert. Vorgekocht und eingefroren? Oder wie? Wie und mit was habt Ihr angefangen, welche Mengen? Hat es gleich geklappt? - Was bietet Ihr den Kleinen zum Trinken an? Unser Kleiner mag außer Milch noch nichts, keinen Tee, kein Wasser. - Habt Ihr einen geregelten Tagesablauf? Und wie sieht der aus? Wie bekomme ich das hin? Bei uns klappt das nicht. Und ich weiß auch nicht wie ich es angehen soll. Ich würde ihn z.B. gerne mittags in sein Bett legen, aber das klappt nicht immer. Dann schläft er schon im Kinderwagen, oder er schläft zu lange und wir kommen gar nicht mehr raus, ... Wie sieht Euer Ablauf aus? Ist es ok vom normalen Ablauf abzuweichen, z.B. wenn man einkaufen gehen will oder sollte man versuchen das immer anzupassen? Wie sehr Ihr das? - Was macht Ihr so mit den Kleine den ganzen Tag? Welche Spielzeuge findet Ihr gut, welche Beschäftigungen? - Wie geht Ihr mit Situationen um, die Euch an Eure Grenzen bringen? Also wenn die Nerven mal blank liegen, wie bekommt Ihr Euch wieder in die Bahn. Welcher Ausgleich tut Euch gut? Sorry wenn ich so viele Fragen habe, aber ich bin derzeit einfach sehr verunsichert. Wir haben so lange auf den Kleinen gewartet, uns jetzt soll natürlich alles so laufen,dass es IHM gut geht. Am Anfang habe ich mich auf mein Gefühl verlassen, aber das habe ich irgendwie verloren bzw. habe mich zu oft zu viel verunsichern lassen. Bin dankbar für jeden Tipp. LG
Ich finde, du siehst das alles zu verkrampft. Verlasse dich mehr auf dein Bauchgefühl. Babys trinken nicht immer die gleiche Menge. Sie brauchen auch keinen Stundenplan. Lass ihn essen, wenn er hungrig ist und schlafen, wenn er müde ist. Meines Erachtens braucht ein Kind in dem Alter noch keine Beikost. Gläschen gab es hier nur im Notfall. Wir haben mit Beikost angefangen, als unsere Söhne sich einfach an unseren Tellern bedienten. Sie waren von Anfang an mit am Tisch, wenn sie nicht gerade schliefen. Wasser oder Tee ist nicht nötig in dem Alter. Hör auf dein Gefühl und beobachte Dein Kind genau. Dann wirst Du schnell merken, was er wirklich braucht. So hab ich es bei meinen fünf Jungs (22,21,15,14,3 Jahre alt) gemacht und es war im Nachhinein betrachtet gut so. Du wirst den Weg finden, der ihm gut tut. Du musst dir nur Vertrauen lernen
Kann mich nur anschließen! Du hast ein Baby - keine programmierbare Maschine! Hab Vertrauen darauf, dass du DEIN Baby verstehen lernen wirst... Es ist normal, unsicher zu sein, aber sich informieren hilft. Was nicht hilft, ist sein Kind mit anderen zu vergleichen und zu messen, bzw. in irgendeine Norm zu pressen. Dein Kind braucht eine Mutter, die es als Individuum achtet und behandelt, und nicht nach Tabellen, Richtwerten und Routinen anderer Leute schielt... Falls du Zeit zum Lesen hast, möchte ich dir ein Buch ans Herz legen: Babyjahre von Dr. Remo Largo http://www.amazon.de/Babyjahre-Remo-H-Largo/dp/3492233198
Danke für die vielen Tipps. Wegen der Beikost, das hat uns der Arzt empfohlen, und ich denke, er wird es auch annehmen. Wenn noch nicht, dann muss er auch noch nicht. Ich weiß dass ich cooler werden muss, aber es ist schwer für mich ... :-(
