Wächterin
Guten Tag und frohe Weihnachten! Eine Situation, die mich zum Nachdenken anregt: Ein Baby, dass gelernt hat zu Robben oder zu Krabbeln möchte sich bewegen und das am liebsten den ganzen Tag um alles in Ruhe zu erkunden. Das bedeutet für die Eltern täglich viel Zeit, die mit der Beaufsichtigung verbracht werden muss. Oder man nutzt ein Laufgitter, dann hat man Kontrolle über den Bewegungsradius und Zeit für sich. Was meint ihr? Und wie geht ihr mit euren kleinen Entdeckern und Entdeckerinnen den Tag über vor? Liebe Grüße!
Frei krabbeln lassen - außer man muss mal auf Toilette oder kocht grade Essen, etc. - dann finde ich ein Laufgitter sinnvoll.
Ein gesundes Maß von beiden, bei allen 3 Kindern.
Laufgitter war bei uns gar nicht möglich. Es gab sofort Protest
Aber wenn es generell akzeptiert wird, bin ich auch für ein gesundes Mittelmaß.
Raum kindersicher machen und erkunden lassen. Wir hatten auch ein Laufgitter in dem war ein Spielzeug drin, das es nur da gab. Da kam sie rein, wenn ich kurz den Raum wechseln musste. Da bei uns alles offen war, habe ich sie im Laufgitter mitgenommen
Hallo, ich habe meine Söhne die meiste Zeit frei herumkrabbeln lassen. In den Laufstall habe ich sie nur gesetzt, wenn ich in den Keller gehen mußte, um Wäsche aufzuhängen oder wenn ich auf die Toilette gegangen bin. Hin und wieder habe ich die Jungs auch mit in den Keller genommen. Es kam auf den Wäscheberg drauf an bzw. auf die Gesamtsituation. Lg Seerose
Kindersicher Raum, dazu ein Türgitter und im Flur (wohnten damals im Altbau mit riesigen Flur) ein Laufstall für kurze Zeit. Toilette, Paket annehmen etc.
Ich habe beide entdecken lassen. Stürze und blaue Flecken gehören nun einmal dazu. Kind Gross war eher zögerlich, Kind klein der haudrauftyp.
Bei uns wurde das laufgitter nicht toleriert. Also haben wir das Erdgeschoss komplett kindersicher gemacht und die kleine erkunden lassen. Finde ich auch schöner, in den laufstall en kommen sie ja nicht weit. Zur Toilette habe ich sie dann einfach mitgenommen. Umso besser gesichert ist umso weniger Stress hat man... Und für das Kind ist es auch schöner, nicht ständig irgendwo weg gezogen zu werden oder nein zu hören
Wir hatten lediglich ein Gitter an der Treppe. Die Kinder durften sich frei bewegen und haben sich nie was getan, ich war auch nicht ständig hinterher. Beide haben schnell ein gutes Sicherheitsgefühl entwickelt und wussten was sie sich zutrauen können oder nicht. Ich finde wenn man alles zu sicher macht und die Kinder sich nicht ausprobieren dürfen, passiert viel mehr.
Dein Betreff heißt Helikopter, dein username ist Wächterin... Wieso sind unsere Meinungen dann wichtig? ![]()
4 Kinder, noch nie ein Laufgitter/Laufstall bessesen. Wir haben Treppengitter, ansonsten sind sie frei gekrabbelt. Wenn ich den Raum wechsel, dann nehme ich sie mit. Auch in den Keller. Ist ja nur sehr kurz die Krabbelphase. Meiner Erfahrung nach testen sie ein paar Mal und dann wird es als bekannt abgehakt. (Wassernapf des Hundes) Mein Bruder hat einen Pflegesohn, der bei der Bereitschaftsmutter ständig im Laufgitter war. Er geht auch 1.5 Jahre danach auf Zehenspitzen, weil er so gewohnt war sich am Gitter hoch zu ziehen wenn er entdecken wollte. Und wenn er spielt bewegt er sich so 1 Meter nach Rechts und dann wieder zurück, die Begrenzung ist in seinem Bewusstsein verankert. Sehen aber nur Menschen die ihn kennen. An sich sehr praktisch, aber halt nicht "normal". Es war eine sehr erfahrene Pflegemutter, die sehr überzeugt ist alles richtig gemacht zu haben. Die kannte Kindererziehung nur so. Ist eine liebevolle Frau. Nur wir sehen ganz deutlich die Unterschiede. Frei ist anstrengend, aber ich glaube die Kinder müssen sonst diese Ausprobierphasen sonst nachholen. Je jünger um so schneller kann aber vieles gelernt werden Die Lehrerin unseres Sohnes sagt: das Gehirn wächst beim Fehler machen. Dazu braucht es Gelegenheit. (Unser Bad sieht übrigens sehr dekorativ aus mit Klobürste drauf. Bis vor kurzem stand da noch der Bandmülleimer, aber mit dem ist die Kleine fertig. :-) )
Wir hatten uns auch ein Laufgitter (8 eckig und groß) angeschafft. Unsere Babys mochten nicht drin bleiben. Der große Einsatz kam als unserer Mittlerer mobil wurde (Kinder sind 2 Jahre auseinander). Da ist die Große mit fast 3 Jahren mit Duplo und Playmobil da drin verschwunden, da der Bruder auch nicht rein kam und nichts zerstören konnte :-) Das fand ich von ihr sehr clever und am da wurde es bis er es besser verstehen konnte genutzt, halt aber anders herum! Großes Kind im Laufstall und kleines Kind hatte den restlichen Raum :-)
Ne fand es wichtig dass die Bewegung nicht eingeschränkt wird. Wir hatten keinen Laufstall, aber natürlich ist es anstrengend und ich hatte etliche Rollen abgewickeltes Klopapier in der Zeit und hab es auch jetzt noch gelegentlich :-)
Kindersicherung an Steckdosen und die Schränke sichern wo sie nicht dran sollen.
