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Haus verkauf

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Mitglied inaktiv

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Vielleicht kennt sich ja jemand aus. Mein Mann ist teil einer Erbengemeinschaft, leider lief nicht alles harmonisch ab so das alles seit 1,5 jahren über Anwälte läuft. Und zwar geht es hier um ein haus, welches nun "verkauft" wurde. Finanzierung so wie Notartermin stehen für nächste Woche fest. Mein Mann möchte sich unbedingt etwas ganz bestimmtes davon kaufen und hängt mir damit seit einer Weile in den Ohren. Nun meinte einer der Erben, dass es locker noch 2 bis 3 Monate dauern kann bis sie das Geld erhalten. Vom rein logischen her, kann ich mir schwer vorstellen, dass der Käufer so eine lange zahlungsfrist hat? Kennt sich einer von euch ggf aus?


Port

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Ich denke, das ist reine Verhandlungssache, wann das Geld rüberwächst. Wenn das Haus ein Ladenhüter ist, haben die Erben vielleicht eine längere Frist eingeräumt, um die Hütte los zu werden? Da musst Du Deinen Mann fragen, was ausgemacht war. Notartermin für den Verkauf fand schon statt? Da dürfte das festgelegt worden sein.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Port

Das Objekt ist eine Doppelhaus Hälfte, der Notartermin wurde auf nächste Woche Donnerstag, also den 24 verschoben da die Baupläne fehlten. Der Makler meinte am Telefon, dass es dann ca noch 3 bis 4 Wochen dauern wird und der Miterbe meinte eben locker noch 2 Monate Ich denke er wird sich Donnerstag dann eh noch mal selber informieren.


Felica

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Doch das kann dauern. Auch wenn nach unterschreiben des Vertrages der Käufer recht zügig überweisen muss, muss das nicht heißen das dee Verkäufer das Geld sofort hat. Mitunter wird erst an den Notar als mittelsmann überwiesen. Erst wenn die endgültige Eintragung ins Grundbuch erfolgte wird dann ausgezahlt. Hängt also davon ab was ihr anmacht. Davon av, was macht dein mann wenn der Kunde zahlt, dann aber was schiefgeht?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Felica

"Hängt also davon ab was ihr anmacht. Davon av, was macht dein mann wenn der Kunde zahlt, dann aber was schiefgeht?" Verstehe die Frage nicht ganz? Wenn was schief geht, hat er halt Pech? Er wird sich das Objekt seiner Begierde vorher nicht kaufen können, da es ein sümmchen ist. Ganz einfach Mich hat nur die Frage interessiert ob das wirklich so kange dauern kann, mehr nicht. Der Rest geht auch schlichtweg niemanden was an, wenns schief geht oder wie hoch die Summe ist etc pp.


MamaausM

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Antwort auf Beitrag von Felica

Vor allem hängen da noch Anwälte und ihre Gebühren drin


Felica

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Bei uns ist es halt erst letztes Jahr gewesen. Termin beim Notar, dann vorvertrag, ok von der Bank holen, dann endgültigen Vertrag, abgewartet das das ok von der Gemeinde kommt wegen Vorkaufsrecht usw, dann erst zur Bank und Auszahlung beantragen, dann festgestellt Notar hatte vergessen der Bank die Bestätigung zur Eintragung zu schicken, also noch einmal zum Notar, dann noch einmal zur Bank, dann endgültige Auszahlung, dann erste Änderung beim GB abgewartet, dann zweite Änderung, weil Löschung von alten Rechten, dann erst endgültige Mitteilung das nun alles bereinigt ist und wir endlich als Eigentümer gelten. Das ganze hat durchaus gedauert. Zumal zwischendurch erst Steuer zu entrichten war, mehrmals die Änderungen beim Grundbuch, kostet jedesmal und am Ende den Notar. Jedes Mal hätte was schief gehen können, wie zB das Veto der Gemeinde. Oder das der Verkäufer die Steuer nicht zahlt bzw andere Kosten. Und deshalb ist es eben oft so das der Notar das Geld einhält bis alles über die Bühne ist. Aktuell haben wir im Bekanntenkreis den Fall das der Käufer die notarkosten nicht zahlen kann, auch das muss man auf dem Schirm haben. Aus dem Grund haben wir erst alles andere wie umbau usw in die Wege geleitet als der endgültig letzte Grundbuchauszug da war. Und der Verkäuferin wurde auch gesagt das sie das Geld flüssig haben muss. In unserem Falle sogar für die nächsten 5 Jahre. Erst dann darf sie es sicher ausgeben. Sie wollte unbedingt in den KV aufgenommen haben daa wir hier mindestens 5 Jahre leben und das Haus auch nicht verkaufen dürfen. Sollten wir dagegen verstoßen, muss sie uns die kaufsumme ersetzen und wäre wieder Miteigentümer. Auch das geht.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Felica