Dem von Littlecreek ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Unser Sohn war ein Frühchen und konnte nicht gestillt werden (Milch abgepumpt). Er schlief am besten nach dem Fläschchen - aber nicht gleich. Er wurde in den Kinderwagen gelegt und dann ging es für mich 2 Stunden nach draußen - ich habe die Stunden geliebt!! War er noch nicht wach, durfte unser Sohn auf der Terrasse im Kinderwagen weiter schlafen - ich hatte ihn ja im Blick! Unsere Tochter war ein Schreikind und ich hatte maximal 2 Stunden zwischen den Mahlzeiten. Die beste Ruhezeit hatte ich mit Spaziergängen zwischen den Mahlzeiten (Stillen). Kind wurde also gestillt (15 Minuten) und sofort ging es in den Kinderwagen zum Spazierengehen - Kind schlief danach fast 2 Stunden! Ohne Spaziergang war das nicht möglich!!! Feste Stillzeiten würde ich abschaffen und auf das Kind achten - wenn es aber unter 2 Stunden wäre, ist es wohl ein anderes Problem (sagte meine Hebamme). Zumindest war ich beim 2. Kind schon etwas lockerer.... Höre auf Dein Körpergefühl! LG, Leonessa
Ich schließe mich in allen Punkten Malefizz an! Was die Beikost betrifft: KiÄ sind selten Ernährungsexperten. Ich würde mein Kind beobachten und wenn es alle Beikostreifezeichen zeigt, erst dann wäre für mich der Startpunkt für Brei und Co. Wir hatten im 1. Jahr nie einen nennenswerten Rhythmus, weder beim Trinken noch beim Schlafen. Ca 750 ml abgepumpte MuMi trank mein Kind mit 4 Monaten, da reichte ihr, um kräftig zuzunehmen. Mal trank sie 20 ml mal 120 ml, das war nie abzusehen. Kein Tee, kein Wasser, kein Brei. Den wollte sie erst mit 7 Mo (löffelweise), richtige Portionen aß sie erst mit 14 Monaten. Erstes Spielzeug waren ein selbstgenähtes Knistertuch und ein OBall mit ner Rassel drin. Und meine Haare :) Spieltrapez, ActivityCenter etc interessierten sie nicht. Hör auf deinen Bauch und auf dein Herz, dann machst du alles richtig. Ach... und Glückwunsch zum Baby!!!!
Entschuldigung für meine falsche Rechtschreibung. Ist das Kind die Flasche gewöhnt, so kannst Du anstelle der Stillzeiten natürlich auch die Essenzeiten mit der Flasche nehmen. Ich als Baby wurde strikt nach 4 Stunden gefüttert - das hat mir meine Mutter immer wieder gesagt... Ich hatte aber Kinder, die eben nach 2 Stunden schon wieder Hunger hatten (als Babys). Alle Kinder sind heute mit fast 9 und 5 Jahren normalgewichtig (auch nach 2- Stunden-Rhythmus). LG, Leonessa
Ähm, ich kenne kaum einen Kinderarzt, der wirklich Ahnung von Ernährung hat - das ist nämlich nicht Teil ihres Studiums...
Und denk doch mal logisch: welchen Gewinn sollte dein Kind aktuell durch die Beikost haben? Die paar Löffelchen, sofern dein Kind überhaupt schon vom Löffel Essen kann, und nicht alles gleich wieder mit der Zunge rausschiebt, werden ihm ernährungstechnisch deutlich weniger bieten als die gleiche Menge an Milch. Der klassische Möhrchenbrei liefert kalorienmässig die Hälfte an Energie im Vergleich zur Flaschenmilch... Abgesehen davon sind gerade Karotten arg stopfend, und die meisten Babys reagieren mit Verstopfung.
Tee ist sanfte Medizin, und sollte als solche eingesetzt werden, und Wasser wird erst ab der dritten Fest eingeführten Beikostmahlzeit wirklich wichtig...
