Elternforum Rund ums Baby

Hilfe !! Baby Schreihkrampf !!

Hilfe !! Baby Schreihkrampf !!

vibsssi

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Liebe Mamis, Vielleicht kennt von euch ja jemand ähnliche Situationen erlebt… Meine kleine, jetzt 15 Wochen alt. Hatte heute bereits ihren 3. Schreihanfall in den letzten 2 Wochen. Sie Schreit extrem, ca 45 Minuten, lässt sich nicht beruhigen, bekommt fast keine Luft mehr und einmal wurde sie sogar ganz blau. Jedes mal wenn sie neue Menschen kennenlernt oder in einer neuen Umgebung ist, passiert so ein Anfall meist um 19:00 wenn wir wieder Zuhause sind. Nach dem Anfall hat sie Schnappatmung über ca 1-2h… Das kann doch nicht sein das wir mit ihr nirgends hinkönnen oder sie neue Menschen kennenlernt, ohne das sie danach einen Schreihanfall bekommt…? Hatte jemand etwas Ähnliches bei seinem Kind und kann mir einen Tipp geben? Oder ist sie einfach so sensibel das wir neue Umgebungen & Menschen zunächst meiden sollten ? LG


Fru

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Antwort auf Beitrag von vibsssi

Schreien tut man ohne h


vibsssi

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Antwort auf Beitrag von Fru

War mein Anliegen an einen Deutschlehrer gerichtet? Ich glaube nicht.


Pebbie

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Antwort auf Beitrag von vibsssi

Dafür braucht man keinen Deutschlehrer Zum Thema: wenn Du denkst das es an zu vielen Kontakten und zu viel Drumherum liegt kannst Du es ja probieren ob eine Reduktion Besserung bringt. Es können aber auch 3-Monats-Koliken sein. Mein Arzt sagte damals das Kinder diese bevorzugt abends bekommen. Auf jeden Fall wünsche ich gute Besserung !


auf der Reise

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Antwort auf Beitrag von Pebbie

... wobei die sog. "Koliken" ja oft genau das sind: Überforderung -> Schreien -> Bauchweh. Und nicht etwa umgekehrt. Im Alter von grob drei Monaten reagieren einige Kinder sensibler. Ich würde daher aktuell die Überforderung reduzieren. Wenn Deine Tochter durch die Phase durch ist, kannst Du ja probieren, ob es wieder besser läuft. Außerdem kannst Du natürlich probieren, ob nicht kürzere Kontakte mit anderen Leuten weniger Probleme schaffen (3 Minuten? 10 Minuten?). Das Thema Nähe und Geborgenheit-Geben wurde ja schon genannt. Und dann ggf. behutsam die Dauer steigern.


vibsssi

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Antwort auf Beitrag von auf der Reise

Das ist mir klar aber es geht hier nicht darum das ich ausgebessert werden möchte bezüglich meiner Rechtschreibung. Ob ich Schrei oder Schreih schreibe ist doch meine Sache - ich denke jeder weiß was ich meine. :-) 3 Monatskoliken hatte sie, extrem! Die sind aber ab dem 2. Monat weg. Danke für die Tipps.


wolfsfrau

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Antwort auf Beitrag von vibsssi

Ich würde sagen, sie verarbeitet. Du schreibst, es passiert, wenn sie neue Menschen kennenlernt. Da erkennst du ja selber schon eine Regelmäßigkeit. Ich würde dann versuchen, diese Situationennzu reduzieren. Klar, immer wieder probieren. Ganz kann man es ja auch nicht verhindern, dass sie neue Situationen erleben "müssen". Vielleicht hilft es ihr, wenn du ihr in fremden Situationen und mit fremden Menschen ganz nahe bist.


Meyla

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Antwort auf Beitrag von vibsssi

Erstmal gibt es in diesem Alter kein Phänomen, dass als schreiattacke zu bezeichnen ist. Babys schreien, manchmal mehrer Stunden am Stück. Das ist nicht ungewöhnlich. Schnappatmung ist eine Atmung des Sterbeprozesses, die man auch als Karpfenatmung bezeichnet. Ich kann mir nicht vorstellen, was du damit gemeint hast. Wenn euer Baby sensibel ist habt ihr nur 2 Möglichkeiten: ihr akzeptiert das und reduziert, was auch immer das Baby so fertig macht und führt es langsam heran oder ihr packt die Brechstange aus und sagt „da musst du durch“. Das müsst ihr dann aber allesamt. Das Baby wird oft überfordert sein und ihr mit den Nerven blank. Sensible Kinder können nicht aus ihrer Haut heraus, sie können halt nicht anders als so, wie euer Kind euch seine Grenzen zeigt.


sonnenherz

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Antwort auf Beitrag von vibsssi

Hey, ich kann dir nachfühlen... mein Zwergi ist mittlerweile 12 Wochen alt und diese Situationen kennen wir hier von Geburt an. Jeden Abend wird mal mehr , mal weniger geschrien (wenig 30 min, viel 3h+). Erstmal eines vor weg, es ist Ordnung deine kleine an einem sicheren Ort hinzulegen und kurz(wenige Minuten) den Raum zuverlässig um tief durch zu atmen, um dann wieder voll für sie da sein zu können. Bei uns hilft reizarmes, entschleunigtes Leben. Dabei musste ich mir hinter die Ohren schreiben, dass das was für uns Erwachsene ist, für kleine Babys immer noch viele Reize sind. Da aber Reize nicht immer vermieden werden können. Ist es unvermeidbar, dass wir unsere Zwerge langsam an die Welt gewöhnen. Mein Sohn wird sehr gerne im Tragetuch getragen. Da fühlt er sich wohl. Wenn ich ihn einer neuen, reizüberfluteten Situation aussetze trage ich ihn. Da kann er den Blick zu mir wenden, wenn es ihm zuviel wird und kann sich durch die Nähe zu mir sicher fühlen. So sind die Reize besser dosiert und weniger überfordernd. Nach einer neuen Situation ist es auch unumgänglich, für eine Ruhepause zusorgen, damit die Reize gut verarbeitet werden können. Bei uns hat das geholfen, dass die Abende mit 30 min schreien immer häufiger werden und die 3h immer weniger. Ganz ohne schreien wird es bei uns wahrscheinlich erst gehen, wenn ihm andere Möglichkeiten zur Kommunikation offen stehen. Denn es ist im Moment seidenmatt vom Tag zu erzählen und seine Gefühle zu verarbeiten. Diese Herangehensweise gibt mir die nötige Gelassenheit, damit umzugehen und die Sensibilität meines Kindes einfach zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Ich hoffe du verstehst was ich dir sagen möchte, ansonsten schreib mir auch gerne eine PN. sonnenherz