Das ist eine Menge info. Wie gesagt ich kenne mich damit null aus. Mein Mann befasst sich damit allerdings auch nicht wirklich. Auf jeden Fall vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Was wäre denn wenn die Gemeinde ihr ok nicht gibt? Soweit ich mitbekommen habe, der Termin beim Notar stand schon letzte Woche fest und es haben wohl Unterlagen zum Haus selbst gefehlt, weswegen der Termin verschoben wurde um 2,5 Wochen. Laut Makler bzw des Immobilienwirt/Sachverständiger sei Alles in trockenen Tüchern wenn jetzt natürlich etwas schief läuft, wäre halt blöd gelaufen.


Pinguini

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Ja kann 2 Monate dauern. Selbst wenn der Käufer früher zahlen will, darf er das erst nach dem "go" des notars und der Bank. Davor muss viel passieren, ggf. alte Grundschulen gelöscht, Zustimmung Gemeinde (reine Formsache, aber im Sommer sind die Immer im Urlaub)....etc. Dann müssen sich alle involvierten Banken melden beim Notar...kann alles dauern. Und die Grundbuchämter arbeiten auch langsam.


Felica

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Dann wäre der ganze Verkauf nichtig gewesen.


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Bei uns hat sich der Hauskauf von der Erstbesichtigung bis zur Schlüsselübergabe ganze 4 Monate hingezogen. Und das war hier schon schnell.


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keiner hier wollte Summen ect wissen. du kommst doch mit dem "Sümmchen" daher, nicht wir. Leute gibts


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Sorry das ich auf Anhieb die Frage nicht verstand habe, nachdem ich ja gefühlt jeden Monat selbst erbe bin


Atombiene

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Es können einige Wochen zwischen Notartermin und Eintreten der Fälligkeitsvoraussetzugen verstreichen, vier bis sechs Wochen in der Regel. Es kann aber auch schneller gehen oder sogar länger dauern. Und vorher fließt auch kein Geld. Zumindest wäre der Käufer ziemlich dumm, würde er vorher überweisen.


Alice_15

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Ja, das kann dauern. Wir haben letzten Herbst zwei Tage Wohnungen gekauft und der ganze Prozess dauerte über zwei Monate. Witzig, dass du das Thema gerade ansprichst. Wir haben uns letzte Woche ein Haus angesehen und warten auf Antwort vom Makler. Die Erbengemeinschaft will sich noch entscheiden, an wen das Haus geht. Allerdings ist es ein freistehendes Haus, keine Doppelhaushälfte. Also nicht euer Objekt. Viel Erfolg (und Geduld) euch.


Brummelmama

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Doch das kann schon sein....Auflassungsvormerkung, Unbedenklichkeitsbwscheinugung...erst einmal müssen alle Formalien vorliegen. Das Geld kommt auf ein Anderkonto und der Notar zahlt dann aus, wenn diese erfüllt sind. Hängt als auch damit zusammen, wie lange einzelne Behörden und Käufer benötigt.


misssilence

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Antwort auf Beitrag von Brummelmama

Ein Anderkonto ist keine Pflicht. Und kostet extra. Aber ja, bis zum Geldeingang vergehen in der Regel mind 4 Wochen, eher mehr.


Brummelmama

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Ja, das Hebegeld. Darum ging es ja nicht


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meine Oma hat immer gesagt: "Gebe nie Geld aus, welches du noch nicht hast" Und ja, das kann sich ewig hinziehen.