Ich würde sagen, du baust viel zu viel Erwartungsdruck auf, weil du den "Anfängerfehler" machst, perfekt sein zu wollen, und ein perfekt funktionierendes Baby haben zu wollen. Willkommen in der Wirklichkeit! ![]()
Hej Lilly! Ich denke, bei Dir ist das so "verkrampft", weilDu sicher noch mehr andereMütterauf diesesKind fokusiert bist,daß Ihr doch noch,endlich bekommendurftet. Und natpürlichwillst Du - noch mehr alsalle anderen Mütter - jetztalles gut und richtig machen,auchschon, damit der Kleine, der imLeben ja schon einen Verlust erleiden mußte, gut hat. Es ist gut, daßDu Dir Ratsuchst,aber es solltendannauchdie sein,die sich mit Babypflege gutauskennen. In DK ist es gut, daß es sog. Gesundheitsschwestern gibt, die frischgebackene Familiene betreuen. ich weiß, daß viele derer Tätigkeiten in Dtld. von Hebammen erledigt wird, kannst Du evtl einenKontakt dazu herstellen? Hier organiseren diese Schwestern auch, daß man Kontakt zu anderen frischen Müttern bekommt - gibt es diese Möglichkeit? Es ist wichtig, daß Du Dir Rat von Menschen holst, denen Du auch Vertrauen kannst, bei denen Du weißt, wie fundiert deren Wissen auch ift. Das hast Du weder hier noch bei einem Kinderarzt, der die Gesundheit überprüft und Dein Kind ansonsten nicht sieht noch bei anderen, denen Du eher flüchtig begegnest. Ansonsten rate ichDir auch,allesviel entspannter zu machen -das überträgt sichauchauf Dein Kind und eskommt Dir mit mehr Ausgegliczhenheit dannauch entgegen. Kleine Kinder sind Seismographen,die ganz genau merken, wie es unsMütter ngeht -sind wir nervös,. ängstlich, unsicher - dannwerdensie esauch. DUbistdieErwachsene, und Dein Kind erwartet jetzt und später - unbewußt ,aber zu Recht von Dir,daßDu denWeg vorgibst und kennst. Soooviel kannstDuauch gar nicht falsch machen - und lieber mal einen kleinenFehler, den Du korrigierstals zuviel ausprobieren und auf allehören! Zur Beikost soviel: Versuch mal, ihm abends ein bißchen dickeresin die Milch zu geben, so daß sein Bäuchlein länger voll ist,dann schöft er auch länger durch. Flasche mit dickerem Schnuller - und ein sehr dünner Haferschleim z.B.sättigen dann viel mehr als die reine Milch. WennDu ihm anderes als Milch zu trinken geben willst, dann verdünn doch zunächst die Milch ein bißchen und immer mehr, vielleicht gewöhnt er sich dann an Wasser. Und wenn Du (irgendwann) auf Breichen umstellst und die ersten Gemüsesorten servierst, denk daran: Ein paarTaglang erst mal nur 1Gemüse ausprobieren. Also zuallererst meinetwegen mal gematschte Möhrchen --- ein paar Tage,dannweißt Du, o bersie verträgt und kannst das nächste dazu tun. Wieder ein paar Tage testen. Wenn Du mehrere neue Zutaten gleichzeitig fürtterst und er reagiert allergishc, dauert es wieder lange, bis Du weißt, wer der Schurke beim Essen war. Habauch keineAngst, ihm einKleckschen Butter oder gutesÖl unter den Brei zu mischen, denn niemals braucht Dein Kind zum Wachsen und Lernen sovielEnergie wie in diesen alleresten Jahren - und Fett ist dann gut. Zum Schlafen kannst Du versuchen, einen geregelten Tagesrhythmus zu haben - mit derZeit spielt sichdas ein. Viel Freude mit Eurem Junior - Ursel, DK
danke für alle Beiträge, da hilft bestimmt der eine oder andere Tipp weiter
Absolut nicht böse gemeint: aber hast du heut abend getrunken?
Sorry, aber bei der Hälfte deines Beitrags (konkret bei der Stelle: Haferschleim in die Flasche zu tun) hab ich aufgegeben.
In die Babyflasche gehört NICHTS außer Milch (oder notfalls Tee), aber doch weder Schmelzflocken noch Haferschleim, dass sind Weisheiten aus den 70er Jahren!!! Verdauung beginnt bereits im Mund und Brei per Flasche gefüttert, bedeutet zwangsläufig, dass der 1. Verdauungsschritt komplett übersprungen wird. Und das ein Baby mit vollem Magen zwangsläufig besser und länger schläft, ist ebenfalls ein Ammenmärchen.
Und das schreibe ich nicht nur als Mama sondern als jemand, der genau dies (vor vielen Monden) in seiner Ausbildung gelernt hat.
Absolut nicht böse gemeint: aber hast du heut abend getrunken?
Sorry, aber bei der Hälfte deines Beitrags (konkret bei der Stelle: Haferschleim in die Flasche zu tun) hab ich aufgegeben.
In die Babyflasche gehört NICHTS außer Milch (oder notfalls Tee), aber doch weder Schmelzflocken noch Haferschleim, dass sind Weisheiten aus den 70er Jahren!!! Verdauung beginnt bereits im Mund und Brei per Flasche gefüttert, bedeutet zwangsläufig, dass der 1. Verdauungsschritt komplett übersprungen wird. Und das ein Baby mit vollem Magen zwangsläufig besser und länger schläft, ist ebenfalls ein Ammenmärchen.