Unserer kam ins Laufgitter wenn ich ihn nicht mit zur Toilette oder Küche mitnehmen konnte, auch dann wenn ich die Wäsche im Keller angestellt hab.
Bin auch eher ängstlich und hab lieber mal ein Auge mehr bei ihm aber vieles kann man nicht verhindern. Denn immer alles kann man nicht verhindern bzw. schneller sein.
Er fiel schon 3 mal vom Sofa, hat sich oft ne Beule beim Laufen lernen geholt oder auch Sand gegessen.
Passiert
.
Er wird fast 2 Jahre alt und mittlerweile würde der Laufstall eh nicht mehr geduldet werden. Übers Türschutzgitter versucht er auch schon zu klettern.
Wichtig ist halt gefahren vorzeitig zu beseitigen.
Wir haben so ein Laufgitter, damit haben wir ein Eck abgesperrt in dem die Pflanzen stehen und Fernseher und der Hund kann sich da auch zurück ziehen. Der Rest ist relativ sicher und zum erkunden. Küche ist offen zum Wohnzimmer und wir verbringen ja eh den ganzen Tag zusammen, da sehe ich ja was er so treibt. Wenn ich Koche schau ich ab und zu um die ecke oder er wuselt eh in der Küche mit rum. Wenn ich was anbraten setzt ich ihn in den Stuhl. Da ist er gut aufgehoben. Ansonsten geh ich meist mit ihm ins Bad und aufs Klo. Klar klemmt er sich mal den Finger wo ein oder haut sich ständig den Kopf an den Tisch oder Stuhlbeinen an. Aber nichts was ihm wirklich gefährlich werden kann da er auch noch nicht aufs Sofa hochkommt und wo runterfallen kann. Da muss man dann sehen wie wir das etwas polsten oder so.
Unsere Wohnung war immer kindersicher, sie durften sich frei bewegen. Nur das Badezimmer war tabu. Ich weiß noch, dass ich oft gucken mußte, wo er/sie wieder hingerobbt ist. Aber ich lief nicht dauernd hinterher.
Dafür habe ich Elternzeit und -Geld bekommen. Finde das durchaus zumutbar, sein eigenes Kind im Auge zu behalten.
Ansonsten: Hatten nur für die Waschküche ein Laufgitter, der Rest war kindersicher und sie konnte frei erkunden.
Wenn ich aufpassen kann läuft mein Kind in der Wohnung rum. Wenn ich etwas mache, wo ich nicht aufpassen kann (Toilette, kurz ins andere Stockwerk, Waschmaschine anmachen) kommt sie in den Laufstall. Alleine lasse ich sie nicht, sie würde von Couch oder Sessel fallen weil sie da zurzeit gerne rumturnt. Nur um die Füße hochzulegen tu ich sie aber nicht in Laufstall, nur wenn ich wirklich grad was machen muss. Manchmal will sie aber auch selber rein und dort spielen oder sich ausruhen. Viele haben etwas gegen den Laufstall aber ich verstehe nicht warum. Außer das Kind hasst den Laufstall und weint dann nur, das ist natürlich blöd.
Wir hatten nie einen Laufstall . Bei der großen auch kein Gitter da Eg Wohnung. Jetzt im Haus habe wir an dentreppen Gitter. Aber keine Sicherung an Schränken oder Schubladen. Ich lasse sie viel ausprobieren. Klar fällt sie dann mal aber das gehört dazu. Waschzeug steht außer Reichweite und i. Den erreichbaren Schränken sind nur Spielzeuge Bücher und Tupperware. Lernen durch Erfahrung. Ich geh auch ohne sie auf die Toilette. Klappt ohne größere Unfälle
Konsens scheint zu sein, dass Kindersicherungen und Erfahrungen sammeln beim Erkunden das Wichtigste sind und ein Laufgitter eher eine zeitlich begrenzte Ausnahme sein können. Vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge! Frohe Feiertage noch und viele Grüße!
Wir hatten keinen Laufstall... ich mag die Dinger überhaupt nicht. Wie die bei uns genannt werden, schreibe ich hier jetzt nicht, da dann das Geschimpfe bestimmt losgeht.
Ich hatte mein Kind immer mit im gleichen Raum. War kein Problem.
Aber wie machst du das z.B. beim Kochen? Würde dein Kind nicht an den heißen Herd oder Backofen fassen? Würde es dir nicht dazwischen greifen während du gerade Gemüse schneidest? Oder direkt neben dir stehen während du Fleisch anbrätst oder kochendes Wasser ausschüttest? Bei einem Kind ist es schon fast unmöglich zu kochen während es in der Küche dabei ist, bei zwei kann man es vergessen. Hochstuhl ist eine Möglichkeit aber da ist doch Laufstall besser, da kann sich das Kind wenigstens bewegen.
Habe mein Kind immer nur dann in den Laufstall gesetzt, wenn ich damals kurz raus musste (z.B. nach unten an den Briefkasten, etc. )..... oder kurz was erledigen musste..was wichtig war. Ansonsten... nie... ein neuer Laufstall hätte sich für uns nie und nimmer gelohnt.
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