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Wer hat denn gesagt das er sich das Objekt seiner Begierde bereits gekauft hat? Richtig, niemand. Sich auf etwas zu freuen ist völlig legetim. Gekauft hat er übrigens, von dem geld welches er nicht hat, gar nichts.


Schniesenase

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Hallo MaryMary, ich würde noch ergänzen, dass man heutzutage eigentlich nicht mehr mit Notaranderkonten arbeitet. Das kostet viel, und selbst hier gibt es keine Sicherheit, weil es sogar vorgekommen ist, dass der Notar dann mit dem Geld durchbrannte. ;-) Ggf. wäre das bei Euch eine Ausnahme, weil es eine Erbengemeinschaft gibt, die ein Erbenkonto bräuchte, welches unantastbar ist, bis notariell verteilt, entsprechend des Testaments bzw. der Erbfolgereihenfolge bzw. -Aufteilung. Also normalerweise müssen all die schon genannten Wege vorgearbeitet werden - das wird im Vertrag auch beschrieben, und es wird eine Vormerkung im Grundbuch durch den Notar veranlasst (nach dem Vorvertrag), dass die Verkäuferen jetzt quasi die zukünftigen Besitzer werden sollen und das Haus nicht an andere verkauft werden kann. Dadurch bekommen die Käuferen die Sicherheit, dass das Geld nicht nebst Haus weg ist, wenn sie überweisen, weil die Verkäuferen dann auf einmal verschwunden sind, das Haus aber nicht umgetragen wurde (Grundbuch). Ihr steht dann also schon vorher als Vorkäufer drin, und das gibt viel Sicherheit. Neben all den Formalien und finanziellen Aspekten (Notarrechnungen, Steuern, Maklergebühren etc.) wird im Vertrag geregelt, zu wann der Verkauf fällig wird, also bis wann die Käuferen bezahlen und das Haus dann vom Notar umgehend umgetragen werden muss (Grundbuch). In einem Fall hier bei uns wurde der Vertrag im Frühjahr unterschrieben, und erst Anfang Oktober war Zahlung und Übergabetermin. Es kommt ja auch darauf an, wann ein Haus "besenrein" übergeben werden kann (z.B., weil noch jemand darin wohnt) oder wann die Käuferen das Geld verfügbar haben (ggf. wegen ausstehenden Verkaufs eines anderen Objektes oder Bankverhandlungen etc.) Also ja: 2-3 Monate ist absolut normal. Allerdings würde ich dringend empfehlen, dass Ihr Euch beide damit beschäftigt und Euch kundig macht. Das kann man doch überall googlen - "Haus verkaufen" oder so. Weiß man, ob der Makler das alles zu Gunsten wem macht? Der Erbengemeinschaft? Wenn man sich nicht versteht? Da heißt es doch schon, genau hinzuschauen. Man wird auch wirklich nicht dümmer dadurch, und es ist auch kein Hexenwerk. Da Dein Mann Miterbe ist, muss ihm ja eine Kopie des Vorvertrags vorliegen. Der Notar ist auch verpflichtet, den Inhalt des Vertrags bei Vertragsabschluss genau zu erläutern. Dafür wird er schließlich gut bezahlt. Also ist es wichtig, dass Dein Mann sich vorne anstellt, bei jeder Vertragsschließung und genaue Fragen stellt. Egal, wie dumm man sich vorkommt. Man ist erst mal nicht dumm, nur unerfahren, und dumm ist man erst, wenn man eben KEINE Fragen stellt. Alles Gute, dass alles gut klappt! VG Sileick


Felica

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Antwort auf Beitrag von Schniesenase

Sie muss eh mit und sich kundig machen. Weil ihr Ehemann ein nicht unerhebliches Vermögen bewegt. Musste hier jedenfalls, obwohl die Ehefrau nichts mit der Immobilie zu schaffen hatte, von ihr bestätigt werden.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Schniesenase

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich habe auf 2-3 Seiten nachgelesen, bevor ich die Frage gestellt habe und es stand immer etwad anders drinnen. Auf der einen es dauert um die 4 Wochen auf der amderen das es um die 2 bis 3 Monate dauert. Wollte einfach nur paar Erfahrungen wissen.