Und das schreibe ich nicht nur als Mama sondern als jemand, der genau dies (vor vielen Monden) in seiner Ausbildung gelernt hat.
der Rat ist wirklich schlecht und absolut überholt! Verdauung fängt durch das Einspeicheln der Nahrung im Mund an, und durch das Trinken von Hafer in der Milch wird dieser Schritt komplett übersprungen! Abgesehen davon neigt man dann dazu, das Kind richtig Fett zu füttern, weil es durch den breit geöffneten Sauger deutlich mehr von dem Zeug zu sich nimmt, als es normalerweise löffeln würde!
Selbst die fertigen Trinkmahlzeiten in D (ab achtem Monat oder so!) mussten als erwiesenermaßen ungesund wieder vom Markt genommen werden!
Hast du den beitrag richtig gelesen? Die Mama hat ein Adoptivkind, wie soll sie da bitte stillen können
Auch Adoptivmütter können stillen. Man kann auch stillen ohne schwanger gewesen zu sein - dauert nur halt ein wenig länger der Prozess. Es soll sogar einen Mann gegeben haben, der sein Kind, nach den Tod seiner Frau monatelang weitergestillt haben soll.
Vor dem "Problem" alles richtig machen zu wollen stehen aber leibliche Eltern genauso wie du. Das Baby ist ja erst 4 Monate alt, es hat noch gewaltige Umstellung bzw. Anpassung an die Welt zu leisten und lernt auch jeden Tag neue Sachen dazu...das kann verwirren und so einen kleinen Spatz ganz besonders. Man KANN ab dem 4. Monat zufüttern (bei mir wars noch ab dem 6.Monat) man MUSS aber nicht. Und wie Malefizz schon richtig geschrieben hat, kommen ein paar Löffelchen Brei nicht an die Energie einer Flasche Milch heran. Wenn du das Gefühl hast das Kind lässt die Flasche aus und würde lieber Brei essen dann versuch es einfach, aber erzwinge nichts. Brei gehört nicht in die Flasche...ganz egal welcher....das hat man früher so gemacht, allerdings kann da ganz böse Bauchweh entstehen. Was du beschreibst vom Trinkverhalten her ist normal....solange dein Kind zunimmt und gut aussieht passt alles! Ich würd dir ev. eine MutterKindGruppe empfehlen...oder PEKIP...das fördert die Bindung und macht den Kindern meistens viel Spass. Das Wichtigste ist, sich nicht unbedingt auf Ärzte zu verlassen, schon gar nicht wenns um Sachen Nahrung oder Schlafen geht. Das Buch "Schlafen und Wachen" von Remo Largo ist sehr gut dazu zu lesen. Alles Gute und viel Freude mit dem Kleinen!
... Ist von William Sears ;-) Nichtsdestotrotz sehr zu empfehlen.
ja^^ stimmt...hab was verwechselt....ggg Remo Large hat Babyjahre und Kinderjahre geschrieben.
Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby. Auch leibliche Mütter/ Eltern sind beim ersten Kind noch etwas unsicher.:-) Meine Tipps: > Kaufe dir ein guten Baby-/ Erziehungsbuch > Gehe in die Krabbelgruppe, Babyturnen usw. und treffe dich mit jungen Mamas und Papas , dann kannst du dich mit denen austauschen. Die haben sicher ähnliche Fragen wie du. > Sprich mit dem Kinderarzt über deine Unsicherheit, evtl. gibt es ja professionelle Ansprechpartner/ Stellen für Adoptiveltern. Viel Freude mit dem Kleinen!
mit diesen sog. krabbelgruppen hab ich sehr schlechte erfahrung gemacht. Klar, die kleinen kommen unter kinder, das ist positiv, aber was da zwischen den müttern abging, war mehr als negativ. da gabs regelrechte machtkämpfe. wenn ein kind irgendwas nicht konnte, wurde sofort drüber diskutiert, daß dieses kind nicht normal sei. und einige mütter waren dabei, die hatten absolute überkinder. mein sohn z. b. konnte mit 17 monaten erst frei laufen und es war eine tortour. einmal meinte dann sogar eine mutter, ich vernachlässige mein kind und fördere es nicht genug, sonst würde er schon laufen AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHH ich selber hab drei solche gruppen besucht, hielt es aber nie lange dort aus. ich wollte mit den kindern spielen, nicht die kinder sich selber überlassen und die mütter tranken kaffee und diskutierten, wer die beste mutter ist. leider gab es hier nur wenig krabbelgruppen, so daß ich irgendwann aufgegeben habe. ich beneide jeden, der eine anständige gruppe gefunden hat.
erstmal glückwunsch zum Baby... Als meine kinder in dem alter waren, haben sie auch oft ihre flaschen nicht ausgetrunken. manchmal hielten sie 4 stunden durch, manchmal auch nur 2 stunden. ich hab immer dann gegeben, wenn sie hunger hatten. Beikost muß noch nicht unbedingt sein. Ich hab damals mit etwa 5 monaten angefangen, in die flaschen einen Teelöffel karotte zu geben. mehr noch nicht. Ab und an mal ein löffelchen brei, bis ich merkte, sie mögen mehr. dann hab ich vermehrt brei gefüttert. aber wie oben schon steht, jedes kind ist da anders. unbedingt brauchen sie beikost mit 4 monaten nicht. Tee gab es bei mir selbergekochten fencheltee (aus dem teeladen) ohne zucker. den haben sie immer sehr gerne genommen. ist auch gut gegen bauchweh. Das mit dem schlafen war bei uns auch immer so eine sache. die regelmässigkeit kam erst mit etwa einem halben jahr. dann wurden auch die wachphasen länger. meist haben sie ihren mittagsschlaf gehalten und am späten nachmittag nochmal. durchgeschlafen haben alle drei mit etwa 5 monaten von 22 - 6 uhr. So richtig gespielt habe ich mit den kleinen in dem alter noch nicht. ich hab sie oft unter ihr spieltrapez gelegt. aber da sind sie meistens eingeschlafen *lach* ansonsten war ich viel mit ihnen draußen im garten oder mit dem kinderwagen unterwegs. da wir einen hund hatten, konnte ich das gut verbinden mit dem gassigehen. im kinderwagen fühlten sich alle drei immer sehr wohl. man bekommt irgendwann routine. klar dauert das, egal ob es das eigene kind ist oder ein adoptiertes. die unsicherheit am anfang ist ganz normal. ich hatte auch immer angst, irgendwas falsch zu machen.
Was das Trinken angeht: Solange das Kind zunimmt und in den Wachphasen aktiv ist und zunimmt, musst Du Dir keine Sorgen machen. Gerade bei Wachsstumsschüben kann es sein, dass sie weniger trinken. Remo Large "Babyjahre" möchte ich Dir auch ans Herz legen. Beikost: Meine haben eher mit 7 Monaten die Beikost akzeptiert, anfangs waren es auch nur so 2 Löffelchen. Ich habe beim ersten Kind selbst gekocht und da ich keine Tiefkühltruhe hatte, war das doof, denn von den Gläschchen musste ich dann das meiste wegschmeißen. Da bin ich dann auf Kaufgläschen umgestiegen und habe anfangs nur die Hälfte gewärmt. Bei dritten hatte ich einen Babycook von einer Freundin, das war super zum Gläschchen kochen. Letztlich sind die Gläschchen alle in Bioqualität, wenngleich selbstgekochtes schon leckerer schmeckt. Karotte würde ich anfangs nicht geben, weil es zu Verstopfung führen kann. Kürbis ist anfangs auch prima. Und eines musst Du Dir merken: Jeder macht es anders. Ich habe zum Beispiel meinen Kindern im ersten Jahr keine Karotte und kein Fleisch gegeben (Rat des Kinderarztes) aber das anderweitig kompensiert, andere geben die in die fleischhaltigen Gläschchen noch extra Fleisch dazu. Ursel hat Flocken in die Flasche (ihre Kinder sind schon größer), manchen geben die Flasche in festem Rhythmus, andere bei Bedarf. Manche verzichten komplett auf Gluten, andere geben ihren Babys ein Stück Brot zum Knabbern. Das Ergebnis ist jedoch in den meisten Fällen das Gleiche: Aus den Babys entwickeln sich prächtige Kleinkinder. Ich habe beim ersten Kind einige Bücher gelesen, habe ignoriert, was von Mutter und Schwiegermutter geäußert wurde und habe manchmal zwei Freundinnen befragt, deren Kinder etwas größer waren. Ich bin mir übrigens sicher, dass meine Kinder ihre Babys wahrscheinlich wieder anders aufziehen. Was den festen Tagesablauf betrifft: Da gibt es Kinder, die ganz einfach sind, es es gibt welche, die eine feste Struktur brauchen. Bei zweite und dritte mussten sich nach den großen Geschwistern richten, aber auch das war dann ein fester Tagesablauf. Probiere es einfach aus, wie es Euch am besten taugt. Wenn die Nerven blank liegen, so war der Tip meiner Hebamme: einfach mal aus dem Raum gehen, sich einen Kaffee machen und beruhigen.
Liebe Lillyschatz,
gratulation erst mal zu deinem kleinen Sohn! Wie schön, da du ja sicher sehr lange auf ihn warten musstest.
Mich hat dein Posting sehr gerührt, kann es aus zwei Sichtweisen verstehen, erstmal ist mein Sohn sechs Monate alt, und zweitens, weil ich selbst als Baby adoptiert wurde.
habe sehr viel mit meiner Mama in den letzten Wochen und Monaten über die Babyzeit, wie macht man es heute, wie hat man es früher gemacht, diskutiert....
auch sie hat damals vor 30 Jahren , die Ratschläge von Ärzten, Bekannten und Elternberatung wahrgenommen, und doch hat sich vieles anders entwickelt.
ad 1: auch ich habe als Baby viel zu wenig getrunken laut Packung - nichts desto trotz wog ich mit 6 Monaten stolze 9 Kg (bei 2.5. kg Geburtsgewicht) - so viel zum Thema schlecht trinken :-)
meine Mama hatte die gleiche Sorge, war ständig beim Kinderarzt, weil ich so viel abgenommen hatte nach der Geburt....6 Monate später sah ich aus wie little buddha :-)
also mach dir keine Sorgen, jedes Kind ist anders, gib ihm einfach essen, wenn er Hunger hat. Jetzt ist sicher auch tagsüber alles andere interessanter als essen, was zu häufigerem Aufwachen in der Nacht führen kann...
du isst ja auch nicht immer alle vier Stunden gleich viel oder? :-)
heute ist die aktuelle Meinung, das Kinder nichts anderes ausser Milch brauchen solange sie nicht drei volle Beikostmahlzeiten essen.
Beikost koche ich selber und habe sie am Anfang in Eiswürfelbehälter eingefroren, dann musst du nichts wegwerfen! EInfach Gemüse schnippeln, kochen, pürieren fertig. (nimm immer das was ich gerade koche....)
zum Thema Tagesablauf habe ich mal folgendes gelesen (hat mir persönlich sehr gut gefallen): ein geregelter Tagesablauf ist vor allem da, um den Eltern SIcherheit und Struktur zu geben, und nicht den Kindern. habe die ersten viereinhalb Monate als ich zuhause war, sehr genossen, wir haben lange geschlafen, waren viel spazieren, unterwegs, einkaufen, Freunde besuchen ...seit ich wieder arbeite, haben wir eh gezwungenermassen einen geregelten Tagesablauf.
und ja, bei jeder Mutter liegen die Nerven hie und da blank, was hilft: Tür zu, tief durchatmen, abends ein Glas Wein, mal den Vater einspannen und ausschlafen (unausgeschlafen ist man sicher am wenigsten belastbar).
du machst das alles prima, mach dir nicht zu viele Gedanken, aber der kleine Zwerg braucht keinen tollen Rhyhtmus, teure Spielzeuge etc....er braucht ganz viel Liebe und körperliche Nähe (vor allem bei Adoptivkindern noch wichtiger, weil sie nach der Geburt in der Bonding Phase von der Mutter getrennt wurden) und eine Milch gegen den Hunger! alles andere kommt von allein!
und mach dir keine Sorgen und ja nicht den Fehler, alle Unzulänglichkeiten der Adoption zuzuschieben, euer Sohm hat die besten Eltern bekommen die er sich wünschen kann!
und by the way:mein Mann sagt manchmal im Streit: du hörst dich an wie deine Mutter.....soviel zum Thema Prägung durchs Umfeld...
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Nochmals vielen Dank für die vielen Meinungen und Tipps. Echt toll. Da kann ich viel mitnehmen für mich und den Kleinen. Danke!!! :-)))
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